Sieder Lexikon

Das Sieder Lexikon hat den Anspruch alle Begriffe rund um das Renovieren einfach und verständlich zu erklären.
Um Ihnen als Benutzer des Lexikons und als Anwender der SYCOFIX® und Sophia® Produkte ein perfektes Ergebnis zu ermöglichen.

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SYCOFIX Figur mit Lupe

A

Abbeizen

Das Entfernen alter und schad­hafter Anstriche wie Lacke, Ölfarben oder Disper­si­ons­farben erfolgt häufig durch den Einsatz von sogenannten Abbeiz­mitteln  wie z.B. SYCOFIX® Farb- und Lackab­beizer oder Lösemit­tel­ge­mi­schen als Abbeiz­mittel wie z.B. SYCOFIX® Universal Abbeizer extra-stark. Unter Abbeizen versteht man ein chemi­sches Verfahren, bei dem Farbschichten mit Hilfe alkali­scher oder lösemit­tel­ba­sierter Substanzen aufge­weicht und anschließend leicht abgeschabt oder abgewa­schen werden. Diese Methode wird besonders dann angewendet, wenn mecha­ni­sches Abschleifen zu aufwendig oder schädlich für den Unter­grund wäre. Wichtig ist dabei, die behan­delten Flächen gründlich nachzu­rei­nigen und geeignete Schutz­aus­rüstung wie Handschuhe oder Schutz­brille zu tragen, da Abbeiz­mittel stark ätzend oder gesund­heits­schädlich sein können.

Abbinden

Unter Abbinden versteht man den Prozess, bei dem ein Material vom flüssigen oder pastösen Zustand in einen festen Zustand übergeht. Man unter­scheidet dabei zwischen chemi­schem Abbinden, das auf irrever­siblen chemi­schen Reaktionen beruht (z. B. bei Zement oder Gips, wo Hydrat­a­tions- oder Kristal­li­sa­ti­ons­pro­zesse statt­finden), und physi­ka­li­schem Abbinden, das durch rein physi­ka­lische Prozesse (z.B. das Verdunsten von Wasser oder Lösemitteln) gekenn­zeichnet ist und daher rever­sibel sein kann. Während chemische Abbin­de­vor­gänge in der Regel eigen­ständig und unabhängig von äußeren Einflüssen ablaufen, kann die Geschwin­digkeit physi­ka­li­schen Abbindens gezielt durch Faktoren wie Tempe­ratur, Luftzir­ku­lation oder Luftfeuch­tigkeit beein­flusst werden. Der Begriff wird häufig in Bauwesen, Maler- und Lackier­technik sowie in der Herstellung von Baustoffen, Klebstoffen oder Farben verwendet, um den Übergang in die nutzbare Endfes­tigkeit zu beschreiben.

Abdeck­bänder- und Folien

Abdeck­bänder und Abdeck­folien dienen dazu, empfind­liche Flächen, Gegen­stände oder Arbeits­be­reiche während Renovierungs‑, Maler- oder Reini­gungs­ar­beiten zuver­lässig vor Verschmut­zungen, Farbspritzern oder aggres­siven Reini­gungs­mitteln zu schützen. Abdeck­folien oder Planen kommen vor allem bei großen Flächen oder ganzen Räumen zum Einsatz, etwa um Böden, Möbel oder Fenster­fronten vollständig zu isolieren. Selbst­kle­bende Abdeck­bänder hingegen werden vorwiegend für kleinere Bereiche oder präzise Kanten­ab­de­ckungen genutzt, beispiels­weise beim Streichen von Wänden oder Lackieren von Oberflächen. Sie ermög­lichen saubere Farbkanten und lassen sich nach Abschluss der Arbeiten meist rückstandsfrei entfernen.

Abdichten

Abdichten bezeichnet das gezielte Verschließen von Undich­tig­keiten, Leckagen oder porösen Stellen, um das Eindringen oder Austreten von Luft, Wasser, Geräu­schen oder anderen Stoffen zu verhindern. Beispiele sind das Abdichten von Fenstern gegen Zugluft, das Schützen von Gebäuden gegen Feuch­tig­keits­ein­tritt oder das Abdichten von Behältern, um ein Auslaufen zu vermeiden. Je nach Anwen­dungs­gebiet kommen unter­schied­liche Materialien und Systeme wie Dicht­bänder, Silikone, Acrylate, Dicht­profile oder spezielle Dicht­stoffe zum Einsatz. Unter der Marke SYCOFIX® gibt es abgestimmte Lösungen wie SYCOFIX® Premium Universal Silikon und SYCOFIX® Universal Acryl, die sich dank prakti­schen Kartu­schen­ver­pa­ckungen besonders einfach und sauber verar­beiten lassen.

Abdichtung

Unter Abdichtung versteht man im Bauwesen alle Maßnahmen, die verhindern sollen, dass Wasser oder Feuch­tigkeit in ein Bauwerk eindringt und Schäden verur­sacht. Besonders wichtig ist die Abdichtung von erdbe­rührten Bauteilen wie Funda­menten, Kellern oder Boden­platten, um diese vor Boden­feuchte, Stauwasser oder drückendem Grund­wasser zu schützen und so die Wasser­dich­tigkeit des Gebäudes sicher­zu­stellen. Ein Spezi­alfall ist die Dachab­dichtung, die Gebäude vor Nieder­schlags­wasser bewahrt, sowie die Fugen­ab­dichtung, die im Innen- und Außen­be­reich das Eindringen von Feuch­tigkeit an Bauteil­an­schlüssen oder Dehnfugen verhindert. Je nach Belastung und Anwen­dungs­be­reich kommen hierfür Materialien wie Bitumen­bahnen, Flüssig­kunst­stoffe, Dicht­schlämmen oder spezielle Folien- und Bahnsysteme zum Einsatz.

Abgerieben/abreiben

Abreiben bezeichnet die schonende Entfernung von Material oder Schichten durch Reiben, Schleifen oder Wischen. Dieser Vorgang wird entweder genutzt, um unerwünschtes Material wie Rückstände, lose Partikel oder alte Farbschichten zu besei­tigen, oder um Oberflächen von Verschmut­zungen und Verun­rei­ni­gungen zu reinigen. Je nach Unter­grund und Ziel des Abreibens kommen unter­schied­liche Hilfs­mittel wie Schleif­schwämme, Tücher, feinkör­niges Schleif­papier oder Polierpads zum Einsatz. In der Oberflä­chen­be­ar­beitung dient das Abreiben zudem oft dazu, eine glattere Struktur zu erzielen oder die Haftung nachfol­gender Beschich­tungen zu verbessern.

Abgezogen

Als abgezogen bezeichnet man eine Fläche, die durch das Abziehen geglättet und auf ein gleich­mä­ßiges Niveau gebracht wurde. Dabei wird das aufge­tragene Material, wie etwa Mörtel, Putz oder Estrich, mit langen Latten, sogenannten Abzieh­latten, oder Rohren verteilt und gleich­zeitig geebnet. Durch diese Technik entsteht eine glatte, ebene Oberfläche, die für weitere Arbeiten wie Verputzen oder Fliesen­legen vorbe­reitet ist. Das Abziehen ist ein wichtiger Schritt bei der Verar­beitung von Baustoffen, um eine quali­tativ hochwertige Oberfläche sicherzustellen.

Ablau­ge­mittel

Ablau­ge­mittel sind spezielle Abbeiz­mittel, die vor allem zur Entfernung alter Lack- und Farbschichten von Holzober­flächen und Möbeln verwendet werden. Im Gegensatz zu herkömm­lichen Abbeizern sind Ablau­ge­mittel meist lösungs­mit­telfrei und wirken stark alkalisch, wodurch sie die Farbschichten schonend aufquellen und ablösen, ohne das Holz zu beschä­digen. Diese Produkte sind besonders geeignet, um empfind­liche Holzarten oder kunstvoll gearbeitete Möbel zu behandeln, da sie das Material weniger angreifen. Ablau­ge­mittel, wie der SYCOFIX® Farb- und Lackab­beizer , ermög­licht so eine gründ­liche und zugleich schonende Vorbe­reitung für neue Anstriche.

Ablöser

Ablöser sind chemische Mittel, die speziell entwi­ckelt wurden, um das Entfernen alter Tapeten zu erleichtern. Sie sind entweder gebrauchs­fertig, als Konzentrat oder als Trocken­pulver erhältlich, das vor Gebrauch mit Wasser angerührt wird. Ablöser wirken, indem sie den getrock­neten Tapeten­kleister aufweichen und dadurch das Ablösen der Tapete deutlich erleichtern, wie beispiels­weise der SYCOFIX® Tapeten­ab­löser extra-stark. Bei besonders wider­stands­fä­higen Tapeten, etwa solchen mit wasser­festen Beschich­tungen oder mehreren Farbschichten, empfiehlt es sich, vor der Behandlung eine Nagel­walze (auch Igelwalze genannt) zu verwenden. Diese perfo­riert die Oberfläche, sodass der Ablöser besser in den Kleister eindringen und seine Wirkung entfalten kann.

Ablüftzeit

Die Ablüftzeit ist die Zeitspanne in Minuten, die ein Klebstoff nach dem Auftragen benötigt, um eine sehr gute Verklebung bzw. Fixierung zu erzielen. Dabei wird die optimale Anfangs­kleb­kraft bzw. Anfangs­haftung mit der zu verkle­benden Oberfläche aufgebaut. Wird die Ablüftzeit nicht einge­halten, ist das Lösungs­mittel nicht ausrei­chend restlos verdunstet. Infol­ge­dessen führt dies zu unter­schied­lichen Klebe- und Haftungs­pro­blemen. Lediglich sind mögliche Blasen­bil­dungen zu beobachten. Ändert SYCOFIX® Vlies­rücken Boden­be­lag­fi­xierung die Farbe von trüb zu trans­parent, ist das Lösemittel verdunstet und die Ablüftzeit beendet.

Abmehlen

Das Abmehlen ist ein anderer häufig benutzter Begriff für Absanden.

Abmes­sungen

Abmes­sungen beschreiben die Maße von Tapeten­rollen, insbe­sondere deren Breite und Länge. Diese Angaben sind bei jeder Rolle außen deutlich sichtbar auf dem Etikett oder der Verpa­ckung zu finden. Eine sogenannte Eurorolle hat standard­mäßig eine Breite von 0,53 m und eine Länge von 10,05 m, was einer Gesamt­fläche von etwa 5,33 m² entspricht. Beim Vergleich von Preisen verschie­dener Tapeten ist es sinnvoll, den Preis pro Quadrat­meter zugrunde zu legen, da es neben der Eurorolle auch Rollen mit abwei­chenden Maßen gibt, die sich in Fläche und Preis unter­scheiden können.

Abreiß­fes­tigkeit

Haftzug­fes­tigkeit (siehe dort) wird häufig auch als Abrieb­fes­tigkeit bezeichnet und ist ein Maß für die Haftung einer Beschichtung an einem Unter­grund.

Abrieb

Abrieb bezeichnet das Material, das durch mecha­nische Beanspru­chung oder Reibung von Oberflächen wie Putz, Beton oder anderen Baustoffen abgetragen wird. Dabei handelt es sich oft um feine Partikel oder Staub, die durch das Abschleifen, Begehen oder Abreiben entstehen. Abrieb kann sowohl unerwünschte Abnutzung darstellen als auch bei der Oberflä­chen­vor­be­reitung gezielt herbei­ge­führt werden, etwa vor dem Auftragen von Beschich­tungen oder Anstrichen.

Abrieb­fes­tigkeit

Die Abrieb­fes­tigkeit beschreibt die Wider­stands­fä­higkeit von Oberflächen, beispiels­weise Wandfarben, gegenüber mecha­ni­scher Beanspru­chung durch Reibung oder Wischen. Besonders wichtig ist hierbei die Nassab­rieb­fes­tigkeit, die angibt, wie gut die Farbe Feuch­tigkeit und Reibung standhält.

  • Nassab­rieb­klasse I stellt die höchste Quali­täts­stufe dar und wird für Innen­farben verwendet, die in stark beanspruchten öffent­lichen Bereichen wie Schulen, Kranken­häusern, Küchen oder Schwimm­bädern zum Einsatz kommen.
  • Nassab­rieb­klasse II entspricht ebenfalls einer hohen Bestän­digkeit und ist speziell für Feucht­räume wie Küchen, Duschen und Bäder geeignet.
  • Nassab­rieb­klasse III findet man bei Innen­farben , welche für den privaten Hausge­brauch z.B. in Wohn- Schlaf und Kinder­zimmern verwendet werden, z.B. SYCOFIX® Diamant Weiss sowie SYCOFIX® Ambiente Weiss.
  • Nassab­rieb­klasse IV ist für Räume mit geringer Nutzung oder Beanspru­chung gedacht.
  • Nassab­rieb­klasse V umfasst Farben mit der geringsten Abrieb­fes­tigkeit, dafür aber mit hoher Diffu­si­ons­fä­higkeit, wie etwa SYCOFIX® Streichkalk, die ideal für Keller oder Garagen sind.

Die Wahl der passenden Abrieb­klasse ist entscheidend, um die Langle­bigkeit und Optik von Anstrichen entspre­chend der Beanspru­chung sicherzustellen.

Abroll­geräte

Abroll­geräte kommen vor allem bei der Tapezier­arbeit zum Einsatz und dienen dazu, Tapeten­bahnen kontrol­liert und genau abzurollen. Sie werden entweder an Maler­leitern befestigt oder als eigen­ständige Tisch­geräte genutzt. Mit ihrer Hilfe lassen sich Tapeten­bahnen gleich­mäßig abwickeln und auf die gewünschte Länge zuschneiden. Zusätzlich kann oft ein Meter­zähler als Zubehör integriert werden, der das genaue Messen der Bahnlänge erleichtert und somit Materi­al­ver­schwendung reduziert. Abroll­geräte sorgen für eine effizi­entere und sauberere Arbeits­weise beim Tapezieren.

Abperl­effekt

Der Abperl­effekt, auch bekannt als Lotus- oder Lotus­blu­men­effekt, beschreibt die Eigen­schaft einer Oberfläche, Wasser sehr schlecht zu benetzen. Auf solchen hydro­phoben (wasser­ab­wei­senden) Oberflächen bleiben Wasser­tropfen kugel­förmig und haften nicht flächig an, sondern bilden einzelne Tropfen. Diese sammeln sich und verbinden sich zu größeren Tropfen, die durch ihr Eigen­ge­wicht irgendwann so schwer werden, dass die Adhäsi­ons­kräfte zwischen Wasser und Oberfläche überwunden werden und die Tropfen abperlen oder einfach abrollen. Dadurch wird die Oberfläche effektiv vor Feuch­tigkeit geschützt und Verschmut­zungen können leichter abgewa­schen werden. Produkte wie SYCOFIX® Fassa­den­schutz oder SOHPIA® Spezi­al­lasur water pearl water pearl statten Fassaden und Oberflächen gezielt mit diesem effek­tiven Abperl­effekt aus.

Absanden

Das Absanden ist das einfache Ablösen von Partikeln oder Körnern aus der Oberfläche eines Materials, wie z.B. Putz oder Beton. Dies ist an der bröse­ligen Struktur zu erkennen und geschieht durch Reiben mit der Hand oder Abfegen mit einem Besen und. Die Begriffe Absanden und Kreiden von Anstrichen dürfen mitein­ander nicht verwechselt werden. Die Ursache für das Absanden ist ein insta­biler Unter­grund, durch den der Zusam­menhalt der einzelnen Bestand­teile vermindert oder aufgelöst wird. Durch natür­liche Witte­rungs­ein­flüsse, wie z.B. saurer Regen, kann eine Zerstörung des Binde­mittels statt­finden. Des Weiteren kann durch Härtung oder Auswirkung von bauschä­di­genden Salzen, wie z.B. Salze der starken Salpe­ter­säure, ein schneller Wasser­entzug auftreten.

Absolute Luftfeuch­tigkeit

Die Luftfeuch­tigkeit (die Menge an Wasser­dampf in der Luft) kann absolut und relativ bestimmt werden. Absolute Luftfeuch­tigkeit ist der tatsäch­liche maximale Gewichts­anteil des Wasser­dampfes an einem festge­legten Luftvo­lumen. Der Wert wird in g/ angegeben und ist von Tempe­ratur und Luftdruck unabhängig. Dabei werden die Nebel‑, Regen­tröpfchen und Eiskris­talle, die in der Luft schweben, nicht berück­sichtigt. Man spricht von einer „trockenen“ Luft. Wird die von der trockenen Luft maximal aufnehmbare Menge des Wasser­dampfes erreicht, ist die Luft nicht mehr trocken, sondern gesättigt. Hierbei reguliert sich der Maximalwert durch Umwandlung vom Wasser­dampf in die flüssige Form, wie z.B. in Schnee, Regen oder Nebel.

Absorption (der Sonnenstrahlung)

Absorption (der Sonnen­strahlung) beschreibt die Aufnahme von Sonnen­en­ergie, insbe­sondere der Infra­rot­strahlung (IR-Strahlung), durch Bauteile oder Beschich­tungen. Infra­rot­strahlung (IR-Strahlung), auch als Wärme­strahlung bekannt, ist unsicht­bares Licht, das wir nicht sehen, aber als Wärme spüren können – ähnlich wie bei einem warmen Kamin­feuer oder der aufge­heizten Motor­haube eines Autos in der Sonne. Sie ist ein Teil des Sonnen­spek­trums, der beim Auftreffen auf Oberflächen in Wärme umgewandelt wird, wodurch sich diese fühlbar erwärmen.

Die Menge der absor­bierten Strahlung hängt dabei stark von der Farbge­staltung und der Helligkeit der Oberfläche ab: Dunkle und matte Flächen nehmen mehr Wärme auf, während helle und reflek­tie­rende Oberflächen weniger absorbieren.

  • Dunkles T‑Shirt im Sommer: Aufgrund des höheren Absorp­ti­ons­grades  erwärmt sich ein dunkles Textil deutlich stärker als ein helles.

  • Schwarzes Auto: Lackie­rungen mit geringer Reflexion, insbe­sondere in Schwarz, absor­bieren einen großen Anteil der Sonnen­ein­strahlung und führen so zu einer schnel­leren und inten­si­veren Erwärmung der Karos­serie im Vergleich zu hellen, reflek­tie­renden Lacken.

  • Hausdächer: Dunkle Dachziegel weisen eine höhere Wärme­auf­nahme und ‑speicherung auf als helle Ziegel, was zu einer verstärkten Aufheizung der Gebäu­de­hülle beiträgt.

Durch den gezielten Einsatz spezi­eller IR-reflek­tie­render Pigmente in Farben und Beschich­tungen kann die Aufnahme von Wärme­strahlung reduziert werden, was zur Senkung der Oberflä­chen­tem­pe­ratur und zur Verbes­serung des thermi­schen Komforts beiträgt.

Absperr­folie

Absperr­folie ist eine Feuch­tig­keits­sperre, die auf Böden verlegt wird, bei denen mit aufstei­gender oder von unten kommender Feuch­tigkeit gerechnet werden muss – zum Beispiel bei nicht unter­kel­lerten Böden. Vor der Instal­lation von Boden­be­lägen wie Teppich, Laminat oder Parkett wird die Absperr­folie einge­bracht, um das Eindringen von Feuch­tigkeit zu verhindern und so Schäden am Belag zu vermeiden. Sie wirkt als Barriere, die Feuch­tigkeit vom Unter­grund abhält und somit die Langle­bigkeit und Stabi­lität des Boden­belags unterstützt.

Absperr­mittel

Absperr­mittel, auch als Isolier­grund oder Sperr­grund bezeichnet, sind spezielle Voran­striche, die das Durch­dringen von verfär­benden Stoffen aus dem Unter­grund verhindern. Sie blockieren unerwünschte Flecken, die beispiels­weise durch Nikotin, Wasser oder holzty­pische Inhalts­stoffe verur­sacht werden können. Durch die Anwendung eines Absperr­mittels wird verhindert, dass diese Verun­rei­ni­gungen in nachfol­genden Beschich­tungen sichtbar bleiben oder durch­schlagen. Ein typisches Beispiel ist der filmbil­dende Voran­strich SYCOFIX® Isolierweiß , der zuver­lässig Flecken isoliert und so eine gleich­mäßige und saubere Oberfläche für den folgenden Anstrich schafft.

Absperr­tapete

Absperr­ta­peten sind spezielle Tapeten, die mit einer wasser- und ölabwei­senden Folie ausge­stattet sind. Diese Schutz­schicht verhindert das Durch­dringen von Öl- und Wasser­flecken, die sonst den Unter­grund oder die Wandver­kleidung beschä­digen oder verfärben könnten. Absperr­ta­peten werden häufig in Räumen einge­setzt, in denen erhöhte Feuch­tig­keits- oder Fettbe­las­tungen auftreten, wie beispiels­weise in Küchen oder Badezimmern. Durch ihre schüt­zende Wirkung sorgen sie dafür, dass die Wandober­flächen länger sauber und unver­sehrt bleiben.

Abtön­farben

Abtön­farben sind besonders intensiv gefärbte Farben, die verwendet werden, um weiße Farben einzu­färben bzw. abzutönen. Abtön­farben gibt es für alle Farbsysteme wie z.B. Disper­sions- und Silikat­farben, Lehmfarbe, Lacke etc. Mit SOPHIA® Color-Plus Konzen­traten und SOPHIA® Metall­ef­fekt­farben lassen sich die Disper­si­ons­farbe SYCOFIX® Ambiente weiss, die Silikat­farbe SYCOFIX® Diamant weiss, SYCOFIX® Streichkalk und die ökolo­gische SYCOFIX® Lehmfarbe indivi­duell, kreativ und nach persön­lichem Geschmack abtönen.

Abtönen

Um einen bestimmten Farbton zu erreichen, werden zwei oder mehrere Farbtöne aufein­ander abgestimmt. So werden zur Gewinnung des Farbtons rosa die Farben weiß und rot mitein­ander vermischt. Durch Variieren des Mischungs­ver­hält­nisses können hellere oder inten­sivere Nuancen erhalten werden. Durch weitere Zugabe von schwarz zu rosa wird der Farbton altrosa erzielt. Die ideal aufein­ander abgestimmten SOPHIA® Color-Plus Konzen­trate eignen sich hervor­ragend zum Abtönen der eigenen Lieblingsfarbe.

Abtropf­profile

Abtropf­profile sind speziell geformte Bauele­mente, die an Fenster­bänken, Türen oder anderen Bauteilen angebracht werden, um das kontrol­lierte Abtropfen von Wasser zu gewähr­leisten. Sie verhindern, dass Regen­wasser oder Kondens­wasser unkon­trol­liert an Fassaden oder Gebäu­de­teilen entlang­läuft und dadurch Verschmut­zungen oder Schäden verur­sacht. Durch das gezielte Ableiten des Wassers schützen Abtropf­profile die Bausub­stanz vor Feuch­tig­keits­ein­tritt und helfen, Verfär­bungen und Ablage­rungen durch mitge­führte Schmutz­par­tikel zu vermeiden.

Abziehbare Tapeten

Abziehbare Tapeten sind Tapeten, die sich trocken, also ohne Einweichen mit Wasser oder spezi­ellen Tapeten­ab­lösern, von der Wand entfernen lassen. Dabei können sie entweder vollständig abgezogen werden oder – wie bei den sogenannten spalt­baren Tapeten – lässt sich nur die obere Dekor­schicht ablösen. Letztere hinter­lassen eine dünne Papier­trä­ger­schicht, die bei guter Verklebung problemlos als Unter­grund für einen neuen Tapeten­an­strich genutzt werden kann. Diese Eigen­schaft erleichtert Renovie­rungs­ar­beiten erheblich und spart Zeit bei der Vorbe­reitung der Wände.

Aceton

Aceton ist der gebräuch­liche Name für die chemische Verbindung Propanon oder Dimethyl­keton. Es handelt sich um ein organi­sches, farbloses und leicht flüch­tiges Lösungs­mittel mit einem charak­te­ris­tisch süßlichen Geruch. Als Mitglied der Gruppe der VOC (Volatile Organic Compounds – leicht­flüchtige organische Verbin­dungen) kann Aceton leicht explosive Dämpfe bilden, weshalb beim Umgang Vorsicht geboten ist.

Aceton ist ein sehr effek­tiver Fett- und Öllöser, weshalb bei direktem Kontakt ohne Schutz­hand­schuhe die Haut austrocknen, spröde und rissig werden kann. Es dient zudem als wichtiger Ausgangs­stoff für die Herstellung zahlreicher organi­scher Verbin­dungen, am bekann­testen ist dabei das Acrylglas, das auch unter dem Marken­namen Plexiglas® bekannt ist.

Aufgrund seiner starken Lösungs­wirkung gegenüber vielen Kunst­stoffen und Lacken wird Aceton häufig als Klebstoff, vor allem für Acrylglas, verwendet. Im privaten Gebrauch sollte vor der Anwendung stets geprüft werden, ob die zu behan­delnden Oberflächen oder Kunst­stoffe beständig gegen Aceton sind, um Beschä­di­gungen zu vermeiden. Aceton ist auch der Haupt­be­standteil vieler Nagellackentferner.

Acryl

Acryl ist ein Sammel­be­griff für alle Substanzen, die eine Acryl­gruppe besitzen.

Acrylat

Acrylate sind chemische Verbin­dungen, die zur Gruppe der Salze und Ester der Acryl­säure gehören und eine Unter­ka­te­gorie des Acryls darstellen. Im Bauwesen beziehen sich Acrylate haupt­sächlich auf Kunst­stoff­di­sper­sionen, die auf Acrylat- oder Polyacry­latharz basieren. Diese Disper­sionen werden als Binde­mittel in verschie­denen Produkten wie Farben, Grundie­rungen und Dicht­stoffen einge­setzt. Durch ihre vielsei­tigen Eigen­schaften verbessern Acrylate die Haftung, Flexi­bi­lität und Wetter­be­stän­digkeit von Beschich­tungen und sorgen für dauer­hafte und wider­stands­fähige Oberflächen.

Acryla­t/Acryl-Hydrosol

Acrylat- oder Acryl-Hydrosole sind wässrige Disper­sionen (Hydrosole), die auf Acrylat- oder Acryl­po­lymer-Basis herge­stellt werden. Sie bestehen aus fein verteilten Kunst­stoff­par­tikeln, die in Wasser suspen­diert sind. Diese Hydrosole werden im Bauwesen häufig als Binde­mittel in Farben, Putzen, Grundie­rungen und Dicht­stoffen einge­setzt. Durch ihre wasser­ba­sierte Zusam­men­setzung sind sie umwelt­freund­licher und weisen gute Haft- sowie Flexi­bi­li­täts­ei­gen­schaften auf, die zur Verbes­serung der Dauer­haf­tigkeit und Witte­rungs­be­stän­digkeit von Beschich­tungen beitragen.

Acryl­di­sper­si­ons­dicht­stoff

Der Acryl­di­sper­si­ons­dicht­stoff ist ein auf Acrylat-Dispersion basierter Dicht­stoff oder Klebstoff, der in der Bau- und Chemie­in­dustrie zum Abdichten von Fugen oder Spalten verwendet wird. Die Anwendung von Acryl­di­sper­si­ons­dicht­stoff ist haupt­sächlich bei Spalten in Fenstern und Türen zu treffen, um diese gegen Witte­rungs­ein­flüsse und Wasse­run­dich­tigkeit zu schützen. Optimal hierzu ist SYCOFIX® Universal Acryl geeignet.

Acryl-Fugen­dicht­stoff

Der Acryl-Fugen­dicht­stoff eignet sich optimal zum Abdichten von Anschluss­fugen, Spalten, Löchern und derar­tigen, die Bewegungen bzw. Belas­tungen ausge­setzt sein können. Hochwertige Acryl-Fugen­dicht­stoffe, wie z.B. SYCOFIX® Universal Acryl, sind überstreichbar und hochelastisch.

Acryl­harz­lacke

Acryl­harz­lacke sind Lacke, deren Binde­mittel auf Acrylharz oder Polyacrylharz basieren. Diese Lacke zeichnen sich durch eine hohe Wider­stands­fä­higkeit gegenüber Witte­rungs­ein­flüssen, UV-Strahlung und Chemi­kalien aus. Zudem bieten sie eine gute Haftung auf verschie­denen Unter­gründen und trocknen schnell. Aufgrund ihrer Flexi­bi­lität und Bestän­digkeit werden Acryl­harz­lacke häufig im Innen- und Außen­be­reich einge­setzt, beispiels­weise für Holz‑, Metall- oder Kunststoffoberflächen.

Acryllack

Acryllack ist häufig benutzter gängiger Begriff für Acrylharzlack.

Additive

Additive sind Hilfs­stoffe, die in geringen Mengen Baupro­dukten oder anderen Materialien zugesetzt werden, um deren Eigen­schaften gezielt zu verbessern oder neue Funktionen zu ermög­lichen. Moderne Baupro­dukte enthalten meist mehrere verschiedene Additive, um Herstellung, Verar­beitung und Lagerung zu optimieren. Zu den häufigsten Einsatz­ge­bieten gehören das Verhindern von Schaum (Entschäumer), das Erhöhen der Visko­sität (Verdicker), das Verbessern der Benetz­barkeit (Netzmittel), die Stabi­li­sierung von Disper­sionen (Disper­gier­mittel) sowie das Steuern des Trock­nungs­ver­laufs (Beschleu­niger oder Verzö­gerer). Weitere wichtige Funktionen sind das Verbessern des Fließ­ver­haltens, das Verhindern von Absetzen von Feststoffen (Antiab­setz­mittel) und die Unter­stützung der Filmbildung. Ohne Additive wären viele moderne Baustoffe in ihrer Leistungs­fä­higkeit und Verar­beit­barkeit deutlich eingeschränkt.

Adhäsion

Die Adhäsion (auch Adhäsi­ons­kraft oder Klebe­kraft) ist eine Haftung zweier unter­schied­licher Stoffe an ihren Berüh­rungs­flächen. Dies geschieht durch die zwischen­mo­le­ku­laren Wechsel­wir­kungen bzw. Anzie­hungs­kräfte, welche mecha­ni­scher, chemi­scher oder physi­ka­li­scher Natur sein können.

Adhäsi­ons­bruch

Der Adhäsi­ons­bruch ist der Bruch oder das Versagen eines Klebstoffes an der Berüh­rungs- bzw. Grenz­fläche zwischen zwei verschie­denen, durch Adhäsion verklebten Bauteilen infolge einer hohen mecha­ni­schen Belastung. Dabei ist der Kleber nahezu vollständig nur an einem Bauteil fixiert. Als Beispiel sei eine Fliese genannt, die sich durch Adhäsi­ons­bruch gelöst hat und an der der gesamte Kleber haftet.

Adhäsi­ons­kraft

Ist die physi­ka­lische Anfangshaft – oder Klebkraft zwischen zwei unter­schied­lichen Atomen, Molekülen oder Stoffen. Siehe Adhäsion.

Adhäsi­onsriss

Der Adhäsi­onsriss ist ein weit verbrei­teter alter­nativ gebräuch­licher Ausdruck für Adhäsionsbruch.

Akustikputz

Akustikputz ist ein minera­li­scher Spezi­alputz mit einer porösen Struktur, die durch Zugabe von Poren­bildnern entsteht. Diese Poren sorgen dafür, dass Schall­wellen in das Material eindringen können. Dort werden sie durch Reibung mit der Luft in den Poren gedämpft und in Wärme umgewandelt — das reduziert die Schall­re­flexion und verbessert die Raumakustik.

Wichtig ist, dass die Poren richtig dimen­sio­niert sein müssen, damit die Schall­wellen effektiv absor­biert werden können. Je dicker der aufge­tragene Putz, desto stärker die Schall­dämmung. Aller­dings ist Akustikputz empfindlich gegenüber mecha­ni­schen Belas­tungen, also nicht ideal für stark beanspruchte Flächen.

Alarm­tapete

Alarm­tapete oder Alarm­druck­tapete ist der alte Begriff für Flächen­über­wa­chungs­system. Siehe dort.

Algen

Algen sind Organismen die Photo­syn­these betreiben. Sie sind einfacher aufgebaut wie höhere Pflanzen. Algen werden grob in Mikro­algen (Einzeller) und Makro­algen, Bis zu 50 Meter lange Seetange aufge­teilt. Es gibt hundert­tau­sende Arten von Algen in vielen Farben und Formen. Für die Photo­syn­these brauchen Algen nur Wasser und Kohlen­dioxid den sie in ihrem Chloro­phyll mit Hilfe von Sonnen­licht in Glucose (Trauben­zucker) und Sauer­stoff umwandeln. Da sie quasi in jedem Lebensraum vorkommen haben sie großen Anteil am Sauer­stoff- und Kohlen­di­oxid­ge­haltes der Luft.

Verein­fachte Reakti­ons­glei­chung der Photosynthese

Algen­befall

Algen­befall bezeichnet das sichtbare Wachstum von Algen auf Oberflächen, die dauerhaft oder regel­mäßig feucht sind. Besonders häufig tritt er auf Fassaden, Dächern, Gehwegen oder Mauern auf. Typisch ist eine grünliche, manchmal auch bräun­liche oder schwarze Verfärbung, die durch die Photo­syn­these-Pigmente der Algen verur­sacht wird.

Ursachen für Algenbefall:

  • Feuch­tigkeit durch Regen, Tau oder hohe Luftfeuchtigkeit
  • Ungünstige Stand­ort­be­din­gungen, z. B. Nordseiten von Gebäuden mit wenig Sonneneinstrahlung
  • Raue oder saugfähige Oberflächen, die Wasser länger speichern
  • Luftver­un­rei­ni­gungen und Staub, die Nährstoffe für Algen liefern

Algizide

Algizide sind chemische Wirkstoffe oder Wirkstoff­kom­bi­na­tionen aus der Gruppe der Biozide, die Algen abtöten oder deren Wachstum hemmen. Sie werden entweder direkt als Desin­fek­ti­ons­mittel auf betroffene Unter­gründe aufge­tragen oder Putz- und Farbbe­schich­tungen zugesetzt, um einem Algen­befall vorzubeugen.

Algizide bieten jedoch keine dauer­hafte Lösung, da sie mit der Zeit abgebaut oder ausge­wa­schen werden. Ohne die eigent­lichen Ursachen für Algen­befall — wie anhal­tende Feuch­tigkeit oder ungünstige Stand­ort­be­din­gungen — zu besei­tigen, können betroffene Flächen nach einiger Zeit erneut von Algen bewachsen werden.

Alkalifest

Alkalifest ist ein anderer häufig benutzter Begriff für Alkalibeständigkeit

Alkalität

Alkalität beschreibt, wie stark chemische Verbin­dungen, Stoffe, Substanzen oder deren Gemische in Anwesenheit von Wasser alkalisch reagieren. Die Alkalität von Beschich­tungen wird häufig mit feuchtem Univer­sal­in­di­ka­tor­papier geprüft, das durch eine Farbän­derung die Stärke bzw. Höhe der Alkalität anzeigt. Alkalische Reaktionen entsprechen einem pH-Wert größer als 7. Liegt der pH-Wert unter 7, spricht man von Acidität (Säure­gehalt).

Alkali­be­stän­digkeit

Alkali­be­stän­digkeit bezeichnet die Wider­stands­fä­higkeit von Stoffen, Gemischen, Unter­gründen oder Beschich­tungen gegenüber alkalisch reagie­renden Substanzen. Voraus­setzung dafür ist häufig, dass das Material selbst eine gewisse Alkalität aufweist.

Alkydharz

Alkyd­harze sind synthe­tische wasser­ab­wei­sende Polymere. Alkyd­harze gehören zur Gruppe der Kunst­harze und werden durch Konden­sation von mehrwer­tigen Alkoholen mit Säuren unter Zusatz von Fettsäuren und Ölen erhalten. Durch den Zusatz der Fettsäuren und Ölen können verschie­denste Eigen­schaften des Harzes einge­stellt werden. Chemisch gesehen gehören sie zur Gruppe der Polyester und sind eng verwandt mit Polyesterharzen.

Alkyd­harze unter­scheidet man nach der Höhe des Ölgehaltes

  • <40 %: kurzölige Alkydharze
  • 40 bis 60 %: mittel­ölige Alkydharze
  • >60 %: langölige Alkydharze

sowie nach dem Trocknungsverhalten

  • lufttrock­nende Alkydharze
  • ofentrock­nende Alkydharze
  • nicht­trock­nende Alkydharze

Alkyd­harz­lacke

Alkyd­harz­lacke sind Lacke deren Binde­mittel Alkyd­harze sind und häufig synonym gebraucht werden.

Allgemein anerkannte Regeln der (Bau-) Technik

Allgemein anerkannte Regeln der (Bau-) Technik sind technische Regeln, die auf wissen­schaft­lichen Grund­lagen und fachlichen Erkennt­nissen beruhen, in der Praxis erprobt und bewährt sind. Sie haben sich als verbind­liches Gedan­kengut der in dem jewei­ligen Fachgebiet tätigen Personen etabliert und werden von der Mehrheit als richtig anerkannt und angewandt.

Allge­meine Bauartengenehmigung

Nach europäi­scher Recht­spre­chung der neue und gültige Begriff für allge­meine bauauf­sicht­liche Zulassung (abZ).

Allge­meine bauauf­sicht­liche Zulassung (abZ)

Allge­meine bauauf­sicht­liche Zulassung (abZ) ist ein vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) ausge­stelltes Dokument, das den Nachweis der Verwend­barkeit bzw. Anwend­barkeit von Baupro­dukten oder Bauarten erbringt, die ander­weitig nicht geregelt sind (z. B. Wärmedämm-Verbund­systeme oder Wärme­dämm­stoffe). Die Rechts­grundlage bildet die Muster­bau­ordnung im Rahmen der Muster­ver­wal­tungs­vor­schrift Techni­scher Baube­stim­mungen (MVVTB).

Altanstrich

Altanstriche sind bereits vorhandene Farbschichten auf einem Unter­grund, wie zum Beispiel Dispersions‑, Latex‑, Leim- oder Kalkfarben. Möchten Sie diese überstreichen, muss die Tragfä­higkeit des bestehenden Anstrichs für den Folge­an­strich geprüft werden. Leim- und Kalkfarben sollten grund­sätzlich entfernt werden. Die Vorge­hens­weise ähnelt der bei Altta­peten. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Tapeten­ab­löser extra-stark Spray.

 

Alterung

Die Alterung ist eine im Laufe der Zeit irrever­sible Verän­derung von spezi­fi­schen Baustoff­ei­gen­schaften durch Witterung und Klima. Um sich verändern zu können, müssen verschiedene Voraus­set­zungen vorhanden sein. Die wichtigsten sind Licht, Wärme, Feuch­tigkeit, Luft, Luftver­schmutzung sowie elektro­ma­gne­tische Sonnen­strahlung, wie z.B. UV- und Röntgen­strahlung. Des Weiteren tritt die Alterung besonders bei den Baustoffen im Außen­be­reich auf und ist von der Art des Binde­mittels, dem Schicht­aufbau und der Schicht­dicke sowie der am entspre­chenden Material vorhan­denen Belastung abhängig. Gleicher­maßen können die Belas­tungen aus dem Unter­grund durch Salze und Feuchte zur frühzei­tigen Alterung führen.

 

Alttapete

Altta­peten weisen häufig unschöne Mängel auf und können nicht einfach überta­pe­ziert werden. Repara­tur­stellen, unsaubere Übergänge, Luftein­schlüsse sowie eine unzurei­chende Haftung am Unter­grund erfordern eine restlose Entfernung der alten Tapete.

Für die Entfernung eignet sich besonders der SYCOFIX® Tapeten­ab­löser extra stark. Bei kleineren Flächen ist das gebrauchs­fertige SYCOFIX® Tapeten­ab­löser extra-stark Spray optimal.

Festsit­zende Raufa­ser­ta­peten können zudem direkt mit dem SYCOFIX® System Fertig­spachtel leicht überspachtelt werden, um einen perfekt vorbe­rei­teten Unter­grund für nachfol­gende Arbeiten zu schaffen.

 

 

Alumi­ni­um­folie

Aluminium das dünn zu einer Folie ausge­walzt wird und sehr oft nur als Alu-Folie bezeichnet wird. Im Bauge­werbe wird sie zum Absperren von Flecken. Ausge­lau­fenem Öl, Salzaus­blü­hungen und als Dampf­sperre einge­setzt. Alumi­ni­um­folie gibt es kaschiert mit Papier und unkaschiert. Unkaschiert wird Alu-Folie überwiegend als Dampf­sperre in hoch mit Wasser­dampf belas­teten Räumen einge­setzt. Kaschiert dient die Papier­seite als Unter­grund für Tapeten aller Art. Sie wird mit Disper­si­ons­kleber wie SYCOFIX® Fußbo­den­be­lag­kleber oder SYCOFIX® Universal Boden­be­lag­fi­xierung mit der Metall­seite verklebt und nach dem Trocknen tapeziert. Die Alumi­ni­um­folie ist auch Basis­ma­terial für Metalltapeten.

 

 

Andrücken

Nachdem die Tapete frisch an der Wand oder der Decke angebracht wurde, wird sie mit einer Tapezier­bürste angedrückt, um die Luftein­schlüsse auszu­bürsten und den Kleister gleich­mäßig zu verteilen. Zuerst bürstet man in der Mitte von oben nach unten und anschließend von der Mitte zu den Seiten. Für einige Tapeten­arten werden von den Herstellern bestimmte Andrück­werk­zeuge, wie z.B. Rollen oder Walzen, vorge­schrieben. Da die Nahtroller nicht geriffelt und lediglich nur unter bestimmten Bedin­gungen einge­setzt werden sollten, ist für eine äußerst gute und dauer­hafte Verklebung von den Nähten der Gebrauch von SYCOFIX® Naht- & Repara­tur­kleber zu empfehlen.

 

Andrück­rolle

Die Andrück­rolle ist ein Werkzeug, das beim Tapezieren empfind­licher Tapeten zum Einsatz kommt, um diese schonend und ohne Beschä­digung fest am Unter­grund zu fixieren. Sie besteht aus einer weichen Rolle aus Gummi, Moosgummi oder PU-Schaum, befestigt an einem gebogenen Draht­bügel mit Handgriff. Durch sanftes Darüber­rollen werden Luftbläschen heraus­ge­drückt und die Tapete gleich­mäßig an die Wand angedrückt.

Anfangs­haftung

Die Anfangs­haftung, auch als Anfangs­kleb­kraft bezeichnet, ist die Fähigkeit eines Klebstoffes, unmit­telbar nach dem Auftragen eine schnelle Haftung an der Oberfläche zu erzielen. Die Anfangs­kleb­kraft hängt von den verschie­denen Faktoren ab. Um den Klebstoff schnell möglichst mit der Oberfläche in Kontakt zu bringen, müssen folgende Einflüsse betrachtet werden: sowohl die Zusam­men­setzung des Klebstoffes, die Beschaf­fenheit der Oberfläche, die Tempe­ratur der Verar­beitung, der ausgeübte Druck während des Auftragens als auch die Art der zu verbin­denden Materialien, die Klebstoff­dicke, die Klebstoff­menge, das Alter des Klebstoffes und die Umgebungsbedingungen.

Anfangs­kle­be­kraft

Die Anfangs­kleb­kraft ist eine andere Bezeichnung für die Anfangshaftung.

Anfer­ti­gungs­num­mern­ver­gleich

Die Anfer­ti­gungs­nummer – auch bekannt als Herstellungs‑, Ferti­gungs- oder Chargen­nummer – weist darauf hin, aus welchem Produk­ti­ons­durchgang eine Tapeten­rolle stammt. Der Vergleich dieser Nummern ist entscheidend, um sicher­zu­stellen, dass alle Rollen für eine Fläche aus derselben Charge stammen und somit keine Farb‑, Muster- oder Struk­tur­ab­wei­chungen auftreten. Nur so erhält man ein harmo­ni­sches Gesamtbild ohne störende Übergänge.

Anhydrit

Gips ist Calci­um­sulfat mit mehr oder weniger Kristall­was­ser­an­teilen und stellt ein sehr häufig vorkom­mendes Mineral aus der Gruppe der Sulfate dar. Anhydrit hingegen ist die kristall­was­ser­freie Modifi­kation dieses Calci­um­sulfats (CaSO₄) und kommt als natür­licher Anhydrit­stein vor. Indus­triell wird Anhydrit durch Erhitzen von kristall­was­ser­hal­tigem Calciumsulfat—beispielsweise Gips oder Halbhydrat—hergestellt, wobei das Kristall­wasser vollständig entzogen wird.

Anhydrit­binder

Anhydrit­binder ist ein Binde­mittel in Gipsputzen oder bei der Zement­her­stellung aus Anhydrit. Er findet auch Verwendung bei der Herstellung von Calciumsulfat-Estrichen.

Anlauger und Entfetter

Zur Erzeugung eines sauberen, fettfreien sowie griffigen Unter­grundes auf den bereits vorhan­denen lackierten Flächen (z.B. Türen und Fenster) ist vor Lackier- und Anstrich­ar­beiten eine Anwendung von SYCOFIX® Entfetter und Anlauger zu empfehlen.

Anmach­wasser

Baustoffe in Pulverform – wie Gips, Zement, Spach­tel­massen etc. – werden mit Anmach­wasser verrührt, um sie verar­bei­tungs­fähig zu machen und die richtige Konsistenz für die Anwendung herzu­stellen. In einigen Fällen übernimmt das Anmach­wasser zusätzlich eine chemische Funktion, indem es den Abbin­de­prozess startet – etwa die Hydrat­ation von Zement, die zur Aushärtung führt. Alter­nativ zum Anmach­wasser wird auch der Begriff Zugabe­wasser verwendet. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Spezial- Fußboden Ausgleichs­masse Express-Direkt.

Anorga­nisch

Anorga­nisch ist im Bausektor eine andere Bezeichnung für minera­lisch und das Gegenteil von organisch.

Anorga­nische Bindemittel

Anorga­nische Binde­mittel sind minera­lische Stoffe wie Gips, Kalk, Zement, Kaliwas­serglas etc. die als Binde­mittel für Zuschlags­stoffe und Gesteins­kör­nungen sind. Im Gegensatz zu organi­schen Binde­mitteln, die physi­ka­lisch trocken und einen Film bilden, binden anorga­nische Binde­mittel durch eine chemische Reaktion ab. Bei den anorga­ni­schen Binde­mitteln unter­scheidet man zwei Gruppen, die hydrau­li­schen und nicht hydrau­li­schen. Nicht hydrau­lische Binde­mittel sind Wasser löslich und erhärten nur an der Luft durch Carbo­na­ti­sierung wie z.B. der Kalk in SYCOFIX® Streichkalk oder durch hydra­tische Verfes­tigung wie z.B. der Gips in SYCOFIX® Haftputzgips. Hydrau­lische Binde­mittel erhärten an der Luft und unter Wasser durch Hydrat­ation und sind nach der Aushärtung unlöslich in Wasser wie z.B. Zement.

Anorga­nische Bindemittel

Anorga­nische Binde­mittel sind minera­lische Stoffe wie Gips, Kalk, Zement, Kaliwas­serglas etc. die als Binde­mittel für Zuschlags­stoffe und Gesteins­kör­nungen sind. Im Gegensatz zu organi­schen Binde­mitteln, die physi­ka­lisch trocken und einen Film bilden, binden anorga­nische Binde­mittel durch eine chemische Reaktion ab. Bei den anorga­ni­schen Binde­mitteln unter­scheidet man zwei Gruppen, die hydrau­li­schen und nicht hydrau­li­schen. Nicht hydrau­lische Binde­mittel sind Wasser löslich und erhärten nur an der Luft durch Carbo­na­ti­sierung wie z.B. der Kalk in SYCOFIX® Streichkalk oder durch hydra­tische Verfes­tigung wie z.B. der Gips in SYCOFIX® Haftputzgips. Hydrau­lische Binde­mittel erhärten an der Luft und unter Wasser durch Hydrat­ation und sind nach der Aushärtung unlöslich in Wasser wie z.B. Zement.

Anschlussfuge

Eine Anschlussfuge bezeichnet den gezielt geplanten Zwischenraum zwischen unter­schied­lichen Bauteilen, Materialien oder Funktionen – etwa zwischen Fenster­rahmen und Mauerwerk, Dusch­wanne und Wand oder Holz- und Beton­bau­teilen. Sie dient als Bewegungsfuge, um thermisch bedingte Ausdeh­nungen oder mecha­nische Belas­tungen wie Stöße aufzu­nehmen, Spannungen abzubauen und Schäden an angren­zenden Bauteilen zu verhindern.

Anschluss­fugen an Außentüren

Die Anschlussfuge an Außen­türen ist eine Fuge bzw. eine Spalte, die rings um eine Außentür durch den Einbau in einen Baukörper entstehet. Bei den verschie­denen Tempe­ra­tur­schwan­kungen und der damit verbun­denen Längen­aus­dehnung oder Längen­schrumpfung muss die Anschlussfuge so abgedichtet werden, dass ein vollstän­diger Wärme, Feuchte- und Schall­schutz gewähr­leistet wird. Hierfür ist optimal der SYCOFIX® Riss- & Fugen­dichter oder das SYCOFIX® Universal Acryl geeignet.

Anstrich­ver­träg­lichkeit

Der Begriff „anstrich­ver­träglich“ wird gemäß DIN 52460 für Dicht­stoffe verwendet, die zur Abdichtung von Bauteilen geeignet sind, die bereits mit Anstrich­mitteln beschichtet sind – ohne dass schäd­liche Wechsel­wir­kungen zwischen Dicht­stoff, Anstrich und angren­zenden Baustoffen auftreten. Dies gilt auch, wenn ein nachfol­gender Anstrich erfolgt, der den Dicht­stoff im Randbe­reich bis maximal 1 mm überschneidet.

Anti-Graffiti-Systeme

Anti-Graffiti-Systeme bestehen aus Materialien zur Graffiti Entfernung wie SYCOFIX® Graffiti-Ex und der Graffiti Vorbeugung bzw. Schutz wie SYCOFIX® Fassa­den­schutz.

Armierung

Die Armierung ist die Verstärkung von Bauteilen durch den Einsatz von Stahl­ein­lagen oder Glasfa­ser­ge­weben in die Armie­rungs­masse, in den sogenannten Unterputz. Dies führt dazu, dass die Schäden und die Risse im Putz oder Wärme­dämm­ver­bund­system bzw. die zu Risse neigenden Stellen, wie z.B. an Fenster und Türen, vermieden werden. Außerdem werden die Bauteile gegenüber Umwelt­ein­flüssen bestän­diger. Daraus resul­tierend können durch die Armierung die Gebäude und Bauob­jekte sowohl im Innen- als auch Außen­be­reich besser stabi­li­siert werden.

Armie­rungs­gewebe

Die Armie­rungs­gewebe sind die Verbund­werk­stoffe bzw. die alkali­be­stän­digen Glasfa­ser­gewebe, welche in die Armie­rungs­schicht (auch Armie­rungs­masse oder Ausgleichs­masse) einge­bettet werden, um die Risse und Schäden vorzu­beugen. Somit wird die gesamte Spannungs­kraft reduziert und die Stabi­lität von Bauob­jekten deutlich erhöht. Je nach Anwen­dungs­be­reich unter­scheiden sich die Armie­rungs­gewebe sowohl durch Material und Maschen­weite als auch durch Faden­stärke und Flächengewicht.

Armie­rungs­pfeil

Armie­rungs­pfeil ist ein säure und alkali­be­stän­diges Gewebe in Pfeilform. Es wird für die Diago­nalar­mierung an allen Ecken von Fassa­den­öff­nungen, wie z.B. Fenster, Türen Nischen einge­setzt, um Rissbil­dungen und Rissab­zeich­nungen zu verhindern.

Armie­rungs­putz/-mörtel

Armie­rungsputz ist ein Mörtel der als Unterputz in ein Armie­rungs­gewebe einge­bracht wird, um eventuell auftre­tende Spannungs­kräfte aufzu­nehmen und Rissbildung im Unter- oder Oberputz minimiert. Er macht den Putz insgesamt stabiler gegen mecha­nische Beanspruchungen.

Armie­rungs­schicht

Die Armie­rungs­schicht ist eine Ausgleich­masse, welche sich aus dem Armie­rungs­mörtel (Unterputz) und dem darin einge­bet­teten Armie­rungs­gewebe zusam­men­setzt. Diese nimmt die gesamten thermi­schen Spannungen auf und dadurch erhöht die Stabi­lität von den Bauob­jekten, welche vor Rissen, Beschä­di­gungen und Witte­rungs­ein­flüssen beschützt werden sollen.

Armie­rungs­systeme

Armie­rungs­systeme bestehen aus aufein­ander abgestimmten Armie­rungs­gewebe, Armie­rungsputz als Unterputz und Oberputz.

Aroma­tenfrei

Aromaten sind cyclische also ringförmige Kohlen­was­ser­stoff­ver­bin­dungen. Aromaten weisen eine besondere Bindungs­struktur aus 5er und 6er Kohlen­was­ser­stoff­ringen mit Doppel­bin­dungen auf. Die Ringe kommen einzeln, aber auch mehrfach vor sowohl rein aus 5er oder 6er Ringen aber auch Kombi­na­tionen aus beiden Ringen. An den Ringen könne noch Moleküle, Molekül­kette und Atome angebracht sein. Daraus lässt sich erkennen, dass es mehrere Millionen bekannte aroma­tische Verbin­dungen gibt, die sowohl natürlich vorkommen oder synthe­ti­siert werden. Die ersten entdeckten Verbin­dungen dieser Stoff­klasse haben wie viele andere dieser Stoff­klasse einen angenehmen aroma­ti­schen Geruch und so entstand aus dem griechi­schen Wort aroma=Duft der Name Aromaten. Viele Aromaten sind stark giftig wie z.B. Anilin oder auch komplexe Verbin­dungs­gruppen wie Polycy­clische aroma­tische Kohlen­was­ser­stoffe (PAK) oder Polychlo­rierte Biphenyle (PCB). Aroma­tenfrei bedeutet, dass in Produkten, besonders lösemit­tel­haltige Lacke, im Lösungs­mittel der Aroma­ten­anteil unter 1% liegen muss.

Atmende Wände

Die atmenden Wände sind die Wände mit einer Wasser­dampf-Aufnah­me­fä­hig­keits­funktion. Die Wandschichten, wie z.B. der Putz, der Anstrich oder die Tapete, sind in der Lage, den Wasser­dampf ungehindert über Absorption aufzu­nehmen und ihn demnächst abzugeben. Solche Wände werden häufig in mit Feuchte belas­tenden Räumen, wie z.B. im Badezimmer oder in der Küche, verwendet. Trotz der Wasser­dampf-Aufnah­me­fä­hig­keits­funktion sollen die Räume ausrei­chend und richtig gelüftet werden.

Atmungs­aktiv

Atmungs­aktiv ist ein umgangs­sprach­licher Begriff. Er bedeutet eigentlich Wasser­dampf­durch­läs­sigkeit. Das bedeutet, ein System oder eine Substanz ist in der Lage Wasser aufzu­nehmen und auch wieder abzugeben. Die Aufnahme kann sowohl Wasser oder Wasser­dampf sein. Die Abgabe ist immer Wasser­dampf. Dadurch werden Schäden durch Feuch­tigkeit vermieden.

Aufbrennen

Das Aufbrennen ist eine gestörte Härtung bzw. Trocknung von den Baustoffen. Hierbei wird dem Baustoff das für den idealen Härtungs­prozess benötigte Wasser extrem schnell entzogen. Dadurch werden die optimalen Eigen­schaften des Baustoffes, wie z.B. Festigkeit und Unter­grund­haftung, nicht erreicht. Die häufigsten Gründe sind sowohl schwach oder stark saugende Unter­gründe als auch intensive Windbe­las­tungen und hohe Tempe­ra­turen. Das Aufbrennen ist am „Absanden“ der Oberfläche oder an der Flecken­bildung der Beschichtung leicht zu erkennen.

Aufbrenn­sperre

Aufbrenn­sperre ist eine Grundierung für stark oder unter­schiedlich saugende Unter­gründe, die ein aufbrennen verhindert.

Aufdämmen/Aufdoppeln

Aufdämmen oder Aufdoppeln wird angewendet um bestehende stark geschä­digte oder wärme­schutz­tech­nisch alte Wärmedämm-Verbund­systeme (WDVS) instand zu halten oder zu ertüch­tigen. Dafür wird ein neues Wärmedämm-Verbund­system, das eine allge­meine bauauf­sicht­liche Zulassung (abZ) für Aufdopplung besitzen muss, auf ein bestehendes WDVS aufgebracht.

Aufkämmen

Das Aufkämmen ist eine in der Baustoff­in­dustrie bekannte Methode zur Verar­beitung von den Baustoffen, vor allem Putzen und Fließen­klebern. Zur Verbes­serung der Haftung (Adhäsion) zwischen einzelnen Beschich­tungen wird ein feuchter Mörtel mit einer Zahntraufel (beim Putz) oder einem Putzkamm bzw. Zahnspachtel (beim Fließen­kleber) aufge­kämmt. Somit wird eine gleich­mäßige Schicht­dicke des Klebers erreicht. Die Luftein­schlüsse werden minimiert. Anschließend liegen alle Platten und Fliesen auf der gleichen Höhe.

Aufquasten

Aufquasten ist das Aufbringen eines Materials mit einem Quast, z.B. Auftrag von Kleister auf eine Tapete oder Wand mit Hilfe eines Quast.

Aufrauen

Kalk-Zement­putze müssen mehrla­giger Verar­beitung, eine Putzschicht pro Tag, am Folgetag vor Aufbringen einer neuen Putzlage aufgeraut werde. Damit werden Sinter­schichten entfernt und es wir eine gleich­mäßig saugende, griffige und ebenen Grund­putz­ober­fläche erhalten, die nun bereit ist, eine neue Putzlage aufzu­nehmen. Zum Aufrauen wird üblicher­weise ein Gitter­rabot verwendet, man kann aber auch mittels eines Straßen­besens aufrauen. Beim Aufrauen mit dem Straßen­besen ist die Verbes­serung der Ebenheit nicht möglich.

Aufstei­gende Flüssigkeit

Wasser das kapillar durch vorhandene feinste Poren entgegen der Schwer­kraft in Mauerwerk nach oben steigt bezeichnet man als Aufstei­gende Flüssigkeit. Dabei werden in der Regel bauschä­di­gende Salze mittrans­por­tiert, die nach Verdunsten des Wassers zu Ausblü­hungen und Abplat­zungen führen.

Ausblü­hungen

Treten am Mauerwerk in einer mehligen oder auch glasar­tigen weißen Form auf, welche durch Feuch­tig­keits­ein­wirkung an der Oberfläche des Mauer­werks auftreten. Ausblü­hungen sind in der Regel nicht gesund­heits­schädlich, können aber Schim­mel­bildung verur­sachen. Diese Ausblü­hungen lassen sich sehr einfach mit SYCOFIX® Salpeter- & Zement­schleier­ent­ferner besei­tigen. Jedoch deuten diese Ausblü­hungen auf eine Feucht­be­lastung des Mauer­werks hin. Um Ausblü­hungen zu vermeiden, sollte die Ursache der Feucht­be­lastung beseitigt werden.

Ausblu­tungen bzw. ausbluten

Die Ausblu­tungen sind die Prozesse, bei denen die färbenden oder die löslichen Bestand­teile aus dem Unter­grund oder aus einer vorher­ge­henden Beschichtung sichtbar werden.

Ausgleichs­feuchte

Die Ausgleichs­feuchte (auch Gleich­ge­wichts­feuchte, Bilanz­feuchte, prakti­scher Feuch­te­gehalt, hygro­sko­pische Feuchte) ist der Wasser­gehalt, welchen ein Baustoff in einem Raum nach einer gewissen Lagerungszeit bei konstanter Tempe­ratur und konstanter relativer Feuchte der umgebenden Luft annehmen kann. Die Gleich­ge­wichts­feuchte ist ein bedeu­tender Faktor in der Arbeits­vor­be­reitung der Holz- und Holzwerk­stoff­be­schich­tungen und kann in Prozent, masse- und volumen­be­zogen angegeben werden. Damit wird es festgelegt, welche Beschichtung für welchen Unter­grund am besten geeignet ist. Die Baustoffe mit einem hohen prakti­schen Feuch­te­gehalt (Holz, Schlaf­wolle, Ziegel, Kalk, Lehm) sind gegenüber nicht saugfä­higen Baustoffen (Kunst­stoffe, Metalle) für eine angenehme Klima­re­gu­lierung im Raum besonders zu empfehlen, da diese viel Feuch­tigkeit aus der Luft aufnehmen (Adsorption) und im Bedarfsfall rasant wieder abgeben können (Desorption).

Ausgleichs­masse

Mit einer Ausgleichs­masse wie SYCOFIX® Spezial Fußbo­den­aus­gleichs­masse Express-Direkt werden Uneben­heiten in Flächen wie Böden, Wände und Decken ausge­glichen und es entsteht eine glatte Oberfläche zur weiteren Bearbeitung. Für die optimale Haftung und Verbindung von Ausgleichs­masse und Unter­grund empfiehlt sich die Vorbe­handlung mit SYCOFIX® Putz-& Haftgrund.

 

Ausgleichsputz

Ein Ausgleichsputz ist ein spezi­eller Putz, der einge­setzt wird, um Uneben­heiten auf Unter­gründen – z. B. alten Mauern oder Gipskar­ton­flächen – auszu­gleichen. Er schafft eine planebene Fläche und ermög­licht gleich­mäßige Schicht­dicken für nachfol­gende Beschich­tungen wie Oberputz, Tapete oder Farbe. Insbe­sondere bei hohen Quali­täts­an­for­de­rungen an Innen­wand­flächen ist er eine unver­zichtbare Grundlage.

Auslau­gungen Kalk

Insbe­sondere bei Neubauten treten auf minera­li­schen Unter­gründen häufig sogenannte Kalkaus­blü­hungen oder Kalkfahnen auf – das sind weißlich bis gräuliche Ablage­rungen an Wand- oder Boden­flächen. Sie entstehen, wenn noch nicht carbo­na­ti­sierter Kalk (Calci­um­hy­droxid Ca(OH)₂) durch eindrin­gendes Wasser aus Fugen- oder Mauer­mörteln heraus­gelöst wird und aus Fehlstellen des Mauer­werks tropft oder über die Oberfläche abläuft. Mit der Zeit carbo­na­ti­siert das Ca(OH)₂ unter Aufnahme von CO₂ aus der Luft und hinter­lässt nach Verdunstung unlös­liches Calci­um­car­bonat (CaCO₃) als sichtbare Ablagerung.

Ausschat­tieren

Grasta­peten und feine Gewebe­struk­turen bestehen aus Natur­werk­stoffen kaschiert auf einen Papier­träger. Dadurch entstehen unter­schied­liche Webdichten, Farbtöne und Struk­turen die unter­schied­lichen Farbwir­kungen innerhalb einer Rolle führen kann. Um zwischen den einzelnen Bahnen einen möglichst gleich­mä­ßigen Farban­schluss zu bekommen werden die Bahnen vor der Verar­beitung ausschat­tiert, indem man die einzelnen Bahnen vor dem Tapezieren mit Nadeln an die Wand heftet und so lange umgrup­piert, bis ein die beste Wirkung erzielt wird. Die einzelnen Bahnen sind zwar immer noch zu erkennen aber dies betont den Charakter und den Charme der Tapeten.

Ausschrei­bungs­un­ter­lagen

Ausschrei­bungs­un­ter­lagen beziehen sich auf Dokumente im Kontext eines Bauvor­habens, die für die Ausschreibung oder das Bieten verwendet werden. Diese Dokumente enthalten detail­lierte Infor­ma­tionen und Spezi­fi­ka­tionen für das Projekt, die es poten­zi­ellen Auftrag­nehmern oder Liefe­ranten ermög­lichen, ihre Angebote genau vorzu­be­reiten. Die Ausschrei­bungs­un­ter­lagen für ein neues Bauprojekt enthalten in der Regel Archi­tek­tur­pläne, technische Spezi­fi­ka­tionen und Vertragsbedingungen.

Außen­dämmung

Die Außen­dämmung (auch Fassa­den­dämmung) ist ein Wärme­dämm­ver­bund­system (abgekürzt WDVS), welches an der Fassade angebracht wird, um den höheren Wohnkomfort im Gebäude zu erzielen. Durch die gedämmte Fassade wird in den Räumen ein übermä­ßiges Auskühlen im Winter (Heizkos­ten­senkung) und ein übermä­ßiges Aufheizen im Sommer vermieden werden. Die Außen­dämmung besteht aus einem Wärme­dämm­stoff, einer armierten Unterputz (auch Armie­rungs­schicht oder Klebe­schicht) und einer Oberputz (auch Schlussbeschichtung).

Außenputz

Außenputz übernimmt neben dem Witterungs‑ und Feuch­te­schutz weitere Funktionen wie die gestal­te­rische Gestaltung der Fassade sowie bauphy­si­ka­lische Eigen­schaften, z. B. Wärme­dämmung und Diffu­si­ons­fä­higkeit. In Deutschland sind Planung und Ausführung durch die DIN EN 13914‑1 (mit natio­naler Ergänzung in DIN 18550‑1) und DIN 18550‑1 geregelt. Darüber hinaus muss Außenputz gemäß DIN 4108‑3 ausrei­chend schlag­re­gen­be­ständig sein – durch wasser­hem­mende oder wasser­ab­wei­sende Eigen­schaften – sowie erst nach vollstän­diger Trocknung von Innenputz und Estrich aufge­bracht werden.

Außen­wandfuge

In der Bauin­dustrie bezieht sich Außen­wandfuge auf die Fugen oder Spalten in den Außen­wänden, die abgedichtet oder ausge­füllt werden müssen. Das ordnungs­gemäße Abdichten dieser Fugen ist wichtig, um das Eindringen von Wasser, Energie­verlust und die Erhaltung der Struk­tur­fes­tigkeit eines Gebäudes zu verhindern. Hierfür ist SYCOFIX® Riss- & Fugen­dichter optimal geeignet.

 

Autooxi­dation

Die Autooxi­dation ist ein chemi­scher Prozess, bei dem eine Substanz durch Reagieren mit Luftsauer­stoff oxidiert wird. Dieser Prozess findet oft bei Raumtem­pe­ratur ohne eine Verbrennung, eine merkliche Flammen­er­scheinung oder eine andere zusätz­liche Energie­quelle statt. Die Autooxi­dation ist für das Altern von Materialien an der Luft verantwortlich.

B

Bakterien

Bakterien sind einzellige Mikro­or­ga­nismen ohne Zellkern (Proka­ryoten), deren Größe typischer­weise zwischen 0,1 µm und bis zu 700 µm liegt. Sie gehören zu den ältesten Lebewesen auf der Erde – erste Fossilien (z. B. Cyano­bak­terien in Form von Stroma­to­lithen) lassen sich auf bis zu 3,5 Milli­arden Jahre datieren Bakterien existieren in einer enormen Vielfalt von Formen: kugel­förmig (Kokken), stäbchen­förmig (Bazillen), spiralig, filamentös oder flecht­förmig; viele Arten bilden Ketten oder Cluster . Sie sind fast überall zu finden – in Böden, Wasser, Luft, auf Pflanzen, Tieren und Menschen – und zeichnen sich durch extreme Anpas­sungs­fä­higkeit und Wider­stands­fä­higkeit aus.

Bankirai

Bankirai, auch Bangkirai oder Bangirai geschrieben, ist ein tropi­sches Hartholz, das aus Südost­asien stammt (z. B. Indonesien, Malaysia, Philip­pinen). Wegen seiner enormen Härte, seiner natür­lichen Öle und hohen Dichte zählt es zu den belieb­testen Holzarten für den Außen­be­reich – insbe­sondere für Terrassenbeläge.

Basalt­stein

Basalt ist ein feinkör­niges, vulka­ni­sches Erguss­ge­stein, das bei der raschen Abkühlung von Magma oder Lava entsteht. Er erscheint meist dunkelgrau bis schwarz und überzeugt durch seine sehr hohe Härte, Dichte und natür­liche Witte­rungs­be­stän­digkeit. Aufgrund dieser Eigen­schaften eignet sich Basalt hervor­ragend für den Einsatz im Außen­be­reich, z. B. als Pflaster, Mauer­steine, Gartenkies oder dekorative Elemente.

Basisch

Der pH-Wert einer Lösung gibt an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist. Ist der pH-Wert = 7, dann liegt eine neutrale Lösung vor. Ist der pH-Wert < 7, dann handelt es sich um eine saure Lösung. Ist der pH-Wert > 7, dann ist eine Lösung basisch bzw. alkalisch. Die wässrigen, alkali­schen Lösungen werden als Laugen bezeichnet. Die in der Industrie häufig verwen­deten Laugen sind Natron­lauge, Kalilauge, Chlor­lauge und Calci­um­lauge. Die Laugen lösen Fette schnell und daher eignen sich besonders gut in der Bauin­dustrie als Reini­gungs­mittel oder als Abbeizmittel.

Baual­ters­klassen

Baual­ters­klassen sind eine Einteilung von Gebäuden nach ihrem Baujahr, die von der Bundes­re­gierung auf Basis von Bauscha­dens­be­richten und Forschungs­ar­beiten einge­führt wurde. Sie dienen dazu, typische Eigen­schaften der Bausub­stanz, verwendete Materialien und Bauweisen zuzuordnen, die sich im Laufe der Zeit verändert haben. Dabei spielen auch regionale Unter­schiede und klima­tische Einflüsse eine Rolle.

Die Baual­ters­klassen geben Aufschluss darüber, wie stark die Bausub­stanz durch Alter, Konstruktion und einge­setzte Baustoffe belastet oder beschädigt sein kann. Sie helfen Fachleuten wie Archi­tekten und Gutachtern dabei, mögliche Schadens­bilder und Sanie­rungs­be­darfe einzuschätzen.

Die Einteilung erfolgt in folgende Zeiträume:

  • Gebäude bis 1918, meist massive Ziegel- oder Bruch­stein­bauten mit Holzdecken und ohne Wärmedämmung,
  • Gebäude von 1919 bis 1948, geprägt von einfachen Bauweisen und Materi­al­knappheit während und nach den Weltkriegen,
  • Gebäude von 1949 bis 1970, die mit dem Wieder­aufbau und Wirtschafts­wunder entstanden, oft mit Stahl­beton und ohne ausrei­chenden Wärmeschutz,
  • Gebäude von 1971 bis 1990, bei denen erste Wärme­schutz­vor­schriften gelten, viele Platten­bauten und gelegent­liche Verwendung von asbest­hal­tigen Baustoffen,
  • sowie Gebäude nach 1990, die modernen energe­ti­schen Standards und verbes­serten Bauma­te­rialien entsprechen.

Diese Einteilung erleichtert die Planung von Instand­hal­tungs- und Moder­ni­sie­rungs­maß­nahmen sowie die Bewertung des Gebäudezustands.

Bauen­d­rei­nigung

Die Bauen­d­rei­nigung bezeichnet die gründ­liche Reinigung einer Baustelle unmit­telbar vor der Übergabe des fertig­ge­stellten Bauob­jektes an den Auftrag­geber. Ziel ist es, alle Baureste, Staub, Schmutz und Bauschutt zu entfernen und das Gebäude bezugs­fertig zu machen. Dabei werden unter anderem Fenster, Türen, Böden, Sanitär­an­lagen und Küchen­be­reiche sorgfältig gereinigt.

Neben der Reinigung der Oberflächen umfasst die Bauen­d­rei­nigung auch die fachge­rechte Entsorgung von Bauma­te­ri­al­resten, Verpa­ckungen und sonstigem Müll, der während der Bauphase angefallen ist. Die Arbeiten erfolgen meist in mehreren Phasen, beginnend mit der Grobrei­nigung und abschließend mit der Feinrei­nigung, um ein sauberes und gepflegtes Erschei­nungsbild zu gewährleisten.

Eine profes­sio­nelle Bauen­d­rei­nigung ist wichtig, um Mängel sichtbar zu machen, den Wert des Bauwerks zu erhalten und einen reibungs­losen Einzug zu ermög­lichen. Sie kann von spezia­li­sierten Reini­gungs­firmen durch­ge­führt oder in den Bauablauf integriert werden.

Baufeuchte

Baufeuchte bezeichnet die gesamte Wasser­menge, die während der Bauphase in einem Gebäude einge­lagert oder einge­bracht wird. Dieser Begriff wird vor allem bei Neubauten verwendet, da dort durch die Verar­beitung von Baustoffen wie Beton, Estrich, Putz oder Mörtel viel Wasser einge­bracht wird, das erst im Laufe der Zeit wieder austrocknet.

Das Wasser befindet sich in den Wänden, Decken, Böden und deren Beschich­tungen. Weitere Quellen der Baufeuchte sind Nieder­schläge, Tauwasser, Nebel oder Feuch­tigkeit aus dem Baugrund. Nach der Fertig­stellung des Gebäudes beginnt das Gebäude zu trocknen, die Baufeuchte nimmt ab.

Um Feuch­te­schäden und Schim­mel­bildung zu vermeiden, ist eine gezielte Steuerung der Trocknung durch regel­mä­ßiges Lüften und effizi­entes Heizen notwendig. Dieser Prozess kann je nach Bauweise und Witterung bis zu ein bis zwei Jahre dauern und in dieser Zeit zu erhöhtem Energie­ver­brauch führen. Ein kontrol­liertes Austrocknen ist entscheidend für die langfristige Bausub­stanz und Wohnqualität.

Baugipse

Baugipse sind verschiedene Gipsarten, die im Bauwesen haupt­sächlich für Putz‑, Stuck- und Estrich­ar­beiten verwendet werden. Die Eigen­schaften und Einsatz­be­reiche der Baugipse sind in der DIN 1168 bzw. der Vornorm DIN V 18550 definiert. Zu den gängigen Baugipsen zählen unter anderem Stuckgips, Putzgips, Fertig­putzgips, Haftputzgips, Maschi­nen­putzgips, Ansetzgips, Fugengips, Spach­telgips, Mörtelgips und Estrichgips.

Stuck- und Putzgipse bestehen aus reinem Gips ohne Zusatz­stoffe, während die anderen Baugipse spezielle Zusatz­stoffe enthalten, die beispiels­weise die Verar­beitung, Haftung oder Trocknung verbessern. Aufgrund der unter­schied­lichen Zusam­men­set­zungen variieren die Verar­bei­tungs- und Trocken­zeiten bei den einzelnen Baugips­arten deutlich. Daher ist es wichtig, die jewei­ligen Herstel­ler­an­gaben genau zu beachten, um optimale Ergeb­nisse zu erzielen.

Baugipse sind wegen ihrer guten Verar­beit­barkeit, schnellen Abbin­dezeit und Umwelt­freund­lichkeit nach wie vor sehr beliebt im Innenausbau.

Bauhaus-Tapete

Die Bauhaustapete geht zurück auf 14 Tapeten­mustern die vom Bauhaus in Dessau/Weimar gestaltet wurden und die bis heute in Anlehnung an die Ursprungs­ta­peten im Bauhausstil produ­ziert werden. Die ersten 14 Tapeten­muster in diversen Farbtönen wurden mit verti­kalen und horizon­talen Striche­lungen, Wellen, Raster­linien und Gitter ausge­führt. Im Natio­nal­so­zia­lismus geschlossen konnte nur die Bauhaustapete nach dem Krieg wieder­belebt werden In modernen Bauhausta­peten findet sich die sich die Bauhaus-Philo­sophie von Minima­lismus, Funktio­na­lität und klare Linien wieder. Dem minima­lis­ti­schen Ansatz wird durch dezenten Farbpa­letten mit dominanten geome­tri­schen Formen und Mustern Rechnung getragen und besitzt eine zeitlose Ästhetik. Heutige Bauhausta­peten sind Struktur-Vliestapeten.

Baukalk

Baukalk ist ein histo­risch bedeu­tender Baustoff, der bereits in der Antike verwendet wurde. Heute wird Baukalk haupt­sächlich als minera­li­sches Binde­mittel herge­stellt, das zugleich auch pigmen­tie­rende Eigen­schaften haben kann. Er entsteht durch das Brennen von Kalkstein oder Dolomit bei Tempe­ra­turen zwischen 1000 und 1200 °C.

Baukalk wird vor allem zur Herstellung von Kalkmörtel einge­setzt, der als Mauer- oder Putzmörtel in Innen­räumen Verwendung findet. Kalkmörtel zeichnet sich durch seine hohe Wasser­dampf­durch­läs­sigkeit aus, wodurch er aktiv zur Regulierung der Luftfeuch­tigkeit beiträgt und ein gesundes, angenehmes Raumklima schafft. Zudem wirkt Baukalk antibak­te­riell und schim­mel­hemmend, was ihn besonders für den Einsatz in Wohn- und Feucht­räumen wertvoll macht.

Aufgrund seiner guten Umwelt­ver­träg­lichkeit und seiner Fähigkeit, Feuch­tigkeit zu regulieren, ist Baukalk heute auch im modernen Bauwesen und bei Sanie­rungen von histo­ri­schen Gebäuden sehr geschätzt.

Baumwolle

Baumwolle bezeichnet zum einen eine sehr alte Kultur­pflanze, die seit Jahrtau­senden weltweit angebaut wird, und zum anderen die Natur­faser, die aus den Samen­haaren dieser Pflanze gewonnen wird. Die Baumwoll­faser besteht haupt­sächlich aus Cellulose und ist besonders weich, atmungs­aktiv und langlebig, weshalb sie vor allem in der Textil­in­dustrie eine große Bedeutung hat.

Im Engli­schen wird Baumwolle als Cotton bezeichnet. Baumwolle spielt eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Kleidung, Heimtex­tilien und anderen textilen Produkten. Aufgrund ihrer natür­lichen Herkunft ist Baumwolle biolo­gisch abbaubar und gilt als umwelt­freund­licher Rohstoff, sofern sie nachhaltig angebaut wird.

Bauphysik

Die Bauphysik ist ein eigen­stän­diges Teilgebiet des Bauwesens, das sich mit der Anwendung physi­ka­li­scher Prinzipien auf bauliche Konstruk­tionen und Bauwerke beschäftigt. Sie umfasst verschiedene Bereiche wie Wärme‑, Feuchte‑, Schall‑, Luft- und Licht­technik sowie den Brand­schutz und die Energie­ef­fi­zienz von Gebäuden.

Ein beson­derer Fokus liegt auf den Durch­läs­sig­keiten von Baustoffen und Bauteilen, etwa hinsichtlich Wärme‑, Feuchte- und Luftdurch­läs­sigkeit. Auf dieser Grundlage werden Konzepte und Maßnahmen entwi­ckelt, die den Schutz von Gebäuden vor Witte­rungs­ein­flüssen, Feuch­te­schäden, Schall­be­las­tungen und Energie­ver­lusten gewährleisten.

Die Bauphysik ist seit 1945 als eigen­stän­diges Fachgebiet anerkannt und grenzt sich klar von anderen Diszi­plinen ab: Statik und Tragwerks­lehre beschäf­tigen sich mit der Berechnung und Stabi­lität von Bauwerken, während Materi­al­ei­gen­schaften in der Baustoff­kunde und Bauchemie unter­sucht werden.

Baupro­duk­ten­gesetz (BauPG)

Das Baupro­duk­ten­gesetz (BauPG) ist ein deutsches Gesetz zur Umsetzung der europäi­schen Baupro­duk­ten­ver­ordnung (EU-Verordnung Nr. 305/2011). Es legt harmo­ni­sierte Bedin­gungen für die Vermarktung von Baupro­dukten fest und dient dazu, die techni­schen Regeln sowie Rechts- und Verwal­tungs­vor­schriften für Baupro­dukte in allen EU-Mitglied­staaten anzugleichen.

Das BauPG sorgt dafür, dass Baupro­dukte innerhalb des Europäi­schen Binnen­marktes einheitlich geprüft, klassi­fi­ziert und gekenn­zeichnet werden. Dies erleichtert den freien Handel und die Sicherheit von Baupro­dukten in Europa. Die Verordnung trat am 1. Juli 2013 in Kraft und ist für alle EU-Mitglied­staaten verbindlich.

Mit dem Baupro­duk­ten­gesetz wird somit die Einhaltung der europäi­schen Vorgaben national rechtlich geregelt und die Qualität sowie die Zuver­läs­sigkeit von Baupro­dukten im Bauwesen sichergestellt.

Baupro­duk­ten­ver­ordnung (BauPVO)

Der offizielle Titel lautet. Verordnung (EU) Nr. 305/2011 des Europäi­schen Parla­ments und des Rates vom 9. März 2011 zur Festlegung harmo­ni­sierter Bedin­gungen für die Vermarktung von Baupro­dukten und zur Aufhebung der Richt­linie 89/106/EWG des Rates. (Quelle: EUR-Lex; Access to European Union Law) Die BauPVO regelt die Angaben der Leistungen zu Baupro­dukten gemäß harmo­ni­sierter Regelung wie Z.B. europäische Normen (DIN EN) und sie legt die Verwendung von CE-Kennzeichen fest. Es werden darin auch die Bedin­gungen für das Inver­kehr­bringen von Baupro­dukten geregelt. Die Baupro­duk­ten­ver­ordnung (BauPVO) trat für alle EU-Mitglieder am 1.Juli 2013 in Kraft und ersetzt die vorher geltende Baupro­duk­ten­richt­linie (BPR).

Baure­gel­liste

Baure­gel­liste sind die Anfor­de­rungen, Anwen­dungen und Überwa­chung von Baustoffen beschrieben bzw. geregelt werden. Die Listen wurden vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erarbeitet und heraus­ge­geben. Wegen europäi­schem Gesetz wurden diese Listen zurück­ge­nommen und durch „Muster Verwal­tungs­vor­schrift Technische Baube­stim­mungen“ ersetzt.

Bauschäd­liche Salze

Die Salze können Schäden verur­sachen und Bauwerke stark gefährden. Zu den gefähr­lichen Salzen gehören Sulfate, Chloride und Nitrate. Die Anwesenheit dieser chemi­schen Verbin­dungen in minera­li­schen Baustoffen ist in unter­schied­lichen Konzen­tra­tionen natürlich bedingt normal, z.B. im Mauerwerk, in den Steinen sowie im Putz- bzw. Mauer­mörtel. Kommen die Salze mit Feuch­tigkeit in Berührung, kommen die gravie­renden Folgen zustande. Durch die Bindung mit dem Wasser kristal­li­sieren die Salze an der Oberfläche aus und verur­sachen weißliche bis gelbliche Rückstände (Ausblü­hungen). Anschließend führt dies sowohl zur Durch­feuchtung von Bauteilen, Putzab­plat­zungen und Rissen als auch zur Beein­träch­tigung der Tragfä­higkeit von Mauerwerk und Beton. Eine Sanierung des geschä­digten Putzsystems kann mit einem Sanier­putz­system erfolgen. Dabei sind die flankie­renden Maßnahmen, wie z.B. eine Verti­kal­iso­lierung oder Horizon­tal­iso­lierung des Mauer­werks, zu empfehlen. Zur Ermittlung der Ursachen der Schäden und Bestimmung der gezielten Sanie­rungs­maß­nahmen wird die Analyse bauschäd­licher Salze durch­ge­führt, welche in mehreren Schritten erfolgt. Als erstes ist eine Sicht­prüfung durch­zu­führen, bei der die Ausblü­hungen, Feuch­tig­keits­flecken und Putzab­plat­zungen zu identi­fi­zieren sind. Als nächstes findet eine Feuch­te­messung statt, um den Durch­feuch­tungsgrad zu ermitteln und die betrof­fenen Bauteile festzustellen.

Baustoff­klassen

Die Baustoff­klassen (auch Brand­schutz­klassen) werden hinsichtlich ihres Brand­ver­haltens nach § 26 Abs. 1 Satz 1 MBO (Muster­bau­ordnung) in verschiedene Baustoff­klassen einge­teilt. Nicht­brennbare Baustoffe gehören zu der Baustoff­klasse A und brennbare Baustoffe der Baustoff­klasse B.

 

Die Baustoff­klasse A ist zweifach abgestuft:
A1 = nicht­brennbar ohne brennbare Bestand­teile (Ziegel, Beton, Stein­wolle und die meisten metal­li­schen Baustoffe)
A2 = nicht­brennbar mit einem geringen Anteil brenn­barer Bestand­teile (Gipskarton).

 

Die Baustoff­klasse B ist dreifach abgestuft:

B1 = brennbar, schwer entflammbar (Holzwolle, gelochter Gipskarton)
B2 = brennbar, normal entflammbar (massive, holzba­sierte Werkstoffe)
B3 = brennbar, leicht entflammbar (bauauf­sichtlich als Baustoffe nicht verwendbare zahlreiche Kunst­stoffe, Papier, Stroh).

 

Baustoff­verfträg­lichkeit

Durch die enorme Vielfalt an Baustoffen müssen die flüssigen und pastösen Kleb- und Dicht­stoffe auf die Verträg­lichkeit mit den verschie­denen Baustoffen geprüft werden, um schädi­gende Wechsel­wir­kungen zwischen dem Baustoff und dem Kleb- und Dicht­stoff auszu­schließen. Zu den Wechsel­wir­kungen gehören mangelnde Haftung, chemische und physi­ka­li­schen Unverträglichkeiten.

Bauteilfuge

Bauteilfuge bezieht sich auf den Verbin­dungs­punkt zwischen verschie­denen Bauteilen in einem Gebäude oder Bauvor­haben. Dies können die Verbin­dungen zwischen Wänden, Böden, Decken oder anderen struk­tu­rellen Elementen umfassen.

 


Bautenschutzmittel

verhindern bzw. reduzieren die Folgen an Bauwerken, welche durch die Einwirkung von Feuch­tigkeit und Mikro­or­ga­nismen, Feuer oder Chemi­kalien auftreten. Als Schmutz- und wasser­ab­wei­sende Beschichtung ist SYCOFIX® Fassa­den­schutz optimal geeignet. Metall­bau­teile lassen sich mit SYCOFIX® Rostschutz-Penetrier­mittel dauerhaft vor Korrosion schützen. Zum nachhal­tigen Beschichten von Sockel- und Dachflächen ist SYCOFIX® Sockel- & Dachfarbe hervor­ragend geeignet. SYCOFIX® Sockel- & Dachfarbe ist in vier attrak­tiven Farbtönen erhältlich. Zum Schutz vor Schimmel eignet sich optimal der SYCOFIX® Spezi­al­spachtel gegen Stock­flecken und die SYCOFIX® Anti-Schim­mel­farbe Super Weiss. Zum nachhal­tigen und ökolo­gi­schen Schutz von Innen­wänden von z. Bsp. Garagen, Ställen und Kellern, ist SYCOFIX® Streichkalk die beste Wahl. SYCOFIX® Streichkalk verfügt über einen pH-Wert von 11–12 und wirkt damit nachhaltig gegen Schim­mel­neu­befall. Unter der Zugabe von SYCOFIX® Antisch­immel Zusatz lassen sich zudem alle gebrauchs­fer­tigen oder mit Wasser anzumi­schenden Produkte mit einem Schutz gegen Schim­mel­befall ausstatten.

Bauwerks­be­dingte Risse

Bauwerks­be­dingte Risse, auch konstruk­ti­ons­be­dingte Risse genannt, entstehen durch die Bauweise und den Unter­grund des Putzes. Sie treten auf, weil Bauteile aus unter­schied­lichen Materialien bestehen und durch Lage‑, Form- oder Volumen­ver­än­de­rungen beein­flusst werden. Diese Verän­de­rungen können durch Klima, Tempe­ratur, Alterungs­pro­zesse, statische Belas­tungen, den Baugrund oder Funda­ment­set­zungen sowie weitere einwir­kende Kräfte verur­sacht werden.

Beden­ken­an­meldung

Eine Beden­ken­an­meldung ist eine schrift­liche Mitteilung des Auftrag­nehmers an den Auftrag­geber, wenn Zweifel oder Bedenken bezüglich der Beschaf­fenheit oder Vorbe­reitung des Unter­grundes bestehen. Insbe­sondere bei Tapezier­ar­beiten muss der Auftrag­nehmer den Unter­grund gemäß VOB Teil B §4 Nr.3 prüfen und

bewerten. Werden Mängel an den bereit­ge­stellten Bauteilen, an der Ausführung oder an Vorleis­tungen anderer Unter­nehmer festge­stellt, ist der Auftrag­nehmer verpflichtet, diese Bedenken unver­züglich und schriftlich zu melden, um Schäden oder Fehler zu vermeiden.

Befes­ti­gungs­mittel

Befes­ti­gungs­mittel sind Hilfs­ma­te­rialien, die dazu dienen, Bauteile dauerhaft und funkti­ons­sicher mit einem Unter­grund oder mitein­ander zu verbinden – etwa Dämmplatten auf einer Wandfläche. Typische Beispiele sind Nägel, Schrauben, Dübel sowie Halte- und Verbindungsschienen.

Zusätzlich gewähr­leisten Befes­ti­gungs­mittel laut Fachquellen nicht nur die mecha­nische Stabi­lität von Konstruk­tionen, sondern tragen je nach Einsatz­be­reich auch zur Erfüllung bauphy­si­ka­li­scher Anfor­de­rungen wie Wärme‑, Schall- oder Brand­schutz bei.

Begriffe – (nicht verbindlich festgelegt)

Diese Formu­lierung zeigt an, dass die aufge­führten Begriffe nicht rechtlich verbindlich oder offiziell definiert sind, sondern in einem beschrei­benden oder allge­meinen Sinn verwendet werden.

Beile­ge­zette

Wenn Tapeten eine besondere Verar­beitung benötigen, sind diese in der Regel auf einem Beile­ge­zettel oder Einroll­zettel der Tapeten­rolle beigefügt. Aus diesem können Infor­ma­tionen und Hinweise für die fachge­rechte Verar­beitung entnommen werden. Diese sind z.B. Unter­grund­vor­be­reitung, Klebe­mittel, Weichzeit, Verklebung, Klebe­mit­tel­auftrag, Tapezi­er­hin­weise etc.

Beiputz­ar­beiten

Beiputz­ar­beiten sind örtlich begrenzte Putzar­beiten, die dazu dienen, Fehlstellen oder beschä­digte Bereiche im Putz auszu­bessern und eine durch­ge­hende, gleich­mäßige Oberfläche herzu­stellen. Sie werden häufig nach Einbau­ar­beiten, z. B. an Fenstern und Türen, durch­ge­führt, um angren­zende Wandflächen wieder fachge­recht zu schließen.

Zusätzlich dienen Beiputz­ar­beiten laut handwerk­lichen Standards nicht nur der optischen Anglei­chung, sondern auch dem Schutz der Bausub­stanz vor Feuch­tigkeit und Witte­rungs­ein­flüssen, insbe­sondere bei Übergängen zwischen Bauteilen.

Benetz­barkeit

Benetz­barkeit beschreibt die Eigen­schaft einer festen Oberfläche, von einer Flüssigkeit benetzt zu werden – also wie gut sich ein Flüssig­keitsfilm auf dem Material ausbreiten kann. Ein zentrales Maß dafür ist der Benet­zungs­winkel: Je kleiner der Winkel zwischen Flüssig­keits­tropfen und Oberfläche, desto besser die Benetzung.

In der Material- und Oberflä­chen­technik ist die Benetz­barkeit entscheidend für Prozesse wie Beschich­tungen, Verkle­bungen oder das Auftragen von Farben, da sie die Haftung und Verteilung der aufge­brachten Substanz beeinflusst.

Benetzung

Benetzung beschreibt den physi­ka­li­schen Vorgang, bei dem sich eine Flüssigkeit auf einer festen Oberfläche ausbreitet. Dabei spielen Adhäsi­ons­kräfte (zwischen Flüssigkeit und Festkörper) sowie Kohäsi­ons­kräfte (innerhalb der Flüssigkeit) eine entschei­dende Rolle. Ob eine gute oder schlechte Benetzung erfolgt, hängt vom Zusam­men­spiel dieser Kräfte ab.

Im Zusam­menhang mit Benetzung werden häufig Begriffe wie Benet­zungs­winkel, Randwinkel, Abperl­effekt, hydrophob (wasser­ab­weisend), hydrophil (wasser­an­ziehend) und Oberflä­chen­spannung verwendet. Diese Parameter sind wichtig z. B. bei Beschich­tungen, Klebe­tech­niken oder in der Werkstoffprüfung.

Benet­zungs­mittel

Benet­zungs­mittel werden einge­setzt, um den Benet­zungsgrad einer Oberfläche zu erhöhen oder zu reduzieren. Dabei werden die Oberflä­chen­span­nungen von Substrat und Flüssigkeit erhöht oder reduziert.

Benet­zungs­probe

Die Benet­zungs­probe ist ein einfaches Verfahren zur Beurteilung der Saugfä­higkeit eines Unter­grundes. Dabei wird Wasser auf die Oberfläche geträufelt und das Verhalten der Flüssigkeit beobachtet.

Perlt das Wasser ab, gilt der Unter­grund als nicht oder nur schwach saugend. Wird das Wasser hingegen schnell aufge­nommen und zeigt sich dabei eine rasche Dunkel­färbung der Fläche, spricht man von einem stark saugenden Unter­grund. Diese Prüfung ist wichtig, um die richtige Vorbe­handlung und Materi­alwahl – z. B. Grundie­rungen oder Kleber – festzulegen.

Benet­zungs­winkel

Der Benet­zungs­winkel ist eine messtech­nische Kenngröße, die angibt, wie gut eine Flüssigkeit eine feste Oberfläche benetzt. Er wird als der Winkel zwischen der Tangente am Flüssig­keits­tropfen und der festen Oberfläche im Berüh­rungs­punkt gemessen.

Ein kleiner Benet­zungs­winkel (unter 90°) weist auf eine gute Benetzung und eine eher hydro­phile Oberfläche hin, während ein großer Winkel (über 90°) auf eine schlechte Benetzung und eine hydro­phobe Oberfläche hindeutet. Der Benet­zungs­winkel ist somit ein zentrales Kriterium zur Beurteilung der Oberflä­chen­spannung und der Adhäsion zwischen Flüssigkeit und Festkörper.

Beratungs­merk­blätter

Beratungs­merk­blätter sind praxis­ori­en­tierte Infor­ma­ti­ons­do­ku­mente, die fundierte Ratschläge, Anlei­tungen und Hinweise zu spezi­fi­schen Themen­be­reichen – häufig aus dem Bauwesen, der Technik oder verwandten Fachge­bieten – bereit­stellen. Sie dienen als unter­stüt­zende Hilfs­mittel für Planer, Handwerker und Bauherren, um technische Anfor­de­rungen, Normen und bewährte Verfahren besser zu verstehen und anzuwenden.

Diese Merkblätter fassen oft wichtige Infor­ma­tionen kompakt zusammen und helfen dabei, typische Frage­stel­lungen, Problem­stel­lungen oder Anwen­dungs­hin­weise schnell und verständlich zu klären.

Beruhigte Risse

Beruhigte Risse sind Risse in Bauteilen oder Baukon­struk­tionen, die sich nicht mehr verändern oder weiter öffnen. Das bedeutet, dass der Rissverlauf stabil ist und keine weitere Bewegung oder Vergrö­ßerung der Rissbreite stattfindet.

Solche Risse gelten als unkri­tisch für die Tragfä­higkeit des Bauteils, sollten aber dennoch regel­mäßig kontrol­liert werden, um sicher­zu­stellen, dass keine erneute Belastung oder Schadens­ent­wicklung auftritt. Beruhigte Risse entstehen häufig nach der Anfangs­phase von Spannungen oder Setzungen im Bauwerk.

Beschichtung

Eine Beschichtung ist ein festhaf­tender Überzug auf einem flexiblen oder festen Träger­ma­terial, wie beispiels­weise einem Unter­grund, Werkstück oder Substrat. Sie wird durch Aufbringen spezi­eller Materialien oder Stoffe erzeugt und dient dazu, das Aussehen oder die Eigen­schaften des Trägers zu verändern oder zu verbessern.

Beschich­tungen können optische Effekte wie Farbe, Glanz oder Mattierung erzeugen. Gleich­zeitig verleihen sie dem Träger­ma­terial zusätz­liche funktionale Eigen­schaften, etwa Rostschutz, erhöhte Festigkeit, Kratz- und Schlag­fes­tigkeit, sowie spezielle Eigen­schaften wie Isolierung oder elektrische Leitfä­higkeit. Dadurch spielen Beschich­tungen eine zentrale Rolle in vielen techni­schen und gestal­te­ri­schen Anwendungen.

Beschich­tungs­stoff-Typ

Der Beschich­tungs­stoff-Typ gibt an, für welche Art von Beschichtung ein bestimmtes Material oder Produkt geeignet ist. Dazu zählen beispiels­weise Grundie­rungen, Farban­striche, Lacke, Lasuren oder Schutzbeschichtungen.

Die genaue Zuordnung des Beschich­tungs­stoff-Typs ist wichtig, um die richtigen Produkte für den jewei­ligen Einsatz­zweck auszu­wählen und eine optimale Haftung, Schutz­wirkung sowie ein gewünschtes Oberflä­chenbild zu erzielen. Weitere Infor­ma­tionen und Beispiele finden sich unter dem Begriff Farbanstrich.

Beschich­tungs­ver­träg­lichkeit

Ein anderer häufig benutzter Begriff für Anstrichverträglichkeit.

Besenputz

Besenputz, auch Besenstreich-Putz oder Besen­zugputz genannt, ist eine tradi­tio­nelle Putztechnik zur optischen Gestaltung von Putzflächen. Dabei wird die noch feuchte Putzober­fläche mit einem Besen bearbeitet, wodurch eine charak­te­ris­tische rillen­artige Struktur entsteht.

Der Besenstrich kann in verschie­denen Mustern aufge­bracht werden, zum Beispiel horizontal, vertikal oder wellen­förmig, um der Oberfläche eine indivi­duelle und dekorative Optik zu verleihen. Diese Technik wird häufig an Fassaden einge­setzt und bietet zudem eine leicht raue Struktur, die Schmutz besser kaschieren kann.

Besen­wurfputz

Besen­wurfputz ist eine tradi­tio­nelle und alte Technik, um Kalkmör­telputz aufzu­tragen. Breits im 18. Jahrhundert nutzen Handwerker diese Technik, um mit Hilfe eines Besens, der später durch eine Putzleier bzw. Putzhexe abgelöst wurde., den Kalkmör­telputz aufzu­tragen. Besen­wurfputz ist kalkge­bun­dener Mörtel mit rauen Körnungen bis zu 4 mm. Heutzutage sind die Körnungen feiner.

Besen­zugputz

Besen­zugputz ist ein anderer häufig gebräuch­licher Ausdruck für Besenputz oder Besenstreich-Putz.

Beton

Beton wird aus den Grund­stoffen Zement, Wasser sowie verschie­denen Gesteins­kör­nungen wie Sand, Kies oder Splitt herge­stellt. Der Zement wirkt dabei als Binde­mittel, das in Verbindung mit Wasser aushärtet und die Gesteins­körnung zu einem festen Verbund­stoff zusam­menfügt. Beton kann durch Zusätze oder Fasern in seinen Eigen­schaften verändert werden, um beson­deren Anfor­de­rungen gerecht zu werden. Im frischen Zustand ist er formbar und erhärtet nach einer gewissen Zeit zu einem stabilen Baustoff, dessen Festigkeit und Haltbarkeit von der Zusam­men­setzung und dem Wasser-Zement-Wert abhängen.

Beton­flächen

Beton­flächen sind ebene, ausge­härtete Bereiche aus Beton, die häufig in recht­eckiger oder quadra­ti­scher Form gestaltet werden. Sie dienen als Grundlage für Bauwerke, Gehwege, Terrassen oder Indus­trie­böden und zeichnen sich durch ihre hohe Stabi­lität und Langle­bigkeit aus. Je nach Verwen­dungs­zweck können Beton­flächen zusätzlich bearbeitet, versiegelt oder beschichtet werden, um ihre Optik und Wider­stands­fä­higkeit zu verbessern.

Beton­schutz­mittel

Beton­schutz­mittel dienen dazu, Beton­ober­flächen vor schäd­lichen äußeren Einflüssen wie Witterung, Feuch­tigkeit oder chemi­schen Belas­tungen zu schützen und gleich­zeitig die mecha­ni­schen Eigen­schaften zu verbessern. Dabei handelt es sich meist um Imprä­gnie­rungen oder Beschich­tungen auf Basis von Kunst­harzen, Epoxid‑, Polyurethan- oder Acryl­harzen. Sie verhindern das Eindringen von Wasser, Salzen und Kohlen­dioxid, wodurch die Gefahr der Korrosion der im Beton enthal­tenen Stahl­be­wehrung erheblich reduziert wird.

Beton­werk­stein

Beton­werk­steine sind nach DIN 18500‑1:2022‑10 Bauteile oder Elemente aus bewehrtem oder unbewehrtem Beton, die aus Zement und Gesteins­kör­nungen gemäß den Vorgaben dieser Norm herge­stellt werden. Die sicht­baren Flächen werden werkstein­mäßig bearbeitet oder optisch besonders gestaltet. Für die Oberflä­chen­be­ar­beitung kommen Techniken wie Auswa­schen, Sandstrahlen, Flamm­strahlen, Bossieren, Spritzen oder Schleifen zum Einsatz, ähnlich wie bei der Bearbeitung von Naturstein.

Bettungs­mörtel

Bettungs­mörtel werden oft auch Verlege- oder Draina­ge­mörtel. Bettungs­mörtel sind zement­ba­sierte Mörtel, die vor allem als Unterbau beim Verlegen von Pflaster- oder Natur­stein­flächen werden. Seine Eigen­schaften werden vor allem durch seine Belast­barkeit und Wasser­durch­läs­sigkeit bestimmt. Bettungs­mörtel gleichen beim Verlegen zudem Uneben­heiten aus.

Bewegungs­fugen

Bewegungs­fugen, auch Dehn- oder Raumfugen genannt, dienen dazu, Bauwerke oder Bauteile in kleinere Abschnitte zu unter­teilen, um unter­schied­liche Bewegungen wie Dehnungen oder Stauchungen der einzelnen Bauab­schnitte auszu­gleichen. Solche Bewegungen entstehen durch innere Spannungen oder äußere Einflüsse wie Tempe­ra­tur­schwan­kungen und Feuch­tigkeit, die bei verschie­denen Bauma­te­rialien unter­schiedlich stark ausfallen können. Durch die gezielte Anordnung von Bewegungs­fugen wird die Gesamt­aus­dehnung eines Bauwerks auf mehrere Abschnitte verteilt, sodass Spannungen reduziert werden. Für größere Dehnungen kommen spezielle Dehnfu­gen­bänder oder ‑profile zum Einsatz. Wichtig ist, dass Bewegungs­fugen nicht überar­beitet oder überputzt werden, da sie sonst ihre Funktion verlieren.

Bewegungs­fu­gen­profil

Bewegungs­fu­gen­profile werden im Trockenbau einge­setzt, insbe­sondere an Stellen, an denen größere Bewegungen oder Spannungen zu erwarten sind, wie im Übergangs­be­reich zwischen Wand und Decke oder an Stoßstellen zwischen Drempel und Dachschräge. Sie dienen dazu, die entste­henden Bewegungen aufzu­nehmen und Rissbil­dungen im Bauwerk zu verhindern. Zudem sorgen sie für einen sauberen und langle­bigen Abschluss der Fugen.

Bewehrung (Armierung)

Bewehrung ist ein oft benutzter Begriff für Armierung bzw. Armie­rungs­gewebe. Sieh Armierung und Armierungsgewebe.

Bewet­terung

Bewet­terung ist die Echtzeit Bewit­te­rungs­prüfung unter natür­lichen Klima­be­din­gungen von Beschich­tungen. Die Bewet­terung wird in dem Klima vorge­nommen, wo auch der Einsatzort der Beschichtung ist wie z.B. am salzhal­tigen Meer, im Hochge­birge mit hoher UV-Belastung und großen Tempe­ra­tur­wechseln, in Indus­trie­stand­orten, auf dem Land etc.

BFS-Merkblätter

Sind Merkblätter, die vom Bundesau­schuss Farbe und Sachwert­schutz e.V. heraus­ge­geben werden. Siehe Technische Merkblätter 7 und 16

Bianco Carrara Marmor

Bianco Carrara Marmor ist ein edler weißer grauer Marmor aus Natur­stein, der im Nordwesten der Toskana abgebaut wird. Erste Vorkommen und eine lange Tradition des Abbaus und der Verar­beitung wurden in der italie­ni­schen Stadt Carrara und gaben so den Carrara Marmor den Namen.

Biege­zug­fes­tigkeit

Biege­zug­fes­tigkeit oder kurz Biege­fes­tigkeit ist eine wichtige Materi­al­kenn­größe für sehr viele Materialien wie z.B. minera­lische Mörtel, Beton, Holz, Metalle und viele mehr. Sie ist die Fähigkeit eines Stoffs einer Biege­be­an­spru­chung zu wider­stehen. Zur Ermittlung der Biege­zug­fes­tigkeit wird ein definierter Materi­al­körper, meistens ein Quader, auf zwei Ausleger gelegt und mittig mit einer steigenden Kraft beauf­schlagt bis der Körper bricht. Aus den Daten des Körpers, den Abstand der Auflage und der aufge­schlagen Bruch­kraft wird die Biege­zug­fä­higkeit berechnet.

Bildtapete

Bildtapete ist eine Spezial‑, meist Vlies­tapete mit wandfül­lenden, fortlau­fenden landschaft­lichen Szenen oder anderen Motiven. Sie ergeben sich aus anein­an­der­ge­fügten und stoßver­klebten Bahnen.

Binde­mittel

Unter Binde­mittel versteht man Stoffe oder Substanzen, die die verschie­denen Kompo­nenten wie z.B. Pigmente, Zuschlags­stoffe, und Füllstoffe eines Materials zusam­men­halten bzw. mitein­ander verbinden. Es gibt minera­lische Binde­mittel wie z.B. Zement, Kalkhydrat und organische Binde­mittel wie z.B. Kunst­stoff­di­sper­sionen. Eine moderne Kunst­stoff­di­spersion wie unser trans­parent auftrock­nendes SYCOFIX® Latex-Binde­mittel gemischt mit SOPHIA® Color Plus Konzen­traten ergibt eine brillante Lasur mit hoher Wisch­fes­tigkeit zur Veredelung von Oberflächen, die auch zur Veredelung von SYCOFIX® Geleimte Wandfarbe bestens geeignet ist. Als minera­li­sches Binde­mittel für Silikat­farben ist SYCOFIX® Kaliwas­serglas optimal geeignet.


Binde­mit­tel­ab­wan­de­rungen

Die Binde­mit­tel­ab­wan­derung ist das Abwandern vom Binde­mittel oder anderen Bestand­teilen aus dem Dicht­stoff in die angren­zenden Baustoffe. Das Abwandern ist an der Verfärbung der Fugen­rad­b­reiche und/oder Verfettung an Natur­steinen und Marmor zu erkennen.

Biofilm

Als Biofilm bezeichnet man eine Schleim­schicht in der sich mehrere Mikro­or­ga­nismen wie Algen, Bakterien, Pilze etc. zu einer Art Lebens­ge­mein­schaft einge­bettet haben. Durch den aus Bio-Polymeren bestehenden Film schützen sich diese Mikro­or­ga­nismen vor Trockenheit und Bioziden. Biofilme bilden sich überwiegend in wässrigen Systemen an der Grenz­fläche Gas-flüssig, flüssig-fest, flüssig-flüssig. Biofilme können sich also grund­sätzlich an allen Grenz­flächen bzw. Oberflächen bilden.

Biokor­rosion

Biokor­rosion ist die durch Mikro­or­ga­nismen hervor­ge­rufene korrosive Wirkung auf die Binde­mit­tel­struktur von Baustoffen. Biokor­rosion ist ein chemi­scher Prozess durch die von Mikro­or­ga­nismen ausge­schie­denen organi­schen und anorga­ni­schen Säuren aus den Stoff­wech­sel­prozess der Mikro­or­ga­nismen. Biokor­rosion ist vielfach belegt an Beton- und Natur­steinen. Es gibt sie auch an vielen anderen Bauwerkstoffen.

Biozid

Biozide, abgeleitet vom altgrie­chi­schen bios=Leben und latei­ni­schen caedere=töten – also ´´Leben töten´´, sind Chemi­kalien oder Mikro­or­ga­nismen zur Bekämpfung von Schäd­lingen wie Ratten, Insekten, Pilze und Bakterien, also Desin­fek­ti­ons­mittel, Ratten­gifte oder Holzschutz­mittel, um nur einige zu nennen.

Die Verordnung (EU) Nr. 528/2012 (Biozid-Verordnung) der Europäi­schen Union definiert Biozide in Artikel 3 Absatz 1a) als:

jeglichen Stoff oder jegliches Gemisch in der Form, in der er/es zum Verwender gelangt, und der/das aus einem oder mehreren Wirkstoffen besteht, diese enthält oder erzeugt, der/das dazu bestimmt ist, auf andere Art als durch bloße physi­ka­lische oder mecha­nische Einwirkung Schad­or­ga­nismen zu zerstören, abzuschrecken, unschädlich zu machen, ihre Wirkung zu verhindern oder sie in anderer Weise zu bekämpfen“

Und „jeglichen Stoff oder jegliches Gemisch, der/das aus Stoffen oder Gemischen erzeugt wird, die selbst nicht unter den ersten Gedan­ken­strich fallen und der/das dazu bestimmt ist, auf andere Art als durch bloße physi­ka­lische oder mecha­nische Einwirkung Schad­or­ga­nismen zu zerstören, abzuschrecken, unschädlich zu machen, ihre Wirkung zu verhindern oder sie in anderer Weise zu bekämpfen.“

Bitumen

Bitumen ist der Rückstand der schonenden Vakuum­de­stil­lation von Erdöl. Nachdem alle leicht- bis schwer­sie­denden Fraktionen wie kurzkettige Kohlen­was­ser­stoffe, Benzin, Diesel, Leichtöle, Schweröle etc. dem Erdöl entnommen wurde bleibt eine schwarze, zähflüssige bis harte und klebrige Masse aus einem Gemisch von Kohlen­was­ser­stoffen zurück – der Bitumen. Bitumen ist thermo­plas­tisch, abdichtend wasser­un­löslich und gegen viele Materialien wie Salze, Mineral­säuren und Alkalien wider­stands­fähig. Einzig gegen ähnlich basierte Stoffe wie Öle Benzin und organi­schen Lösungs­mitteln reagiert Bitumen empfindlich.  Bitumen wird in vielfäl­tiger Form als Wasser­schutz von Bauteilen einge­setzt. Bitumen ist nicht mit Teer zu verwechseln, da Teer aus Stein­kohle durch Pyrolyse gewonnen wird.

Bitumen­dick­be­schichtung PMBC (alt KMB)

Bitumen­dick­be­schich­tungen dienen vorrangig der Abdichtung von Funda­menten und Sockel gegen Feuch­tigkeit und Wasser mit einer dicken Schicht Bitumen. PMBC (Polymer-Modified-Bitumenous-Coating) ist die neue Abkürzung, früher gab es die Abkürzung KMB (Kunst­stoff-Modifi­zierte Bitumendickbeschichtung).

Blähglas

Blähglas wird in einem aufwen­digen Herstel­lungs­ver­fahren aus Altglas herge­stellt. Es ist aufge­schäumtes Glas mit kleinen gasge­füllten Poren bestehend aus Kugeln/Rundkörnern mit einer Größe von 0,04 – 16 mm und besitzt eine geschlossene Gitter­struktur. Blähglas ist sehr leicht, trotzdem druckfest, wärme­dämmend, alkali­be­ständig, nicht brennbar, hoch belastbar und wird von Nagetieren, Schäd­lingen und Pilzen nicht angegriffen. Blähglas wird einge­setzt in Wärme­dämm­sys­temen wie Wärme­dämm­platten und Wärme­dämm­schüt­tungen und als Leicht­füll­stoff in Leicht­beton, Leichtputz und leichten Spach­tel­massen wie der gebrauchs­fertige SYCOFIX® System Fugen- & Flächen­füller leicht.

 

Blähton

Blähton wird aus gemah­lenen, granu­lierten und kalkarmen Ton mit homogen verteilten organi­schen Bestand­teilen herge­stellt und im Drehrohrofen bei ca. 1200°C gebrannt. Beim Brand verbrennen die organi­schen Bestand­teile zu Kohlen­dioxid und der Ton bläht bis auf das Vier- bis Fünffaches des Ausgangs­vo­lumens auf. Das entstandene Blähtonkorn hat viele in sich geschlossene Poren und eine gesin­terte Oberfläche, das heißt die Oberfläche ist fest verschmolzen. Aufgrund der Eigen­schaften wird Blähton in Wärme­dämm­schüt­tungen und als Leicht­füll­stoff in Leicht­putzen, Leicht­mörtel, Mauer­steinen, Leicht­beton, Wärme­dämm­platten und in Wandfer­tig­teilen im massiven Systembau einge­setzt. Blähton ist sehr leicht, trotzdem druckfest, wärme­dämmend, nicht brennbar, und wird von Nagetieren, Schäd­lingen und Pilzen nicht angegriffen

Bläue­schutz

Bläue­schutz sind Mittel mit Bioziden, um die vom Bläuepilz beim Wachstum verur­sachte dunkel bläuliche Verfärbung von Holz zu verhindern bzw. stark zu verlang­samen. Die charak­te­ris­tische Farbe von Bläue kommt nicht vom Bläuepilz, sondern von dem Schaden, den er beim Wachstum hinter­lässt. Der Befall mit Bläue­pilzen betrifft fast nur Nadel­hölzer da Laubhölzer aufgrund ihrer Gerbsäuren einen natür­lichen Schutz besitzen. Behandelt mit Bläue­schutz werden rohe und unbehan­delte Nadelhölzer.

Blasen­bildung

Blasen­bildung bezieht sich auf die Bildung von Blasen auf der Oberfläche eines Materials, die in der Regel durch einge­schlossene Luft oder Feuch­tigkeit verur­sacht wird.

Blattgold

Blattgold sind sehr dünne Folien von reinem Gold oder einer hochka­rä­tigen Goldle­gierung. Nach mehreren Vorar­beiten werden Folien abwech­selnd mit Perga­ment­papier in spezi­ellen Formen einge­bracht. Durch mühsame Handarbeit werden die Goldfolien mit immer schwe­reren Hämmern auf eine Dicke von etwa 100 – 330 Nanometer gehämmert. 1 Nanometer (nm) ist der milli­onste Teil eines Milli­meters. Blattgold wird in je nach Dicke in 3 Klasse eingeteilt

  1. Einfachgold (ca. 100 – 110 nm)
  2. Doppelgold (ca. 200 — 220 nm)
  3. Dreifachgold (ca. 300 – 330 nm)

Blattgold wird zum Vergolden von Gegen­ständen und Oberflächen einge­setzt und geben diese den Eindruck aus purem Gold zu bestehen.

Bleichen

Nicht erwünschte Verfär­bungen werden durch Bleichen entfernt oder abgeschwächt. Dafür werden chemische Substanzen wie z.B. Wasser­stoff­peroxid, Hypochlorid etc. einge­setzt, die aktiven Substanzen wie z.B. Sauer­stoff oder Chlor freisetzen und damit die Verfär­bungen und Pigmente zerstören.

Bleifolie

Bleifolien sind dünnge­walzte Folien aus metal­li­schem Blei oder wie heutzutage bevorzugt Bitumen­ka­schierte Bleifolien. Sie werden seit Jahrzehnten für die Horizon­tal­ab­dichtung im Mauer­werks­quer­schnitt einge­setzt. Blei ist sehr flexibel und lässt sich gut formen und und gut im Sägeschnitt unter­bringen. Sie sind Alumi­ni­um­folien vorzu­ziehen, da Blei eine relativ hohe Bestän­digkeit aufweist.

Blitz­mörtel

Blitz­mörtel ist ein in Minuten schnell abbin­dender Monta­ge­mörtel. Er eignet sich für die Schnell­montage von Geländern, Rohrlei­tungen, Mauer­ankern, Dübeln und vieles mehr und für die Schnell­re­pa­ratur von Löchern, Rissen Ausbrüchen oder ähnliches aber auch zur wasser­festen und schnellen Abdichtung von Wassereinbrüchen.

Blitz­zement

wird bei schnellen Renovie­rungs- und Monta­ge­ar­beiten einge­setzt, bei denen ein schnelles Ergebnis erzielt werden muss. Aufgrund spezi­eller Zusätze bindet Blitz­zement wie  SYCOFIX® Blitz­zement innerhalb weniger Minuten ab und kann umgehend belastet werden. Durch die kurze offene Verar­bei­tungszeit sollte der Einsatz von Blitz­zement jedoch gut geplant werden.

Blower-Door-Verfahren

Das Blower-Door-Verfahren ist ein Diffe­renz­druck-Messver­fahren zur Bestimmung und Einschätzung der Luftdich­tigkeit eines Gebäudes. Dazu wird ein Gebläse passgenau in eine Außentür oder Fenster eines Gebäudes instal­liert, um eine definierte Druck­dif­ferenz zu erzeugen. Messin­stru­mente orten dabei über Luftströme Leckagen und ermitteln das entwi­chene Luftvolumen.

Boden­be­lag­fi­xierung

ist ein Haftver­mittler zwischen dem Boden­belag und dem Unter­grund. Die Boden­be­lag­fi­xierung bewirkt den stabilen Halt des Boden­belags. Boden­be­lag­fi­xie­rungen unter­scheiden sich zwischen Universal-Boden­be­lag­fi­xie­rungen, wie die bewährte SYCOFIX® Universal-Boden­be­lag­fi­xierung, welche für sämtliche Boden­beläge mit unter­schied­lichen Rücken­aus­stat­tungen verwendet werden, sowie Boden­be­lag­fi­xie­rungen speziell für Boden­beläge mit Vlies­rücken wie die hervor­ra­gende SYCOFIX® Vlies­rücken-Boden­be­lag­fi­xierung. Boden­beläge, welche mit Boden­be­lag­fi­xierung verlegt werden, können zu einem späteren Zeitpunkt z.B. bei einem Umzug rückstandslos vom Unter­grund aufge­nommen werden.

Boden­be­lag­kleber

dient der dauer­haften und festen Verklebung von PVC- und CV-Belägen, Teppich­böden mit unter­schied­lichen Rücken­aus­stat­tungen inklusive Vlies­rücken, planlie­gende Nadel­vlies­beläge, Wandbeläge aus Kork, Linoleum, PVC und CV sowie Unter­ta­peten und Wärme­dämm­stoffe. Hierzu empfehlen wir SYCOFIX® Universal Fußbodenbelagskleber

Boden­be­schichtung

Boden­be­schich­tungen sind Beschich­tungen von Böden in Industrie / Gewerbe und Lager. Es gibt sie auf Basis von Epoxid, Acryl und Polyurethan. Damit können je nach Einsatzort dem Boden bestimmte Eigen­schaften verliehen werden wie Rutsch­fes­tigkeit, Antistatik, Versie­gelung nach dem Wasser­haus­halts­ge­setzt, Schall­dämmung, Wieder­stand­fä­higkeit gegen Chemi­kalien und andere Materialien und viele mehr.

Boden­fliesen

Boden­fliesen sind spezielle Fliesen für den Einsatz auf dem Boden. Siehe Fliesen.

Bodenfuge

Boden­fugen sind Fugen im Boden oder im boden­nahen Wandbe­reich. Unter bodennah bezeichnet man Anschluß­fugen im Übergang Boden zur Wand und senkrecht verlau­fende Fugen in der Wand bis zu einer Höhe von 1 m.

Boden­spach­tel­massen

Boden­spach­tel­massen ist ein anderer geläu­figer Begriff für Ausgleichs­masse oder Fußbo­den­aus­gleichs­masse, siehe Ausgleichs­masse oder Fußbodenausgleichsmasse.

Bohrlöcher

sind am meisten an Wänden und Decken zu finden, nachdem Dübel entfernt worden sind. Diese können sehr leicht mit SYCOFIX® Feinspachtel oder SYCOFIX® Reparatur- und Umzugs­spachtel beseitigt werden. Bohrlöcher können auch bei der Bearbeitung von Holz auftreten und sind leicht mit SYCOFIX® Holzkitt zu verschließen.

Bordüre

Unter Bordüre versteht man eine verzierte Kante oder Geweberand an Gegen­ständen zur optischen Aufwertung oder Verschö­nerung. Bei Tapeten nennt man diese auch Borte und bezeichnet so die mit farbigen Motiven und Ornamenten bedruckten Tapeten­rollen, um eine optische Wirkung zu erzielen. Bordüren werden mit unserem SYCOFIX® Bordü­ren­kleber schnell und sicher angebracht. Ein an der Wand im Raum umlau­fendes dekora­tives Band aus einzelnen Fliesen oder Fliesen­bruch­stücken nennt man Fliesen- oder Mosaikbordüre.

Bordüren-Kleber

Ein Bordüren-Kleber ist ein Spezial-Klebstoff bei dem die Formu­lierung und die Eigen­schaften gezielt auf das Kleben von Bordüren einge­stellt sind. Durch seine heraus­ra­genden Eigen­schaften ist SYCOFIX® Bordü­ren­kleber immer die beste Wahl.

Borsten

Borsten nennt man die besonders kräftigen Haare vom Haus- und Wildschwein. Borsten sind konisch, leicht gebogen und enden in zwei bis drei Spitzen, der sogenannten Fahne. Haare hingegen enden in einer indivi­du­ellen Spitze. Borsten eignen sich besonders für Ringpinsel, breite Blech­pinsel und Deckenbürsten.

Borsten – Kunstborsten

Kunst­borsten sind künstlich herge­stellte Borsten aus Nylon oder Polyester. Sie werden immer beliebter. Für Pinsel werden konische Kunst­borsten gespitzt und geschlitzt. Für Decken­bürsten werden zylin­drische Kunst­borsten einge­setzt, die geschlitzt sind, also mit einer künst­lichen Faser.

Bosse

Bosse, von mittel­hoch­deutsch bozen für „schlagen“ ist eine roh zugerichtete und somit buckelige und hervor­ste­hende Vorder­seite eines Natur­stein­quaders. Die Herstellung der Bosse wird bossieren genannt. Mauerwerk dessen Stirn­seite grob behauen ist, also bossiert ist, nennt man Bossenwerk oder Rustika, von latei­nisch ländlich.

Bossen­gewebe

Bossen­gewebe sind alkali­re­sis­tente Formteile aus Glasfa­ser­gewebe. Sie werden benötigt, um einen Bossenputz ausbilden zu können. Bossen­gewebe können bereits mit Bossen­nuten in unter­schied­lichsten Ausfüh­rungen und Größen bezogen werden.

Bossennut

Bossennut ist typischer­weise eine runde, dreieckige oder quadra­tische Vertiefung (Vertie­fungsnut) zwischen zwei Bossen.

Bossen­profil

Bossen­profil ist ein Putzprofil, z.B. aus Edelstahl, zur Herstellung von Bossenputz bzw. Bossen.

Bossenputz

Bossenputz ist eine Imitation von behauenen Natur­stein­quadern den Bossen. Dazu werden in den Glattputz, entspre­chend dem Natur­stein­vorbild, Struk­turen einge­ar­beitet die den Putz als ein massives Natur­stein­mau­erwerk erscheinen lassen. Die Struk­turen können dabei durch einfaches Ritzen der frischen Putzober­fläche oder durch den Einbau von Bossen­pro­filen oder Holzlatten in den Glattputz, die nach dem Erhärten des Putzes entfernt werden und eine Bossen­optik zurücklässt.

Bossierung

Unter Bossierung versteht man die Herstellung von Bossen. Siehe auch Bosse.

Branden­burger Putz

Branden­burger Putz ist ein Deckputz, welcher nach einer regional angewandten Art struk­tu­riert wird.

Brand­riegel

Der Brand­riegel auch Brand­bar­riere, Brand­schutz­riegel, Bauch­binde, Brand­schutz­schott oder Brand­sperre genannt verhindert das Ausbreiten oder die Weiter­leitung eines Brandes über die Fassa­den­dämmung durch Unter­bre­chung der homogenen Wärme­dämm­stoff-Fläche mit Mineral- oder Stein­wolle in unter­schied­lichsten Platten. Für die Anordnung des Brand­riegels gibt es bestimmte Vorschriften, die in den System­zu­las­sungen und in der Brand­schutz-Info Nr. 6 vom VDPM (Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V.) beschrieben sind.

Brand­schutz

Brand­schutz umfasst alle Maßnahmen, die der Entstehung eines Brandes und die Ausbreitung von Feuer und Rauchgase vorbeugen und bei Ausbruch eines Brandes die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Lösch­ar­beiten ermög­lichen. In diesem Zusam­menhang spricht man auch vom Vorbeu­genden und auch baulichen Brand­schutz. In Gebäuden spricht man auch von aktivem und passivem Brand­schutz. Aktiver Brand­schutz versucht das Feuer zu löschen wie z.B. Sprink­ler­an­lagen, Feuer­lö­scher, um nur einige zu nennen. Passiver Brand­schutz kann ein Feuer nicht aufhalten, aber er kann die Auswir­kungen des Feuers eingrenzen und die Ausbreitung verzögern, um eine Evaku­ierung zu ermög­lichen bzw. die Zeit dafür zu verlängern. Dafür werden zum Beispiel die Versor­gungs­lei­tungen mit Hilfe von Brand­schotts, Kabel­be­schich­tungen, Rohrman­schetten etc. einge­setzt die die Ausbreitung des Feuers verlang­samen und den Brand innerhalb eines Abschnittes z.B. Büroraum, eine Wohnung im Hochhaus zu halten. Der passive Brand­schutz verhindert zusätzlich noch das Ausbreiten von toxischen Rauch­gasen die weitaus höhere Schäden an Leib und Leben verursachen.

Brand­schutzputz

Brand­schutzputz ist ein brand­schutz­tech­nisch ertüch­tigter Putz. Durch die Formu­lierung und der Inhalts­stoffe wird das Brand­ver­halten von Baustoffen verbessert und die Feuer­wi­der­stands­klasse erhöht. Brand­schutz­putze verzögern die Tempe­ra­tur­wei­tergabe an Bauteile und somit auch die Ausbreitung eines Feuers.

Brand­ver­halten

Das Brand­ver­halten von Baustoffen wird nach DIN 4102 in Baustoff­klassen auch Brand­schutz­klassen einge­teilt. In standar­di­sierten und genormten Brand­ver­hal­tens­prü­fungen werden einzelne Baustoffe oder Kombi­na­tionen von Baustoffen geprüft und dann den Baustoff­klassen zugeordnet.

  • A = nicht­brennbare Baustoffe
  • A1 = nicht­brennbar ohne brennbare Bestandteile
  • A2 = nicht­brennbar mit einem geringen Anteil brenn­barer Bestandteile
  • B = brennbare Baustoffe
  • B1 = brennbar, schwer entflammbar
  • B2 = brennbar, normal entflammbar
  • B3 = brennbar, leicht entflammbar (bauauf­sichtlich als Baustoff nicht verwendbar)

Brand­wände

Brand­wände sind spezielle Wände, die zur Trennung oder Abgrenzung von Brand­ab­schnitten einge­setzt werden. Sie bestehen aus nicht­brenn­baren Baustoffen die hohen Tempe­ra­turen wider­stehen und Tempe­ra­turen schlecht in angren­zende Abschnitte weiterleiten.

Brenn­ver­halten

Brenn­ver­halten ist ein anderer Begriff für Brand­ver­halten bzw. Baustoff­klassen. Siehe Brand­ver­halten, Baustoffklassen.

Bronze­druck

Beim Bronze­druck werden Tapeten­ober­flächen mit Bronze oder metal­lisch schim­mernden Pulver grundiert oder bedruckt. Für dem Einsatz ist unbedingt Klebe­an­weisung zu beachten, da Bronze wie auch andere Metalle stark auf Salze, Alkalien und Feuch­tigkeit reagiert.

Buntsteinputz

Buntstein­putze werden häufig auch als Mosaik­putze und Natur­steinputz bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine sehr dekorative Variante des Disper­si­ons­putzes. Der „Multicolor“-Effekt wird in Buntputzen ausschließlich durch natur­farbige Marmor­kör­nungen, einge­färbte Quarz­körner oder natür­licher Körner mit unter­schied­licher Farbe erreicht. Buntputze sind somit frei von Pigmenten und Füllstoffen. Als Binde­mittel werden Flüssig­keiten auf Basis von Kunst­harzen einge­setzt. Buntputze werden vor Allem außen auf Sockel­flächen verwendet da sie neben den dekora­tiven Eigen­schaften noch wider­stands­fähig gegenüber mecha­ni­schen Einwir­kungen und Feuch­tigkeit sind.

Buttering-Floating-Verfahren

Das Buttering-Floating Verfahren, vielfach auch Floating-Buttering Verfahren genannt, ist eine Kombi­nation aus zwei Verfahren, um besonders große Flächen wie große Fliesen, Wärme­dämm­platten u.ä. zu verkleben. In diesem Verfahren werden sowohl der Unter­grund (Floating-Verfahren) und die Rückseite der Fliese, Dämmplatte (Buttering-Verfahren) mit Kleber, Mörtel etc. beschichtet. Dadurch entstehen sehr wenige Hohlräume unter den Fliesen, der Luftpo­ren­anteil ist gering und erhöht die Festigkeit, es gelangt kein Wasser oder Luft zwischen Fliese und Unter­grund und der Belag ist deutlich belast­barere. Deswegen ist das Buttering-Floating Verfahren ein Muss im Außen­be­reich da kein Wasser unterhalb der Fliese eindringen kann bzw. in Hohlräumen sammelt, dass dann beim Gefrieren durch Ausdehnung die Fliese beschädigt.

Butyl-Dicht­stoff

Butyl-Dicht­stoff bezieht sich auf einen Typ von Dicht­stoff oder Klebe­ma­terial, das aus Butyl­kau­tschuk herge­stellt ist. Er wird in der Bauin­dustrie häufig verwendet, um Fugen und Spalten abzudichten und das Eindringen von Wasser, Luft oder anderen Elementen zu verhindern

Bauch­binde“

Bauch­binde ist eine andere gebräuch­liche Bezeichnung für Brand­riegel, Brand­bar­riere, Brand­schutz­riegel, Brand­schutz­schott oder Brand­sperre. Siehe Brandriegel.

C

Calci­um­car­bonat (Kalzi­um­car­bonat)

Calci­um­car­bonat, Kalzi­um­car­bonat, Kalk oder auch vielmals, als kohlen­saurer Kalk bezeichnet, ist eine chemische Verbindung aus Calcium, Kohlen­stoff und Sauer­stoff mit der chemi­schen Formel CaCO3. Als Mineral kommt es in vielen Gesteinen haupt­sächlich als Kalkstein, Kreide oder und Marmor vor. Auch kommt es in biolo­gi­schen Materialien wie Korallen und Schalen­weich­tieren vor. Die häufigsten Mineralien sind Kalkspat und Calcit. Als Calcium-Salz der Kohlen­säure gehört es zu Stoff­gruppe der Carbonate.

Calci­um­si­li­kathy­drat­platte

Siehe Calci­um­si­li­kat­platten und Mineral­schaum­dämm­platte. 

Calci­um­si­li­kat­platten

Calci­um­si­li­kat­platten sind minera­lische Wärme­dämm­platten und bestehen aus Silici­um­dioxid, Calci­umoxid, Kaliwas­serglas und Cellulose. Die Werden unter Wasser­dampf gehärtet und werden haupt­sächlich für die Innen­dämmung von Außen­wänden und Bekleidung für den baulichen Brand­schutz verwendet. 

Carbonate

Carbonate werden die anorga­ni­schen Salze und organi­schen Ester der Kohlen­säure genannt. Als anorga­nische Salze liegen sie mit den Alkali- und Erdal­ka­li­me­tallen in Mineralien vor. Alkali­me­talle sind z.B. Lithium, Natrium Kalium und Cäsium. Erdal­ka­li­me­talle sind z.B. Magnesium, Calcium Strontium und Barium. Als Ester sind Carbonate als Polycar­bonate (PC) unter z.B. den Handels­namen Makrolon® von der Bayer AG bekannt und sind das Haupt­ma­terial von CD, DVD und Bluray Rohlingen.

Carbo­na­ti­sierung

ist die chemische Umwandlung der alkali­schen Bestand­teile des Zement­steins (Portlandit) zu Calci­um­car­bonat (Kalkstein) unter Aufnahme von Kohlen­stoff­dioxid aus der Umgebungsluft. Das Voran­schreiten der zunächst oberflächlich statt­fin­denden Reaktion in tiefere Schichten ist insbe­sondere vom Feuch­te­gehalt und der Dichte des Betons abhängig und kann mitunter Jahre dauern. Insbe­sondere bei zemen­tären Neuputzen sind daher oft lange Warte­zeiten einzu­halten bis mit Nachfol­ge­ar­beiten begonnen werden kann. SYCOFIX® Universal Vogel­fluat bietet hier die Möglichkeit durch Fluatierung nicht nur den Unter­grund zu neutra­li­sieren, sondern diesen zusätzlich auch zu verfes­tigen, und das ohne lange Wartezeit.

Carbo­na­ti­sie­rungs­schwinden

Carbo­na­ti­sie­rungs­schwinden ist die Verrin­gerung des Volumens bei der Carbo­na­ti­sierung also der Reaktion des Kohlen­di­oxids aus der Luft mit Calci­um­hy­droxid.  Durch die Umkris­tal­li­sation und der Verdunstung des Wassers nimmt das Volumen ab und es kann zu netzar­tigen Rissen an der Oberfläche führen. Dies beobachten man häufig bei Beton und Mörtel.

Carboxy­me­thyl­cel­lulose

wird in einem chemi­schen Prozess aus nachwach­senden Rohstoffen herge­stellt und bildet die Basis für Cellulose-Kleister wie z.B. SYCOFIX® Normal Tapeten­kleister und SYCOFIX® Tapeten­kleister extra stark.

CE-Kennteichnung

CE ist die Abkürzung für Conformité Européenne und ist eine Kennzeichnung nach EU-Recht die aussagt das Produkte mit den harmo­ni­sierten Herstel­lungs­normen überein­stimmen. Mit dem CE-Kennzeichen werden für den dem Endver­braucher sichere Produkte innerhalb des europäi­schen Binnen­marktes gewähr­leistet. Der Endver­braucher kann daraus erkennen, dass der Hersteller das Produkt nach gültigen europäi­schen Richt­linien und Gesetzten produ­ziert hat und die Produkte diesen entsprechen und einer Konfor­mi­täts­un­ter­su­chung unter­zogen wurden. Das CE-Kennzeichen ist werde Qualitäts- noch Gütesiegel.

Cellu­lo­seleim

Cellu­lo­seleim, wie das seit Jahrzehnten bewährte und geschätzte SYCOFIX® Zell- Leimkon­zentrat, ist ein Klebstoff auf Basis von wasser­lös­licher Methyl­cel­lulose oder genauer Methyl­cel­lu­lo­seethern. Diese werden überwiegend in Kleistern einge­setzt. 

CEN

CEN ist die Abkürzung Comité Européenne de Norma­li­sation und bedeutet unüber­setzt „Europäische Komitee für Normung“. CEN ist für alle harmo­ni­sierten Normen innerhalb der EU zuständig, mit Ausnahme für die Bereiche Elektro­technik und Telekom­mu­ni­kation. Die harmo­ni­sierten europäi­schen Normen werden in Europa die natio­nalen Normen wie z.B. DIN-Norm ablösen. Dadurch wird langfristig erreicht, dass alle genormte Produkte den gleichen Bedin­gungen unter­liegen und von jedem Land akzep­tiert, werden müssen. Unter­schied­liche nationale Bewer­tungen und Mehrfach­an­mel­dungen und Prüfungen entfallen. Eine gültige Norm für alle EU-Staaten.

Changieren

Changieren sind verschiedene Arten von Übergängen und bedeutet das von unmit­tel­baren inein­ander überge­henden Verän­de­rungen bzw. Wechsel. Bei Geweben, Papieren (Tapeten und Mineralien ist es ein Wechsel bzw. das inein­ander übergehen von Farben bei Verän­derung des Blickwinkels.

Charak­te­ri­sierung von Dichtstoffen

Darunter versteht man die Quali­täts­be­schreibung von Dicht­stoffen die in 4 Klassen einge­teilt werden und im IVD Merkblatt Nr.2 festgelegt sind.

1 elastische
2 plastoelastisch
3 elastoplastisch
4 plastisch

Chemi­ka­li­en­be­stän­digkeit

Dicht­stoffe werden in den verschie­densten Bereichen einge­setzt. Dort können die Dicht­stoffe mit unter­schied­lichen Chemi­kalien zusam­men­treffen. Ob ein Dicht­stoff für den jewei­ligen Einsatzort und den dort befind­lichen Chemi­kalien verträglich bzw. beständig ist, hängt von der Konzen­tration der Chemi­kalie, der Tempe­ratur und der Einwirk­dauer ab. Wein Dicht­stoff wird dann mit den ermit­telten Parametern auf die Bestän­digkeit geprüft. Dabei darf der Chemi­kalie den Dicht­stoff nicht verfärben, aufquellen, erweichen, erhärten oder zerstören.

Chemi­sches abbinden

Beim chemi­schen Abbinden härtet ein Material durch chemische Reaktionen vollkommen aus und verfestigt sich. Auf minera­li­scher Basis sind es meist Reaktionen von z.B. Zement, Kalkhydrat mit Wasser und Kohlen­dioxid. Bei organi­schen Systemen handelt es sich vielfach um 2K-Produkten, die nach verrühren über eine ein Polyme­ri­sa­ti­ons­re­aktion zum Kunst­stoff aushärten. Bei 1K-Produkten handelt es sich streng genommen auch um 2K- Produkte in der meistens der Härter blockiert ist, um daraus ein 1 K‑Produkt zu machen. Die Blockade wird durch z.B. Feuch­tigkeit oder UV-Licht aufge­hoben und die Polyme­ri­sa­ti­ons­re­aktion startet genau wie bei einem 2K-Produkt.

Chloride

Chloride sind anorga­nische oder organische Verbin­dungen des Elementes Chlor. Genau­ge­nommen sind es die Salze von Chlor­was­ser­stoff HCl – die wässrige Lösung dieses Gases ist allgemein unter dem Namen Salzsäure bekannt. Metall­chloride sind Verbin­dungen von Metallen und Chlorid. Bekann­testes Beispiel ist Kochsalz, Natri­um­chlorid. Metall­chloride sind überwiegend ionisch aufgebaut und gut wasser­löslich. Dadurch sind sie in der Lage in Bauma­te­rialien zu gelangen in den dann das Chlorid Schäden z.B. Korrosion etc. anrichtet. Als bekann­teste und am häufigsten vorkom­mende bauschäd­liche Salze sind Natri­um­chlorid und Calci­um­chlorid zu nennen.

Chlor­kau­tschuk

Chlor­kau­tschuk ist eine nicht ganz exakte Bezeichnung, weil es sich bei dieser Art von Polymeren um thermo­plas­tische Materialien und nicht, wie der Name vermuten ließe, um Elasto­meren handelt. Da bei der Produktion chlor­ghaltige Lösungs­mittel einge­setzt werden — muss der Chlor­kau­tschuk gut gereinigt werden, um die teilweise sehr giftigen Chlor­ver­bin­dungen zu entfernen. Bei einem Brand besteht die Gefahr, so wie bei allen Chlor-Verbin­dungen, das sich Salzsäure und andere giftige Chlor­ver­bin­dungen bilden.

Coordi­nates

Coordi­nates ist in der Raumaus­stattung eine kombi­nierte Gestaltung, die einen harmo­ni­schen Gesamt­ein­druck vermittelt. Dafür werden Farben, Struk­turen und Materialien aufein­ander kombi­niert abgestimmt. Gestal­tungs­ele­mente sind Tapeten, Boden­beläge, Polster­mö­bel­stoffe und Dekora­ti­ons­stoffe und Dekorationsmaterialien.

Cutterkant

Cutterkant, auch unter Tapezie­schiene geläufig, ist eine Alumi­ni­um­schnei­de­schiene für Teppiche, Tapeten jeglicher Art und Struk­tur­pro­filen. Mit einer Cutterkant werden saubere und exakte Abschlüsse an Wänden, Decken und Fußleisten erzielt. Auch bei welligen Decken und Wänden entstehen optisch anspre­chende und exakte Abschüsse.

Cutter­messer

Cutter­messer sind günstige und scharfe Messer zum Beschneiden von Tapeten, Wandbe­klei­dungen, Teppichen und vielem mehr. Durch die abbrech­baren Klingen hat man immer ein scharfes Messer parat.

CV-Boden­beläge

sind durch eine rückseitig aufge­brachte Schicht aus aufge­schäumtem PVC deutlich tritt­schall­ge­mindert und lassen sich optimal mit SYCOFIX® Universal Boden­be­lag­fi­xierung am Unter­grund fixieren oder mit SYCOFIX® Universal Fußbo­den­be­lag­kleber dauerhaft verkleben.

D

Dämmplatte

Dämmplatten gibt es in den unter­schied­lichsten Materialien und Dicken für den Innen- und Außen­be­reich. Durch die Auswahl des richtigen Materials können Dämmplatten gegen Wärme­verlust und Lärmschutz dämmen. Andere wichtige zusätz­liche Eigen­schaften von Dämmplatten sind Bestän­digkeit gegen Wasser, Feuer und Druck – je nachdem wo sie einge­setzt werden wie z.B. Fassa­den­dämmung, Fußbo­den­dämmung, Wanddämmung, Dachdämmung etc. 

Dämmplatten für Innenwände

Dämmplatten für Innen­wände sind Platten mit einer Stärke von 10mm. Durch ihre Druck­fes­tigkeit und Dicke gleichen sie Uneben­heiten an Wänden aus. Mit SYCOFIX® Konstruk­ti­ons­kleber extrem oder SYCOFIX® Power Monta­ge­kleber werden sie auf Stoß an die Wand geklebt.

Dämmung, Wärme­dämmung

Dämmung ist die Schutz­maß­nahme gegen den Verlust von Wärme durch die Außen­wände oder das Dach. Sie auch Wärmedämmung.

Dämmputz­träger

Dämmputz­träger sind geschweißte, schluss­ver­zinkte und gewellte Draht­gewebe, die an Wänden montiert werden. Bei Wänden, die keine ausrei­chende Haftungs­mög­lichkeit aufweisen und um die Tragfä­higkeit zu erhöhen, werden Dämmputz­träger einge­setzt, um Unter­gründe mit Dämmputzen oder schweren Putzen beschichten zu können.

Dämmun­ter­lagen

Dämmun­ter­lagen bestehen aus einem elasti­schen Material wie z.B. Schaum­gummi, PVC-Schaum PE-Schaum, Kork, Polyurethan Kautschuk oder Filz. Sie werden als Bahnen oder Unter­lagen bei Boden­be­lägen einge­setzt, um die Tritt­schall- und Wärme­dämmung zu verbessern.

Dämmputz

reduziert Wärme­ver­luste über die Fassa­den­fläche und wird häufig einge­setzt, wenn konven­tio­nelle Dämmsysteme z.B. aus denkmal­schutz­recht­lichen Gründen nicht zulässig sind. Dämmputze bestehen aus minera­li­schen Binde­mitteln wie z.B. Kalkzement dem Leicht­zu­schlags­stoffe zugesetzt werden, um eine minimale Wärme­leit­fä­higkeit zu erreichen. Zum Einsatz kommen hier Polyes­ter­kü­gelchen, Perlite, Aerogele oder Kügelchen aus Blähglas.

Dämmta­peten

bieten eine gute und kosten­günstige Möglichkeit, um Wände und Decken gegen Wärme und Kälte zu isolieren. Dämmta­peten werden sowohl hinter Heizkörpern angebracht als auch vollflächig an Wänden und Decken verklebt. Dazu ist SYCOFIX® Universal Styropor®- und Renovier­vlies­kleber optimal geeignet. Für die Verklebung von KORFF® Dämmplatten im Innen- und Außen­be­reich ist SYCOFIX® Spezial Wandbe­lags­kleber zu benutzen.

Dampf­bremse

Durch Wasser­dampf­dif­fusion kann Feuch­tigkeit bzw. Wasser in eine Konstruktion gelangen. Dies geschieht besonders da, wo warme Bereiche auf kalte Bereiche treffen. Durch eine Dampf­bremse an der warmen Innen­seite wird verhindert, das nicht zu viel Wasser in Form von Wasser­dampf in die Konstruktion eintritt. Daher ist eine Dampf­bremse ein Material mit einem hohen Wider­stand gegen Wasser­dampf­dif­fusion, dass die Wasser­dampf­dif­fusion bremst aber nicht völlig ausschließt wie bei einer Dampfsperre.

Dampf­bremse (feucht­va­riabel)

Ist eine Dampf­bremse, die entspre­chend der Umgebungs­feuchte den Wider­stand der Wasser­dampf­dif­fusion variabel anpasst.

Dampf­dif­fusion

Dampf­dif­fusion bzw. Wasser­dampf­dif­fusion ist die Wanderung (Diffusion) von Wasser­dampf oder auch Gasen wie Kohlen­dioxid oder Schwe­fel­dioxid durch Materialien aufgrund von Tempe­ratur- und Dampf­druck- Gefällen bzw. ‑Unter­schiede und ‑Schwan­kungen. Die treibende Kraft der Dampf­dif­fusion ist das Bestreben nach einen Konzen­tra­ti­ons­aus­gleich und die Richtung ist von der höheren zur niedri­geren Konzen­tration, in der Regel von „warm“ nach „kalt“ bei Tempe­ra­tur­ge­fällen oder von „feucht“ nach „trocken“ bei Dampf­druck­ge­fällen. Nur etwa 2–5% der Raumfeuchte wird durch Wasser­dampf­dif­fusion nach außen getragen. Daher muss durch Lüften der überwie­gende Teil der Luftfeuch­tigkeit abgeführt werden, das gilt besonders in der kalten Jahreszeit.

Dampf­dif­fu­si­ons­offen

Dampf­dif­fu­si­ons­offen wird ein Material bezeichnet, wenn Wasser­dampf nahezu ungehindert oder mit wenig Schwie­rig­keiten das Material durch­dringen kann.

Dampf­sperre

Im Gegensatz zur Dampf­bremse ist die Dampf­sperre für Feuch­tigkeit und Dampf undurch­lässig. Siehe auch Dampfbremse.

Dampf-Tapeten­ab­löser

Dampf-Tapeten­ab­löser ist ein elektro­ni­sches Gerät zur Wasser­dampf­erzeugung. Über einen Dampf­ver­teiler gelangt der Dampf direkt auf die perfo­rierte Tapete und durch­dringt diese direkt. Der Dampf beschleunig die Lösung des Kleisters und eventuell vorhandene thermo­plas­tische Klebzusätze.

Dauer­dehn­barkeit

Dauer­dehn­barkeit, oder dauer­hafte Elasti­zität, ist die Fähigkeit eines Materials, sich wiederholt über einen längeren Zeitraum zu dehnen und in seine ursprüng­liche Form zurück­zu­kehren. Diese Eigen­schaft ist für Dicht­stoffe in Anwen­dungen, in denen es zu konti­nu­ier­lichen Bewegungen oder zu Ausdeh­nungen und Zusam­men­zie­hungen kommt, wie beispiels­weise in Gebäuden, die aufgrund von Tempe­ra­tur­schwan­kungen oder Setzungen struk­tu­relle Verän­de­rungen erfahren. Dicht­stoffe mit hoher Dauer­dehn­barkeit können ihre Abdich­tungs­ei­gen­schaften ohne Rissbildung oder Verschlech­terung aufrechterhalten.

Dauer­dehn­be­an­spru­chung

Dauer­dehn­be­an­spru­chung, oder Langzeit­ver­formung, bezieht sich auf die konti­nu­ier­liche Belastung oder Dehnung, die ein Material über einen längeren Zeitraum erfährt. Zum Beispiel setzen Brücken oder Gebäude Dicht­stoff­fugen langfris­tigen Belas­tungen aus, wenn sie sich aufgrund von Tempe­ra­tur­schwan­kungen und struk­tu­rellen Belas­tungen ausdehnen und zusam­men­ziehen. Die Bewertung der Dauer­dehn­be­an­spru­chung eines Materials hilft sicher­zu­stellen, dass es diese langan­hal­tenden Verfor­mungen ohne Versagen aushalten kann.

Dauer­elas­tisch

Dauer­elas­tisch oder auch nur als elastisch ist eine Fugen­masse, die nach dem Aushärten flexibel ist und die Bewegungen einer Fuge, ohne Schaden zu nehmen wie z.B. reißen, aufnehmen kann und das über einen längeren Zeitraum.

Decken-Akustik­systeme

Decken-Akustik­systeme auch als abgehängte Decke bezeichnet, sind Systeme aus verschie­densten Materialien und Konstruk­tionen, die die Akustik des Raumes verbessern oder vor Schall isolieren.

Decken­pa­neele

Decken­pa­neele sprich Wandver­kleidung sind Fertig­platten aus verschie­densten Materialien wie z.B. Holz, MDF, Laminat, zement­ge­bundene Holzwolle etc. in unter­schied­lichsten Abmes­sungen. Sie verleihen der Decke eine anspre­chende Optik wie z.B. Holz‑, Steinoptik.

Decken­platten

Decken­platten sind quadra­tische oder recht­eckige Platten, die anstelle von Putzsys­temen einge­setzt werden. Je nach Materi­al­ei­gen­schaften und der Befes­ti­gungs­technik wirken sich Wandplatten vorteilhaft auf das Raumklima oder die Raumnutzung aus, indem sie Einfluss auf Schall­dämmung, Heizkos­ten­ein­sparung, Lüftung und Klima­ti­sierung nehmen.

Decken­plat­ten­kleber

Decken­platten- oder Wandbe­lag­kleber sind Spezi­al­kleb­stoffe um auch schwere Beläge, Platten und Paneele an Wände und Decken zu befes­tigen. Hierfür eignet sich ausge­zeichnet der SYCOFIX® Universal Styropor®- und Renovier­v­loes­kleber.

Deckenputz

Deckenputz ist ein Putzmörtel oder Putzsystem das speziell für die Unter­seiten von Gebäu­de­decken im Innen­be­reich abgestimmt ist. Die Dicke sollte auf maximal 10 mm beschränkt werden. Zum Einsatz kommen Gips- oder Kalk-Gipsputze wie SYCOFIX® Haftputzgips oder haftungs­ver­bes­serte Kalk- oder Kalk-Zementputze.

Decken­ta­peten

Decken­ta­peten sind spezielle dekorative Tapeten für Decken die besonders in reprä­sen­ta­tiven Bereichen von Gebäuden einge­setzt. Überwiegend als Stoff­ef­fekte, Klein­muster, Kassetten und ähnliches werde als Decken­ta­peten verwendet. Damit kann man auch sehr gut Risse und Uneben­heiten kaschieren.

Deckklasse

Die Deckkraft­klasse, eigentlich Deckkraft­klasse, gibt Auskunft über das Deckver­mögen von Wand- und Decken­farben. Für eine bessere Unter­scheidung werden sie nach DIN EN 13300 in vier Klassen unter­teilt, die mittels des Kontrast­ver­hält­nisses ermittelt werden. Dabei werden Prüfkarten mit weißen und schwarzen Quadraten mit der zu prüfenden Wand- und Decken­farbe in bestimmten Schicht­dicken beschichtet und nach dem Trocknen hinsichtlich der Abdeckung, also wieviel Muster ist noch zu erkennen, beurteilt bzw. einge­teilt. Bei der Angabe der Deckkraft­klasse wird die dazuge­hörige Schicht­dicke mitangegeben.

Klasse 1: mehr als 99,5 % des Musters werden abgedeckt
Klasse 2: 98 – 99,5 % des Musters werden abgedeckt
Klasse 3: 95 – 98 % des Musters werden abgedeckt
Klasse 4: weniger als 95 % des Musters werden abgedeckt werden

Deckver­mögen

Deckver­mögen ist die Fähigkeit bzw. Vermögen einer Farbe oder eines Lackes die Farbigkeit eines Unter­grundes zu überdecken. Das Deckver­mögen wird in 4 Klassen den Deckklassen oder Deckkraft­klassen einge­teilt. Sie auch Deckklasse

Dehnbarkeit/Dehnfähigkeit

Die Dehnbarkeit oder die Dehnfä­higkeit gibt an wie weit ei n Dicht­stoff einer Längen­än­derung bzw. Dehnung wider­stehen kann, ohne zu brechen oder zu reißen. Die Dehnbarkeit ist für Dicht­stoffe eine wichtige Kenngröße, da sie angibt in, ob ein Dicht­stoff in einer Bewegungsfuge einge­setzt werden darf, da er der den Längen­än­de­rungen eines Stoffes/Untergrundes, ohne bleibende, nachteilige Beschä­di­gungen oder Verän­de­rungen, folgen muss.

Dehn- / Spannungswert

Dehn- / Spannungswert bezieht sich auf den Wert, der quanti­fi­ziert, wie stark ein Material dehnbar ist und wie viel Stress es ertragen kann, bevor es versagt. In der Werkstoff­kunde und im Ingenieur­wesen ist das Verständnis dieser Werte entscheidend für die Gestaltung von Struk­turen und die Auswahl geeig­neter Dicht­stoffe, um sicher­zu­stellen, dass sie Kräften und Verfor­mungen stand­halten können, ohne zu brechen oder ihre Wirksamkeit zu verlieren.

Dehn- / Stauchbewegung

Dehn- / Stauch­be­wegung bezieht sich auf die kombi­nierte Bewegung des Streckens (Dehnung) und Zusam­men­ziehens (Stauchung), die ein Material durch­läuft. Dies kann durch äußere Kräfte, Tempe­ra­tur­schwan­kungen oder struk­tu­relle Belas­tungen verur­sacht werden. Das Verständnis, wie Materialien auf diese doppelten Bewegungen reagieren, ist im Bauwesen und Ingenieur­wesen entscheidend, um struk­tu­relle Schäden zu verhindern.

Dehnungsfuge

Eine Dehnungsfuge, oder Ausdeh­nungsfuge, ist eine geplante Lücke oder ein Zwischenraum in einer Struktur, der die Ausdehnung und Kontraktion von Materialien in Reaktion auf Tempe­ra­tur­schwan­kungen ermög­licht. Sie verhindert struk­tu­relle Schäden, indem sie Bewegungen, wie die Ausdehnung von Beton durch Hitze, aufnimmt. Gut gestaltete Dehnungs­fugen sind entscheidend, um Risse zu verhindern und die Integrität von Struk­turen zu erhalten.

Dekor

Dekor ist die optische Aufwertung oder Verzierung einer Oberfläche durch gestal­te­rische und farbliche Akzente.

Dekorative Beschich­tungen

Unter dekorative Beschich­tungen versteht man Dekor­putze. Siehe Dekorputz

Dekorputz

Dekorputz werden auch Dekor oder Dekora­ti­onsputz genannt. Dabei handelt es sich um Innen­putze die durch spezielle Techniken wie Spach­tel­technik oder anderen Techniken zum Erzeugen von dekora­tiven Oberflächen. Die indivi­du­ellen Fähig­keiten und Erfah­rungen des Verar­beiters machen jede dieser dekora­tiven Beschich­tungen einzig­artig. Dekorative Putzober­flächen gelingen schnell und einfach mit SOPHIA® Dekor­spach­telputz.

Design­boden

Design­böden gehören zur Gruppe der elasti­schen Boden­beläge. Es sind PVC- und Vinyl­bo­den­beläge die die Optik von Metall, Stein und Holz authen­tisch wiedergeben.

Desin­fektion

Desin­fektion ist eine Hygie­ne­maß­nahme, um Krank­heits­er­reger abzutöten oder bzw. zu inakti­vieren damit von einem Objekt keine Gefahr einer Infektion ausgeht. Laut dem deutschen Arzneibuch (DAB) bedeutet Desin­fektion „totes oder lebendes Material in einen Zustand versetzten, dass es nicht mehr infizieren kann“. Es gibt chemische und physi­ka­lische Verfahren zur Desin­fektion von z.B. Hände, Flächen, Instru­mente, Räumen, Wäsche Abfälle etc. die in verschie­denen Listen aufge­führt sind. Die vom Indus­trie­verband Hygiene & Oberflä­chen­schutz (IHO)setzt diese für alle öffent­lichen und für die Gesundheit sensible Bereiche wie z.B. Kranken­häuser, Arztpraxen, Kinder­gärten, Pflege­ein­rich­tungen und Schulen fest. Die Liste des Robert Koch Instituts gelten für den Seuchenfall.

Diagonalarmierung/ –bewehrung

Diago­nalar­mie­rung7-Bewehrung ist ein anderer häufig benutzter Ausdruck für Armie­rungs­pfeil. Siehe Armierungspfeil.

DIBt

DIBt ist die Abkürzung für Deutsches Institut für Bautechnik. Es ist eine 1993 geschaffene Behörde die natio­nalen und europäi­schen allge­meinen bauauf­sicht­lichen Zulas­sungen und Bauart­ge­neh­mi­gungen in der Bautechnik erteilt. Ferner überwacht sie die Einhaltung des Baupro­duk­te­gesetz, kümmert sich um die Hygiene von Baustoffen und Baupro­dukten, regis­triert Energie­aus­weise von Gebäuden und ist Notifi­zie­rungs­stelle für Prüflabore, Überwa­chungs- und Zertifizierungsstellen.

Dichtband, vorkom­pri­miert

Vorkom­pri­mierte Dicht­bänder werden verwendet, um Fugen im Bauwesen abzudichten. Sie sind so konzi­piert, dass sie sich beim Einbau ausdehnen und die Lücke füllen, um eine effektive Abdichtung sicher­zu­stellen. Diese Ausdehnung trägt dazu bei, eine dichte Barriere zu schaffen, die verhindert, dass Wasser, Luft oder andere Elemente in den abgedich­teten Bereich eindringen, und verbessert die Gebäu­de­iso­lierung und Wetterfestigkeit.

Dichte

Die Dichte einer Verbindung, eines Stoffes, einer Substanz gibt das Gewicht pro Volumen­einheit an und ist eine gängige Kenngröße in der Quali­täts­kon­trolle. Die Dichte wird überwiegend in g/cm³, kg/l oder kg/m³ angegeben.

Dicht­schlämme

Siehe minera­lische Dichtungs­schlämme (MDS)

Dicht­stoffe

Dicht­stoffe spielen eine entschei­dende Rolle im Bauwesen und in der Fertigung. Sie werden verwendet, um Risse und Fugen abzudichten, um das Eindringen von Wasser, Luft, Staub oder anderen unerwünschten Substanzen zu verhindern. Die Auswahl des richtigen Dicht­stoffs hängt von Faktoren wie der Anwendung, den Umwelt­be­din­gungen und der Materi­al­ver­träg­lichkeit ab. Ideale Ergeb­nisse werden mit SYCOFIX® Universal Acryl, SYCOFIX® Riss- & Fugen­dichter sowie SYCOFIX® System Fugen- & Flächen­füller erreicht.

Dicht­stoff­ver­brauch

Der Dicht­stoff­ver­brauch ist eine wichtige Angabe im Bauwesen und in der Fertigung. Die Angabe, wie viel Dicht­stoff für ein Projekt benötigt wird, ist entscheidend für die Kosten­kon­trolle und die Projekt­planung. Genau Berech­nungen verhindern die Über- oder Unter­do­sierung von Dicht­stoff und gewähr­leisten eine effiziente Ressourcenzuweisung.

Dichtungsputz

Dichtungsputz auch als Sperr- oder Wasser­sperrputz bezeichnet, ist ein wasser­un­durch­läs­siger, minera­li­scher und druck­was­ser­dichter Putz, der zum Abdichten gegen Wasser einge­setzt wird.

Dickbe­schichtung

Dickbe­schich­tungen sind ein oder zwei-kompo­nentige Beschich­tungen, die gegen das Eindringen von Wasser an Boden­platten und Wänden einge­setzt werden. Die wohl bekann­teste Dickbe­schichtung ist Bitumen zum Abdichten von Kellern. Siehe PMBC

Dickbett­mörtel

Dickbett­mörtel ist ein spezi­eller minera­li­scher Mörtel, der zur Verlegung von großen und schweren Platten, Natur­steinen, Treppen­stufen und Fenster­bänken einge­setzt wird. Die Schicht­dicken gehen von 20 mm – 40 mm. Dickbett­mörtel gleich Uneben­heiten aus.

Dicklagige minera­lische Oberputze

Dicklagige minera­lische Oberputze sind Dickschicht­putze deren Auftrags­stärke durch die Korngröße der Füllstoffe bestimmt werden. Bei Korngrößen von 16mm können somit Putzstärken von 20 mm erreicht werden wie z.B. bei einem struk­tu­rierten Oberputz. In der Anwendung finden sich jedoch meist Korngrößen von 8 mm, die in einer Stärke von 10 mm aufge­tragen werden. Um die in der Putznorm gefor­derte Gesamt­dicke von 20 mm im Außen­be­reich zu erlangen, muss der Unterputz dann zwingend eine Stärke von 10 mm aufweisen. Durch nachträg­liches Auswa­schen des Binde­mittels oder der Feinan­teile kann man eine grobkörnige Putzober­fläche erreichen.

Dickschicht­lasur

Dickschicht­lasur ist eine filmbil­dende, offen­porige, durch­schei­nende oder durch­sichtige Lasur für Holzbau­teile z.B. Holzfenster, die die Maßhal­tigkeit des Holzes gewähr­leistet. Im Gegensatz zur Dünnschicht­lasur, die für nicht maßhaltige Holzbau­teile verwendet wird, hat sie einen höheren Binde­mit­tel­anteil mit einem Festkör­per­gehalt von über 35%.

Dickschich­to­berputz

Siehe dicklagige minera­lische Oberputze

Dickschicht­un­ter­putze

Ein Dickschicht­un­terputz ist ein minera­li­scher Unterputz der auf Dickschich­to­ber­putze abgestimmt, um im Innen­be­reich ein Gesamt­putz­stärke von 15 mm und im Außen­be­reich von 20 mm zu gewährleisten.

Diffu­si­ons­fähig

Ist die Fähigkeit eines Stoffes, Gases oder Materials Unter­schiede in der Konzen­tration, des Druckes oder der Tempe­ratur ausgleichen zu können. Im Baube­reich bezieht sich das meistens auf Beschich­tungen, ob diese in der Lage sind Feuch­tigkeit in Form vom Transport von Wasser­dampf, der Wasser­dampf­dif­fusion, regulieren zu können.

Diffu­si­ons­fä­higkeit

Beschreibt die Wasser­dampf­durch­läs­sigkeit von Beschich­tungen (z.B. Farben). Je höher die Diffu­si­ons­fä­higkeit ist, je besser kann der Unter­grund Feuch­tigkeit nach außen trans­por­tieren, bzw. aufnehmen und wieder nach draußen trans­por­tieren. Als Maß für die Wasser­dampf­durch­läs­sigkeit wird der sogenannte sd-Wert heran­ge­zogen welcher in [m] angegeben wird. Ein sd-Wert zwischen 0,02 und 0,05 m, wie er z.B. bei SYCOFIX® Streichkalk oder SYCOFIX® Geleimter Wandfarbe anzutreffen ist, bedeutet, dass der Anstrich mit diesen Farben denselben Wasser­dampf-Diffu­si­ons­wi­der­stand besitzt, wie eine 2 bis 5 cm dicke Schicht stehender Luft. Diese Farben sind somit hoch diffu­si­ons­offen und sorgen für eine hervor­ra­gende Atmungs­ak­ti­vität der Wand. Herkömm­liche Disper­si­ons­farben weisen hingegen durch­schnitt­liche sd-Werte von 0,5 m auf und sind somit deutlich weniger wasser­dampf­durch­lässig. Nur spezielle Formu­lie­rungen wie z.B. SYCOFIX® Diamant weiss erreichen auch die zuvor genannten Spitzenwerte.

Digital­druck

Digital­druck ist eine Druck­technik die ohne Druck­formen, Druck­platten oder Lettern auskommt. Digital­drucker sind im Prinzip PC-Drucker nur für größere Flächen und Motive. Der Digital­druck wird bevorzugt für Klein­serien oder für Erzeug­nisse mit häufig wechselnden Motiven und Mustern eingesetzt.

Dihydrat

Dihydrat ist die Kurzform von Calci­um­sulfat-Dihydrat allgemein bekannt als Gips. Dihydrat bedeutet also das im Calci­um­sulfat noch zwei Kristall­was­ser­mo­leküle gebunden sind. Es wird durch schonende Trocknung von Gipssteinen gewonnen. Wird dem Calci­um­sulfat-Dihydrat das weitere Kristall­wasser entzogen entsteht Anhydrid. Allgemein sind Hydrate Stoffe und Verbin­dungen mit mehr oder weniger Wasser, gebunden im Kristallgitter.

Dimen­si­ons­sta­bi­lität

Dimen­si­ons­sta­bi­lität bezeichnet die Fähigkeit eines Materials seine ursprüng­liche Form beim Trock­nungs­prozess oder durch eindrin­gende Feuch­tigkeit beizu­be­halten also nicht verändert. Durch Beimi­schen von textilen Fasern wird Dimen­si­ons­sta­bi­lität erreicht z.B. bei Vliestapeten.

DIN-Normen

DIN-Normen sind Normen die durch das Deutsche Institut für Normung als anerkannte Regeln, die auf dem jewei­ligen Stand der Technik beruhen, heraus­ge­geben. Es sind nationale nur für Deutschland gültige Normen, die in Normie­rungs­arbeit in Arbeits­aus­schüssen für verschiedene Gebiete formu­liert werden. Im Laufe der europäi­schen Harmo­ni­sierung der Regel- und Normen­werke, werden DIN-Normen immer mehr durch CEN-Normen ersetzt. Sie auch CEN

Dispersion

Ein oder mehrere Feststoffe sind mit einer Flüssigkeit oder einem Flüssig­keits­ge­misch mischbar oder nicht mischbar. Wenn eine Misch­barkeit besteht entsteht eine homogene Mischung bzw. Lösung z.B. Zucker in Wasser – man erkennt keine Schwe­be­teilchen oder Trübung — das gesamte System ist einheitlich. Chemisch-physi­ka­lisch spricht man von einer Phase von Feststoff und Flüssigkeit. Wenn auch feinste Teilchen von Feststoff und Flüssigkeit nicht mischbar sind, die Feststoffe aber durch Emulga­toren oder Stabi­li­sa­toren gleich­mäßig in der Flüssigkeit verteilt sind spricht man von einer Dispersion. Man erkennt das an Schwe­be­teilchen oder durch Trübung (milchig weiß oder ähnliches). Chemisch-physi­ka­lisch spricht man von zwei Phasen da sich im System sowohl die Phase fest und Flüssigkeit befindet. Im Gegensatz zur homogenen Mischung wird diese als heterogene Mischung bezeichnet. Wenn Polymere – also Kunst­stoffe – in Wasser eine heterogene Mischung ergibt spricht man von einer organi­schen Dispersion, da Polymere organische Substanzen sind.

Disper­si­ons­farbe

Farben bestehen aus Pigmenten und Füllstoffen in einem Binde­mittel. Ist das Binde­mittel eine Dispersion (siehe Dispersion) spricht man von einer Disper­si­ons­farbe. Je nachdem welches Polymer oder Kunst­stoff rein oder als Mischung (Acrylat, Polyvi­nyl­acetat etc.) als Binde­mittel einge­setzt wird, werden die Eigen­schaften (diffu­si­ons­offen, abriebfest, wasser­ab­weisend, innen oder Außen­be­reich geeignet etc.), der getrock­neten Farbe einge­stellt. Wir empfehlen als Disper­si­ons­farbe SYCOFIX® Ambiente Weiss.

Disper­si­ons­lack­farben

Disper­si­ons­lack­farben bestehen aus den gleichen Bestand­teilen wie eine normale Disper­si­ons­farbe (Wandfarbe), jedoch mit dem Unter­schied, dass eine speziell konzi­pierte Dispersion verwendet wird, die nach dem Trocknen einen schlag­festen zähen Lackfilm bilden. Disper­si­ons­lack­farben wurden als lösungs­mit­telarme Alter­na­tiven zu Kunst­harz­farben entwi­ckelt, da sie weitaus gerin­geren Lösemit­tel­gehalt hat wie Kunstharzlacke.

Disper­si­ons­kleber

Disper­si­ons­kleber sind Kleber auf Basis von wässrigen Polymer­di­sper­sionen als Binde­mittel. Man unter­scheidet zwischen gefüllte und ungefüllte Dispersionskleber.

Disper­si­ons­kleber gefüllt

Sind Disper­si­ons­kleber auf Polymer­di­sper­sionen, die mit Füllstoffen gefüllt sind. Dadurch werden sie roll- oder spach­tel­fähig. Die Füllstoffe unter­stützen die Klebe­ei­gen­schaften für Unter­ta­peten oder Decken- und Wandplatten, die mit dem ausge­zeich­netgen SYCOFIX® Styropor® — und Renovier­vlies­kleber dauerhaft, sicher und quali­tativ hochwertig verklebt werden. Für Fußbo­den­beläge eignet sich besonders der hervor­ra­gende SYCOFIX® Fußbo­den­be­lags­kleber. Durch den gerin­geren Wasser­anteil binden sie schneller als herkömm­licher Kleister ab. Nach dem Trocknen sind Disper­si­ons­kleber nicht mehr mit Wasser lösbar.

Disper­si­ons­kleber ungefüllt

Sind wasserarme trans­parent auftrock­nende Disper­si­ons­kleber mit einer Polymer­di­spersion als Binde­mittel. Sie sind wasserarme roll und streich­fähige Kleber mit hoher Anfangs­kleb­kraft. Ungefüllte Disper­si­ons­kleber werden zum Tapezieren von hochwer­tigen Gewebe­tex­til­ta­peten, Glasfa­ser­ge­weben oder PVC-Folien einge­setzt. Für diese Aufgabe bietet SYCOFIX® Glasge­we­be­kleber im höchsten Maße an. Nach dem Trocknen sind sie mit Wasser nicht mehr lösbar.

Disper­si­ons­la­sur­farben

Disper­si­ons­la­sur­farben werden herge­stellt indem man hochwertige binde­mit­tel­reiche Disper­si­ons­farbe mit Wasser oder verdünnten Disper­sionen so weit verdünnt, bis sich der Lasur­effekt einstellt. Anstatt von Wasser oder verdünnter Dispersion ist SYCOFIX® Latex Binde­mittel mehr als eine Alter­native für einen hochwer­tigen Lasur­effekt. Hochwertige Seiden­glanz- oder Hochglanz­farben eignen sich besonders als Ausgangs­stoff für Disper­si­ons­la­sur­farben so wie das quali­tativ hochwertige SYCOFIX® Latex weiß welches mit SOPHIA® Color-Plus Konzen­traten indivi­duell nach eigenen Geschmack abgetönt werden kann.

Disper­si­ons­si­li­kat­farbe

Disper­si­ons­si­li­kat­farbe ist eine Silikat­farbe die laut DIN 18368 bis maximal 5 % organische Bestand­teile enthalten darf. Dieser organische Anteil ist zumeist eine organische Dispersion. Diese Zugabe an Dispersion dient einzig der besseren Verar­beit­barkeit. Die Vorteile der Silikat­farbe wie eine angenehmes Raumklima, Schim­mel­re­sistenz, Umwelt­freund­lichkeit und der starken chemi­schen Bindung mit minera­li­schen Unter­gründen bleiben von der Dispersion unberührt. Disper­si­ons­si­likat- und Silikat­farben sind ideal für Aller­giker geeignet (siehe auch Silikat­farbe). SYCOFIX® Diamant Weiss als Disper­si­ons­si­li­kat­farbe hat sich jahrelang bewährt.

Disper­si­ons­si­li­katputz

Disper­si­ons­si­li­katputz ist ein Silikatputz auf Basis von Kaliwas­serglas mit einem Anteil einer organische Polymer­di­spersion. Diese Zugabe an Dispersion dient einzig der besseren Verar­beit­barkeit und einer besseren Elasti­zität. Die Vorteile von Silikatputz wie eine angenehmes Raumklima, Schim­mel­re­sistenz, Umwelt­freund­lichkeit und der starken chemi­schen Bindung mit minera­li­schen Unter­gründen durch Verkie­selung bleiben von der Dispersion unberührt.

Disper­si­ons­spachtel

Disper­si­ons­putze sind Putze deren Binde­mittel eine Polymer­di­spersion ist. Er härtet durch physi­ka­lische Trocknung aus und durch die Polymeren ist der Putz elasti­scher und ist besser wasser­ab­weisend, ist dann aber auch weniger Wasser­dampf­dif­fu­si­ons­offen ist also dampf­dichter. Disper­si­ons­spachtel kommen als Armie­rungsputz bei Wärme­dämm­ver­bund­sys­temen oder auch in der Fassa­den­sa­nierung als Armie­rungsputz auf Unter­putzen zum Einsatz.

Distanet

Distanet auch als Armanet D bekannt, ist ein Putzträger aus einem gekröpften und metal­li­schen Putzar­mie­rungs­gitter, das besonders bei nicht tragfä­higen Unter­gründen und Misch­mau­erwerk einge­setzt wird. Distanet wird durch Schrauben und Dübeln im Unter­grund befestigt. Durch die Kröpfungen des Gitters an den Befes­ti­gungs­punkten wird ein gleich­mä­ßiger Abstand zur Wand eingehalten.

Distanz­mess­gerät

Distanz­mess­gerät ist ein techni­sches Gerät, das mit einem Laser Entfer­nungen misst.

Domino­papier

Domino­papier kommt aus dem franzö­si­schen und bezeichnet gemus­terte Einzel­bögen. Neben vielen anderen Einsatz­mög­lich­keiten wird Domino­papier als Wandver­zierung eingesetzt.

Doppel­naht­schnitt

Doppel­naht­schnitt ist eine Technik, um eine besonders saubere und dicht­sto­ßende Naht zu erhalten. Sie wird für Textil, Metall‑, PVC- und Vlies­ta­peten empfohlen. Dabei werden die Teppich­bahnen im Nahtbe­reich ca. 5 cm überlappend und dann mit einen scharfen Beschnei­de­messer doppelt durch­ge­schnitten. Danach werden die Verschnitt­s­treifen entfernt und die Naht ist perfekt.

Dreiecksfase

Bei einer Dreiecksfase treffen sich die Haftflächen in einer Spitze eines Dreiecks. Durch die allge­meine Fugen­be­wegung wird der Dicht­stoff einer Dreiecksfase örtlich stark beanspruch und es kommt zu Meter­i­al­rissen. Dieses muss durch Gegen­maß­nahmen wie ein Hinter­füllung durch eine Rundschnur unter­bunden werden.

 

Dreiflan­ken­haftung

Fugen die Bewegungen aufnehmen bzw. ausge­setzt sind dürfen nur an den Flanken der zwei Baustoffe haften, die die Bewegung aufnehmen. Um die Haftung mit dem Fugen­grund zu vermeiden und um die Fugen­tiefe zu begrenzen wird ein Hinter­füll­ma­terial z.B. Rundschur einge­setzt, um eine Dreiflan­ken­haftung zu vermeiden, denn dies könnte den Dicht­stoff auf Dauer zerstören. Ist die Fugen­tiefe sehr gering wird der Fugen­grund mit Folie z.B. PE-Folie abgedeckt. Folie sowie anderes Hinter­füll­ma­terial erlauben dem Dicht­stoff frei zu arbeiten.

   
Druck­fes­tigkeit

Druck­fes­tigkeit ist die Wider­stands­fä­higkeit eines Bau- oder Werkstoffes gegenüber Druck­kräfte, die von einer oder mehreren Seiten einwirken. Die Druck­fes­tigkeit errechnet sich aus dem Quoti­enten aus Bruchlast und Querschnitts­fläche eines Prüfkörpers und wird als Kraft pro Fläche, üblicher­weise in N/mm², angegeben. Einige Beispiele:

Material Druck­fes­tigkeit

     in N/mm²

Knochen 150
Hartstof­festrich 65
Epoxid­harze 60 – 75
Eis (0 °C) 3
Styropor ~1
Keramische und minera­lische Stoffe
Beton 20 – 80
(Dünnbett-)Mörtel 15 – 30
histo­rische Mörtel mit hydrau­li­schem Bindemittel 5 – 40
Porzellan 500
Stahl­beton B 25 / 35 25 / 35
Stein­zeug­fliesen 250 – 300
Steinzeug- und Spaltplatten 180 – 250
Zement­estrich ZE 12 / 20 / 30 12 / 20 / 30
Zement­mörtel MG III 10 – 20

(Quelle Wikipedia)

Druck­papier

Druck­pa­piere sind holzfreie bedruckbare Papier­sorten die als Träger bedruckter Infor­ma­tionen dienen. Weiter Eigen­schaften von Druck­papier ist eine rasche Annahme und Trocknung der Farbe, eine hohe Dimen­si­ons­sta­bi­lität, eine ausrei­chende Opazität gegen Durch­scheinen des Rücksei­ten­drucks, eine gute Glätte und für den schnellen und störungs­freien Durchlauf durch die Druck­ma­schine, eine genügende Festigkeit und Steifigkeit.

Dry-Hiding-Effekt

Anstrich­systeme, welche mit bestimmten Füllstoffen oder Pigmenten formu­liert sind, deren Brechungs­index sich nur wenig vom Brechungs­index des verwen­deten Binde­mittels unter­scheidet, erscheinen erst nach dem Trocknen in ihrer endgül­tigen Deckkraft und wirken im nassen Zustand eher trans­parent. Diesem Effekt ist besonders bei der Verar­beitung von SYCOFIX® Geleimter Wandfarbe sowie dem Auftrag von SYCOFIX® Streichkalk Beachtung zu schenken.

DTI- Deutsches Tapeten Institut

Das DTI mit Sitz in Düsseldorf befasst sich mit allen Fragen rund um Tapeten. Homepage: www.tapeten.de

Dübel (WDVS)

Dübel für WDVS sind mecha­nische Befes­ti­gungs­element zur zusätz­lichen Befes­tigung der Dämmung von Wärmedämm-Verbund­sys­temen eines Bauwerkes. Sie dienen ferner der Aufnahme und Weiter­leitung des Unter­drucks in den tragfä­higen Unter­grund, der durch Windsog­kräfte (nach DIN 1055–4) entsteht.

Dübel­ab­zeich­nungen (WDVS)

Dübel­ab­zeich­nungen sind helle oder dunkele punktuelle Abzeich­nungen auf dem Putz eines Wärmedämm-Verbund­systems. Diese Abzeichnung können sowohl temporär als auch permanent auftreten. Sie entstehen durch fachlich falsch gesetzte Dübel oder Dübelteller (zu tief gesetzt oder liegen auf der Dämmung auf) oder auch durch Wärme­brü­cken­wir­kungen von wärme­tech­nisch ungünstig gestal­teten Dübeln.

Dübelloch

Nachdem Dübel ausge­dient haben, sollten diese sorgfältig entfernt und das zurück­blei­bende Bohrloch wieder verschlossen werden. Zur Entfernung eignen sich am besten eine Schraube oder ein Korken­zieher. Anschließend lassen sich die Bohrlöcher mit SYCOFIX® Repara­tur­spachtel oder SYCOFIX® Feinspachtel optimal beseitigen.

Dübel­schema

Dübel­schema ist die sinnvolle Anordnung von Dübeln in gleich­mäßig Verteilung pro Quadrat­meter Dämmfläche bzw. Dämmplatte. Das Dübel­schema erfüllt die Anfor­de­rungen an die Stand­si­cherheit, wenn die Faktoren Höhe der Windsog­kräfte, Dämmschicht­dicke und Dübel­last­klasse in die Planung mitein­fließen bzw. die Grundlage der Planung sind.

Dübelteller

Dübelteller sind meist runde Kunst­stoff- oder Metall­zu­be­hör­teile für WDVS-Dübel. Die größere Aufla­ge­fläche der Teller ermög­licht eine höhere Kraft­ein­leitung. Bei oberflä­chen­emp­find­lichen Dämmstoffen minimieren die Teller Beschä­di­gungen am Dämmstoff.

Dünnbett­dübel

Dünnbett­mörtel ist eine Art Normal­mörtel mit einer Körnung < 1 mm und wird für die Verklebung von Platten, Plansteinen und Planele­menten aus Poren­beton, Silikaten und verschiedene Arten von Ziegeln verwendet. Er ist sehr vielseitig und wird zum Errichten von Mauerwerk und zum Ausgleichen von Uneben­heiten verwendet.

Dünnla­genputz

Dünnla­genputz ist ein spezi­eller Innenputz auf Basis von Gips, Gipskalk oder Kalkzement. Im Gegensatz zum genormten einla­gigen Innenputz (Putzdicke 10 mm), beträgt die Putzdicke zwischen 3 und 5 mm. Grund­sätzlich sind an den Putzgrund höhere Anfor­derung an die Maßto­leranz zu stellen, als dies üblicher­weise bei Rohbau­wänden („nicht flächen­fertige Wände) nach DIN 18202 “Toleranzen im Hochbau” zulässig ist. Die Verein­barung erhöhter Anfor­de­rungen an den Unter­grund muss separat vereinbart und beschrieben.

Dünnschich­tiger Edelputz

Dünnschich­tiger Edelputz besitzt eine besonders brillante Optik. Er wird als Deckputz meist mit Korngrößen von 2 – 5 mm aufge­tragen und struk­tu­riert (gerieben). Es gibt ihn nicht nur in weiß, sondern auch in anderen mitunter knallig leuch­tenden Farben.

Dünnschicht­lasur

Dünnschicht­lasur ist eine filmbil­dende, offen­porige, durch­schei­nende oder durch­sichtige Lasur für Holzbau­teile z.B. Zäune, Pergolen, Verbret­te­rungen und allen anderen nicht maßhal­tigen Holzbau­teilen. Im Gegensatz zur Dickschicht­lasur, die für maßhaltige Holzbau­teile verwendet wird, hat die Dünnschicht­lasur einen geringen Binde­mit­tel­anteil und viele sind auch lösemit­tel­haltig. Dadurch lassen diese sich sehr viel leichter auf dem Holz verteilen, dringen tief in das Holz ein. Durch den geringen Binde­mit­tel­anteil kann weiterhin Feuch­tigkeit in das Holz aufnehmen, was zum Quellen oder Schwinden des Holzes führt und somit keine Maßhal­tigkeit gewähr­leistet ist.

Duplierung – duplierte Prägetapete

Bei der Duplierung werden gleich­zeitig zwei Papier­bahnen kaschiert uns geprägt. Der Vorteil von dupli­erten Präge­ta­peten ist, dass sie im durch­ge­weichten Zustand beim Tapezieren standfest sind und die Prägung nach dem Tapezieren weitest­gehend erhalten bleibt.

Durch­här­tungszeit

Die Durch­här­tungszeit ist die Dauer, die erfor­derlich ist, damit ein Material, wie Klebstoff oder Beton, seinen Aushär­tungs- oder Verfes­ti­gungs­prozess abschließt. Sie ist entscheidend, um festzu­stellen, wann das Material seine maximale Festigkeit erreicht hat und sicher verwendet werden kann. Die Überwa­chung und Kontrolle der Durch­här­tungszeit ist für verschiedene Anwen­dungen, vom Bauwesen bis zur Fertigung, von großer Bedeutung.

Durch­weichen

Durch­weichen von Tapeten ist nicht zu verwechseln mit einweichen von Tapeten. Tapeten müssen einge­weicht werden, damit die Tapete geschmei­diger wird und das Papier sich, besonders in der Breite, ausdehnen kann. Durch­weichen ist hingegen eine Beschä­digung der Tapete durch zu starke Durch­dringung des Kleisters durch die Tapete. Die Ursache liegt in einer zu langen Einweichzeit, zu dünn angesetzter Kleister und zu dicker Kleis­ter­auftrag. Durch­ge­weichte Tapeten kleben äußerst schlecht, reißen schnell, Nähte können aufplatzen und Präge­struktur werden abgeflacht.

Dynamische Steifigkeit

Die dynamische Steifigkeit beschreibt die federnden Eigen­schaften eines Dämmstoffes in einem WDVS-Systems und ist somit ein Maß für die Schall­dämmung, denn je kleiner sie ist, desto besser die Schall­dämmung. Das gleiche gilt auch für die Tritt­schall­dämmung und den darin verbaute Trittschalldämmstoff.

Dynami­sches Elastizitätsmodul

Der Elasti­zi­täts­modul, auch E‑Modul, Zugmodul, Elasti­zi­täts­ko­ef­fi­zient, Dehnungs­modul, ist ein Materi­al­kennwert aus der Werkstoff­technik. Es beschreibt den Zusam­menhang zwischen Spannung und Dehnung eines Baustoffes bei einer mecha­ni­schen Beanspruch bei rever­sibler Verformung. Je höher der Zahlenwert ist, desto weniger kann ein Baustoff verformt werden bzw. der Wider­stand gegen eine Verformung ist höher. Bei hohen Zahlen­werten spricht man von steifen Baustoffen bei niedrigen Werten von weichen Baustoffen. Bei einer dynami­schen Beanspru­chung ergibt sich das dynamische E‑Modul aus der Materi­al­dichte und der Geschwin­digkeit der mecha­ni­schen Beanspruchung.

E

Ebenheit

Eine Fläche oder Oberfläche ohne Erhöhungen oder Vertie­fungen ist die ideale ebene Fläche. Je nach Einsatz- oder Anwen­dungs­zweck muss eine Fläche oder Oberfläche mehr oder weniger an die ideale Fläche heran­reichen. Die Angabe der Toleranz­werte für Erhöhungen und Vertie­fungen in Flächen und Oberflächen als Abwei­chungen von der idealen Fläche nennt man Ebenheit. Eine reale Fläche wir zwischen zwei parallel angeord­neten idealen Flächen gepresst. Die idealen Flächen dürfen sich dabei nicht verformen. Die idealen Flächen bleiben immer parallel und können im Raum gedreht und verschoben werden, so dass der minimale Abstand der beiden idealen Flächen zur realen Fläche erreicht wird. Der auf solche Weise gefundene minimale Abstand zwischen beiden idealen Flächen ergibt den tatsäch­lichen Wert der Ebenheit der wirklichen Fläche oder Oberfläche. Dieser Wert darf nicht größer sein als die in der techni­schen Zeichnung angegebene Toleranzwerte.

Echtfo­to­ta­peten

Echtfo­to­ta­peten sind äußerst dekorative Tapeten, die auf echten Fotos basieren. Diese Tapeten bestehen aus realen fotogra­phierten Motiven, die auf eine Tapete gedruckt sind. Der Eindruck der tapezierten Wand wirkt sehr realistisch.

Echtholz­ta­peten

Echtholz­ta­peten sind Tapeten die aus Motiven, Ornamenten und Mustern aus echtem Holz bestehen und äußerst realis­tisch wirken.

Ecken und Kanten

sind sowohl als Innen- & Außen­ecken zu bezeichnen, bei denen Fehlstel­lungen und kleine Ungenau­ig­keiten schnell ins Auge fallen. Sie sind besonders empfind­liche Stellen und benötigen daher einen spezi­ellen Schutz. Mit unserer SYCOFIX® System Eckschutz­schiene extra-stark erzeugt man eine perfekte Ecke in jedem Winkel, sowohl als Innen- und Außenecke.

Eckpro­fil­leisten

Nicht alle Tapeten lassen sich über Aussen­ecken tapezieren und benötigen dafür einen Doppel­naht­schnitt. Da Aussen­ecken nicht immer senkrecht sind ist die Nahtstelle im Muster­an­schnitt nicht passend. Für die optisch perfekte Nahtstelle werden optisch exakte Aussen­ecken herge­stellt, in dem man Ecken­pro­fil­leisten wie unsere SYCOFIX® System Eckschutz­schiene extra-stark einge­setzt. Sie werden vor dem tapezier mit einem Kleber auf die Ecke geklebt und wenn nötig etwas nachgeschliffen.

Eckpro­fil­schiene HoBus

Die Eckpro­fil­schiene HoBus ist eine paten­tierte Neukon­struktion der Eckpro­fil­schiene und ermög­licht einen vielsei­tigen Einsatz. Sie besteht aus einem weißen und flexiblen Kunst­stoff und ist schwer entflammbar nach DIN 4102.

Eckschutz­schiene

Eckschutz­schienen sind L‑förmige Profile, um Ecken und Kanten von Mauerwerk und Trocken­wänden vor Abschla­gungen zu schützen bzw. bereits beschä­digte Ecken und Kanten wieder herzu­richten. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® System Eckschutz­schiene extra-stark.

Edelkratzputz

Edelkratz­putze sind minera­lische Oberputze auf Kalk-Zement-Basis für die Fassa­den­ge­staltung aber auch für den Innen­be­reich. Er wird je nach Körnung, meistens 2 – 5 mm, in einer Putzdicke vom 10 bis 14 mm aufge­tragen und nach dem ersten Ansteifen mit einem Edelputz­kratzer auf 6 — 8 mm abgekratzt.

Edelkreidung

Edelkreidung ist ein Reini­gungs­effekt bei Kratz­putzen. Durch das Kratzen werden die oberen Binde­mit­tel­schichten abgetragen und es entsteht eine offene poröse Oberfläche. Bei der natür­lichen Bewit­terung lösen sich kleinste Putzan­teile die auch Verschmut­zungen entfernen. Der Materi­al­abtrag ist dabei sehr gering bis kaum messbar. Man sagt als Faust­formel 1mm Abtrag in 10 Jahren.

Edelputz

Edelputz ist die Bezeichnung für einen aus Werk-Trocken­mörtel herge­stellten minera­li­schen Oberputz. Edelputze ergeben eine sehr dekorative Oberfläche und sind zusätzlich noch indivi­duell mit Sophia® Color-Plus Konzen­traten einfärbbar.

Effekt­farbe

Effekt­farben sind Farben, um kreativ Wände und Objekte mit Effekten auszu­statten. Durch die Art von Zuschlags­stoffe und spezi­ellen Pigmente können eine Vielzahl von Effekten erzielt werden wie z.B. Schimmer und Glitzer­ef­fekte, phospho­res­zie­rende Nacht­leucht­ef­fekte, Tafel- und Magnet­ef­fekte bis hin zu Effekten in Metall­optik und spezi­ellen Looks mit Beton-Effekt. Wir empfehlen als Effekt­farbe unsere Sophia® Metall­ef­fekt­farben

Effekt-Werkstoffe

Effekt-Werkstoffe sind Materialien die man Endbe­schich­tungen wie z.B. Lehmputzen, Silikat­farbe, Anstrich­mitteln etc. zusetzt, um bestimmte Effekte zu generieren. Dazu zählen z.B. Stroh­fasern, Glimmer, Perlmutsand, Metall­ef­fekt­pig­mente etc.

Egali­sa­ti­ons­an­strich

Egali­sa­ti­ons­an­strich ist ein Anstrich der bei zu Flecken­bildung neigenden einge­färbten oder einge­tönten Oberputzen, meist Silikat­putze, durch­ge­führt wird, um Flecken­bildung in der Endbe­schichtung zu vermeiden.

Einkleistern

Einkleistern ist das Aufbringen von Kleistern rückseitig auf Tapeten­bahnen mittels Quast, Bürste oder Kleistergerät.

Einkom­po­nentige Dichtstoffe

Einkom­po­nentige Dicht­stoffe, sind wesent­liche Materialien im Bauwesen und in der Fertigung. Diese Dicht­stoffe sind darauf ausgelegt, luftdichte, wasser­dichte oder wetter­feste Versie­ge­lungen in verschie­denen Anwen­dungen zu bieten. Was sie auszeichnet, ist, dass sie in einem einzigen Behälter geliefert werden und ohne Mischen einsatz­bereit sind. Dies macht sie bequem und einfach anzuwenden, da sie die Komple­xität und mögliche Fehler im Zusam­menhang mit dem Mischen mehrerer Kompo­nenten besei­tigen. Ein-Kompo­nenten-Dicht­stoffe härten oft durch die Einwirkung von Luft, Feuch­tigkeit oder Wärme aus, abhängig von ihrer spezi­fi­schen Formu­lierung. Ihre Wirksamkeit beim Abdichten von Fugen, Spalten oder Oberflächen und die Verein­fa­chung des Anwen­dungs­pro­zesses machen sie in der Bauin­dustrie und verschie­denen Branchen zu einer beliebten Wahl. Einkom­po­mentige Dicht­stoffe sind z.B. SYCOFIX® Universal-Acryl, SYCOFIX® Riss- & Fugen­dichter, SYCOFIX® System Fugen- & Flächen­füller.

Einfärben

Werden Stoffe, Flüssig­keiten oder Pasten mit Farbe oder Pigmenten behandelt um eine homogene, einheit­liche und gewünschte Farbän­derung zu erreichen, spricht man von Einfärben.

Einla­genputz

Einla­genputz, häufig auch als Einschichtputz genannt, ist ein Putz, bei dem in einen Arbeitsgang in einer Lage bzw. einer Schicht Ober- und Unterputz aufge­bracht wird.

Einla­gen­putz­mörtel

Einla­gen­putz­mörtel sind Putzmörtel, um einen Einla­genputz herzu­stellen. Sie sind meist Gips- oder Gipskalkputze.

Einlagig

Putze können in einer oder mehreren Lagen aufge­bracht werden. Einlagig gibt also an das dieser Putz in einer einzelnen Lage aufge­bracht werden kann.

Einsatz­ge­biete

Einsatz­ge­biete ist ein Begriff, den man oft in Produkt­be­schrei­bungen und techni­schen Spezi­fi­ka­tionen findet. Er bezieht sich auf die spezi­fi­schen Kontexte oder Umgebungen, in denen ein Produkt, Material oder eine Technik effektiv einge­setzt werden soll. Das Verständnis der Einsatz­ge­biete eines Produkts ist entscheidend für seine ordnungs­gemäße Anwendung. Beispiels­weise kann ein Dicht­stoff aufgrund seiner wetter­be­stän­digen Eigen­schaften für den Einsatz im Freien geeignet sein, aber für Anwen­dungen in indus­tri­ellen Hochtem­pe­ra­tur­um­ge­bungen mögli­cher­weise nicht empfohlen werden. Das Wissen über die Einsatz­ge­biete hilft den Benutzern, das richtige Produkt für ihren beabsich­tigten Zweck auszu­wählen und gewähr­leistet optimale Leistung und Langlebigkeit.

Einschicht­farben

Einschicht­farben sind gut deckende und gefüllte Innen­farben. Da meist nur ein Anstrich nötig ist, erleichtern sie das Streichen und führen zu einer erheb­lichen Zeitersparnis.

Einschichtputz

Ist ein haupt­sächlich in der Schweiz gebräuch­licher Begriff für den in der Fachli­te­ratur verwen­deten Begriff Einla­genputz. Siehe Einlagenputz.

Einweichen

Einweichen bedeutet die Zeit, die ein Kleister benötigt, um in die Tapete einzu­dringen und die Fasern anquellen zu lassen. Die Einweichzeit, die der Tapeten­her­steller vorgibt, muss einge­halten werden, um Schäden an der Tapete zu verhindern.

Elastisch

Elasti­zität ist eine grund­le­gende Materi­al­ei­gen­schaft, insbe­sondere im Zusam­menhang mit Dicht­stoffen. Ein elasti­sches Material kann sich unter Belastung dehnen und kehrt nach Entlastung in seine ursprüng­liche Form zurück. Elastische Dicht­stoffe sind darauf ausgelegt, Bewegungen, Vibra­tionen oder Verschie­bungen in den Materialien, die sie abdichten, zu ermög­lichen, ohne ihre Versie­ge­lungs­ei­gen­schaften zu verlieren. Diese Eigen­schaft ist insbe­sondere im Bauwesen wichtig, da Gebäude und Struk­turen thermi­scher Ausdehnung, Setzungen und äußeren Einwir­kungen unter­liegen. Elastische Dicht­stoffe erhalten ihre Integrität auch dann, wenn sich die abgedich­teten Materialien bewegen oder verschieben, und verhindern das Eindringen von Feuch­tigkeit, Luft oder Verun­rei­ni­gungen. Diese Flexi­bi­lität und Wider­stands­fä­higkeit machen elastische Dicht­stoffe zu einer zuver­läs­sigen Wahl, um die langfristige Struk­tur­fes­tigkeit sicherzustellen.

Elastische Fassa­den­farben

Elastische Fassa­den­farben sind besonders reich an Binde­mitteln und verfügen über eine erhöhte Rissfes­tigkeit. Sie sind daher für Sanie­rungen geris­sener Putzfas­saden, Beschich­tungen und Beton­flächen geeignet. Vorhandene Risse werden durch den Beschich­tungs­auftrag verschlämmt, bei faser­ver­stärkten Systemen werden auch durch Putzlagen durch­ge­hende Risse überbrückt. Sie besitzen auch eine hohe Kälte-Elastizität.

Elastische Fugen­bänder

Elastische Fugen­bänder sind Materialien, die zur Abdichtung von Fugen oder Spalten im Bau verwendet werden. Diese Bänder bestehen in der Regel aus elasti­schen Materialien, die sich dehnen und der Form der Fuge oder Spalte anpassen können, auf die sie aufge­tragen werden. Sie bieten eine flexible und langlebige Barriere, die das Eindringen von Wasser, Luft oder anderen Elementen verhindert und eignen sich daher ideal für Anwen­dungen zu dem Wasser- und Wetter­schutz. Elastische Fugen­bänder werden häufig in Dach‑, Glas- und Fassa­den­sys­temen verwendet, um wider­stands­fähige und langlebige Versie­ge­lungen in Bereichen herzu­stellen, die Bewegungen und Belas­tungen ausge­setzt sind.

Elasti­scher Dichtstoff

Elasti­scher Dicht­stoff ist ein in Fugen einge­brachter Dicht­stoff der durch seine Elasti­zität in der Lage ist auch große Fugen­be­we­gungen mitzu­gehen, ohne dabei zerstört zu werden. Unsere Empfehlung für elastische Dicht­stoffe SYCOFIX® Universal-Acryl und SYCOFIX® Premium Universal Silikon

Elasti­zi­täts­modul

Das Elasti­zi­täts­modul, auch als E‑Modul, Elasti­zi­täts­kon­stante, Zugmodul oder Dehnungs­modul bezeichnet, ist eine grund­le­gende Materi­al­ei­gen­schaft. Es quanti­fi­ziert die Steifheit eines Materials oder seine Fähigkeit, sich bei Beanspru­chung durch eine aufge­brachte Kraft zu verformen. Diese Eigen­schaft charak­te­ri­siert, wie ein Material auf Stress reagiert, während es seine elasti­schen Eigen­schaften beibehält. Es wird in Pascal (Pa) gemessen und ist in der Ingenieur­wis­sen­schaft und im Bauwesen entscheidend, um das Verhalten eines Materials unter Belastung zu verstehen. Materialien mit einem hohen Elasti­zi­täts­modul sind steifer und neigen weniger zur Verformung, während solche mit einem niedrigen Elasti­zi­täts­modul flexibler sind und eher zur Verformung neigen. Das Elasti­zi­täts­modul ist entscheidend für die Gestaltung von Struk­turen und die Auswahl von Materialien, die die beabsich­tigten Belas­tungen und Spannungen aushalten können.

Elektrosmog

Unter Elektrosmog versteht man eine Beein­träch­tigung des Wohlbe­findens durch elektrische Felder, elektro­ma­gne­tische Strahlung und Magnet­feldern durch elektro­nische Geräte. Eine hohe Belastung mit Elektrosmog kann auch zu Krank­heiten führen. Quellen für Elektrosmog sind z.B. Strom­lei­tungen aller Art, Fernseher und Computer, aber auch Strah­lungen von Mobil­funk­masten und die Aufnahme dieser beim Mobil­funk­emp­fänger am z.B. Smartphone.

E.L.F

E.L.F. ist die Abkürzung für Emissi­onsarm, lösemittel- und weich­ma­cherfrei.

EMICODE

EMICODE oder richtig GEV-EMICODE ist ein marken­rechtlich geschütztes Siegel für besonders emissi­onsarme Produkte. Um das Siegel für sein Produkt bekommen zu können wird dieses in unabhän­gigen und zugelas­senen Insti­tuten geprüft und in eine Emission-Klasse einge­teilt. Nur wenn die EMICODE Vorgeben erfüllt sind, darf ein Produkt das EMICODE-Siegel tragen.

Emission

Den Ausstoß bestimmter giftiger, gesund­heits­schäd­licher oder umwelt­fähr­dender Stoffe bezeichnet man als Emission. Emissionen können sowohl fest (z.B. Ruß, Feinstaub) als auch gasförmig (z.B Kohlen­dioxid, Methan) sein

E‑Modul

E‑Modul ist die abgekürzte und häufig verwendete Bezeichnung für das Elasti­zi­täts­modul. Siehe Elastizitätsmodul.

Emulsion

Gemisch aus zwei eigentlich nicht misch­baren Flüssig­keiten, bei der eine der beiden Flüssig­keiten in feinen Tröpfchen vorliegt die homogen im gesamten Gemisch feinst verteilt sind.

Emulgator

Hilfs­stoff zur Stabi­li­sierung von Emulsionen

Energie­ein­spa­rungs-Gesetz (EnEG)

Das Energie­ein­spa­rungs­gesetz (EnEG) war ein Teil des deutschen Wirtschafts­ver­wal­tungs­rechtes. Sein vollstän­diger Titel lautete Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden. Es wurde im Zuge der ersten Ölkrise1976 verab­schiedet, zuletzt 2005 neu bekannt gemacht. Ziel ist die Energie­ein­sparung bei Gebäuden. Das Gesetz ermächtigt die Bundes­re­gierung, Details des Wärme­schutzes durch die Energie­ein­spar­ver­ordnung so zu regeln, dass beim Heizen und Kühlen vermeidbare Energie­ver­luste unter­bleiben (§1 Abs. 1 EnEG). Mit Wirkung zum 1. November 2020 wurde das Energie­ein­spa­rungs­gesetz mit der Energie­ein­spar­ver­ordnung und dem Erneu­erbare-Energien-Wärme­gesetz zum Gebäu­de­en­er­gie­gesetz zusammengefasst.

Endfes­tigkeit

Endfes­tigkeit ist die maximal erreichbare Festigkeit eines Klebstoffs unter Normal­be­din­gungen. Für andere Materialien bedeutet Endfes­tigkeit die maximale Kraft, die aufge­bracht werden kann bevor er bricht.

Energie­ausweis

Energie­ausweis ist ein leicht­ver­ständ­liches offizi­elles Dokument das Auskunft über die energe­tische Qualität in Form von Energie­ver­brauch von Gebäuden gibt. Art, Inhalt, Verpflich­tungen und Befug­nisse regelt die Energie­ein­spa­rungs­ver­ordnung (EnEV). Es gibt zwei Verfahren den Energie­ver­brauch zu ermitteln. Der eine ist eine tatsäch­liche Messung vor Ort und der andere ist die Berechnung des Energie­ver­brauchs. Wie bei vielen Energie verbrau­chenden Produkten werden auch Gebäude in Effizi­enz­klassen von A+ bis H einge­teilt. Jeder Klasse ist ein Verbrauch bzw. Bedarf, gemessen in Kilowatt­stunden pro Quadrat­meter (kWh/m²) Wohnfläche pro Jahr, zugeordnet. Für A+ liegt ein Bedarf von weniger als 30 kWh/m². Die Klasse H steht für einen Verbrauch von mehr als 250 kWh/m² und das entspricht einem unsanierten, energe­tisch sehr schlechten Altbau. Durch­schnitt­liche, deutsche Wohnge­bäude befinden sich mit einem Verbrauch von ca. 160 kWh/m² in Klasse E.

Energie­ein­spa­rungs­ver­ordnung (EnEV)

Die Energie­ein­spar­ver­ordnung (EnEV) galt von 2002 bis 2020. Sie enthielt energe­tische Anfor­de­rungen an den Wärme­schutz und die Anlagen­technik von Gebäuden. Im November 2020 wurde sie vom Gebäu­de­en­er­gie­gesetz (GEG) abgelöst.

EN-Normen

EN-Normen sind europäische Normen die von einem der drei europäi­schen Komitees für Normung (Europäi­sches Komitee für Normung CEN, Europäi­sches Komitee für elektro­tech­nische Normung CENELEC und Europäi­sches Institut für Telekom­mu­ni­ka­ti­ons­normen ETSI) ratifi­ziert worden sind.

Entfetter

Ist vor Lackier- und Anstrich­ar­beiten auf bereits vorhan­denen lackierten Flächen (z.B. Türen und Fenster) zur Erzeugung eines sauberen und fettfreien sowie griffigen Unter­grundes anzuwenden. z.B. unser SYCOFIX® Entfetter und Anlauger

Entferner

Reiniger die speziell zur Entfernung bestimmter Materie­alien oder Stoffe entwi­ckelt wurde. z.B. SYCOFIX® Silikon­fu­gen­ent­ferner zum Entfernen von Silikon­fu­gen­reste oder SYCOFIX® Graffiti-Ex zum Besei­tigen von Graffiti.

Entfernen von Silikon-Dichtstoff

Der Prozess des “Entfernens von Silikon-Dicht­stoff” bezieht sich auf die Entfernung von Silikon­dicht­stoff von einer Oberfläche oder einer Fuge. Silikon­dicht­stoff wird häufig im Bauwesen und bei Heimwer­ker­pro­jekten aufgrund seiner Langle­bigkeit und Flexi­bi­lität verwendet. Im Laufe der Zeit kann er jedoch abbauen oder ersetzt werden müssen. Das Entfernen des alten Silikon­dicht­stoffs ist notwendig, bevor eine erneute Versie­gelung oder Reparatur vorge­nommen wird. Der Prozess beinhaltet in der Regel die Verwendung von Werkzeugen wie Spachteln oder silikon­ba­sie­renden Entfernern, um den alten Dicht­stoff aufzu­weichen und zu entfernen. Eine ordnungs­gemäße Entfernung ist wichtig, um eine saubere Oberfläche für die erneute Versie­gelung sicher­zu­stellen und die Ästhetik und Integrität des Bereichs zu erhalten. Zum Entfernen von Silli­kon­resten ist SYCOFIX® Silikon­fu­gen­ent­fe­rener optimal geeignet.

Entfeuch­tungsputz

Entfeuch­tungsputz ist ein spezi­eller Putz, der auf feuchtem Mauerwerk, z.B. nach einer Überschwemmung oder Leckagen, aufge­bracht wird. Durch seine spezielle Mikro­struktur lässt er Wasser nur als Wasser­dampf durch und nicht als Flüssigkeit. Dadurch kann das feuchte Mauerwerk trotz Putz weiter trocknen. Entfeuch­tungs­putze werden auch bei stak salzbe­las­teten Mauerwerk einge­setzt, da er keine Flüssig­keiten durch­lässt bleiben die Salze im Mauerwerk gelöst und treten nicht als Ausblü­hungen aus.

Entflamm­barkeit

Entflamm­barkeit gibt an wie schnell sich ein entzünd­licher Stoff oder Material entzündet. In diesem Zusam­menhang gibt es 4 Klassen-leicht-normal-schwer-nicht entflammbar. Durch genormte Prüfver­fahren des Brand­ver­halten werden Stoffe und Materialien in die den einzelnen Klassen zugeteilt. Siehe auch Baustoffklassen

Entkopp­lungs­schicht

Eine Entkopp­lungs­schicht wird zwischen Bauteil­schichten oder Materialien mit unter­schied­lichen physi­ka­li­schen Eigen­schaften einge­setzt, um Spannungen und Verfor­mungen abzubauen. Diese beruhen meist auf Feuch­tig­keits- und Tempe­ra­tur­ein­flüssen und führen zu Spannungen und Verfor­mungen aufgrund von Bewegungen und Dehnungen und enden in Rissen und Abplatzungen.

Entroster

Entroster sind Mischungen von Chemi­kalien die Rost von Metallen entfernt und das blanke Metall zum Vorschein kommt. Rost sind Metall­oxide, die durch die Reaktion Feuch­tigkeit mit Metallen entstehen. Entroster sind zumeist säure­haltig die mit den Metall­oxiden reagieren und diese in lösliche Verbin­dungen überführen. Zum Beispiel reagiert Salzsäure mit schwer­lös­lichen Eisen­oxiden zu Eisen­chlorid, das wasser­löslich ist.

Entschäumer

Entschäumer sind oberflä­chen­aktive Verbin­dungen, die Systemen in geringen Mengen hinzu­ge­geben werden, um die Schaum­bildung zu unter­binden oder um Schaum zu zerstören.

Entsorgung

Entsorgung spielt eine entschei­dende Rolle in Bezug auf Umwelt­ver­ant­wortung und Abfall­wirt­schaft. Sie beinhaltet das ordnungs­gemäße Management von Abfall­ma­te­rialien, einschließlich der verant­wor­tungs­vollen und umwelt­freund­lichen Entsorgung oder des Recyclings von Produkten oder Substanzen. Im Zusam­menhang mit Dicht­stoffen und Bauma­te­rialien gewähr­leistet eine ordnungs­gemäße Entsorgung, dass gefähr­liche oder nicht recycelbare Materialien in Überein­stimmung mit Vorschriften entsorgt werden. Dies kann das Trennen von Materialien, wie zum Beispiel Dicht­stoff­be­hältern, zur Wieder­ver­wertung oder die Entsorgung von gefähr­lichen Abfällen in spezia­li­sierten Einrich­tungen, um Schäden für die Umwelt und die mensch­liche Gesundheit zu verhindern, beinhalten.

Erdfeuchte Verar­bei­tungs­kon­sistenz

Der Begriff erdfeucht ist nicht eindeutig definiert und beschreibt die wasserarme Konsistenz von Beton und Mörtel. Der Wasser­anteil ist bei der erdfeuchten Verar­bei­tungs­kon­sistenz so gewählt, so das sich der Beton oder Mörtel gerade noch verdichten lässt. Geprüft wir die Konsistenz durch den so genannten Schnee­balltest. Dabei wird der Mörtel zu einer Kugel­ge­formt. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn die Kugel stabil ist und erst zerfällt, wenn von oben mit dem Finger in die Kugel gedrückt wird. Wenn die Kugel nicht stabil ist und zerfließt, dann ist der Wasser­anteil zu hoch. Zerfällt die Kugel sofort nach dem Formen ist der Mörtel zu trocken und der Wasser­anteil ist zu niedrig.

Ergie­bigkeit

Ergie­bigkeit ist ein Maß dafür, wie viel Fläche eine bestimmte Menge eines Materials abdecken kann. Im Zusam­menhang mit Dicht­stoffen hilft es den Benutzern zu verstehen, wie effizient und kosten­ef­fektiv das Produkt für eine bestimmte Anwendung ist. Zum Beispiel kann ein Dicht­stoff mit hoher Ergie­bigkeit eine größere Fläche mit einer gerin­geren Menge abdecken, was ihn zu einer wirtschaft­li­cheren Wahl macht. Das Verständnis der Ergie­bigkeit hilft bei der Schätzung des Materi­al­be­darfs, der Reduzierung von Abfall und der effek­tiven Kosten­kon­trolle von Projekten.

Erhärten

Ist die dritte Phase der Hydration, in der aus Frisch­beton Festbeton wird. Beton muss nach 28 Tagen seine Normfes­tigkeit erreichen, wobei der Vorgang der Erhärtung zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist.

Erhär­tungs­verlauf

Erhärtung eines Materials bezeichnet den Übergang vom flüssigen in den festen Zustand durch eine chemische Reaktion. Manche Materialien sind bereits fest jedoch die Erhärtung ist nicht abgeschlossen, da die chemische Reaktion noch nicht abgeschlossen ist. Ist die Reaktion vollständig abgeschlossen, hat das Material seine Endfes­tigkeit erreicht. Bis diese erreicht ist durch­läuft der Stoff eine ständige Festig­keits­zu­nahme und durch­läuft dabei im Verlauf mehrere Erhär­tungs­phasen. Bei Zement werden die Phasen als Ansteifen, Erstarren und Erhärten bezeichnet. Der Erstar­rungs­verlauf ist abgeschlossen, wenn keine Zunahme der Festigkeit mehr erfolgt und das Material seine Endfes­tigkeit erreicht hat.

Erkennen von Dichtstoffen

Dies bezieht sich auf den Prozess des Identi­fi­zierens oder Erkennens der Präsenz von Dicht­stoffen in einem gegebenen Kontext. Diese Erkennung ist aus verschie­denen Gründen wichtig, wie beispiels­weise Wartung, Quali­täts­kon­trolle oder Sicherheit. Visuelle Inspektion, chemische Tests oder spezia­li­sierte Werkzeuge können verwendet werden, um den Typ und den Zustand von Dicht­stoffen zu identi­fi­zieren. Im Bauwesen stellt eine ordnungs­gemäße Erkennung von Dicht­stoffen sicher, dass sie angemessen gewartet, ersetzt oder repariert werden, wenn dies erfor­derlich ist, um die struk­tu­relle Integrität und Umwelt­leistung eines Gebäudes oder einer Struktur zu erhalten.

Erstab­dichtung

Erstab­dichtung ist die anfäng­liche Versie­gelung, die auf eine Oberfläche oder Fuge aufge­tragen wird. Sie dient als grund­le­gende Schutz­schicht, bevor zusätz­liche Versie­ge­lungs­schichten oder Maßnahmen hinzu­gefügt werden. Die Erstab­dichtung ist entscheidend, um das Eindringen von Feuch­tigkeit, Luft oder Verun­rei­ni­gungen in eine Struktur zu verhindern. Sie umfasst oft den Einsatz von Dicht­stoffen, Bändern oder Beschich­tungen, um eine robuste anfäng­liche Barriere zu schaffen, was insbe­sondere im Bauwesen wichtig ist, um eine langfristige Haltbarkeit und Leistung sicherzustellen.

Erstarren

Wurde früher als Abbinden bezeichnet. Es ist die 2. Phase bei der Hydration, in der Wasser in die Kristall­struktur des Baustoffs einge­lagert wird. Sie ist deutlich erkennbar durch eine Verfes­tigung des Materials.

EPD

EPD ist die Abkürzung für „Environ­mental Product Decla­ration“, was übersetzt ins Deutsche „Umwelt-Produk­de­kla­ration“ bedeutet. In der EPD werden gemäß DIN EN ISO 14025 die umwelt­re­le­vanten ökolo­gi­schen Produk­tei­gen­schaften dekla­riert, die für die Herstellung, Nutzung und Entsorgung eines Produktes relevant sind. Anhand der EPD oder Umwelt-Produkt­de­kla­ration können ökolo­gische Kennzahlen ermittelt und Aspekte für das Nachhaltige Bauen angegeben werden.

EPS (Expan­diertes Polystyrol)

EPS bzw. “expan­diertes Polystyrol” beschreibt einen allgemein unter dem Marken­namen “Styropor” bekannten Schaum­stoff. Als Basis von EPS dient der aroma­tische Kohlen­was­ser­stoff Styrol der zu Polystyrol polyme­ri­siert wird. Polysty­rol­kugel werden mit Wasser­dampf erhitzt. Das beigemischte Treib­mittel verdampft und lässt Polystyrol expan­dieren. Dieses sogenannte Aufblähen erhöht das Volumen der einge­setzten Polysty­rol­kugeln um das bis zu 50-fache. Das so entstandene EPS wird in Formen gepresst wie z.B. Blöcken aus denen Dämmplatten geschnitten werden. Als Treib­mittel wird am häufigsten Pentan einge­setzt. Dieses wird im Laufe der Verar­beitung und Lagerung abgebaut und quasi durch Luft ersetzt. EPS besteht bis zu 98% aus Luft.

EPS-Platten

EPS (siehe EPS) wird zu Blöcken verpresst und dann zu Platten geschnitten. Diese Platten werden häufig zur Wärme­dämmung einge­setzt, da sie bis zu 98% aus Luft bestehen und Luft einer der besten Wärme­iso­la­toren ist.

ETA/ETZ

Die ETA= European Technical Approval bzw. ETZ= Die Europäische Technische Zulassung nach der früher gültigen Baupro­duk­ten­richt­linie wird seit Inkraft­treten der Europäi­schen Baupro­duk­ten­ver­ordnung als Europäische Technische Bewertung bzw. European Technical Assessment (ETA) bezeichnet und ist ein allgemein anerkannter Nachweis zur techni­schen Brauch­barkeit eines Baupro­duktes im Sinne der Baupro­duk­ten­ver­ordnung in den Mitglieds­staaten der EU.

Euroklassen

In der DIN EN 13501–1 wird das Brand­ver­halten von Baustoffen klassi­fi­ziert und und in Klassen, den Euroklassen, einge­teilt. Neben den Haupt­kri­terien wie Entzünd­barkeit, Flammen­aus­breitung und freiwer­dende Wärme, werden zusätzlich die Brand­par­al­lel­erschei­nungen, wie Rauch­ent­wicklung, brennendes Abfallen/ Abtropfen von Baustoffen, festge­stellt und klassifiziert.

Euroklassen (Baustoff­klassen) A bis F:

  • A: kein Beitrag zum Brand (A1, A2)
  • B: sehr begrenzter Beitrag zum Brand
  • C: begrenzter Beitrag zum Brand
  • D: hinnehm­barer Beitrag zum Brand
  • E: hinnehm­bares Brandverhalten
  • F: keine Leistung festgestellt

Weitere Unter­tei­lungen klassi­fi­zieren Brand­ne­ben­er­schei­nungen wie die Rauch­ent­wicklung (s = smoke) sowie das brennende Abtropfen/Abfallen (d = droplets) von Baustoffen:

  • s1: geringe Rauchentwicklung
  • s2: mittlere Rauchentwicklung
  • s3: hohe Rauch­ent­wicklung bzw. Rauch­ent­wicklung nicht geprüft
  • d0: kein brennendes Abtropfen/Abfallen innerhalb von 600 Sekunden
  • d1: kein brennendes Abtropfen/Abfallen mit einer Nachbrennzeit länger als 10 Sekunden innerhalb von 600 Sekunden
  • d2: keine Leistung festgestellt

Euro-Norm

Euro-Norm auch EN-Norm genannt sind europäische Normen die von einem der drei europäi­schen Komitees für Normung (Europäi­sches Komitee für Normung CEN, Europäi­sches Komitee für elektro­tech­nische Normung CENELEC und Europäi­sches Institut für Telekom­mu­ni­ka­ti­ons­normen ETSI) ratifi­ziert worden sind.

Eurorolle

Eurorolle ist eine in der DIN EN 233 festge­legtes Tapeten­rol­lenmaß von 10,05 m x 0,53 m = 5,33 m² Tapezier­fläche. Abwei­chungen von diesen Normmaßen sind nur im Bereich ± 1,5 % zulässig.

Expan­dierte Kunststofftapeten

Expan­dierte Kunst­stoff­ta­peten sind Tapeten aus Struk­tur­vinyl, bei dem dem PVC mit vielen kleinen Luftbläschen versetzt wurde. Diese Tapeten haben eine deutliche sicht- und fühlbare Oberflächenstruktur.

Expan­diertes PVC

Expan­diertes PVC wird aus einem PVC-Gemisch mit Treib­mittel bei Erwärmung herge­stellt. Das Treib­mittel lässt das PVC bei Erwärmung aufschäumen – ähnlich wie beim Expan­diertem Polystyrol. Siehe EPS

Extru­dierter Polystyrolschaum

Beim extru­ierten Polysty­rol­schaum (XPS) handelt es sich um einen Polysty­rol­schaum der in einem Extruder herge­stellt wird. Durch diese Herstellung besitzt XPS eine feinpo­rigere und gleich­mä­ßigere Struktur als EPS. Zudem hat XPS einen höheren Dämmwert, ist feuch­tig­keits­be­ständig, leicht zu verlegen und begehbar, was ihn zu einem effek­tiven Boden­dämm­stoff macht.

F

Fachbuch

Ein Fachbuch ist ein Buch, das sich mit einem klar abgegrenzten, fachlichen Thema ausein­an­der­setzt und dabei detail­lierte, fundierte Infor­ma­tionen vermittelt. Der Inhalt ist meist wissen­schaftlich oder berufs­prak­tisch ausge­richtet und setzt häufig Vorwissen voraus, wodurch er für Laien anspruchsvoll sein kann. Fachbücher dienen vor allem der Vertiefung von Wissen, der Weiter­bildung oder der beruf­lichen Quali­fi­kation. Sie werden oft von Expertinnen oder Wissen­schaftlerinnen verfasst und in Fachver­lagen publiziert.

Fachzeit­schriften

Ein Fachzeit­schrift ist eine regel­mäßig erschei­nende Publi­kation, die sich auf ein bestimmtes Fachgebiet konzen­triert und aktuelle Entwick­lungen, Forschungs­er­geb­nisse oder Trends darin behandelt. Im Gegensatz zu allge­meinen Zeitschriften richtet sie sich meist an eine fachkundige Leser­schaft und setzt häufig vertieftes Wissen voraus. Durch ihre Aktua­lität ermög­lichen Fachzeit­schriften, stets auf dem neuesten Stand der jewei­ligen Disziplin zu bleiben. Sie dienen zudem dem wissen­schaft­lichen Austausch, der beruf­lichen Weiter­bildung und oft auch der Veröf­fent­li­chung neuer Forschungserkenntnisse.

Falten­bildung

Falten­bildung bezeichnet das Entstehen von Falten an tapezierten Wandflächen, das vor allem auf Verar­bei­tungs­fehler beim Tapezieren zurück­zu­führen ist. Zu den häufigsten Ursachen zählt eine zu kurze Einweichzeit, wodurch sich die Tapete erst an der Wand ausdehnt und sich anschließend beim Andrücken verformt. Weitere Gründe sind ein schief angesetzter Tapeten­bahn­verlauf oder das ungeeignete Durch­kleben über Raumecken, ohne die Bahn aufzu­teilen. Dadurch entstehen Spannungen, die zu sicht­baren Falten führen und das Endergebnis beeinträchtigen.

Farban­strich

Ein Farban­strich bezeichnet das Auftragen einer farbigen Beschichtung auf verschiedene Unter­gründe wie Putz, Tapeten oder Fassaden. Je nach Einsatz­be­reich können dabei unter­schied­liche Beschich­tungs­stoffe wie Lacke, Disper­si­ons­farben, Silikat- oder Lehmfarben verwendet werden. Farban­striche dienen nicht nur der farblichen Gestaltung, sondern auch dem Schutz des Materials vor äußeren Einflüssen. Zudem können sie funktionale Eigen­schaften besitzen, etwa Feuch­te­re­gu­lierung, Witte­rungs­be­stän­digkeit oder Reinigungsfähigkeit.

Farbecht

Farbecht bzw. Farbechtheit bezeichnet die Fähigkeit eines Farbmittels, seinen ursprüng­lichen Farbton sowie seine Inten­sität trotz äußerer Einflüsse wie Licht, Wasser, Reibung oder Chemi­kalien beizu­be­halten. Besonders die Bestän­digkeit gegenüber natür­licher oder künst­licher Licht- und UV-Strahlung wird als Licht­echtheit bezeichnet. Farb- und Licht­echtheit spielen vor allem in der Textil‑, Druck- und Beschich­tungs­technik eine zentrale Rolle, da sie die Dauer­haf­tigkeit und Qualität des Farbauf­trags bestimmen. Je höher die Farbechtheit, desto länger bleibt das Material optisch unver­ändert und gebrauchstauglich.

Farben­be­stän­digkeit gegenüber Licht

Farben­be­stän­digkeit gegenüber Licht beschreibt die Fähigkeit eines Farbmittels, seinen Farbton und seine Inten­sität trotz langfris­tiger Licht­ein­wirkung zu bewahren. Da insbe­sondere der UV-Anteil des Lichts energe­tische Strahlung darstellt, kommt es bei nahezu allen Pigmenten im Laufe der Zeit zu einem Abbau und damit zu sicht­barer Ausblei­chung. Fachlich wird diese Eigen­schaft als Licht­echtheit bezeichnet und nach DIN 54004 in acht Klassen einge­stuft. Hierbei werden Farbproben etwa 180–200 Stunden Licht ausge­setzt, was einem natür­lichen Tages­licht­ein­fluss von ungefähr zehn Jahren entspricht. Während Klasse 1 eine sehr geringe Licht­echtheit kennzeichnet, steht Klasse 8 für eine ausge­zeichnete Lichtbeständigkeit.

Farben-Misch­systeme

Farben-Misch­systeme ermög­lichen das gezielte Herstellen nahezu belie­biger Farbtöne durch das Mischen verschie­dener Grund­farben. Ausgangs­punkt sind in der Regel die drei Primär­farben, aus denen sich durch Mischung zunächst Sekun­där­farben und anschließend eine Vielzahl weiterer Farbab­stu­fungen erzeugen lassen. Auf diesem Prinzip basieren sowohl künst­le­rische Misch­tech­niken als auch indus­trielle Systeme, mit denen definierte Farbtöne repro­du­zierbar herge­stellt werden können. Im profes­sio­nellen Bereich versteht man unter Farben-Misch­sys­temen zudem spezielle Misch­ma­schinen, die auf Basis von Farbkarten und Rezep­turen indivi­duelle Farbtöne exakt dosiert anmischen.

Farben­ge­stal­tungs­service

Farben­ge­stal­tungs­service bezeichnet ein Dienst­leis­tungs­an­gebot, bei dem Fachleute anhand von Bauplänen oder Bestands­auf­nahmen compu­ter­ge­stützte Farbent­würfe für Innen­räume, Fassaden oder ganze Gebäude erstellen. Diese Entwürfe dienen dazu, dem Bauherrn oder Auftrag­geber verschiedene Farbkon­zepte visuell darzu­stellen und ihre Wirkung nachvoll­ziehbar zu erklären. Solche Services werden häufig von Design­studios, Archi­tek­tur­büros oder Farbher­stellern angeboten und unter­stützen die Entschei­dungs­findung im Planungs­prozess. Bekannte Beispiele sind Farbde­sign­studios wie etwa das SIGMA-Design-Studio, die profes­sio­nelle Gestal­tungs­kon­zepte entwi­ckeln und präsentieren.

Farbige Putze

Farbige Putze sind Putze, die durch organische oder anorga­nische Pigmente einge­färbt werden und dadurch zusätz­liche gestal­te­rische Möglich­keiten eröffnen. Der erreichbare Farbton hängt dabei stark von der Zusam­men­setzung des Putzes, dem verwen­deten Binde­mittel sowie der Art und Menge der einge­setzten Pigmente ab. Die Einfärbung kann bereits werkseitig erfolgen oder vor Ort über das Anmach­wasser einge­bracht werden. Minera­lisch einge­färbte Edelputze benötigen häufig einen Egali­sa­ti­ons­an­strich, um Farbun­ter­schiede auf der Fläche auszu­gleichen und ein einheit­liches Erschei­nungsbild sicherzustellen.

Farbkarte

Farbkarten dienen als Übersicht zur Darstellung verfüg­barer Farbtöne und werden häufig in Form von Farbfä­chern oder Farbka­ta­logen einge­setzt. Sie unter­stützen bei der Auswahl einer passenden Farbe, etwa für Anstriche, Lasuren oder farbige Putze. Da Farbkarten im Druck­ver­fahren herge­stellt werden, können die gezeigten Farbtöne jedoch gering­fügig von der tatsäch­lichen Farbe auf dem Material abweichen, da zusätz­liche Faktoren wie Unter­grund­farbe, Oberflä­chen­struktur und Beleuchtung Einfluss nehmen. Zu den bekann­testen Farbstan­dards zählen die RAL-Farbfächer bzw. RAL-Farbkarten, die in vielen Branchen als Referenz dienen.

Farbmittel

Farbmittel sind Materialien oder Substanzen, die Farbe erzeugen und auf Oberflächen aufge­tragen werden, zum Beispiel mit Pinsel, Rolle, Bürste oder Spritz­gerät. Sie dienen der Gestaltung, dem Schutz oder der Kennzeichnung von Materialien. Fachlich unter­scheidet man zwischen organi­schen und anorga­ni­schen Farbmitteln, je nach ihrer chemi­schen Zusam­men­setzung. Organische Farbmittel stammen meist aus Kohlen­stoff­ver­bin­dungen, während anorga­nische Pigmente auf minera­li­schen oder metal­li­schen Stoffen basieren.

Farbmuster

Farbmuster sind kleine Probe­an­striche oder Testflächen, die vor der großflä­chigen Anwendung von Farbmitteln oder Beschich­tungen angelegt werden. Sie dienen dazu, die Wirkung eines Farbtons unter den tatsäch­lichen Bedin­gungen des Einsatz­ortes zu beurteilen. Dabei können Faktoren wie Licht­einfall, Unter­grund­be­schaf­fenheit und Oberflä­chen­struktur die Farbwirkung stark beein­flussen. Farbmuster helfen somit, die Eignung und Optik einer Farbe realis­tisch einzu­schätzen und Fehlent­schei­dungen zu vermeiden.

Farbpasten

Farbpasten sind konzen­trierte Pasten, die aus Pigmenten und einem inerten Binde­mittel bestehen und speziell dafür herge­stellt werden, schwer­lös­liche Pigmente homogen in Farbmitteln zu verteilen. Bei der Herstellung werden hohe Scher­kräfte einge­setzt, um die Pigmente gleich­mäßig zu zerkleinern und die gewünschte Korngröße einzu­stellen. Die Verwendung von Farbpasten erleichtert das präzise Abtönen von Farben auf verschiedene Materialien und sorgt für gleich­mäßige Farbgebung. Zudem spart der Einsatz von Farbpasten erheblich Zeit im Vergleich zur direkten Pigmentzugabe.

Farbpig­mente

Farbpig­mente wie z.B, SOPHIA Color-Plus-Konzen­trate, sind farbge­bende Substanzen, die entweder organi­schen oder anorga­ni­schen Ursprungs sein können. Sie werden in Pulver‑, Paste- oder flüssiger Form eingesetzt.

Farbsysteme

Farbsysteme sind geordnete Zusam­men­stel­lungen von Farben, die in Form von Katalogen, Farbfä­chern oder digitalen Programmen vorliegen. Sie dienen der präzisen Auswahl, Zuordnung und Repro­duktion von Farbtönen. Bekannte Beispiele sind die RAL-Farbkarten, NCS-Fächer oder digitale Systeme wie SIGMA Farbpro­gramme, die sowohl in der Industrie als auch im Design- und Handwerks­be­reich Anwendung finden. Farbsysteme ermög­lichen eine standar­di­sierte Kommu­ni­kation von Farben zwischen Herstellern, Planern und Anwendern.

Farbton­be­stän­digkeit

Farbton­be­stän­digkeit, fachlich auch als Farbechtheit bezeichnet, beschreibt die Fähigkeit einer Beschichtung, ihren ursprüng­lichen Farbton über die Zeit zu behalten. Sie hängt sowohl von der Zusam­men­setzung des Beschich­tungs­stoffs als auch von den Umwelt­be­din­gungen ab, denen die Oberfläche nach der Trocknung ausge­setzt ist. Entscheidend für die Farbton­be­stän­digkeit sind unter anderem Art und Menge von Binde­mitteln, Pigmenten, Füllstoffen und Zusatz­stoffen in der Rezeptur. Umwelt­fak­toren wie Sonnen­licht, UV-Strahlung, Witte­rungs­ein­flüsse, Nieder­schläge oder Schad­stoff­be­lastung können die Farbe im Laufe der Zeit verändern. Besonders bei modischen Trend­farben, die häufig organische Pigmente enthalten, ist Vorsicht geboten, da diese unter Umständen nicht dauerhaft licht‑, alkali- oder UV-beständig sind. Eine optimale Farbton­be­stän­digkeit erfordert daher die Berück­sich­tigung aller relevanten Parameter und ist nicht mit jeder Pigmen­tierung in jeder Nuance realisierbar.

Farb- und Lackabbeizer

Farb- und Lackab­beizer sind chemische oder pastöse Mittel, die speziell dafür entwi­ckelt wurden, alte Anstriche oder Lackschichten, auch wenn sie mehrschichtig aufge­tragen sind, von Oberflächen wie Holz zu entfernen. Sie lösen die Bindung der alten Beschichtung, sodass diese einfach abgekratzt oder abgewa­schen werden kann. Ein Beispiel für ein solches Produkt ist SYCOFIX® Farb- und Lackab­beizer, das sich besonders für die Entfernung von hartnä­ckigen Farbschichten eignet. Solche Abbeizer erleichtern die Vorbe­reitung von Oberflächen für neue Beschich­tungen erheblich.

Fasche

Faschen sind dekorative oder gestal­te­rische Umrah­mungen von Fassa­den­öff­nungen wie Fenstern und Türen an Gebäuden. Sie heben die Öffnungen optisch hervor und dienen sowohl ästhe­ti­schen als auch teilweise funktio­nalen Zwecken. Tradi­tionell werden Faschen aus Putz, Stuck oder Holz gefertigt, können aber auch einfach durch farbliche Abset­zungen auf der Fassade darge­stellt werden. Sie tragen wesentlich zur Gliederung und Wirkung einer Gebäu­de­ober­fläche bei.

Faschenputz

Faschenputz ist ein speziell für die Gestaltung von Faschen entwi­ckelter Putz. Er zeichnet sich durch eine feinkörnige Struktur aus und wird dünnschichtig als Glätt- oder Schweißputz auf den Unterputz aufge­tragen. Nach dem Auftrag kann der Faschenputz farblich gestaltet werden, um die Umrah­mungen von Fenstern, Türen oder anderen Fassa­den­öff­nungen optisch hervor­zu­heben. Durch seine spezielle Rezeptur haftet er gut auf dem Unter­grund und lässt sich fein modellieren.

Fase

Fase bezeichnet eine abgeschrägte Kante an einem Werkstück oder Bauteil, die gezielt durch Abtragen von Material erzeugt wird. Sie dient dazu, scharfe Kanten zu vermeiden, die Montage zu erleichtern oder ästhe­tische Akzente zu setzen. Fasen finden Anwendung in vielen Bereichen wie Bauwesen, Handwerk, Metall- und Holzver­ar­beitung sowie Maschi­nenbau. Neben der optischen Wirkung kann eine Fase auch die Sicherheit erhöhen, indem Verlet­zungs­ri­siken an scharfen Kanten reduziert werden.

Faser

Faser bezeichnet ein feines, faden­ar­tiges Gebilde, das in der Natur vorkommend oder künstlich herge­stellt sein kann. Man unter­scheidet zwischen biolo­gi­schen und minera­li­schen Natur­fasern sowie organi­schen oder anorga­ni­schen Chemie- bzw. Synthe­tik­fasern. Fasern besitzen in Längs­richtung nur geringe Druck­fes­tigkeit, da sie bei Druck knicken, können aber Zugkräfte sehr gut aufnehmen. Deshalb werden sie häufig als Zusatz­stoffe in Materialien einge­setzt, um deren Zugfes­tigkeit, Stabi­lität und mecha­nische Wider­stands­fä­higkeit zu erhöhen.

Faser­ver­stärkt

Faser­ver­stärkt (z.B., SYCOFIX MUR Super-Hafts­pachtel) bezeichnet das gezielte Einbringen von Fasern in ein Material oder Gemisch, um dessen mecha­nische Eigen­schaften zu verbessern. Durch die Zugabe von Fasern, zum Beispiel in minera­lische Baustoffe wie Putze, werden Zug- und Biege­fes­tigkeit erhöht und die Rissbildung reduziert, die durch Schrumpfung beim Erhärten oder durch Witte­rungs­ein­flüsse entstehen kann. Faser­ver­stärkung sorgt somit für stabilere, langle­bigere Materialien und erhöht die Wider­stands­fä­higkeit gegenüber mecha­ni­schen und klima­ti­schen Belastungen.

Faser­vlies

Faser­vlies ist ein Material, das aus Cellulose- oder Synthe­tik­fasern besteht und als Träger­ma­terial für bedruckte Tapeten oder Struk­tur­ta­peten dient. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht quillt, leicht und flexibel ist und kleine Risse in Wänden überbrücken kann. Faser­vliese lassen sich mit Wandkleber (z.B., mit SYCOFIX Wandbe­lags­kleber) einfach verar­beiten, und die darauf herge­stellten Tapeten können nach dem Trocknen problemlos trocken abgezogen werden. Dadurch bieten sie sowohl handwerk­liche Vorteile als auch eine langlebige, glatte Wandgestaltung.

Fassa­den­ele­mente

Fassa­den­ele­mente sind vorge­fer­tigte Bauteile, meist Massiv­wände, die eine hochwertige und gestal­te­risch anspre­chende Außen­an­sicht eines Gebäudes bieten. Sie werden bei Wohn‑, Büro- und Indus­trie­bauten einge­setzt und dienen als elementare Gestal­tungs­kom­po­nenten der modernen Archi­tektur. Durch ihre vorge­fer­tigte Bauweise ermög­lichen Fassa­den­ele­mente eine schnelle Montage, gleich­blei­bende Qualität und vielfältige gestal­te­rische Möglich­keiten, wie z. B. Farb- oder Materialvariationen.

Fassa­den­farben

Fassa­den­farben sind speziell entwi­ckelte Farben für den Einsatz im Außen­be­reich an Gebäu­de­fas­saden. Sie können minera­lische oder Disper­si­ons­bin­de­mittel enthalten und müssen so formu­liert sein, dass Pigmente, Füllstoffe, Binde­mittel und Additive UV-Strahlung, Regen, Wind und andere Witte­rungs­ein­flüsse dauerhaft wider­stehen. Fassa­den­farben schützen nicht nur die Oberfläche, sondern tragen auch zur optischen Gestaltung und Langle­bigkeit der Fassade bei. Durch ihre spezielle Zusam­men­setzung verhindern sie Ausbleichen, Abblättern oder Rissbildung über lange Zeiträume.

Fassa­den­profile

Fassa­den­profile sind vorge­fer­tigte Elemente aus Materialien wie minera­li­schen Granu­laten, recyceltem Altglas, EPS oder ähnlichen Werkstoffen, die der indivi­du­ellen Gestaltung von Fassaden dienen. Sie werden sowohl aus gestal­te­ri­schen als auch archi­tek­to­ni­schen Gründen einge­setzt, um Reliefs, Struk­turen oder besondere Akzente an der Gebäu­de­hülle zu schaffen. Durch die anschlie­ßende Behandlung mit farbigen Schluss­be­schich­tungen können Fassa­den­profile zusätzlich optisch anspre­chend gestaltet und farblich an das Gesamt­konzept des Gebäudes angepasst werden.

Fassa­den­schutz

Fassa­den­schutz, auch als Fassa­den­im­prä­gnierung bezeichnet, ist eine Schutz­be­schichtung für das Mauerwerk von Fassaden. Sie reduziert die Aufnahme von Feuch­tigkeit durch einen Abperl­effekt, schützt vor Witte­rungs­ein­flüssen wie Regen und erleichtert die Entfernung von Verschmut­zungen oder Farbschmie­re­reien, beispiels­weise Graffiti. Produkte wie SYCOFIX® Fassa­den­schutz sorgen dafür, dass Fassaden länger sauber und optisch anspre­chend bleiben, ohne dass die Atmungs­ak­ti­vität des Mauer­werks beein­trächtigt wird.

Fassa­den­ver­schmutzung

Fassa­den­ver­schmutzung bezeichnet die Ablagerung von Fremd­stoffen auf der Oberfläche einer Fassade. Diese können aus minera­li­schen oder organi­schen Partikeln sowie Staub bestehen. Solche Verschmut­zungen bilden oft die Grundlage für mikro­biellen Befall, wie Algen oder Pilze, der als Sekun­där­befall bezeichnet wird. Eine regel­mäßige Reinigung oder geeignete Schutz­maß­nahmen können die Ansiedlung von Mikro­or­ga­nismen verhindern und die Fassade länger sauber und intakt halten.

FCKW

FCKW steht für Fluor­chlor­koh­len­was­ser­stoffe, eine Gruppe chlorierter und fluorierter Verbin­dungen aus nieder­mo­le­ku­laren Kohlen­was­ser­stoffen. Sie wurden früher als Treibgas, Kälte­mittel und Lösungs­mittel einge­setzt, da sie stabil, unbrennbar, geruchlos, farblos und meist ungiftig sind. Durch ihre chemische Stabi­lität gelangen FCKW in die Strato­sphäre, wo sie unter UV-Strahlung in Chlor- und Fluor­ra­dikale zerfallen, die die Ozonschicht zerstören. Wegen dieser schäd­lichen Wirkung ist die Herstellung und Nutzung von FCKW heute inter­na­tional verboten. Inter­es­san­ter­weise werden FCKW auch in der Astro­bio­logie unter­sucht: Ihre Nachweis­barkeit in der Atmosphäre von Exopla­neten könnte auf eine technische Zivili­sation hinweisen, da diese Verbin­dungen auf natür­liche Weise nicht entstehen.

Fehler­kon­trolle

Die Fehler­kon­trolle stellt einen wesent­lichen Bestandteil fachge­rechter Tapezier­ar­beiten dar. Bereits beim Zuschneiden der Tapeten­bahnen ist sorgfältig darauf zu achten, dass sowohl die Wandbe­kleidung als auch das Druckbild frei von Mängeln sind; Gleiches gilt beim Einsatz eines Kleis­ter­ge­rätes für die verar­bei­teten Bahnen. Reststücke der Tapeten sowie Beile­ge­zettel sind bis zur Abnahme der Tapezier­ar­beiten aufzu­be­wahren, um eine eindeutige Zuordnung und Nachvoll­zieh­barkeit zu gewährleisten.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, während der Verar­beitung regel­mäßig Sicht­kon­trollen durch­zu­führen, um Abwei­chungen frühzeitig zu erkennen und zu korri­gieren. Eine sorgfältige Dokumen­tation trägt zusätzlich zur Quali­täts­si­cherung und zur Zufrie­denheit des Auftrag­gebers bei.

Feinputz

Feinputz ist ein besonders feinkör­niger Oberputz, der – wie der Name bereits vermuten lässt – in sehr dünnen Schichten aufge­tragen wird. Er dient der Herstellung glatter, hochwer­tiger Wand- und Decken­ober­flächen. Je nach gewünschter Gestaltung kann die Feinputz­ober­fläche zu einer gleich­mä­ßigen, feinkör­nigen Fläche gefilzt oder bewusst frei struk­tu­riert ausge­führt werden.

Durch seine vielsei­tigen Gestal­tungs­mög­lich­keiten eignet sich Feinputz sowohl für moderne als auch für klassische Raumkon­zepte und bildet eine ideale Grundlage für weitere Beschich­tungen wie Anstriche oder Lasuren.

Feinzug

Der Feinzug bezeichnet die abschlie­ßende Beschichtung von gezogenen Stuck­pro­filen und bildet den letzten Arbeitsgang im Herstel­lungs­prozess. Er erfolgt nach dem Grobzug und dient der präzisen Ausformung sowie der endgül­tigen Oberflä­chen­ge­staltung des Stuck­profils. Durch den Feinzug werden Uneben­heiten ausge­glichen und scharfe Kanten sowie saubere Konturen herausgearbeitet.

Zum Einsatz kommt ein spezi­eller Stuck­mörtel mit der Bezeichnung „Feinzug“, der aus einem feinkör­nigen, minera­li­schen Zement­mörtel besteht und in der Regel vergütet ist. Dadurch wird eine besonders glatte, gleich­mäßige Oberfläche erreicht, die für die weitere Bearbeitung oder Endbe­schichtung optimal geeignet ist.

Feng-Shui

Feng-Shui ist die Kunst und Lehre, Räume und Gegen­stände so anzuordnen, dass Harmonie, Ausge­gli­chenheit und Wohlbe­finden entstehen. Dabei geht Feng-Shui davon aus, dass die Welt von unsicht­baren Energien durch­zogen ist, die das mensch­liche Empfinden und die Atmosphäre eines Raumes beein­flussen. Ziel ist es, den Energie­fluss nicht zu blockieren, sondern gezielt zu fördern, sodass eine ruhige, klare und heitere Umgebung geschaffen wird.

Farben spielen im Feng-Shui eine zentrale Rolle, da sie gezielt einge­setzt werden, um Stimmungen zu beein­flussen und bestimmte Wirkungen zu erzielen. Besonders bei der Gestaltung von Wand- und Decken­flächen tragen sie maßgeblich zur Balance und zur positiven Raumwirkung bei.

Fenster­an­schlussfuge

Die Fenster­an­schlussfuge ist ein wesent­licher Bestandteil im Bauwesen und bezeichnet den Übergangs­be­reich zwischen Fenster­rahmen und Baukörper. Sie entsteht beim Einbau des Fensters und umschließt dieses umlaufend. Ihre Haupt­aufgabe besteht darin, eine zuver­lässige Abdichtung sowie eine fachge­rechte Wärme- und Schall­dämmung sicherzustellen.

Eine korrekt ausge­führte Fenster­an­schlussfuge verhindert das Eindringen von Luft, Feuch­tigkeit und Wasser und trägt maßgeblich zur Energie­ef­fi­zienz und Dauer­haf­tigkeit des Gebäudes bei. Zudem gleicht sie baube­dingte Bewegungen zwischen Fenster und Wand aus und schützt so vor Bauschäden.

Fenster­bänke

Fenster­bänke bilden den oberen Abschluss der Fenster­brüstung und erfüllen sowohl funktionale als auch gestal­te­rische Aufgaben. Im Außen­be­reich werden sie regen­dicht eingebaut, da sie der gezielten Ableitung von Nieder­schlags­wasser dienen und so das Eindringen von Feuch­tigkeit in die Fassade verhindern. Eine fachge­rechte Ausführung ist dabei entscheidend für den Schutz des Bauwerks.

Außen­fens­ter­bänke bestehen häufig aus Natur­stein, Kunst­stein oder eloxiertem bezie­hungs­weise pulver­be­schich­tetem Aluminium. Im Innen­be­reich kommen zusätzlich Materialien wie Holz oder Kunst­stoff zum Einsatz, die neben ihrer Funktion auch zur optischen Gestaltung des Raumes beitragen.

Fensterkitt

Fensterkitt wird zur Reparatur von Holzfenstern sowie zum Neuein­setzen von Glasscheiben in Holzfenster und ‑türen verwendet. Er sorgt für einen sicheren Halt der Verglasung und dichtet zuver­lässig gegen Witte­rungs­ein­flüsse ab.

Für diese Anwen­dungen eignet sich insbe­sondere der millio­nenfach bewährte SYCOFIX® Fensterkitt, der sich durch gute Verar­beit­barkeit, hohe Haftfä­higkeit und lange Haltbarkeit auszeichnet. Er ist speziell auf die Anfor­de­rungen klassi­scher Holzfenster abgestimmt und gewähr­leistet eine fachge­rechte und dauer­hafte Ausführung.

 

Fertig­mörtel

Fertig­mörtel, auch Werkmörtel genannt, ist eine indus­triell herge­stellte Mörtel-Trocken­mischung, die durch Zugabe von Wasser zu einem gebrauchs­fer­tigen Mörtel angerührt wird. In der Trocken­mischung sind alle erfor­der­lichen Bestand­teile wie Sand sowie Binde­mittel wie Kalk, Zement oder Gips bereits im optimalen Mischungs­ver­hältnis enthalten.

Durch das einfache Anmischen mit der vorge­schrie­benen Wasser­menge wird eine gleich­bleibend hohe Qualität und Verar­bei­tungs­si­cherheit gewähr­leistet. Fertig­mörtel erleichtert die Arbeit auf der Baustelle erheblich und reduziert Misch­fehler sowie Materialverluste.

Fertige Wandbe­kleidung

Als fertige Wandbe­kleidung bezeichnet man eine abschlie­ßende Wandober­fläche, die nach ihrer Ausführung keiner weiteren Behandlung oder zusätz­lichen Arbeits­gänge mehr bedarf. Sie stellt somit den Endzu­stand der Wandge­staltung dar.

Solche Wandbe­klei­dungen überzeugen durch ihre sofortige Nutzbarkeit und ihr fertiges Erschei­nungsbild und werden häufig dort einge­setzt, wo eine schnelle, saubere und hochwertige Lösung gefragt ist.

Festmörtel

Erhär­teter Mörtel wird als Festmörtel bezeichnet.

Fettriss

Fettrisse sind feine, kurze Haarrisse, die ausschließlich an der Oberfläche des Putzes auftreten und keine tiefgrei­fenden Schäden verur­sachen. Sie kommen besonders bei sehr fein struk­tu­rierten Oberputzen oder bei stark geglät­teten Oberflächen vor.

Ursache für Fettrisse ist die Anrei­cherung und Verdichtung von Feinan­teilen sowie Binde­mitteln des Putzmörtels an der Oberfläche, die durch das Struk­tu­rieren oder Glätten mit Werkzeugen, etwa einem Holzbrett, entsteht. Während der Trocknung dieser binde­mit­tel­reichen Oberflä­chen­schicht kann es infol­ge­dessen zu dieser Form der Rissbildung kommen.

Feuch­tigkeit

Feuch­tigkeit, auch als Feuchte bezeichnet, ist der Gehalt Wasser in Materialien, Luft, Böden oder Räumen. Der Wasser­gehalt kann sowohl als Flüssigkeit oder aber auch Gas oder Dampf vorliegen. In der Physik und der Materi­al­kunde spricht man eher von Wasser­gehalt als von Feuch­tigkeit. Der Wasser­gehalt der Luft wird Luftfeuch­tigkeit genannt, der des Bodens Boden­feuchte, der des Gesteins Poren­wasser, der der Haut Hautfeuch­tigkeit und der des Holzes Holzfeuchte.

Feuch­te­schäden

Feuch­te­schäden sind direkte oder indirekte Bauschäden an einem Gebäude oder Bauwerk, die durch Feuch­tig­keiten entstehen. Die Quellen der Feuch­tigkeit sind äußere Witte­rungs­ein­flüsse, Boden­feuchte oder Konden­sation. Schäden aus Überschwem­mungen und Rohrbrüchen nennt man Wasserschäden.

Feuer­wi­der­stands­klasse

Siehe hierzu, Baustoff­klassen, Brand­ver­halten und Euroklassen.

Film

Film ist laut Definition eine dünne zusam­men­hän­gende Schicht. In der DIN EN 971–1 ist Film ein Sammel­be­griff für einen zusam­men­hän­gende Beschichtung, die durch einer oder mehrere Schichten auf einen Unter­grund entsteht. Ob dieser entstandene Film, offen­porig, geschlossen porig, porenfrei, dicht etc. ist hängt von den Anfor­de­rungen und der damit verbun­denen Art des Beschich­tungs­stoffen ab.

Filmbin­de­hilfs­mittel

Filmbie­de­hilfs­mittel sind Substanzen die als Additive einer Dispersion zugegeben werden, damit sie in der Lage ist, bei niedrigen Tempe­ra­turen einen fest zusam­men­hän­genden und geschlos­senen Film zu bilden. Filmbin­de­hilfs­mittel, auch Koales­zenz­mittel gebannt, sind wasser­lös­liche scher­flüchtige Lösemittel oder Weich­macher, die in kleinen Mengen zugesetzt werden, um die Mindest-Filmbil­de­tem­pe­ratur und somit die Verar­beitung bei tiefen Tempe­ra­turen zu ermöglichen.

Filmbildung

Filmbildung ist das Zustan­de­kommen eines festen strapa­zier­fä­higen und trockenen Films einer Beschichtung durch physi­ka­lische Trocknung. Dabei dringt ein Teil des Wassers in t6eilweise in einen saugfä­higen Unter­grund ein oder er verdunstet. Zurück bleiben die wasser­freien Binde­mittel-Partikel, die verschmelzen und erst dann die endgültige Beschichtung ergeben. Daraus wird ersichtlich, dass nur eine optimale Trocknung die Qualität der Beschichtung sichert. Dieser Vorgang wird auch als Koaleszenz bezeichnet, da sie ohne Wärme­zufuhr erfolgt.

Filmkon­ser­vierung

Filmkon­ser­vierung ist die biozide Ausstattung von wässrigen Systemen, die einen Befall einer Beschichtung mit Mikro­or­ga­nismen wie Schimmel, Algen und Pilzen verhindert. Diese Biozide sind begrenzt wasser­löslich, damit sie durch Wasser etwa durch Regen oder Reinigung nicht ausge­wa­schen werden. Auf der anderen Seite müssen sie wasser­löslich sein, um einen bioziden Film auf der Beschich­tungs­ober­fläche ausbilden zu können der den mikro­biellen Befall verhindert. Da sich über die Zeit der biozide Wirkstoff durch Freisetzung abbaut, muss durch einen Neuan­strich, nach einigen Jahren, ein neuer biozider Film aufge­bracht werden. Die Filmkon­ser­vierung ist nicht zu verwechseln mit der Topf- oder Gebin­de­kon­ser­vierung, die einzig den mikro­biellen Befall während der Lagerung im Origi­nal­ge­binde gewährleistet.

Filzbar

Filzbar gibt an, ob ein Putz gefilzt werden kann. Siehe auch filzen

Filzbild

Filzbild ist das Ergebnis und das Erschei­nungsbild eines Putzes das durch Filzen entsteht. Siehe auch filzen

Filzbrett

Filzbrett ist ein Reibbrett aus Kunst­stoff oder Holz mit einer Auflage aus Schaum­stoff, Filz oder Moosgummi. Es wird beim Filzen einge­setzt, um Putzober­flächen schluss­endlich zu gestalten.

Filzen

Filzen ist die Struk­tu­rierung und das Ausgleichen kleiner Fehlstellen und Uneben­heiten eines angestreiften Putzes, der mit einem mattfeuchten Filzbrett abgerieben wird. Durch das Reiben wird der Putz verdichtet und das Binde­mittel tritt teilweise an die Oberfläche, wo es von der mattfeuchten Auflage des Filzbretts aufge­nommen wird und so die Körner der obersten Putzschicht freilegt. Die Auflage des Filzbretts muss je nach Beanspru­chung regel­mäßig ausge­wa­schen werden

Filzputz

Filzputz ist ein Oberputz mit einer sorgfältig und fein abgestimmten und abgestuften Korngrö­ßen­ver­teilung auch Sieblinie genannt. Auch dickschichtige Unter­putze können gefilzt werden.

Filzta­peten

Filzta­peten sind Papier­träger, die auf einer Seite eine Auflage von Wollfilz oder Kunst­faser-Nadelfilz haben. Diese Auflage können einfarbig oder melangiert in vielen leuch­tenden kräftigen Farben herge­stellt werden Außerdem gibt es auch bedruckte Designs. Filzta­peten besitzen eine kleine Wärme- und Schalldämmung.

Fixativ

Fixative, abgeleitet vom latei­nische fixus, ‑a, ‑um — deutsch für festhaftend, unver­än­derlich. sind je nach Fachgebiet eine Bezeichnung unter­schiedlich Substanzen. In der Kunst dienen Fixative als Binde­mittel und Schutz­überzug, um die Farben, die Pigmente und die Oberfläche vor Beschä­digung, Verän­derung und Ablösung zu bewahren. Im Bauge­werbe werden Fixative als Grundie­rungen und zusatz­freie Binde­mittel einge­setzt, um Unter­gründe vor z.B. vor Kreiden und Sanden zu schützen, indem diese Unter­gründe mit SYCOFIX® Kaliwas­serglas 28/30° oder SYCOFIX® Universal-Vogel­fluat verdichtet und versiegelt werden. In der Medizin diene Fixative Anwendung in der Fixierung von Gewebe und Zellen.®

Flächen­spachtel

Flächen­spachtel ist ein breites Spach­tel­werkzeug bestehend aus einem elasti­schen Stahl­blatt und einem Holz- oder Kunst­stoff­griff. Die Breiten des Stahl­blattes gibt es in den Größen 330mm, 430mm und 530mm.

Flächen­spachtel wie der SYCOFIX® System Fugen- und Flächen­füller ist auch eine spezielle Spach­tel­masse für die flächige Verspach­telung von Rissen und Löchern und um eine ebene Fläche zu erreichen.

Flächen­über­wa­chungs­system

Flächen­über­wa­chungs­system ist eine Unter­tapete, die so ausge­rüstet ist, dass sie Durch­brüche und Beschä­di­gungen überwacht. Früher gab es sie unter dem Namen Alarm­ta­peten oder Alarm­druck­ta­peten, die aus einem Draht­ge­flecht zwischen zwei Papier­lagen bestanden. Eine Beschä­digung des Drahtes führte zur Auslösung eines Alarms. Heutige moderne Systeme bestehen aus Sensor­elek­tronik und Sabota­gesi­cherung. Beschä­di­gungen durch Nägel, Dübel usw. sind nicht mehr möglich.

Flecken­bildung

Flecken­bildung ist das Auftreten von visuell erkenn­baren Farbun­ter­schieden in Endbe­schich­tungen, Die Ursachen sind vielfältig wie inhomogene Verteilung von Pigmenten in Disper­si­ons­farben, Ausblutung, Aufbrennen, aufstei­gende Feuch­tigkeit die Mauer­aus­blü­hungen entstehen lassen, Nikotin, Ruß, Rost- oder Fett, Stock oder Wasser­flecken die langsam durch die Endbe­schichtung beim Trocknen Durch­scheinen, um nur einige zu nennen.

Flexo­druck

Flexo­druck ist ein Hochdruck­ver­fahren zum Bedrucken von Papier‑, Kunst­stoff- und Textil­ta­peten. Bei diesem Verfahren werden die die nicht gedruckten Teile aus einer Gummi­walze ausge­fräst. Gegensatz zum früheren Leimdruck­ver­fahren kann man Farben lasierend überein­ander drucken von und das entste­hende Muster kann von der Anzahl mehr Farben als einge­setzte Druck­walzen aufweisen, denn norma­ler­weise wird pro Farbe eine Druck­walze benötigt.

Fliesen

Recht­eckige Keramik­platten. Geeignet als Boden­belag bzw. Wandbelag. Sehr beliebt, da sie eine fast unend­liche Farb- & Design­ef­fekte bieten. Zudem sind Sie nahezu verschleißfest und optimal zu reinigen.

Floating-Buttering-Verfahren

Ist eine andere auch gebräuch­liche Formu­lierung des Buttering-Floating-Verfahrens siehe dort.

Flock­tapete

Flock­tapete ist die alte Bezeichnung für Velourstapete. Siehe Velourstapete

Florale Tapeten­muster

Flora ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der Pflan­zenwelt. Florale Tapeten­muster sind somit Tapeten mit Motiven aus der Vielfalt der Pflan­zenwelt wie z.B. Blumen, Blätter, Gräser, Äste, Bäume, Blumen­sträuße, Ranken mit einer natür­lichen oder fanta­sie­vollen Darstellung. Die Möglich­keiten sind schier unerschöpflich.

Die Gesamtheit der Tierwelt vom kleinsten Insekt bis zum Blauwal wird als Fauna bezeichnet.

Fluate

Fluate, so wie unser seit Jahren bewährtes SYCOFIX® Universal-Vogel­fluat, sind Produkte, die zur Unter­grund­vor­be­handlung einge­setzt werden. Fluate neutra­li­sieren stark alkalische zement- oder kalkhaltige Unter­gründe und verkürzen sehr stark die Zeit, bis Nachfol­ge­ar­beiten durch­ge­führt werden können, da nicht die langwierige Neutra­li­sation durch Carbo­na­ti­sierung abgewartet werden muss. Die spezielle Formu­lierung von SYCOFIX Universal-Vogel­fluat erleichtert zudem noch die Verfes­tigung von Unter­gründen und beseitigt Salzaus­blü­hungen und Salpeter, die das Resultat von Wasser­flecken sind.

Fluatierung

Kalk- & Zement Unter­gründe carbo­na­ti­sieren, durch diesen Vorgang verhärtet der Beton allmählich. Je nach Dichte des Baukörpers und Feuch­tigkeit der Umgebung braucht dieser Prozess zwischen mehreren Monaten und mehreren Jahren. In dieser Zeit reagiert der Unter­grund alkalisch. Durch die Fluatierung mit SYCOFIX® Universal Vogel­fluat unter­stützt man diesen Prozess und die Oberfläche wird neutra­li­siert. Gleich­zeitig verhärtet sie und wird wasserundurchlässiger.

Flucht­ge­recht

Flucht­ge­recht wird eine ebene und flucht­ge­rechte Oberfläche nach DIN 18202 genannt.

Flugasche

Flugasche sind feste teilchen­förmige Stäube und Partikel aus Verbren­nungs­rück­ständen, die aufgrund ihrer Feinver­teilung mit den Rauch­gasen ausge­tragen werden. Sie entstehen in großen Mengen in Wärme­kraft­werken wie Braun­kohle- oder Stein­koh­le­kraft­werken und Müllver­bren­nungs­an­lagen wo sie durch Entstauber aus den Rauch­gasen gefiltert werden müssen.  Je nach Art des Brenn­ma­te­rials, z.B. Braun­kohle oder Stein­kohle weist Flugasche eine unter­schied­liche Zusam­men­setzung auf und erstreckt sich von Kohlen­stoff und Mineralien wie Quarz oder Alumi­ni­um­si­likat bis hin zu toxischen Stoffen wie Schwer­me­talle (Arsen bis Zink) und Dioxinen da Flugasche ein guter Träger und Adsorber für Schad­stoffe ist. Eine gut verwertbare Asche enthält man aus Stein­kohle da sie rein und einheitlich ist. Im Gegensatz dazu besteht Braun­kohle aus vielen unter­schied­lichen Stoffen und ist somit weniger brauchbar. Aufgrund der chemi­schen und physi­ka­li­schen Eigen­schaften wie der puzzo­la­ni­schen Aktivität der Kornku­gelform und der Kornver­teilung wird Stein­koh­le­flug­asche als hochwer­tiger Sekun­där­roh­stoff im Bauwesen einge­setzt. Schad­stoff­freie Flugasche wird gemäß DIN EN 450 als Zuschlags­stoff in Zement und Beton einge­setzt. Sie findet auch Verwendung in der Herstellung von Mauer­steinen aus Kalksand­stein und Poren­beton. Auch im Straßen- und Erdbau findet Flugasche zusammen mit Gesteins­kör­nungen als Baustoff für ungebundene Tragschichten seine Verwendung.

Fluor­chlor­koh­len­was­ser­stoffe (FCKW)

Siehe FCKW

Fogging/Schwarzstaub

Die Bildung eines dünnen, trüben Films auf Oberflächen durch die Verdampfung und Konden­sation flüch­tiger Materialien.

Folien­probe

Folien­probe ist eine Prüfung des Putzun­ter­grundes auf Feuch­tigkeit. Dazu wird eine Klarsicht­folie ca. A4 mit Klebeband auf dem zu prüfenden Putz fixiert. Ist am nächsten Tag Feuch­tigkeit durch Kondens­wasser sichtbar, muss der Unter­grund durch­heizen und lüften getrocknet werden. Durch Nachprü­fungen lässt sich ermitteln, ob der Unter­grund getrocknet ist.

Fond

Fond ist ein durch­ge­hender und einheit­licher Farbauftrag auf einer Tapete, bevor diese mit anderen Farben bedruckt wird. Der Fond wird entweder mittels Bürsten gestrichen (Streichfond) oder mit einer Decker­walze vorge­druckt (Druckfond).

Formaldehyd

Formaldehyd ist eine auffällig stechend riechendes Gas, das in Wasser und organi­schen Lösemitteln gelöst werden kann. Formaldehyd ist ein starkes Antisep­tikum und Desin­fek­ti­ons­mitte und wird als 40%ige Lösung als Fungizid und Konser­vie­rungs­mittel einge­setzt. Formaldehyd reizt bereits in geringen Mengen Augen, Nase und Atemwege und ist karzi­nogen also krebs­er­zeugend. Es dient in der chemi­schen Industrie als Ausgangs­stoff für die Herstellung von Phenol- oder Harnstoffharzen.

2019 betrug die Jahres­pro­duktion 21 Millionen Tonnen bezogen auf 100% Formaldehyd und ist damit eine der meist­pro­du­zierten organi­schen Chemikalien.

Fotodruck­ta­peten

Fotodruck­ta­peten sind fotorea­lis­tische Bildta­peten bei denen ein Motiv nach einem Foto farbig oder schwarz/weiß auf ein Spezi­al­papier im Offset­druck oder Siebdruck aufge­druckt wird.

Formu­lierter Kalk

Formu­lierter Kalk sind spezielle Kalkbin­de­mittel nach der Kalknorm DIN EN 459. Er weist hydrau­lische Eigen­schaften auf und wird als Binde­mittel in Mörtel- und Putzmör­tel­sys­temen einge­setzt. Formu­lierter Kalk wird bei der Restau­rierung, Sanierung und Renovierung von histo­ri­schen Bauwerken einge­setzt.

Frühre­gen­fes­tigkeit

Dies kennzeichnet die Fähigkeit eines Materials oder einer Oberfläche, Regen kurz nach seiner Anwendung oder Exposition zu wider­stehen. Diese Eigen­schaft ist wichtig, um zu bewerten, wie schnell ein Stoff Regen­be­stän­digkeit erreicht und wirksam bleibt, um vor Feuch­tigkeit zu schützen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Riss- & Fugen­dichter.

Frank’sche Prüfplatte

Frank’sche Prüfplatte ist eine Messme­thode um die Wasser­auf­nahme von Putzflächen, Farbbe­schich­tungen oder Fassaden unter realen Bedin­gungen zu bestimmen.

Frisch- und Festmörtel

Als Frisch­mörtel wird der plastische Mörtel während oder nach der Verar­beitung bezeichnet. Festmörtel ist die Bezeichnung des erhär­teten Mörtels. Trocken­mörtel ist die Bezeichnung die die Pulverform des Mörtels vor der Wasserzugabe.

Frisch in frisch

Frisch in frisch, oder auch sehr häufig als nass in nass bezeichnet, ist eine Arbeits­weise bei der rasch aufein­ander folgende Arbeits­schritte, ohne abbinden oder Trocknung zwischen den Arbeits­schritten, durch­ge­führt werden. Frisch in Frisch gearbeitet wird z.B. das Einbringen eines Armie­rungs­gewebe in Armie­rungs­mörtel, beim Aufbringen einer Putzlage oder einer Boden­aus­gleichs­masse in die noch frische und feuchte Grundierung etc.

Frost­be­ständig

Frost­be­ständig wird auch als Frost­si­cherheit oder Frost­wie­der­stand bezeichnet. Materialien und Baustoffe bezeichnet man als frost­be­ständig, frost­sicher frostfest, wenn sie problemlos Frost, also Tempe­ra­turen unter 0°C, stand­halten können so wie z.B. SYCOFIX Universal Aussen- und Klebs­pachtel oder SYCOFIX MUR Fassaden Super Hafts­pachtel. Wasser hat bei Tempe­ra­turen unter 0°C ein um etwa 9% größeres Volumen als im flüssigen Zustand und Restfeuchte und Feuchte in Materialien und Baustoffen führen zu Spannungen und letzt­endlich zu Beschä­di­gungen wie z.B. Abplatzern. Diese Spannungen müssen aufge­nommen werden um als frost­be­ständig zu gelten. Geprüft wird Frost­be­stän­digkeit durch 50 Zyklen von Frost- Tauwechseln in dem in kurzen Abständen das Material oder der Baustoff Tempe­ra­tur­schwan­kungen von +15°C bis ‑15°C unter­worfen wird.

Frost­schutz­mittel

Frost­schutz­mittel sind chemische Substanzen und Verbin­dungen, die den Gefrier­punkt des Wassers herab­setzen. Sie werden als Additive Materialien und Baustoffen hinzu­ge­geben, um diese frost­sicher zu machen. Im Baustoff­be­reich werden sie dem Anmach­wasser von minera­li­schen Mörteln und Beton hinzu­ge­geben damit der Mörtel oder der Beton auch bei Tempe­ra­turen unter dem Gefrier­punkt verar­beitet und einge­bracht werden kann. Diese Zuschlags­stoffe müssen eine Zulassung gemäß Betonnorm oder entspre­chenden Merkblättern haben damit schäd­liche Auswir­kungen auf den Baustoff ausge­schlossen werden können. Häufig wird auf chemische Frost­schutz­mittel verzichtet indem einfach Anmach­wasser, Werkzeuge, Einsatz­stoffe oder Verscha­lungen vorge­wärmt werden.

Frühre­gen­fes­tigkeit

Frühre­gen­fes­tigkeit bezeichnet ein witte­rungs­be­dingtes Trock­nungs­ver­halten von wasser­ba­sierten Beschich­tungen und Dicht­stoffen in der Außen­an­wendung. Es handelt sich dabei um Produkte, die trotz ungüns­tigen Wetter­be­din­gungen deutlich schneller regenfest werden z.B. nach ca. 8 Stunden anstatt der benötigten 24 Stunden unter gleichen Witte­rungs­um­ständen. Die Trock­nungs­ver­halten wird haupt­sächlich von drei Faktoren beein­flusst. Diese sind Tempe­ratur, Luftfeuch­tigkeit und Schicht­stärke. Niedrige Tempe­ra­turen, hohe Luftfeuch­tigkeit und hohe Schicht­stärken verlang­samen den Trock­nungs­vorgang und das führt zu verlän­gerte Trock­nungs­zeiten. Besonders an einigen Tagen im Herbst, Winter und Frühjahr kann dies dazu führen, dass eine noch nicht vollständig getrocknete Beschichtung wie z.B. ein Kunst­harzputz Regen und Nebel nicht stand­halten und ausge­wa­schen werden also nicht regenfest ist. Wo hingegen hohe Tempe­ra­turen, niedrige Luftfeuch­tigkeit und geringe Schicht­stärken beschleu­nigen die Trocknung und daraus resul­tierend verkürzte Trock­nungs­zeiten und eine schnellere Regenfestigkeit.

Füller

Füller ist eine andere häufig verwendete Bezeichnung für Zusatz­stoffe. Siehe Zusatzstoffe.

Füllmörtel

Füllmörtel, auch Ausbesserung‑, Quell- oder Repara­tur­mörtel genannt ist ein Mörtel zum Ausbessern und Füllen von Vertie­fungen, Griff­hilfen und sonstigen Fehlstellen im Innen- und Außen­be­reich. Es gibt diesen Mörtel in unter­schied­lichsten Varianten je nachdem wo er einge­setzt wird, z.B. Poren­beton, Beton etc. Mauerwerk,

Füllschaum

Füllschaum ist ein Polyure­than­schaum kurz PU-Schaum. Er ist auch bekannt als Pistolen- oder Zargen­schaum. Siehe PU-Schaum.

Füllstoffe

Füllstoffe werden in Bau- und Beschich­tungs­ma­te­rialien als Zusatz­stoffe bezeichnet. Siehe Zusatzstoffe

Fuge

Dies ist eine absicht­liche Lücke oder Naht zwischen zwei Oberflächen. Diese Lücken dienen verschie­denen Zwecken, wie der Anpassung an Tempe­ra­tur­schwan­kungen oder der Sicher­stellung der struk­tu­rellen Integrität bei Bauprojekten.

Fugeisen

Fugeisen ist ein Werkzeug aus der Gruppe der Fugen­kellen. Es dient dem Glätten, Verschönern oder nachträg­lichen Verfugen von sicht­baren Fugen im Mauerwerk.

Fugen­bänder

Fugen­bänder sind vorkon­fek­tio­nierte Dicht­stoffe in Form von Bändern. Aus verschie­densten Gründen kann spritz­barer Dicht­stoff aus der Kartusche nicht immer einge­setzt werden und dort bedient man sich dann je nach Anwendung und Aufgabe unter­schied­lichsten Fugen­bändern, die die gleichen Aufgaben wie Dicht­stoffe erfüllen. Siehe auch Dichtstoffe.

Fugen­be­wegung

In Fugen treten bestimmet Bewegungen auf, da Bauele­mente arbeiten. Dieses arbeiten können tempe­ra­tur­be­dingte Längen­än­de­rungen der Bauele­mente, Schwin­gungen, Erschüt­te­rungen oder quellen und schwinden sein. Je nach Art der Einwirkung auf die Fuge können Dehn‑, Stauch‑, Scher‑, oder Schäl­be­we­gungen auftreten.

Fugen­dich­tungs­masse

ist eine Dichtungs­masse, die verwendet wird, um Lücken oder Fugen in Bauma­te­rialien zu füllen und abzudichten. Diese Dicht­stoffe sind entscheidend, um die Integrität und Isolierung von Struk­turen zu erhalten, indem sie das Eindringen von Luft, Wasser oder anderen Substanzen verhindern. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Silikon­fu­gen­ent­ferner und SYCOFIX® Universal Acryl.

Fugen­di­men­sio­nierung

Dies beinhaltet die Bestimmung der geeig­neten Größe oder Abmes­sungen von Verbin­dungen oder Lücken in der Bauweise. Dies ist ein entschei­dender Planungs­aspekt, um die gewünschten Ergeb­nisse in Bezug auf Struktur, Funktion und Ästhetik sicherzustellen.

Fugen im Porenbeton-Bereich

Fugen im Poren­beton-Bereich werden geregelt über die Richt­linien Nr.6 und Nr.12 des Bundes­ver­bandes der Poren­be­ton­in­dustrie e.V. und behandeln folgende Themen:

Nr. 6  Merkblatt für die Fugenausbildung
Nr.12 Fugen­dicht­stoffe auf Dispersionsbasis

Die DIN 18540 findet hier ausdrücklich keine Anwendung

Fugen im Trockenbau

Fugen im Trockenbau sind Nähte oder Verbin­dungen im Trockenbau die geglättet werden müssen, um eine glatte durch­gängige Oberfläche für nachfol­gende Beschich­tungen zu schaffen. Dafür eignet sich bestens SYCOFIX® System Fugen- und Flächen­füller leicht. Fugen im Trockenbau unter­liegen keiner verbind­lichen Vorschrift wie bei vielen anderen Anwen­dungs- oder Einsatz­ge­bietes. Nicht verbindlich festgelegt sind somit Geltungs­be­reich, Fugen­kon­struktion und die Anfor­de­rungen an die Qualität des Dicht­stoffes. Deswegen sollte grund­sätzlich vor dem Einsatz eines Dicht­stoffes im Trockenbau die Eignung mit dem Hersteller abgestimmt werden.

Fugen im WDVS

Fugen im WDVS werden im Allge­meinen mit elasti­schen Dicht­stoffen abgedichtet werden. Die Fugen­ab­dichtung kann sowohl mit spritz­fä­higen Dicht­stoffen als auch mit vorkom­pri­mierten Dicht­bändern ausge­führt werden. Geregelt wird dies durch die technische Richt­linie im BFS (Bundes­aus­schuss Farbe und Sachwert­schutz e.V.) Merkblatt nr.21 Technische Richt­linien für Wärmedämm-Verbundsysteme.

Fugen­sa­nierung

Wenn mit der Zeit die Oberflä­chen­be­schaf­fenheit der Fugen­kanten nicht mehr im ursprüng­lichen Zustand ist, muss diese Fuge saniert bzw. erneuert werden, um die Funktion der Fuge, wie z.B. Undich­tigkeit oder Gesamt­erschei­nungsbild, wieder herzu­stellen. Alte Dicht­stoff­reste, Hinter­füll­ma­te­rialien und mögliche Beschich­tungen beein­flussen die Haftung eines neuen Dicht­stoffes mitunter sehr stark und müssen somit erneuert oder saniert werden. Die Erneuerung bzw. Sanierung geschieht in 4 Schritten:

  1. Mecha­ni­sches Entfernen des alten Dichtstoffes
  2. Restlose Entfernung des alten Dicht­stoffes durch Freischleifen der Fugen­flanken. Bei Silikon­dicht­stoff wird der alte Dicht­stoff ohne Freischleifen mühe- und restlos mit SYCOFIX Silikon­fu­gen­ent­ferner entfernt.
  3. Aufbringen eines Haftver­mittler bzw. Primers
  4. Aufbringen des neuen Dichtstoffes

Besonders bei alten Fugen kann es vorkommen, dass auch bei gründ­lichster Reinigung mögli­cher­weise Inhalts­stoffe des alten Dicht­stoffes in den Unter­grund einge­drungen sind und die Funktion des neuen Dicht­stoffes einschränkt oder verhindert. Deswegen ist eine Gewähr­leistung auszu­schließen und es sollten andere Abdich­tungs­systeme, wie z.B. elastische Fugen­bänder, einge­setzt werden.

Fungizide

Fungizide sind chemische oder biolo­gische Wirkstoffe oder Wirkstoff­kom­bi­na­tionen zur Besei­tigung bzw. Abtöten oder der Hemmung des Wachstums von Pilzen und Ihre Sporen. insbe­sondere Schimmel-Pilzen. Diese pilztö­tenden Wirkstoffe gehören zur Klasse der Biozide und werden als Desin­fek­ti­ons­mittel wie das SYCOFIX Anti-Schimmel Spray vor einer Beschichtung direkt auf dem Unter­grund oder als Zusatz zu Beschich­tungen, hier empfehlen wir SYCOFIX Antisch­immel-Zusatz, einge­setzt. Durch die Vielzahl an Schim­mel­pilzen und durch die Verrin­gerung der Konzen­tration der Fungizide durch Reaktion mit den Pilzen und Sporen ist eine dauer­hafte Verhin­derung und Besei­tigung von Pilzbe­wuchs nicht erreichbar.
In der Landwirt­schaft werden Fungizide als Pflan­zen­schutz­mittel einge­setzt. In der Medizin werden Fungizide, z.B. gegen Hautpilze, als Antmy­kotika bezeichnet.

Fungizide Ausrüstung

Fungizide oder auch pilzhem­mende Ausrüstung ist die Zugabe von Fungi­ziden als Additiv zu Beschich­tungs- und Dicht­stoffen um einen Pilzbefall und die Pilzaus­breitung an der Oberfläche der Beschichtung oder des Dicht­stoffes zu hemmen. Ob Kleister, wasser­ba­sierte Farben und Lacke oder anderen wässrigen Systemen und Produkten mit SYCOFIX Antisch­immel-Zusatz werden diese hervor­ragend pilzhemmend ausge­rüstet für einen dauer­haften Schutz vor Schimmelbefall.

Fungizide Anstrich­systeme

Fungizide Anstrich­systeme sind besonders fungizid ausge­rüstete wässrige Farbsysteme, meist Disper­si­ons­farben, für Beschich­tungen in besonders zu Schim­mel­pilz­befall neigenden oder gefähr­deten Bereichen. Für den Innen­be­reich bietet die Firma Sieder mit SYCOFIX Antisch­im­mel­farbe super weiss hierzu die optimal passende Lösung.

Fundament

Fundament (von latei­nisch fundus, Boden­grund) oder auch Gründung ist die statische und konstruktive Ausbildung des Übergangs vom Bauwerk zum Boden. Man unter­scheidet im Allge­meinen zwischen Flach- und Tieffun­da­mente. Flach­funda­mente verteilen das Gewicht des Bauwerks auf eine Fläche wie z.B. Platten während Tieffun­da­mente es auf Pfählen oder Trägern. Bauwerke und auch dessen Nutzung stellen eine Gewichts­kraft dar die den Boden verformt und zu Schäden am Bauwerk führt. Das Fundament soll genau diese Verformung auffangen, indem es das Gewicht des Bauwerkes günstig und optimal verteilt, um Schäden zu verhindern.

Fußbo­den­aus­gleich

Der Prozess des Glättens oder Nivel­lierens einer Boden­ober­fläche, um eine gleich­mäßige und ebene Grundlage zu schaffen. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Spezial Fußbo­den­aus­gleichs­masse Express-Direkt .

G

Gasbeton

Anstatt Gasbeton wird mittler­weile überwiegend der Begriff Poren­beton verwendet. Siehe Porenbeton

Gaufrage

Gaufrage ist ein spezielle Präge­ver­fahren für Papier­ta­peten, um dreidi­men­sionale Effekte und Struk­turen zu erzielen. Um diese Struk­turen nicht zu zerstören, muss beim Tapezieren der Nahtroller und die Bürste wohl dosiert und mit möglichst wenig Kraft einge­setzt werden.

Gebäude-Trenn­fugen

Der Abstand zwischen einzelnen Gebäuden oder einzelnen Gebäu­de­teilen wird als Gebäude-Trennfuge bezeichnet. Die Längen der Bauelement und die daraus resul­tie­renden Bewegungen der Fugen lässt in den wenigsten Fällen eine Verfugung mit einem spritz­baren Dicht­stoff zu. Diese Trenn­fugen werden mit anderen Dichtungs­sys­temen z.B. elastische Fugen­bänder verfugt und abgedichtet. Gebäude-Trenn­fugen unter­liegen nicht der DIN 18540.

Gebäu­de­en­er­giepass

Heute wird ausschließlich der Begriff Energie­ausweis verwendet. Siehe Energieausweis

Gebin­de­kon­ser­vierung

Gebin­de­kon­ser­vierung, gebräuch­licher ist der Begriff Topfkon­ser­vierung, bezeichnet den Schutz von Fertig­erzeug­nissen in Behältern, wie Farbe und Lacke vor mikro­bieller Schädigung durch z.B. Pilze, Bakterien u.ä.. Dieses wird durch die Zugabe von Topfkon­ser­vie­rungs­mittel in Form von Biozid­pro­dukten in sehr geringen Mengen erreicht. Die Gebin­de­kon­ser­vierung gewähr­leistet die einwand­freie Funktion des Produktes bis zum Verfalls- oder Mindest­halt­bar­keits­datums. Topfkon­ser­vierer kommen in Lebens- und Futter­mitteln nicht zum Einsatz und sind quasi ausschließlich der indus­tri­ellen Anwendung vorbehalten.

Gehrung

Gehrung ist die Eckver­bindung zweier in einem Winkel aufein­an­der­sto­ßenden länglicher Bauteile wie z.B. Stuck­leiste, Fußleisten Bilder­rahmen etc. In fast allen Fällen ist die Gehrung die Winkel­hal­bie­rende des Winkels. Die Gehrung sorgt für eine passgenaue Verbindung der Schnitt­flächen. Zwei Leisten eines Bilder­rahmens sind in einem Winkel von 90° angeordnet. Die Gehrung wird durch einen Schnitt von 45° an den Enden der Leisten gebildet.

Gehrungslade

Mit der Gehrungslade lassen sich präzise Schnitte in den benötigten Winkeln für eine Gehrung zuschneiden. Die Konstruktion einer Gehrungslade führt dabei das Sägeblatt im exakten Winkel durch eine Führung zum Schnitt der Leiste ohne das die Säge verrut­schen kann.

Geome­trische Wärmebrücke

Geome­trische Wärme­brücken entstehen an zwei geome­trisch unter­schiedlich großen Flächen. Dabei ist die wärme­auf­neh­mende Innober­fläche kleiner als die wärme­ab­ge­bende Außen­ober­fläche. Geome­trische Wärme­brücken findet man an Gebäu­de­au­ßen­ecken, Fenster­lai­bungen, vorkra­gende Bauteile etc.

Gerader Ansatz

Beim geraden Ansatz muss beim Aufbringen der Tapete auf die Wand das Muster berück­sichtigt werden. Bei einem geraden Ansatz befindet sich der passende Teil des Musters jeweils auf der gleichen horizon­talen Höhe der Bahnen.

Gerüststoß

Gerüststoß sind farbliche und struk­tu­relle Unter­schiede die nach dem Entfernen eines Gerüsts an der Fassade dauerhaft und optisch störend sichtbar bleiben.

Gesamt­ener­gie­durch­lassgrad (g‑Wert)

Der Gesamt­ener­gie­durch­lassgrad, kurz g‑Wert, ist ein Maß für den Energie­durchlass von trans­pa­renten Bauteilen wie z.B. Fenstern. Er setzt sich zusammen aus Trans­mission der Sonnen­strahlung und der Wärme­abgabe nach Innen durch Abstrahlung und Konvektion. Verluste entstehen durch Reflektion und Absorption der Sonnen­strahlung durch das trans­pa­rente Bauteil. Die g‑Wert-Skala erstreck sich von
0 bis 1wobei 1=100% und 0=0% Energie­durchlass des Bauteils ist. Ohne Beschichtung hat normales Fensterglas einen g‑Wert von ca. 0,85, was bedeutet das 85% der Sonnen­strahlung in den Raum gelangen bei ca. 15% Reflektion und Absorption des Fensters. Bei aktuellen 3‑fachverglasten Fenstern kann der g‑Wert bei 0,55 also 55% liegen.

Gestri­chenes Papier

Bei Gestri­chenes Papier, auch als Kunst- oder Bilddruck­papier bezeichnet, wird die Oberfläche durch einen Binde­mit­tel­auftrag, dem sogenannten Strich, veredelt. Das Binde­mittel ist eine Streich­farbe, die die Papier­ober­fläche verschließt. Haupt­be­standteil der Streich­farbe können Kreide, Kaolin, Kasein oder eine Kunst­stoff­di­spersion sein. Das Ergebnis der Veredelung ist eine glatte und stabile Oberfläche, aus der eine hohe Detail­wie­dergabe und bessere Qualität beim Druck resultiert.

Gestürzt kleben

Beim gestürzt kleben wird jede Bahn im Vergleich zur vorhe­rigen Bahn um 180° umgekehrt geklebt, um ein einheit­liches Ergebnis zu erzielen. Bei ansatz­freien Wandbe­lägen müssen diese, um Farbun­ter­schiede auszu­gleichen, gestürzt geklebt werden. Darauf wird dann auf der Rolle mit diesem Zeichen deutlich hingewiesen

Gewähr­leistung

Gewähr­leistung beim Kauf von Waren
Verkäu­fe­rinnen und Verkäufer sind verpflichtet, Käufe­rinnen und Käufern die gekaufte Ware frei von Mängeln zu übergeben. Tun sie dies nicht, haben Käufe­rinnen und Käufer einen Anspruch auf Gewähr­leistung gegenüber der Verkäuferseite.

Wie ist ein Mangel bei Waren definiert?
Ganz allgemein besteht ein Mangel dann, wenn eine Ware, die an die Käuferin oder den Käufer übergeben wird, nicht den subjek­tiven oder objek­tiven Anfor­de­rungen oder den Monta­ge­an­for­de­rungen entspricht.
(Quelle Bundes­mi­nis­terium der Justiz) 

Der Anspruch auf Gewähr­leistung gilt neben Waren auch für Dienst­leis­tungen und beträgt bei Neukäufen gesetzlich vorge­schriebene 2 Jahre.

Gewebe

Gewebe ist ein textiles Flächen­ge­bilde, das durch Weben von Natur- oder Kunst­stoff­fasern herge­stellt wird.

Geweb­e­tapete

Geweb­e­tapete ist eine Tapete, die mit einem Gewebe kaschiert ist. Das Gewebe besteht dabei aus textilen Natur­fasern oder synthe­ti­schen Fasern oder aus einer Mischung der beiden Faserarten.

Gips

Gips ist der Sammel­be­griff für die verschie­denen Mineralien des Calci­um­sulfats. Sie auch Anhydrid und Dihydrat

Gipsbau­platten

Gipsbau­platten, oder auch Gips-Wandbau­platten genannt, sind massive Bauele­mente aus Stuckgips und sind nicht zu verwechseln mit den dünnen Gipskar­ton­platten. Sie werden als nicht­tra­genden inneren Trenn­wänden, Schacht­wänden, Vorsatz­schalen oder Stützenum­man­te­lungen im Innen­be­reich einge­setzt. Ohne Unter­kon­struktion werden die Platten mit Gipskleber verklebt. Das Platten­format ist üblicher­weise Länge 666 mm mal Höhe 500 mm. Somit ergeben drei Platten 1 m². Gips-Wandbau­platten werden nach EN 12859 herge­stellt und unter­scheiden sich in Dicke, Rohdichte und Art. Die Dicken betragen 60 mm, 80 mm oder 100 mm und haben ein Format von Länge 500mm mal Höhe 500 mm und vier Platten ergeben 1 m². Bauprak­tisch haben vor allem zwei Rohdichten Bedeutung:

  • Mittlere Rohdichte von ca. 800 kg/m³ bis < 1.100 kg/m³ (natur­weiße Platten für alle Standardanwendungen)
  • Hohe Rohdichte von > 1.100 kg/m³ bis ≤ 1.500 kg/m³ (rötlich einge­färbte Platten für den Einsatz bei höheren Schallschutzanforderungen)

Für häusliche Küchen und Bäder stehen außerdem wasser­ab­wei­sende (hydro­pho­bierte) Platten in mittlerer und hoher Rohdichte zur Verfügung. Diese sind blaugrün eingefärbt.

Alle Platten sind umlaufend mit Nut und Feder versehen. 

Gipsfa­ser­platten

Gipsfa­ser­platten sind Platten die aus einem Gips/­Zel­lu­lo­se­faser-Gemisch herge­stellt werden. Die zugemischten Zellu­lo­se­fasern, meist aus Altpapier, verliehen der Platte eine höhere Stabi­lität und benötigen somit keine Kartonage-Umman­telung wie Gipskar­ton­platten. Durch die höhere Rohdichte können Gipsfa­ser­platten in dünneren Ausfüh­rungen und in Feucht­räumen einge­setzt werden. Sie haben eine bessere Schall­dämmung als Gipskar­ton­platten, sind wider­stands­fä­higer gegen Hitze und mecha­ni­scher Beanspru­chung und erlauben außerdem auch das Tragen kleiner Lasten mittels Schrauben.

Gipskar­ton­platte

Gipskar­ton­platte ist eine beidseitig mit Karton versie­gelte Gipsplatte. Sie werden einge­setzt zur Errichtung von nicht­tra­genden Ständer­wänden, zum Abhängen von Decken oder als Verkleidung von Wänden & Dachschrägen im Innen­be­reich. Für den Einsatz in Feucht­räumen (z.B. Bad) werden imprä­gnierte Gipskar­ton­platten verwendet die leicht an der grünen Färbung erkennbar und unter­scheidbar sind. Gipskar­ton­platten werden auf eine Unter­kon­struktion aufge­schraubt. Die Fugen zwischen den Gipskar­ton­platten und die Schrauben werden mit  SYCOFIX® System Fertig­spachtel Leicht oder SYCOFIX® MUR Super­hafts­pachtel verspachtelt und geglättet. Fugen die zwischen Gipskar­ton­platte und anderen Baustoffen wie Betonwand, Fachwerk, Mauerwerk etc. verschließt man idealer­weise mit SYCOFIX® System Fugen- & Flächen­füller leicht.

Gipskar­ton­platten nach DIN 18180

Die Norm DIN 18180 regelt die Arten und Anfor­de­rungen von Gipsplatten nach DIN EN 590 in der die Bergriffe, Anfor­de­rungen und Prüfver­fahren für Gipsplatten geregelt sind.

Gipsstuck

Im Gegensatz zu Stuckgips (siehe Stuckgips), der als Gipspulver zur Herstellung von Innen­putzen dient, besteht Gipsstuck aus plastisch geformten oder dekorativ model­lierten Fertig­ele­menten. Gipsstuck wird von Stucka­teuren oder Stuck­bild­hauern im Innen­be­reich an Wand- oder Decken­flächen angebracht werden. Man unter­scheidet zwischen frei model­lierten Auftragstuck und Schablo­nen­stuck der durch Schablonen in Form von Hohlkehlen, Gesimsen, Bändern, Zierleisten und Rahmen­ein­fas­sungen gezogen wird. Fertigstuck ist echter Stuck aus Gips, der in Handarbeit nach alten Formen und Entwürfen gefertigt wird. Dazu wird hochwer­tiger Alabas­tergips oder Stuckgips eigesetzt.

GISCODE

GISCODE ist die Abkürzung für Gefahr­stoff-Informa­tions-System-CODE. Baupro­dukte mit vergleich­baren Gesund­heits­ge­fähr­dungen und demzu­folge identische Schutz­maß­nahmen und Verhal­tens­regeln werden zu Gruppen zusam­men­ge­fasst. Dadurch wird die Vielzahl von chemi­schen Produkten in wenigen Gruppen einge­teilt. Der große Vorteil dieser Gruppierung ist, das anhand des GISCODE von unbekannten oder neuen Produkten die Gesund­heits­ge­fährdung abgeschätzt werden kann und somit die richtigen Schutz­maß­nahmen und Verhal­tens­regeln anwenden kann. Der GISCODE wurde von der Berufs­ge­nos­sen­schaft Bau BG Bau entwi­ckelt und ist eine freiwillige Kennzeichnung im Sicher­heits­da­ten­blatt und auf dem Produkt bzw. Verpa­ckungs­auf­druck/-Etikett.

Gitter­rabbot

Gitter­rabbot ist die Bezeichnung eines Werkzeuges zum Aufrauen von erhär­tetem Putz, bevor eine weitere Schicht Putz oder Deckputz aufge­tragen wird. Die Tätigkeit des Aufrauens wird rabot­tieren genannt.

Gitter­schnitt­prüfung

Gitter­schnitt-Prüfung ist eine Prüfme­thode, um die Güte der Haft- und Oberflä­chen­fes­tigkeit von Beschich­tungen zu ermitteln. Dazu werden mit einer scharfen Klinge mindestens 6 parallele Schnitte mit einem von der Beschich­tungs­dicke abhän­gigen Abstand von 1–3 mm durch­ge­führt. Dann werden diese Schnitte um 90° gedreht durch die vorhe­rigen Schnitte wiederholt. Dabei entstehen viele kleine Beschich­tungs­qua­drate, über die ein Klebeband mit definierter Klebkraft aufge­klebt und ruckartig wieder abgerissen wird. Die Anzahl der am Klebeband hängen geblie­benen Beschich­tungs­qua­drate wird durch Vergleich mit entspre­chenden Bildkarten ein Kennwert zwischen sehr gut=0 und sehr schlecht=5 zugewiesen und bewertet. Bei sehr schlechter Haftung lösen sich oft schon beim Schneiden Beschich­tungs­qua­drate ab.

Glätten

Das Konzept des Glättens bezieht sich auf den Prozess, Oberflächen zu glätten, um eine gewünschte Textur oder Oberfläche zu erzielen. Es ist eine gängige Praxis in verschie­denen Bauhand­werken, wie Maurer­ar­beiten und Trocken­bau­in­stal­lation. Maurer verwenden Werkzeuge wie Kellen, um die Oberflächen von Beton oder Mörtel zu glätten, während Trocken­bau­ar­beiter Gipsfu­gen­masse verwenden, um eine glatte und gleich­mäßige Oberfläche auf Trocken­bau­wänden zu erzeugen. Das Ziel des Glättens ist es, Unregel­mä­ßig­keiten zu besei­tigen und eine optisch anspre­chende und funktionale Oberfläche zu schaffen.

Glättputz

Glättputz, auch Glattputz genannt, sind langsam abbin­dende Putze auf Basis von Gips‑, Gips-Kalk‑, Kalk‑, Kalk-Zement‑, sowie Lehm-Putze. Durch ihre Körnung von 0,3 – 3 mm ist man in der Lage mit Glätt­putzen eine glatte, struk­turlose oder struk­turarme Oberfläche herzu­stellen. Geeignete Unter­gründe für Glätt­putze sind Wände und Decken aus Beton, Gips oder Zement sowie aus Gipskar­ton­platten. Mit Glätt­putzen erhält man glatte und matte Wände, die sich wegen der hohen Oberflä­chen­qua­lität besonders gut als Unter­grund für Anstriche, Tapeten, dünnlagige Oberputze oder indivi­duelle Glätt­tech­niken eignen.

Glätt­schwert

Glätt­schwert, auch bekannt als Boden­le­ger­kelle oder Glätt­kelle, ist Werkzeug zum Glätten von Oberflächen wie z.B. Estrichen oder Boden­aus­gleichs­massen. Es ist ein längliches, schmales und dünnes am Ende spitz zulau­fendes Stahl- oder Edelstahl­blech mit einem aufge­setzten Haltegriff.

Glätts­pachtel (Werkzeug)

Glätts­pachtel oder auch Rakel sind recht­eckige oder trapez­förmige Halte­rungen aus leichten und stabilen Materialien wie Aluminium, Holz oder Kunst­stoffen, die mit einer Edelstahl- oder Stahl­klinge ausge­stattet sind, um Putzober­flächen flächig zu Glätten.

Glanz

Glanz ist die optische Eigen­schaft von Oberflächen, Licht ganz oder teilweise spiegelnd zu reflek­tieren. Wird das Licht diffus von einer Oberfläche reflek­tiert, dann ist die Oberflächen nicht glänzend und bezeichnet dies als matt. Je geringer die Rauheit einer Oberfläche, desto höher ist die Reflektion und somit der Glanzgrad. Glanz ist ein indivi­duell vom Betrachter abhän­giger Sinnes­ein­druck. Physi­ka­lisch ist Glanz definiert als der Quotient aus dem gerichtet und dem diffus reflek­tierten Anteil des auf eine Fläche fallenden Licht­strom. Er kann quanti­tativ mit Glanz­mess­ge­räten bestimmt werden.

Glanzgrad

Der Glanzgrad bzw. der Glanz wird mit Glanz­mess­ge­räten, den sogenannten Reflek­to­metern gemessen und in 4 Glanzstufen.

Glänzend                     = 60 (Messwinkel 60°)
Mittlerer Glanz          < 60 (Messwinkel 60°)
Mittlerer Glanz          = 10 (Messwinkel 85°)
Matt                             < 10 (Messwinkel 85°)
Stumpfmatt                  < 5 (Messwinkel 85°)

Bei der Kategorie mittlerer Glanz dürfen weiterhin die Bezeich­nungen seiden­glänzend und seidenmatt angewendet werden.

Glasfaser

Glasfaser ist eine aus Glas bestehende lange dünne Faser. Bei der Herstellung werden aus einer spezi­ellen Glasschmelze dünne Fäden gezogen und zu einer Vielzahl von Endpro­dukten wie z.B. Glasgewebe weiterverarbeitet.

Glasfa­ser­ar­mierung

Glasfa­ser­ar­mierung ist eine Armierung mit Glasfa­ser­gewebe um Risse und Schäden im Putz oder Wärmedämm-Verbund­sys­temen aber auch an zu Risse neigenden Stellen wie Ecken an Fenster und Türen vorzu­beugen. Dazu wird das Glasgewebe zur Verstärkung in die Armie­rungs­masse, auch Unterputz genannt, eingearbeitet.

Glasfa­ser­gewebe

Glasfa­ser­gewebe ist ein aus Glasfasern gewebtes Gewebe, das mit einem alkali­be­stän­digen Kunst­stoff beschichtet ist, um die Maschen­weiten von 4x4mm, 8x8mm usw zu fixieren. Glasfa­ser­gewebe sind robust, wider­stands­fähig und nicht brennbar und werden mittels Wandkle­be­technik direkt auf den Unter­grund geklebt. Nach dem Auftrag des Gewebes können Farbsysteme aufge­tragen werden

Glasfa­ser­ta­peten

Glasfa­ser­ta­peten sind Bahnen von 1m Breite und 25m Rollen­länge aus gewebten Glasfasern. Es gibt diese in verschie­denen Designs wie Fischgräten‑, Rauten‑, Körper‑, Streifen oder Kreuz­bin­dungs­muster. Glasfa­ser­ta­peten sind nicht brennbar und verrotten auch nicht. Sie erscheinen reinweiß, da sie eine intensive Licht­bre­chung besitzen und werden in Wandkle­be­technik direkt auf den Unter­grund mit Spezi­al­kleistern oder Spezi­al­klebern wie SYCOFIX® Glasge­we­be­kleber geklebt. Sie benötigen nachfolgend einen Anstrich.

Glasfa­ser­ta­peten selbsthaftend

Glasfa­ser­ta­peten selbst­haftend sind Glasge­web­e­ta­peten die rückseitig mit einem Disper­si­ons­farb­an­strich ausge­stattet sind, der gleich­zeitig als Kleber für die Glasge­we­be­bahnen zum Unter­grund fungiert. Dieser Anstrich dient einer leich­teren Verarbeitbarkeit.

Glasgewebe-Kleber

Glasgewebe-Kleber sind speziell auf das Verkleben von Glasgewebe abgestimmte Formu­lie­rungen. Die Basis ist eine spezielle wässrige Dispersion – so wie beim SYCOFIX® Glasge­we­be­kleber

Glasver­sie­gelung

Der Begriff Glasver­sie­gelung bezieht sich auf den Prozess des Versie­gelns von Glasober­flächen, haupt­sächlich aus funktio­nellen oder ästhe­ti­schen Gründen. Die Versie­gelung von Glas dient dazu, das Glas vor Umwelt­ein­flüssen wie Feuch­tigkeit, UV-Strahlen und Verun­rei­ni­gungen zu schützen. Sie erleichtert auch die Reinigung und Wartung. Zu den Glasober­flächen, die eine Versie­gelung erfordern, gehören Fenster, Dusch­ka­binen und Glasfas­saden von Gebäuden. Der Versie­ge­lungs­prozess beinhaltet in der Regel die Anwendung einer spezia­li­sierten Beschichtung oder eines Dicht­stoffs, um eine trans­pa­rente Barriere zu schaffen, die die Haltbarkeit und Klarheit des Glases erhöht.

Glaswolle

Glaswolle gehört zur Gruppe der Mineral­wollen und besteht aus künstlich herge­stellten Glasfasern die zu überwiegend aus Altglas herge­stellt werden. Als Zuschlag­stoffe werden zusätzlich Quarzsand, Kalkstein und Soda einge­setzt. Für die Verklebung und dem Zusam­menhalt werden den Fasern Binde­mittel wie etwa Phenolharz zugesetzt, um daraus dann Vlies­stoffe oder Platten herzu­stellen. Glaswolle wird haupt­sächlich zur Wärme­dämmung, Schall- und Brand­schutz eingesetzt.

Glasvlies

Glasvlies ist ein Vlies­gewebe das aus Glasfasern besteht. Es wird sehr häufig als Armie­rungs­gewebe eingesetzt

Glattputz

Glattputz ist eine andere gebräuch­liche Bezeichnung für Glättputz. Siehe Glättputz

Gleit­fuß­messer

Gleit­fuß­messer ist ein Spezi­al­werkzeug um akkurate und sauber Doppel­naht­schnitte ohne Beschä­digung des Wandun­ter­grundes durchzuführen.

Glimmer

Glimmer (engl. Mica) gehört zu der Gruppe der Mineralien und ist darin die Unter­gruppe Schicht­si­likate. Ihre Farbe variiert von Weiß bis Braun­schwarz; seltener sind Grün oder Rosa. Der Name Glimmer ist an die glänzende, schim­mernde und glitzernde Oberfläche angelehnt. Glimmer ist Bestandteil vieler Gesteins­arten, wie z.B. Granit, Gneis oder Glimmer­schiefer. Glimmer hat einen hohen Schmelz­punkt und eine und eine geringe elektrische Leitfä­higkeit. Glimmer wird gemahlen in vielen Indus­trie­zweigen wie dem Bausektor, Kunst­stoff­sektor etc. als Füllstoff eingesetzt.

Granulat­ta­peten

Bei Granulat­ta­peten werden Kork‑, Styropor- oder Vermi­cu­lit­gra­nulate, entweder in natur oder einge­färbt, auf einen Papier­träger gestreut und dann in einen Kleber einge­bettet. Dadurch erhält man dekorativ struk­tu­rierte Tapeten. Beim Tapezieren kommt ein Spezi­al­kleister wie SYCOFIX® Tapeten­kleister Extra-Stark oder SYCOFIX® Vlies­ta­pe­ten­kleister zum Einsatz. Vor dem Anbringen an die Wand müssen Granulat­ta­peten so lange einweichen, bis sich eine ausrei­chende Geschmei­digkeit einge­stellt hat.

Grastapete

Grasta­peten, auch Grastuch- oder Grasfaser-Tapeten genannt, zählen zu den Natur­ta­peten. Sie bestehen aus einem Papier­träger und einer Oberfläche, auf die echte handver­webte getrocknete Grashalme oder Grasfasern aufge­bracht sind. Als Material dienen je nach Hersteller Feld- und Berggräser oder Arrowroot- und Wangkool-Halme aus Japan, China oder Korea, daher auch der Beiname Japangras. Auch andere Pflan­zen­fasern können verar­beitet sein. Grasta­peten sind eine natür­liche, umwelt­freund­liche und ökolo­gische Wandver­kleidung, die sich positiv auf das Raumklima auswirken.

Grenzwert der Wärmeleitfähigkeit

Der Grenzwert der Wärme­leit­fä­higkeit ist der maximal zulässige Wert den ein Wärme­dämm­stoff nicht überschreiten darf. Im Rahmen der Quali­täts­kon­trolle wird die Wärme­leit­fä­higkeit im Laufe der werks­ei­genen Produktion gemessen. Kein gemes­sener Wert darf Grenzwert überschreiten.

In den europäi­schen Dämmstoff­normen wurde kein Grenzwert benannt und auch nicht definiert. Somit war die DIN 4108–4:2013–02 in der EU nicht rechts­konform und musste geändert werden. In der überar­bei­teten DIN 4108–4:2017–03 gibt es den Wert nicht mehr.

Grobzug

Grobzug ist ein Begriff, der in der Herstellung von Stuck­pro­filen zur Anwendung kommt. Bevor mit dem Feinzug die finale Oberflä­chen­ge­staltung erreicht wird, wird die Struktur erst einmal grob abgezogen. Dafür nimmt man einen spezi­ellen Stuck­mörtel auf minera­li­scher Zement­basis mit dem Zusatz Grobzug oder auch direkt Grobzugmörtel. Dieser Mörtel erhärtet schnell und besitzt spezielle Eigenschaften.

Grünbelag

Grünbelag ist eine durch pflanz­liche Mikro­or­ga­nismen und anderem organi­schen Material hervor­ge­rufene grünliche Verfärbung auf Stein, Holz oder Kunst­stoff. Zusammen mit Algen, Moosen und Flechten haften und wachsen diese chloro­phyll­hal­tigen Mikro­or­ga­nismen häufig auf horizontal oder mit leichtem Gefälle verlegten Terras­sen­platten und Pflas­ter­steinen sowie auf Dächern, Grabsteinen, Skulp­turen und hölzernen Struk­tur­bau­teilen. Grünbelag haftet besonders gut anrauen und aufge­rauten Unter­gründen und deswegen sollte auf den Einsatz von Draht­bürsten und Hochdruck­rei­nigern Abstand genommen werde, da diese Gerät­schaften den Unter­grund weiter mecha­nisch malträ­tieren und weiter aufrauen was zu einer Erhöhung des Grünbe­lags­befall führt. SYCOFIX® Grünbelag Entferner Aktiv-Spray ist ein sanftes Spray ohne mecha­nische Einwir­kungen auf den Unter­grund und es beseitigt den Grünbelag sicher und restlos, denn Grünbelag ist optisch nicht anspre­chend, stellt eine Rutsch­gefahr dar und es besteht die Gefahr des Verfalls des Untergrundes.

Gründung

Die Gründung bezeichnet im Bauwesen alle baulichen Maßnahmen und Konstruk­tionen am Übergang zwischen Bauwerk und Baugrund, welche der Übertragung der Bauwerks­lasten in den Baugrund dienen.

Bestandteil der Gründung ist einer­seits das Fundament, das ist der Teil des Bauwerks, welcher mit dem Unter­grund in Kontakt steht und zur Übertragung der Last in geeig­neter Weise zu konstru­ieren ist. Damit anderer­seits die Last auch sicher aufge­nommen werden kann, muss der Unter­grund entspre­chend vorbe­reitet werden, hierbei gibt es eine Vielzahl an Verfahren zur Bodenverbesserung.

Grund­an­strich

Grund­an­strich ist der erste Anstrich einer Grundierung wie z.B. SYCOFIX® Universal-Vogel­fluat. Siehe Grundierung

Grund­be­schichtung

Grund­be­schichtung ist eine einzelne Beschichtung einer kompletten Grundierung. Siehe Grundierung

Grund­be­schich­tungs­stoffe

Grund­be­schich­tungs­stoffe sind die einge­setzten Materialien/Stoffe für eine Beschichtung in einer Grundierung wie SYCOFIX® System Tiefgrund oder SYCOFIX® Tapezier- und Putzgrund. Siehe Grundierung

Grundieren

Grundieren ist die Tätigkeit des Aufbringens einer Grundierung auf einen Unter­grund. Siehe Grundierung

Grundierung

ist der Sammel­be­griff für verschiedene Arten von Grund­be­schich­tungen, die pigmen­tiert oder unpig­men­tiert, lösungs­mit­tel­haltig oder wässrig sein können und einschichtig oder mehrschichtig aufge­tragen werden. Ganz allgemein haben Grundie­rungen die Aufgabe, eine dauer­hafte Verbindung zwischen dem jewei­ligen Unter­grund und der nachfol­genden Beschichtung herzu­stellen. Daneben gibt es spezielle Anfor­de­rungen, wie z.B.:

  • die Verfes­tigung des Untergrunds
  • die Staub­bindung
  • die Neutra­li­sierung von Ausblühungen
  • das Absperren von Stoffen, die aus dem Unter­grund durch­schlagen und zu Verfär­bungen führen können wie z. B. Nikotin- oder Wasser­flecken etc.
  • die Verhin­derung von Rostbildung
  • die Reduzierung und Regulierung starker und unter­schied­licher Saugfähigkeit
  • die farbliche Anpassung, um einen anders­far­bigen Unter­grund sicher abzudecken.

Aus der Aufzählung der sehr unter­schied­lichen Anfor­de­rungen an Grundie­rungen ist abzuleiten, dass es keine „Univer­sal­grun­dierung“ geben kann, sondern dass eine Grundierung sehr sorgfältig auf den jewei­ligen Unter­grund, den betref­fenden Anwen­dungs­zweck sowie auf das gesamte Beschich­tungs­system abgestimmt sein muss.

Grundierung glatter Untergründe

Die Grundierung glatter Unter­gründe ist ein wesent­licher Schritt in Bau- und Abschlie­ßende Arbeiten, insbe­sondere bei glatten Oberflächen. Grundierung glatter Unter­gründe bezieht sich auf den Prozess, bei dem eine Grundierung auf Unter­gründe aufge­tragen wird, die eine glatte, nicht poröse und relativ gleich­mäßige Oberfläche aufweisen. Diese Grundierung erfüllt mehrere Zwecke, darunter die Verbes­serung der Haftung, die Verrin­gerung der Porosität und die Erhöhung der Haltbarkeit des Unter­grunds. Glatte Oberflächen wie Glas, Metall oder gut verar­beitete Gipskar­ton­platten profi­tieren von dieser Behandlung, um sicher­zu­stellen, dass nachfol­gende Farb- oder Beschich­tungs­schichten ordnungs­gemäß haften. Hier sind unsere  SYCOFIX® Rostschutz Penetrier­mittel, SYCOFIX® System Tiefgrund , und SYCOFIX® Tapezier- & Putzgrund geeignet.

Grundierung von glatten Betonflächen

Beton ist ein gängiges Bauma­terial, und seine Oberfläche kann von äußerst rau bis ziemlich glatt variieren. Bei der Arbeit mit glatten Beton­flächen ist eine spezia­li­sierte Grundierung erfor­derlich. Diese Grundierung verbessert nicht nur die Haftung, sondern befasst sich auch mit den einzig­ar­tigen Heraus­for­de­rungen, die Beton mit sich bringt, wie seine Alkalität und das Potenzial für Ausblü­hungen. Eine ordnungs­gemäße Grundierung stellt sicher, dass der endgültige Anstrich oder die dekorative Beschichtung sicher haftet und wie erwartet funktio­niert. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Universal-Vogel­fluat.

H

Haarrisse

Sehr feine Risse in der Oberflächen, welche meist bei Materi­al­er­mü­dungen oder Materi­al­fehlern entsehen.

Haftgrund

Eine Art Grundierung, die speziell entwi­ckelt wurde, um die Haftung von Farbe oder anderen Beschich­tungen auf einem Unter­grund zu verbessern.

Haftgrun­dierung

Haftgrun­dierung ist ein grund­le­gendes Konzept in der Bauin­dustrie. Es bezieht sich auf eine spezia­li­sierte Beschichtung, die auf Oberflächen aufge­tragen wird, bevor sie verklebt oder gestrichen werden. Der Haupt­zweck dieser Grundierung besteht darin, die Haftung nachfol­gender Schichten, wie Farbe oder Klebstoffe, auf dem Unter­grund zu verbessern. Durch die Bildung einer sicheren Verbindung zwischen der Oberfläche und dem aufge­tra­genen Material gewähr­leistet sie Haltbarkeit und Langle­bigkeit. Haftgrun­dierung ist besonders wichtig, wenn mit Materialien wie Beton, Metall oder Holz gearbeitet wird, bei denen eine starke Bindung für den Erfolg des Projekts unerlässlich ist. Hier zu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Putz-& Haftgrund, SYCOFIX® System Tiefgrund LF, und SYCOFIX® Rostschutz Penetrier­mittel.

Haftver­mittler

Haftver­mittler ist ein weiterer Begriff, der sich auf einen Haftver­mittler bezieht. Diese Substanz wird auf eine Oberfläche aufge­tragen, um die Haftung zwischen zwei verschie­denen Materialien zu verbessern. Er fungiert als Vermittler und stellt sicher, dass die Haftung zwischen den Oberflächen stark und dauerhaft ist. Haftver­mittler werden häufig in Branchen einge­setzt, in denen verschiedene Materialien sicher mitein­ander verbunden werden müssen.Hier zu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Putz-& Haftgrund, SYCOFIX® System Tiefgrund LF, und SYCOFIX® Rostschutz Penetrier­mittel.

Harte­las­tisch

Harte­las­tisch bezeichnet eine Materi­al­ei­gen­schaft, die Härte und Elasti­zität kombi­niert. In Bauwesen und Materi­al­wis­sen­schaft ist dieses Konzept entscheidend, wenn es darum geht, Materialien auszu­wählen oder zu entwerfen, die Lasten und Verfor­mungen stand­halten müssen. Materialien mit dieser Eigen­schaft können Energie aufnehmen und dissi­pieren, während sie ihre struk­tu­relle Integrität aufrecht­erhalten. Gummi und bestimmte Polymere sind Beispiele für harte­las­tische Materialien, die häufig in Anwen­dungen wie Stoßdämpfung, Lager für Brücken und Fußböden verwendet werden, um sowohl Stabi­lität als auch Elasti­zität sicherzustellen.

Hart-Faser­platte (HB eng. Hardboard)

Bestehen aus Holzfasern, Sägeresten und Stroh, ihre Dichte ist definiert mit min. 800kg/m³. Verwendung findet sie in Türen, im Innen­ausbau und bei Schalungs­ar­beiten. Der Zusam­menhalt der Fasern wird durch Verfilzung und Binde­mittel, wie beispiels­weise Kunst­harzen erreicht.

Hinter­füll­ma­terial

Hinter­füll­ma­terial spielt eine wichtige Rolle in der Bau- und Ingenieur­wis­sen­schaft. Es bezieht sich auf das Material, das verwendet wird, um Hohlräume, Lücken oder ausge­hobene Bereiche hinter Bauele­menten wie Stütz­wänden, Funda­menten und unter­ir­di­schen Versor­gungs­lei­tungen zu füllen. Die Wahl des geeig­neten Hinter­füll­ma­te­rials ist entscheidend, um die struk­tu­relle Stabi­lität sicher­zu­stellen, Setzungen zu verhindern und die Entwäs­serung zu fördern. Übliche Hinter­füll­ma­te­rialien sind Kies, gebro­chener Stein und Erde, wobei die Auswahl auf den Projekt­an­for­de­rungen und den örtlichen Bedin­gungen basiert.

Hinter­füt­terung

Hinter­füt­terung ist eine Technik im Bauwesen, um zusätz­liche Unter­stützung zu bieten oder die Position von Bauele­menten anzupassen. Dieses Konzept ist besonders wichtig bei der Instal­lation von Fenstern, Türen oder archi­tek­to­ni­schen Verklei­dungen. Es beinhaltet das Platzieren von Keilen, Abstands­haltern oder stützenden Materialien hinter diesen Elementen, um eine waage­rechte und senkrechte Instal­lation sicher­zu­stellen. Eine ordnungs­gemäße Hinter­füt­terung ist entscheidend, um luftdichte Abdich­tungen aufrecht­zu­er­halten, das Eindringen von Wasser zu verhindern und die allge­meine struk­tu­relle Integrität des Gebäudes zu verbessern.

Hochelas­tisch

Hochelas­tisch” steht für einen hohen Grad an Elasti­zität in Materialien. Im Bauwesen sind hochelas­tische Materialien aufgrund ihrer Fähigkeit, sich unter Belastung zu verformen und nach erheb­licher Verzerrung in ihre ursprüng­liche Form zurück­zu­kehren, von großer Bedeutung. Diese Materialien werden in Anwen­dungen verwendet, in denen Flexi­bi­lität, Elasti­zität und Stoßdämpfung entscheidend sind. Zum Beispiel sind elastomere Dicht­stoffe und Gummi­profile “hochelas­tische” Materialien, die häufig verwendet werden, um wasser­dichte Dichtungen sicher­zu­stellen und struk­tu­rellen Bewegungen in Gebäuden entge­gen­zu­kommen. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Universal Acryl , SYCOFIX® Silikon­fu­gen­ent­ferner und SYCOFIX® Riss- & Fugen­dichter.

Hohlraum­aus­füllung

Hohlraum­aus­füllung ist ein Baukonzept, bei dem Hohlräume oder leere Räume innerhalb einer Struktur gefüllt werden. Dieser Prozess ist entscheidend für die Aufrecht­erhaltung der struk­tu­rellen Integrität, Wärme­dämmung und Schall­dämmung eines Gebäudes. Verschiedene Materialien wie Schaum­stoff­iso­lierung, Beton­mörtel oder Mauer­werk­füller werden für die Hohlraum­aus­füllung verwendet. Die Wahl des Materials hängt von den spezi­fi­schen Anfor­de­rungen des Projekts ab, einschließlich thermi­scher Leistung, Tragfä­higkeit und Akustik.

Holzfa­ser­dämmung

meist als Platte angefer­tigter Dämmstoff, welcher entweder rein durch Verfilzung von Fasern und Sägeresten oder durch einen geringen Anteil von Binde­mit­telen in Formge­halten wird. Die spezi­fische Wärme­leit­fä­higkeit liegt zwischen 0,040 und 0,060 W/(m*K).

Holzkitt

Ein Material, das verwendet wird, um Lücken, Risse oder Löcher in Holzober­flächen zu füllen und eine glatte und gleich­mäßige Oberfläche zu schaffen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Holzkitt Produkt.

Holzleim

Holzleim bezeichnet einen speziell formu­lierten Klebstoff zum Verbinden von Holzober­flächen. Er wird häufig in der Schrei­nerei, Holzbe­ar­beitung und bei Heimwer­ker­pro­jekten einge­setzt, bei denen eine starke und zuver­lässige Verbindung zwischen Holzstücken erfor­derlich ist. Holzleim trocknet in der Regel trans­parent und, was ihn zu einer beliebten Wahl für das nahtlose Verbinden von Holzkom­po­nenten macht. Hier zu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Holzleim D3.

Holzplatte

Der Begriff “Holzplatte” bezieht sich schlicht auf eine Holzplatte. Diese Platten werden in der Bauin­dustrie und der Holzbe­ar­beitung für eine Vielzahl von Anwen­dungen verwendet, einschließlich Wandver­kleidung, Fußböden, Dachde­ckung und Schrei­nerei. Sie sind in verschie­denen Größen, Typen und Oberflächen erhältlich, was sie zu vielsei­tigen Bauma­te­rialien macht. Die Wahl der Holzplatte hängt von Faktoren wie Holzart, Maserung und Verwen­dungs­zweck ab, was es Bauherren und Handwerkern ermög­licht, sowohl ästhe­tische als auch funktionale Ziele in ihren Projekten zu erreichen.

Hydration

Wird der Vorgang genannt, bei dem aus Zement­mörtel Festbeton wird. Er unter­teilt sich in die 3 Schritte:

  1. Ansteifen
  2. Erstarren
  3. Erhärten

K

Kaliwas­serglas

Ein wasser­lös­liches Silikat, das häufig als Binde­mittel oder Versie­geler in verschie­denen Anwen­dungen verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Kaliwas­serglas Produkt.

Kalkfarbe

Farbe, die aus gelöschtem Kalk und natür­lichen Pigmenten herge­stellt wird und oft wegen ihrer atmungs­ak­tiven und umwelt­freund­lichen Eigen­schaften verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Streichkalk Produkt.

Kanten­be­schnitt

Kanten­be­schnitt, oft als “Kanten­ab­schneiden” bezeichnet, ist ein akribi­scher und präziser Prozess im Bereich des Innen­de­signs, bei dem die Kanten eines Materials präzise geschnitten oder beschnitten werden, um sicher­zu­stellen, dass es nahtlos in einen vorge­se­henen Raum passt. Dies ist besonders wichtig, wenn Materialien wie Tapeten, Stoffe oder Teppiche verar­beitet werden. Der Zweck des Kanten­be­schnitts besteht darin, einen sauberen und profes­sio­nellen Abschluss zu schaffen und überschüs­siges Material zu entfernen, das die visuelle Harmonie des Designs stören könnte. Wenn dies korrekt ausge­führt wird, trägt es nicht nur zur Verbes­serung der Ästhetik bei, sondern verleiht dem Innenraum auch ein gepflegtes Erscheinungsbild.

Kartu­schen­pistole

Eine Kartu­schen­pistole ist ein unver­zicht­bares Werkzeug im Werkzeugkasten.Sie ermög­licht die präzise Anwendung von Klebstoff, Dichtungs­masse oder Fugen­dicht­mittel aus Kartu­schen. Die kontrol­lierte Abgabe, die von der Kartu­schen­pistole geboten wird, ist entscheidend, um saubere und profes­sio­nelle Arbeit zu gewähr­leisten, sei es bei der Instal­lation von Materialien oder beim Abdichten von Fugen und Spalten. Siehe unsere SYCOFIX® Kartu­schen­presse.

Kitt

Eine geschmeidige, teigartige Masse, die verwendet wird, um Lücken im Holz zu füllen, Fugen abzudichten oder Oberflächen für das Lackieren vorzu­be­reiten. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® HolzkittSYCOFIX® FensterkittSYCOFIX® 2‑K-Holzkitt.

Keramik­fliesen und Mosaik

Keramik­fliesen sind aufgrund ihrer Haltbarkeit und Vielsei­tigkeit seit langem im Innen­design beliebt. Diese Fliesen eignen sich sowohl für Böden als auch für Wandan­wen­dungen und sind in verschie­denen Formen, Größen und Mustern erhältlich, was vielfältige Design­mög­lich­keiten ermög­licht. Mosaik hingegen beinhaltet aufwendige Muster oder Bilder, die durch das Anordnen kleiner Keramik- oder Glasstücke erstellt werden. Dies ist eine Kunstform für sich und kann verwendet werden, um atembe­rau­bende und perso­na­li­sierte Designs in einem Innenraum zu gestalten. Sowohl Keramik­fliesen als auch Mosaik bieten eine dauer­hafte und ästhe­tisch anspre­chende Lösung, wobei Erstere auf die Prakti­ka­bi­lität und Letztere auf eine Leinwand für künst­le­ri­schen Ausdruck abzielen.

Klebe­freiheit

Klebe­freiheit bezieht sich auf das Konzept der Freiheit von unerwünschter Haftung. Im Bereich des Innen­de­signs ist dies unerlässlich, wenn Materialien verwendet werden, die nicht mitein­ander oder mit der darunter liegenden Oberfläche haften sollten. Die Errei­chung der Klebe­freiheit ist entscheidend, um die Integrität des Designs und die praktische Funktio­na­lität des Raums sicher­zu­stellen. Sie verhindert ungewollte Haftung und sorgt dafür, dass jedes Element an seinem beabsich­tigten Ort bleibt.

Klebstoffe

Es gibt viele unter­schied­liche Arten von Klebstoffen. Allen gleich ist das sie im Zusam­men­spiel aus Adhäsion und Kohäsion, Bauteile mitein­ander verkleben, welche je nach Art der zu verkle­benden Bauteile in unter­schied­liche Kategorien einge­teilt werden:

z.B. Holzleim – zum Verkleben von Holz, OSB-Platten oder Holzdübel. z.B. SYCOFIX®  Holzleim D3

Monta­ge­kleber – zum Verkleben von unter­schied­lichen Materialien (z.B. Fußbo­den­so­ckel­leisten an Wänden) hier muss mindestens, eine Seite der zu verkle­benden Bauteile saugfähig sein. z.B. SYCOFIX® Power Montagekleber

Fußbo­den­be­lags­kleber – zum Verkleben von Boden­be­lägen. z.B. SYCOFIX® Fußbo­den­be­lag­kleber

PU-Klebstoffe / MS Polymer Klebstoffe – zum Verkleben unter­schied­licher Materialien mit höchsten Ansprüchen und Belas­tungen. z.B. SYCOFIX® Kraft­kleber Glasklar.

Kleister/Klebstoffauftrag

Kleister und Klebstoff­auftrag sind wesent­liche Begriffe im Bereich des Innen­de­signs und reprä­sen­tieren Klebstoff und den Prozess des Auftragens von Klebstoff, bezie­hungs­weise. Bei der Betrachtung von Wandver­klei­dungen, Stoff­in­stal­la­tionen oder Materialien, die an Oberflächen angebracht werden müssen, kommen diese Begriffe zum Einsatz. Die Auswahl des richtigen Klebstoffs (Kleister) und seine korrekte Anwendung (Klebstoff­auftrag) sind entscheidend, um sicher­zu­stellen, dass die Materialien sicher haften und über die Zeit in Position bleiben. Die Verwendung des falschen Klebstoffs oder seine unsach­gemäße Anwendung kann zu Ablösungen, Blasen­bildung oder anderen Haftungs­pro­blemen führen und die Gesamt­qua­lität und Langle­bigkeit der Innen­aus­stattung beein­träch­tigen. Hier zu empfehlen wir unsere SYCOFIX® System­kleister, SYCOFIX® Fertig­kleister, und SYCOFIX® Tapeten­kleister Extra-Stark.

Kleis­ter­reste

Kleis­ter­reste sind Klebe­rück­stände, die nach dem Auftragen von Materialien auf Innen­flächen zurück­bleiben. Das Entfernen dieser Rückstände ist ein akribi­scher Prozess,um sicher­zu­stellen, dass die darun­ter­lie­gende Oberfläche makellos bleibt. Das Vernach­läs­sigen der Besei­tigung von Kleis­ter­resten kann zu einer unebenen Oberfläche für zukünftige Dekora­ti­ons­an­wen­dungen führen, die sowohl die Ästhetik als auch die struk­tu­relle Integrität des Innen­raums beeinträchtigen.

Klopf­prüfung

Durch das Abklopfen von Fußböden oder Wänden sind Hohlstellen erkennbar. Diese sind am deutlich dunkleren Klang leicht hörbar. Die Hohlstellen sind vor weiteren Beschich­tungs­ar­beiten wie Ausgleichs‑, Streich‑, Putz oder Tapezier­ar­beiten zu besei­tigen. Hierzu werden die losen Teile entfernt und mit geeig­neter Spach­tel­masse z.b. SYCOFIX® Spezial- Fußboden Ausgleichs­masse Express Direkt am Boden bzw.  SYCOFIX® Füllspachtel an Wand und Decke verschlossen.

Kohäsion

Der Zustand des Zusam­men­halts oder des Zusam­men­klebens, oft verwendet, um die innere Festigkeit eines Materials zu beschreiben. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Vlies­rücken, SYCOFIX® Universal-Boden­be­lag­fi­xierung.

Kohäsi­ons­bruch

Kohäsi­ons­bruch bezeichnet einen Zusam­menhalt oder eine Bindungs­un­ter­bre­chung innerhalb eines Materials. Im Zusam­menhang des Innen­de­signs kann dies auf die Trennung oder das Versagen eines Materials hinweisen, zusam­men­zu­halten, wie beabsichtigt. Dies kann aufgrund unzurei­chender Klebstoff­qua­lität, falscher Anwendung oder äußerer Belas­tungen auftreten. Die Auswahl und Anwendung des richtigen Klebstoffs sind entscheidend, um Kohäsi­ons­bruch bei Materialien im zu verhindern und deren struk­tu­relle Integrität zu bewahren.

Kohäsi­onsriss

Kohäsi­onsriss stellt eine Zusam­menhalt- oder Bindungsriss dar und weist auf eine sichtbare Trennung oder Rissbildung innerhalb eines Materials hin. Dies ist oft das Ergebnis einer unzurei­chenden Bindung, schwacher Klebe­ei­gen­schaften oder äußerer Kräfte, die auf das Material einwirken. Die Aufrecht­erhaltung der Qualität der Klebstoffe und die Sicher­stellung einer angemes­senen Bindungs­technik sind unerlässlich, um Kohäsi­onsriss bei Design­ele­menten im Innenraum zu verhindern. Ästhetik und struk­tu­relle Integrität hängen gleicher­maßen davon ab, dass solche Risse vermieden werden.

Korkta­peten

Korkta­peten reprä­sen­tieren eine Verschmelzung von natür­licher Ästhetik und umwelt­freund­lichem Design. Kork, gewonnen aus der Rinde von Korkeichen, verleiht Innen­räumen eine einzig­artige Textur und Wärme. Diese Tapeten sind nicht nur optisch anspre­chend, sondern dienen auch als natür­liche Isola­toren, die die Tempe­ratur und den Schall im Raum regulieren. Korkta­peten haben in nachhal­tigem Innen­design an Popula­rität gewonnen, da sie aus erneu­er­baren Materialien stammen und Räumen eine unver­wech­selbare Charak­te­ristik verleihen, was sie zu einer ausge­zeich­neten Wahl für dieje­nigen macht, die Schönheit und Umwelt­be­wusstsein in ihrer Dekoration gleicher­maßen schätzen.

Kork-Kleber

Kork-Kleber ist ein spezia­li­sierter Klebstoff, der für Korkma­te­rialien entwi­ckelt wurde. Er ist so formu­liert, dass er eine starke und dauer­hafte Bindung gewähr­leistet, wenn mit Korkwand­ver­klei­dungen, Fliesen oder Paneelen gearbeitet wird. Die Verwendung von Kork-Kleber ist unerlässlich, um die Langle­bigkeit und Stabi­lität von korkba­sierten Innen­ele­menten sicher­zu­stellen und sicher­zu­stellen, dass sie sicher auf der Oberfläche haften.

Kork-Platten

Kork-Platten sind vielseitige Elemente im Bereich des Innen­de­signs. Diese Platten, herge­stellt aus Korkma­terial, können für verschiedene Zwecke verwendet werden, von der Herstellung dekora­tiver Wandpa­neele bis zur Erstellung funktio­naler Pinnwände. Kork-Platten bieten eine haptische und organische Ästhetik und fügen einem Raum Textur und Wärme hinzu. Sie werden nicht nur wegen ihres visuellen Reizes geschätzt, sondern auch aufgrund ihrer schall­dämp­fenden Eigen­schaften, was sie zu einer ausge­zeich­neten Wahl für Räume macht, in denen Akustik und Ästhetik Hand in Hand gehen.

Kork-Wandplatten und Wandbekleidungen

Kork-Wandplatten und Wandbe­klei­dungen aus Kork sind markante Design­ele­mente, die sowohl die visuellen als auch die funktio­nalen Aspekte eines Innen­raums verbessern. Diese Materialien bieten eine einzig­artige Kombi­nation aus Textur, Wärme und Isolierung und eignen sich daher hervor­ragend für Wandan­wen­dungen. Sie verleihen nicht nur einem Raum Charakter, sondern tragen auch zur Tempe­ratur- und Schall­kon­trolle bei, wodurch eine komfor­table und ruhige Atmosphäre geschaffen wird. Kork-Wandplatten und Wandbe­klei­dungen sprechen dieje­nigen an, die einen unkon­ven­tio­nellen und nachhal­tigen Ansatz in ihrem Design anstreben, während sie gleich­zeitig die funktio­nalen Quali­täten ihrer Dekoration schätzen.

Kork-Wandbe­klei­dungen auf Rollen

Kork-Wandbe­klei­dungen auf Rollen bieten eine praktische und bequeme Möglichkeit, den organi­schen Charme von Kork in Innen­räumen zu integrieren. Diese Rollen lassen sich leicht handhaben, was den Instal­la­ti­ons­prozess effizi­enter macht. Ob für ganze Wände oder Akzent­be­reiche verwendet, Kork-Wandbe­klei­dungen auf Rollen bieten eine Textur und eine umwelt­freund­liche Design­lösung, die perfekt für dieje­nigen ist, die Einfachheit in ihrer Dekoration schätzen.

Kork-Wand- und Deckenplatten

Kork-Wand- und Decken­platten reprä­sen­tieren die Vielsei­tigkeit im Innen­design. Diese Korkplatten dienen einem doppelten Zweck und verschönern sowohl Wände als auch Decken. Sie verschmelzen nahtlos Textur und Wärme, um ein einheit­liches Design im gesamten Raum zu schaffen. Darüber hinaus bieten sie Isola­ti­ons­ei­gen­schaften, die dazu beitragen, angenehme Tempe­ra­turen und Schall­pegel aufrecht­zu­er­halten. Diese Anpas­sungs­fä­higkeit macht Kork-Wand- und Decken­platten zu einer attrak­tiven Option für dieje­nigen, die einen harmo­ni­schen und funktio­nalen Innenraum schaffen möchten.

L

Lackab­beizer

Eine chemische Substanz, die verwendet wird, um Farbe oder Lack von Oberflächen zu entfernen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Universal Abbeizer extra stark.

Lager­fä­higkeit

Die Lager­fä­higkeit bezieht sich auf den Zeitraum, während dem ein Produkt oder Material gelagert werden kann und in einem verwend­baren Zustand bleibt, ohne wesent­liche Degra­dation zu erfahren. Das Verständnis der Lager­fä­higkeit von Materialien ist entscheidend, um Abfall zu vermeiden und die Produkt­qua­lität aufrechtzuerhalten.

Lager­sta­bi­lität

Die Lager­sta­bi­lität bezeichnet die Fähigkeit einer Substanz oder eines Produkts, im Laufe der Zeit unter bestimmten Bedin­gungen ihre chemi­schen und physi­ka­li­schen Eigen­schaften aufrecht­zu­er­halten. Produkte mit guter Lager­sta­bi­lität sind weniger anfällig für Degra­dation und gewähr­leisten, dass sie während ihrer Haltbarkeit wirksam und sicher bleiben.

Lagerung

Die Lagerung umfasst den Akt, Materialien, Produkte oder Gegen­stände an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Umgebung für zukünftige Verwendung aufzu­be­wahren. Eine ordnungs­gemäße Lagerung ist entscheidend, um die Qualität und Verwend­barkeit der gelagerten Artikel zu erhalten, unabhängig davon, ob es sich um Rohstoffe, Fertig­pro­dukte oder persön­liche Gegen­stände handelt.

Lagerungs­be­din­gungen

Die Lagerungs­be­din­gungen beziehen sich auf die spezi­fische Umgebung und die Umstände, unter denen Materialien oder Produkte gelagert werden. Diese Bedin­gungen können Faktoren wie Tempe­ratur, Luftfeuch­tigkeit, Licht­ein­wirkung und mehr umfassen, die die Haltbarkeit und Qualität der gelagerten Artikel erheblich beein­flussen können.

Lagerzeit

Die Lagerzeit ist die Zeitspanne, für die ein Produkt oder Material gelagert wurde. Sie ist eine wichtige Grundlage zur Beurteilung der Eignung und Qualität von Gegen­ständen, die über einen längeren Zeitraum gelagert wurden, da einige Produkte im Laufe der Zeit abbauen oder ablaufen können.

Lasuren

Trans­pa­rente oder halbtrans­pa­rente Beschich­tungen, die auf Holzober­flächen aufge­tragen werden, um die natür­liche Maserung zu betonen und Farbe zu verleihen.

Lehmfarbe

Farbe, die aus natür­lichem Lehm herge­stellt wird und oft wegen ihrer Textur, Atmungs­ak­ti­vität und umwelt­freund­lichen Eigen­schaften geschätzt wird.

Lehmputz

Eine Putzmi­schung, die Lehm enthält und eine natür­liche und atmungs­aktive Oberfläche für Wände bietet.

Leimfarbe

Leimfarben sind wasser­ba­sierte Anstrich­mittel. Das Binde­mittel ist Leim oder auch Kleister. Als Pigmente und Füllstoffe werden minera­lische Natur­stoffe einge­setzt. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Geleimte Wandfarbe.

Licht­echtheit

Licht­echtheit ist ein Begriff, der die Licht­be­stän­digkeit von Materialien misst, insbe­sondere im Zusam­menhang mit Pigmenten oder Farbstoffen, die in Farben und Beschich­tungen verwendet werden. Es misst die Fähigkeit eines Materials, Verblassen oder Farbän­de­rungen zu wider­stehen, wenn es im Laufe der Zeit dem Licht ausge­setzt ist. Materialien mit hoher Licht­echtheit neigen weniger dazu, ihre Farbe zu verlieren, und eignen sich daher für Anwen­dungen, bei denen die Exposition gegenüber Sonnen­licht eine Rolle spielt.

Lüftung

Der Prozess der Zufuhr von Frischluft in einen geschlos­senen Raum, oft durch mecha­nische oder natür­liche Mittel.

Lösemittel

Eine Substanz die in der Lage ist andere Materialien aufzu­lösen, ohne diese chemisch umzuwandeln.

Lösungs­mit­tel­haltige Grundierung

Eine lösemit­tel­haltige Grundierung ist eine vorbe­rei­tende Beschichtung, die Lösungs­mittel enthält und auf verschie­denen Oberflächen vor dem Streichen oder Auftragen anderer Endbe­schich­tungen verwendet wird. Diese Art von Grundierung trägt dazu bei, die Haftung zu verbessern, die Oberfläche zu versiegeln und kann effektiv Flecken oder Unregel­mä­ßig­keiten blockieren. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Flecken-Isolier­spray weiss.

M

Makulatur

Makulatur ist ein Begriff im Zusam­menhang mit dem Tapezieren. Es bezieht sich auf eine Schicht Papier oder Material, die auf die Wand aufge­tragen wird, bevor die endgültige Tapete angebracht wird. Diese Schicht hilft, eine glatte Oberfläche zu schaffen und kann Unregel­mä­ßig­keiten in der Wand verbergen. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Zellma­ku­latur.

Marmor­technik

Eine dekorative Mal- oder Verede­lungs­technik, die das Aussehen von Marmor imitiert. Hierzu empfehlen wir unseren SOPHIA Kreativ­spachtel.

Marmor / Naturstein

Marmor und Natur­stein sind Arten von Gesteinen, die für verschiedene Zwecke verwendet werden. Marmor ist ein schöner und polierter Stein, der oft für Skulp­turen, Arbeits­platten und Böden verwendet wird. Natur­stein kann sich auf verschiedene Arten von Gesteinen wie Granit, Schiefer oder Kalkstein beziehen, die ebenfalls aufgrund ihrer natür­lichen Schönheit und Haltbarkeit verwendet werden.

Materi­al­ver­brauch

Materi­al­ver­brauch bezieht sich auf die Menge an Material, die für eine bestimmte Aufgabe wie Bau oder Fertigung verwendet wird. Es ist wichtig, den Materi­al­ver­brauch abzuschätzen, um Projekte effizient zu planen und zu verwalten.

Max. Fugen­breite

Max. Fugen­breite steht für “Maximale Fugen­breite”. Im Bauwesen und verwandten Bereichen gibt sie an, wie breit der zulässige Spalt oder Raum zwischen zwei Objekten wie Fliesen oder Bauele­menten sein darf. Die Einhaltung dieser Grenze gewähr­leistet die struk­tu­relle Integrität und das Erscheinungsbild.

Mecha­nische Belastbarkeit

Mecha­nische Belast­barkeit beschreibt, wie viel physische Belastung ein Material, ein Objekt oder eine Struktur ohne Bruch oder Verformung aushalten kann. Dies ist in der Ingenieur­wis­sen­schaft und im Bauwesen entscheidend, um Sicherheit und Haltbarkeit zu gewährleisten.

Metall­ta­peten

Metall­ta­peten sind tapeten­ähn­liche Verklei­dungen aus Metall­ma­te­rialien. Sie werden oft verwendet, um Wände zu dekorieren, ähnlich wie normale Tapeten, verleihen aber einem Raum ein glänzendes und metal­li­sches Aussehen.

Mindest­fu­gen­breite

Mindest­fu­gen­breite bezieht sich auf den kleinsten akzep­tablen Spalt oder Raum zwischen zwei Objekten. In der Bauwirt­schaft und ähnlichen Kontexten ist es wichtig, diese Mindest­breite aus verschie­denen Gründen, einschließlich einer ordnungs­ge­mäßen Haftung und Ausdeh­nungs­be­rech­nungen, einzuhalten.

Misch­mau­erwerk

Mauer­werks­kon­struktion aus verschie­denen Arten von Bauma­te­rialien wie Ziegeln und Steinen.

Monta­ge­kleber

Klebstoff, der speziell für das Verkleben und Zusam­men­fügen von Materialien entwi­ckelt wurde und oft im Bauwesen verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Power Monta­ge­kleber.

Mörtel 

Eine Mischung aus Zement, Sand und Wasser, die zum Verkleben von Bausteinen oder Fliesen verwendet wird.

Mineral­farben

Farben, die aus anorga­ni­schen Materialien herge­stellt werden und oft aufgrund ihrer Haltbarkeit und Atmungs­ak­ti­vität ausge­wählt werden. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Diamant weiss.

MS-Polymer-Dicht­stoff

MS-Polymer-Dicht­stoff ist ein Typ von Dicht­stoff oder Klebstoff. MS steht für Modified Silane (modifi­zierte Silane), eine Art von chemi­scher Verbindung, die in dem Produkt verwendet wird. Es handelt sich um einen vielsei­tigen Klebstoff und Dicht­stoff, der in der Bauwirt­schaft und bei Heimwer­ker­pro­jekten häufig zur Verbindung und Abdichtung verschie­dener Materialien verwendet wird. Er zeichnet sich durch seine Festigkeit und Flexi­bi­lität aus. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Kraft­kleber Glasklar.

N

Naht- und Reparatur-Kleber 

Naht- und Reparatur-Kleber bezieht sich auf eine Art von Klebstoff, der zum Verbinden und Reparieren verschie­dener Materialien verwendet wird. Dieser Klebstoff ist dafür konzi­piert, Objekte mitein­ander zu verbinden und beschä­digte Gegen­stände zu reparieren. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Wandbe­lags­kleber.

Nassab­rieb­fes­tigkeit

Die Fähigkeit einer gestri­chenen Oberfläche, Verschleiß zu wider­stehen, wenn sie mit einem feuchten Tuch abgewischt oder geschrubbt wird.

Natur­farbe

Farbe, die aus natür­lichen Inhalts­stoffen herge­stellt wird, frei von synthe­ti­schen Chemi­kalien und oft als umwelt­freundlich betrachtet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Geleimte Wandfarbe.

Nikotin­fleck

Verfärbung, verur­sacht durch das Vorhan­densein von Nikotin, oft auf Wänden oder Decken in Raucher­haus­halten zu finden.

O

Oberflä­chen­kleb­rigkeit

Oberflä­chen­kleb­rigkeit ist ein Begriff, der als Oberflä­chen­haftung oder Klebrigkeit verstanden werden kann. Er beschreibt die Klebe­ei­gen­schaften eines Materials auf seiner Oberfläche. Materialien mit hoher Oberflä­chen­kleb­rigkeit neigen dazu, gut auf anderen Oberflächen zu haften, was sie für Anwen­dungen geeignet macht, bei denen eine starke Oberflä­chen­bindung entscheidend ist. Diese Eigen­schaft ist oft entscheidend bei der Auswahl von Klebstoffen und Beschichtungen.

Offene Zeit 

Die Zeitspanne, während der ein Material wie Klebstoff oder Farbe vor dem Trocknen oder Aushärten verar­beitet werden kann.

OSB-Spanplatte 

Eine Art von Holzwerk­stoff, der durch Schichten von Holzsträngen in bestimmten Ausrich­tungen und Verkleben mit Klebstoff entsteht.

Öl- Lackfarben-Anstriche

Öl-Lackfarben-Anstriche beziehen sich auf Lackie­rungen auf Ölbasis. Diese Beschich­tungen werden mit Ölen als Grundlage formu­liert und werden häufig in Malan­wen­dungen einge­setzt. Ölbasierte Farben bieten eine langlebige und schüt­zende Schicht, die oft für Oberflächen verwendet wird, die Wider­stand gegen Verschleiß, Feuch­tigkeit oder raue Witte­rungs­be­din­gungen erfordern.

P

Papier­ta­peten

Papier­ta­peten sind Tapeten, die aus Papier bestehen. Sie sind eine beliebte Wahl für Wandde­ko­ra­tionen. Papier­ta­peten sind oft leicht anzubringen und bieten eine Vielzahl von Mustern und Designs, um den persön­lichen Stil in einem Raum zu betonen.

pH-Wert

Ein Maß für die Säure oder Alkali­nität einer Substanz, mit Werten von 0 bis 14.

Pigmente 

Farbstoffe oder weiße Pulver, die mit einem Binder vermischt werden, um Farbe oder andere Farbmittel zu erzeugen. Hierzu empfehlen wir unseren SOPHIA Color-Plus Konzentrat.

Pigmen­tierter Tapetengrund

Ein pigmen­tierter Tapeten­grund ist eine vorbe­rei­tende Schicht, die aufge­tragen wird, bevor Tapeten angebracht werden. Diese Schicht enthält Pigmente, die dazu beitragen können, die Oberfläche zu glätten und eventuelle Unregel­mä­ßig­keiten zu verbergen. Der pigmen­tierte Tapeten­grund bietet eine gleich­mäßige Basis für die Tapete. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Tapezier- und Putzgrund weiß.

Pigment-Volumen-Konzen­tration

Das Verhältnis des Volumens von Pigmenten zum Gesamt­vo­lumen einer Beschichtung oder Farbe.

Plastisch

Der Begriff “plastisch” bezieht sich darauf, dass ein Material formbar oder model­lierbar ist. Wenn ein Material plastisch ist, bedeutet das, dass es in verschiedene Formen gebracht werden kann. Das ist besonders wichtig, wenn wir mit Bauma­te­rialien arbeiten und sicher­stellen müssen, dass sie sich den gewünschten Formen und Struk­turen anpassen lassen.

Plastische Fugen­bänder

Plastische Fugen­bänder sind flexible Materialien, die in Fugen oder Spalten platziert werden können, um sie zu versiegeln oder zu schützen. Diese Bänder sind formbar und passen sich den Konturen der Fugen an. Sie werden häufig in der Bauin­dustrie verwendet, um sicher­zu­stellen, dass keine Wasser- oder Luftlecks durch die Fugen gelangen.

Polysulfid-Dicht­stoff

Polysulfid-Dicht­stoffe sind spezielle Substanzen, die zum Abdichten von Fugen oder Rissen verwendet werden. Sie enthalten Polysulfid, was bedeutet, dass sie flexibel sind und sich gut an unter­schied­liche Bewegungen oder Dehnungen anpassen können. Diese Dicht­stoffe werden oft im Bauwesen einge­setzt, um undichte Stellen zu verhindern.

Polyurethan-Dicht­stoff

Polyurethan-Dicht­stoffe sind Dicht­stoffe, die Polyurethan enthalten. Diese Substanz macht sie besonders flexibel und haltbar. Sie werden oft in Bereichen verwendet, in denen Bewegungen oder Vibra­tionen auftreten können, da sie dazu neigen, sich gut anzupassen, ohne zu reißen oder zu brechen.

Poren­beton

Ein leichter Beton­fer­tigteil mit hohen Wärme­dämm­ei­gen­schaften, der viele kleine Poren enthält.

Poren­beton-Bereich

Der Poren­beton-Bereich bezieht sich auf Orte oder Struk­turen, die aus Poren­beton herge­stellt sind. Poren­beton ist ein leichter Baustoff mit vielen kleinen Luftblasen, was ihn isolierend und einfach zu handhaben macht. Poren­beton wird oft in Bauan­wen­dungen für Wände und andere Struk­turen verwendet.

Porosität

Porosität beschreibt das Verhältnis zwischen dem Volumen der vorhan­denen Hohlräume (Poren) und dem Gesamt­vo­lumen eines Materials. Sie gibt an, wie groß der Leerraum­anteil innerhalb eines Stoffes ist und dient damit als Maß für die tatsäch­liche Menge an Poren.

Diese Eigen­schaft beein­flusst die physi­ka­li­schen Merkmale eines Materials erheblich, insbe­sondere seine Dichte sowie den Wider­stand gegen Strömungen, etwa bei der Durch­läs­sigkeit von Schüt­tungen oder porösen Körpern. Aus diesem Grund ist die Porosität in vielen Fachge­bieten von Bedeutung, darunter die Geowis­sen­schaften, die Materi­al­kunde und das Bauwesen, da sie das mecha­nische, thermische und hydrau­lische Verhalten von Werkstoffen maßgeblich mitbestimmt.

Präge­ta­peten

Präge­ta­peten sind Tapeten, die durch ein spezi­elles Verfahren eine dreidi­men­sionale Struktur erhalten haben. Diese Struk­turen können Muster oder Texturen sein, die der Tapete eine inter­es­sante und taktile Qualität verleihen. Präge­ta­peten können dazu beitragen, visuelles Interesse in einem Raum zu schaffen.

Primer

Ein Primer ist eine Grundierung, die auf eine Oberfläche aufge­tragen wird, bevor Farbe oder andere Beschich­tungen angebracht werden. Der Primer verbessert die Haftung und sorgt dafür, dass die Farbe gleich­mäßig und dauerhaft auf der Oberfläche bleibt. Er ist so etwas wie eine Vorbe­rei­tungs­schicht, die sicher­stellt, dass das Endprodukt gut haftet. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® System Tiefgrund LF.

Prüfung auf Tragfähigkeit

Die “Prüfung auf Tragfä­higkeit” bezieht sich darauf, wie gut eine Oberfläche dazu in der Lage ist, Gewicht oder Lasten zu tragen. Wenn wir eine Prüfung auf Tragfä­higkeit durch­führen, schauen wir uns an, ob die Unterlage stark genug ist, um Dinge zu unter­stützen, die darauf platziert oder angebracht werden sollen. Dies ist wichtig, um sicher­zu­stellen, dass zum Beispiel Regale an der Wand bleiben oder schwere Gegen­stände sicher auf dem Boden stehen können.

Prüfung auf Feuchtigkeit

Die “Prüfung auf Feuch­tigkeit” ist eine Unter­su­chung, um festzu­stellen, ob ein Material oder ein Ort nass oder feucht ist. Das ist besonders wichtig, weil Feuch­tigkeit Probleme wie Schimmel verur­sachen kann. Diese Prüfung hilft dabei, sicher­zu­stellen, dass die Umgebung trocken genug ist, um Schäden zu vermeiden und eine gesunde Atmosphäre zu gewährleisten.

Prüfung auf Alkalität

Die “Prüfung auf Alkalität” betrifft die Unter­su­chung, ob eine Substanz sauer oder alkalisch (basisch) ist. Dies ist wichtig, weil bestimmte Materialien und Anstriche besser auf sauren oder alkali­schen Oberflächen haften. Durch diese Prüfung können wir die Eigen­schaften eines Unter­grunds verstehen und sicher­stellen, dass die darauf aufge­tra­genen Materialien optimal haften.

Prüfung auf Sinterschichten

Die “Prüfung auf Sinter­schichten” bezieht sich auf das Überprüfen von Ablage­rungen oder festen Schichten auf einer Oberfläche. Diese Schichten können die Haftung von Farben oder Beschich­tungen beein­träch­tigen. Indem wir diese Prüfung durch­führen, können wir sicher­stellen, dass die Oberfläche frei von solchen störenden Schichten ist.

Prüfung auf Schalmittelrückstände

Die “Prüfung auf Schal­mit­tel­rück­stände” befasst sich mit der Überprüfung, ob Rückstände von Schal­mitteln auf einer Oberfläche vorhanden sind. Schal­mittel sind Substanzen, die während des Herstel­lungs­pro­zesses von Baustoffen verwendet werden. Das Vorhan­densein solcher Rückstände kann die Haftung von Farben oder Klebstoffen beein­träch­tigen. Die Prüfung hilft sicher­zu­stellen, dass die Oberfläche frei von solchen Rückständen ist.

Prüfung auf Saugfähigkeit

Die “Prüfung auf Saugfä­higkeit” bezieht sich darauf, wie gut eine Oberfläche Flüssigkeit aufnehmen kann. Zum Beispiel ist es wichtig zu wissen, ob eine Wandfarbe von der Wand aufge­sogen wird oder ob sie einfach darauf sitzt. Die Prüfung auf Saugfä­higkeit hilft bei der Auswahl der richtigen Materialien für die Oberfläche, um ein gleich­mä­ßiges Finish zu gewährleisten.

Putz, wieder ablösbar 

Eine Art Putz oder Beschichtung, die leicht von Oberflächen abgelöst oder entfernt werden kann. Hierzu empfehlen wir unseren SOPHIA Dekor­spach­telputz.

Putzriß­ab­dichtung

Putzriß­ab­dichtung bezieht sich auf Maßnahmen, die ergriffen werden, um Risse im Putz zu verhindern oder abzudichten. Putzrisse können durch Bewegungen im Gebäude oder Umwelt­ein­flüsse entstehen. Die Abdichtung hilft, Feuch­tig­keits­ein­tritt und weitere Schäden zu verhindern, indem sie die Risse versiegelt und schützt. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Riss- & Fugen­dichter.

Q

Quast

Ein Werkzeug mit Borsten, das zum Auftragen von Farbe oder anderen Beschich­tungen verwendet wird.

Quellmaß

Das Quellmaß ist eine Kennzahl zur Beschreibung der hygro­sko­pi­schen Eigen­schaften von Holz und Holzwerk­stoffen. Es gibt an, wie stark sich die Abmes­sungen eines Holzbau­teils in Abhän­gigkeit von der Holzfeuchte verändern.

Beim Quellen nimmt Holz Feuch­tigkeit aus der Umgebung auf, die in den Zellwänden gebunden wird, wodurch sich die Maße des Werkstoffs vergrößern. Das Quellmaß zeigt somit, in welchem Umfang Holz Wasser aufnehmen kann.

Liegt die Umgebungs­feuchte unterhalb oder oberhalb des Faser­sät­ti­gungs­be­reichs, kommt es entweder zum Quellen oder zum Schwinden des Holzes. Diese Maßän­de­rungen treten nicht gleich­mäßig auf, sondern unter­scheiden sich je nach Richtung:

  • in Faser­richtung (längs),
  • radial entlang der Holzstrahlen,
  • tangential entlang der Jahrringe.

R

Raufaser

Raufaser ist eine spezielle Art von Tapeten, die durch ihre raue Oberfläche gekenn­zeichnet ist. Diese Tapeten haben kleine erhabene Fasern, die eine textu­rierte Struktur erzeugen. Raufaser-Tapeten sind beliebt, weil sie Uneben­heiten an Wänden leicht kaschieren können und eine inter­es­sante, gemüt­liche Atmosphäre im Raum schaffen.

Raufaser, flüssig

Ist eine Wand- und Decken­farbe für struk­tur­ge­bende Innen­an­striche mit dekora­tiver Raufa­ser­optik. Hierzu empfehlen wir unseren SOPHIA flüssige Raufaser.

Raufa­ser­repa­ra­tur­spachtel

Füllstoff oder Kitt, der verwendet wird, um beschä­digte oder unebene Stellen an einer Raufa­ser­tapete zu reparieren. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Raufaser Reparaturspachtel.

Reinigung

Der Prozess des Entfernens von Schmutz, Flecken oder Verun­rei­ni­gungen von Oberflächen oder Gegen­ständen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Anti-Schimmel Aktiv­schaum.

Renovier­vlies 

Eine Art Tapete oder Abdeckung, die zum Renovieren und Glätten unebener Wände verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® System Renovier- und Sanier­vlies 130.

Repara­tur­spachtel 

Ein Füllstoff oder eine Masse, die verwendet wird, um Lücken, Löcher oder Unregel­mä­ßig­keiten in Oberflächen zu reparieren und zu füllen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Reparatur-Spachtel.

Risse

Lineare Öffnungen oder Brüche in einem Material, oft verur­sacht durch Spannungen, Bewegungen oder Trocknung. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Riss- & Fugendichter.

Rost

Die rötlich-braune Beschichtung, die sich auf Eisen- oder Stahl­ober­flächen durch die Oxidation von Eisen bildet.

Rostschutz

Maßnahmen oder Beschich­tungen, die aufge­tragen werden, um die Bildung von Rost auf Metall­ober­flächen zu verhindern oder zu hemmen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Rostschutz Penetriermittel.

Rußfleck 

Verfärbung, verur­sacht durch die Ablagerung von Ruß, oft in Bereichen in der Nähe von Kaminen oder Abgas­öff­nungen zu finden. Hierzu empfehlen wir unseren   SYCOFIX® Flecken Isolier­spray.

S

Salpeter

Weißes kristal­lines Pulver, oft als Ablage­rungen an Wänden zu finden, das mit Feuch­tigkeit und Zerfall in Verbindung steht. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Salpeter- und Zement­schleier­ent­ferner.

Schim­mel­befall

Das Vorhan­densein und Wachstum von Schimmel oder Mehltau auf Oberflächen, oft aufgrund feuchter Bedin­gungen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Anti-Schimmel Aktivschaum.

Schim­mel­fleck

Verfärbung, verur­sacht durch das Vorhan­densein von Schimmel, oft an Wänden oder Decken zu sehen.

Schla­cken­wolle

Schla­cken­wolle ist eine künstlich herge­stellte Mineral­faser, die aus Hochofen­schlacke gewonnen wird, einem Neben­produkt aus metall­ur­gi­schen Hochofen­pro­zessen. Die aufbe­reitete Schlacke wird einge­schmolzen, zu feinen Fasern versponnen und anschließend mitein­ander verbunden.

Zu den Eigen­schaften der Schla­cken­wolle zählen ihre Nicht­brenn­barkeit, gute Wärme­dämmung, schall­ab­sor­bie­rende Wirkung, Wasser­un­lös­lichkeit sowie ihre Elasti­zität. Aufgrund dieser Merkmale wird sie in verschie­denen Formen zur Isolierung einge­setzt, vor allem als Dämmmaterial.

Hinweis: Schla­cken­wolle kann weitere Bestand­teile wie Schwer­me­talle enthalten. Außerdem besteht bei älteren Produkten die Möglichkeit, dass poten­ziell krebs­er­re­gende Fasern freige­setzt werden. Daher wird Schla­cken­wolle heute nur noch einge­schränkt verwendet und häufig durch moderne Mineral­wollen ersetzt.

Schlämm­an­striche

Sind flüssige Anstriche, aus Kalkfarbe, Silikat­farben, Lehmputze etc., auf unver­putztem Mauerwerk, der Vertie­fungen und Haarrisse ausgleicht. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Streichkalk.

Silikat­farbe

Farbe mit Kalium­si­likat als Binde­mittel, bekannt für ihre Haltbarkeit und Wetter­be­stän­digkeit. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Diamant weiss.

Silikon

Ein flexibler, hitze­be­stän­diger und wasser­be­stän­diger Verbund­stoff, der oft in Dicht­stoffen und Klebstoffen verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Premium Universal Silikone.

Sinter­schichten

Schichten, die durch Sintern entstehen, einem Prozess, bei dem Partikel ohne Schmelzen mitein­ander verschmolzen werden.

Sockel­farbe

Farbe, die speziell für die Verwendung an Sockel­leisten oder Fußleisten formu­liert ist. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Sockel- und Dachfarbe.

Sol-Silikat­farbe

Eine Art Silikat­farbe, die keine Zugabe eines minera­li­schen Binde­mittels erfordert.

Sorption

Sorption ist ein Sammel­be­griff für Vorgänge, bei denen Stoffe, Kolloide oder Teilchen innerhalb einer Phase oder an der Grenz­fläche zwischen zwei Phasen aufge­nommen oder angelagert werden. Sorption umfasst dabei sowohl physi­ka­lische als auch chemische Prozesse, bei denen Teilchen an einer Oberfläche gebunden werden. Man unter­scheidet haupt­sächlich zwischen Adsorption (Anlagerung an Oberflächen) und Absorption (Aufnahme in das Innere einer Phase). Diese Vorgänge spielen eine wichtige Rolle in der Umwelt­technik, zum Beispiel bei der Reinigung von Wasser oder Luft. Auch in der Chemie und Biologie ist Sorption bedeutsam, etwa bei der Wirkstoff­bindung oder in Böden. Die Stärke der Sorption hängt unter anderem von der Oberfläche, der Tempe­ratur und der Art der betei­ligten Stoffe ab.

Spach­tel­masse 

Eine Masse, die zum Füllen, Glätten oder Reparieren von Oberflächen verwendet wird, oft in Maler- und Bauar­beiten. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Glätt- und Füllspachtel.

Spanplatte

Ein Holzwerk­stoff­produkt, das aus Holzpar­tikeln und Klebstoff herge­stellt wird, oft in Bau- und Möbel­pro­jekten verwendet.

Stahl­teile

Kompo­nenten oder Elemente aus Stahl, oft in Bauwesen oder Fertigung verwendet.

Stock­fleck

Verfärbung, verur­sacht durch das Vorhan­densein von Mehltau, oft auf feuchten oder schlecht belüf­teten Oberflächen zu finden.

T

Tapeten­bedarf 

Die Menge und Arten von Materialien, die für die Tapeten­in­stal­lation benötigt werden, einschließlich Tapeten­rollen, Klebstoff und Werkzeuge.

Tapeten­ent­fernung

Der Prozess des Entfernens oder Abziehens vorhan­dener Tapeten von Wänden. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Tapeten­ab­löser extra-stark Spray.

Tapeten­kleister

Klebstoff, der speziell für das Auftragen von Tapeten auf Oberflächen formu­liert ist.

Tapeten­schutz

Maßnahmen oder Beschich­tungen, die zum Schutz von Tapeten vor Schäden oder Abnutzung aufge­tragen werden

Tapeten Symbole

Symbole oder Icons, die in Tapeten­ver­pa­ckungen oder Anlei­tungen verwendet werden, um Infor­ma­tionen über die Eigen­schaften der Tapete oder den Instal­la­ti­ons­prozess zu vermitteln.

Topfzeit

Die Zeitspanne, während der ein Material wie Klebstoff oder Putz nach dem Mischen verwendbar bleibt.

Tragfä­higkeit

Die Fähigkeit einer Oberfläche oder Struktur, eine Last oder ein Gewicht zu tragen.

Trenn­mittel

Die Trenn­mittel sind die Substanzen, wie Staub, Schmutz, Fett, Schalöl oder Schal­wachs, welche die Haftung des neuen Materials am Unter­grund beein­träch­tigen. Um eine gute und dauer­hafte Haftung des Materials am Unter­grund zu ermög­lichen, muss der Unter­grund, auf dem eine Beschichtung oder Oberflä­chen­be­handlung durch­ge­führt wird, frei von Trenn­mittel sein. Dazu ist SYCOFIX® Entfetter und Anlauger optimal geeignet.

Tutorial

Eine Reihe von Anwei­sungen oder Lektionen, die entwi­ckelt wurden, um eine bestimmte Fähigkeit oder Aufgabe zu lehren. Besuchen Sie unsere Seite mit dem Anwen­dungs­rat­geber und unser SYCOFIX-Youtube-Tutorial-Kanal.

U

Umzugs­spachtel

Füllstoff oder Kitt, der verwendet wird, um kleine Schäden oder Unregel­mä­ßig­keiten vor dem Auszug aus einer Immobilie zu reparieren.

Unter­grund, kreidend

Unter­gründe in denen Pigmente und Füllstoffe nicht mehr fest mit dem Binde­mittel gebunden sind also freiliegen, werden kreidende Unter­gründe genannt.

Unter­grund, nichtsaugend

Unter­gründe, die keine Flüssig­keiten aufnehmen können werden nichts­au­gende Unter­gründe genannt.

Unter­grund, saugend

Unter­gründe die Flüssig­keiten aufnehmen können werden saugende Unter­gründe genannt.

V

Verspach­telung Q1-Q4 

Klassi­fi­zie­rungs­system, das verschiedene Glatt­heits­grade oder Oberflä­chen­qua­li­täten für verspach­telte Oberflächen angibt.

Q1: Glatter Abschluss

    • Die Oberfläche ist sehr glatt und frei von Unregelmäßigkeiten.
    • Eventuelle Unregel­mä­ßig­keiten sind kaum sichtbar und beein­träch­tigen das Gesamt­erschei­nungsbild nicht.
    • Geeignet für hochwertige Oberflächen, bei denen ein makel­loses Erschei­nungsbild wichtig ist.

Q2: Feiner Abschluss

    • Die Oberfläche ist glatt mit minimalen Unregelmäßigkeiten.
    • Unregel­mä­ßig­keiten sind gering­fügig und müssen mögli­cher­weise genau inspi­ziert werden, um bemerkt zu werden.
    • Generell geeignet für Anwen­dungen, bei denen eine hochwertige Oberfläche erwünscht ist, aber gering­fügige Unregel­mä­ßig­keiten akzep­tabel sind.

Q3: Mittlerer Abschluss

    • Die Oberfläche weist erkennbare Unregel­mä­ßig­keiten auf, ist jedoch immer noch vernünftig glatt.
    • Unregel­mä­ßig­keiten können bei oberfläch­licher Inspektion sichtbar sein, beein­träch­tigen jedoch Funktio­na­lität oder Ästhetik nicht signifikant.
    • Geeignet für Anwen­dungen, bei denen das Erschei­nungsbild der Oberfläche wichtig ist, aber nicht entscheidend.

Q4: Grober Abschluss

    • Die Oberfläche weist sichtbare Unregel­mä­ßig­keiten auf, und der Abschluss ist deutlich rau.
    • Unregel­mä­ßig­keiten können das Erschei­nungsbild beein­träch­tigen, die Oberfläche ist jedoch funktionsfähig.
    • Typischer­weise verwendet in Anwen­dungen, bei denen das Erschei­nungsbild nachrangig zur Funktio­na­lität ist und eine grobere Oberfläche akzep­tabel ist.

Vlies­tapete

Tapete, die aus einem Vlies­stoff herge­stellt ist, bekannt für ihre Haltbarkeit und einfache Installation.

W

Wandflä­chen­schutz

Maßnahmen oder Abdeckungen, die aufge­tragen werden, um die Oberfläche von Wänden vor Schäden oder Flecken zu schützen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Fassa­den­schutz.

Wasser­fleck

Verfärbung, verur­sacht durch Wasser, oft an Decken oder Wänden als Folge von Lecks oder Feuch­tigkeit zu sehen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Flecken Isolier­spray.

Werkzeug

Werkzeuge sind Instru­mente oder Geräte, die bei Bau- und Renovie­rungs­ar­beiten verwendet werden. Im Zusam­menhang mit Wandver­klei­dungen könnten dies Scheren zum Schneiden von Tapeten, Pinsel zum Auftragen von Farben oder Rollen zum Anbringen von Wandver­klei­dungen sein. Die richtige Auswahl und Verwendung von Werkzeugen beein­flusst maßgeblich die Qualität der Arbeit.

Werkzeug Sycofix

Ein Werkzeug, das mit der Marke oder dem Produkt SYCOFIX in Verbindung steht und in der Bauin­dustrie oder verwandten Branchen verwendet wird. Siehe unsere passenden SYCOFIX-Hilfs­mittel für einfache Anwendungsprozesse.

Z

Zelleim

Klebstoff, der aus Zellulose herge­stellt ist und oft bei der Tapeten­an­wendung verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren  SYCOFIX® Zell-Leimkon­zentrat.

Zement­schleier

Rückstand oder dünnflä­chiger Zementfilm, der oft nach Bau- oder Renovie­rungs­ar­beiten auf Oberflächen zurück­bleibt. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Salpeter- und Zement­schleier­ent­ferner.

Zugluft

Die Bewegung von Luft in einem begrenzten Raum, die in der Regel durch Tempe­ra­tur­un­ter­schiede oder Druckun­gleich­ge­wichte verur­sacht wird.