Sieder Lexikon

Das Sieder Lexikon hat den Anspruch alle Begriffe rund um das Renovieren einfach und verständlich zu erklären.
Um Ihnen als Benutzer des Lexikons und als Anwender der SYCOFIX® und Sophia® Produkte ein perfektes Ergebnis zu ermöglichen.

A    B    C    D    E    F    G    H    I   J   K   L   M   N    O   P    Q    R    S   T    U    V   W    X    Y  Z

SYCOFIX Figur mit Lupe

A

Abbeizen

Das Entfernen alter und schadhafter Anstriche wie Lacke, Ölfarben oder Dispersionsfarben erfolgt häufig durch den Einsatz von sogenannten Abbeizmitteln  wie z.B. SYCOFIX® Farb- und Lackabbeizer oder Lösemittelgemischen als Abbeizmittel wie z.B. SYCOFIX® Universal Abbeizer extra-stark. Unter Abbeizen versteht man ein chemisches Verfahren, bei dem Farbschichten mit Hilfe alkalischer oder lösemittelbasierter Substanzen aufgeweicht und anschließend leicht abgeschabt oder abgewaschen werden. Diese Methode wird besonders dann angewendet, wenn mechanisches Abschleifen zu aufwendig oder schädlich für den Untergrund wäre. Wichtig ist dabei, die behandelten Flächen gründlich nachzureinigen und geeignete Schutzausrüstung wie Handschuhe oder Schutzbrille zu tragen, da Abbeizmittel stark ätzend oder gesundheitsschädlich sein können.

Abbinden

Unter Abbinden versteht man den Prozess, bei dem ein Material vom flüssigen oder pastösen Zustand in einen festen Zustand übergeht. Man unterscheidet dabei zwischen chemischem Abbinden, das auf irreversiblen chemischen Reaktionen beruht (z. B. bei Zement oder Gips, wo Hydratations- oder Kristallisationsprozesse stattfinden), und physikalischem Abbinden, das durch rein physikalische Prozesse (z.B. das Verdunsten von Wasser oder Lösemitteln) gekennzeichnet ist und daher reversibel sein kann. Während chemische Abbindevorgänge in der Regel eigenständig und unabhängig von äußeren Einflüssen ablaufen, kann die Geschwindigkeit physikalischen Abbindens gezielt durch Faktoren wie Temperatur, Luftzirkulation oder Luftfeuchtigkeit beeinflusst werden. Der Begriff wird häufig in Bauwesen, Maler- und Lackiertechnik sowie in der Herstellung von Baustoffen, Klebstoffen oder Farben verwendet, um den Übergang in die nutzbare Endfestigkeit zu beschreiben.

Abdeckbänder- und Folien

Abdeckbänder und Abdeckfolien dienen dazu, empfindliche Flächen, Gegenstände oder Arbeitsbereiche während Renovierungs-, Maler- oder Reinigungsarbeiten zuverlässig vor Verschmutzungen, Farbspritzern oder aggressiven Reinigungsmitteln zu schützen. Abdeckfolien oder Planen kommen vor allem bei großen Flächen oder ganzen Räumen zum Einsatz, etwa um Böden, Möbel oder Fensterfronten vollständig zu isolieren. Selbstklebende Abdeckbänder hingegen werden vorwiegend für kleinere Bereiche oder präzise Kantenabdeckungen genutzt, beispielsweise beim Streichen von Wänden oder Lackieren von Oberflächen. Sie ermöglichen saubere Farbkanten und lassen sich nach Abschluss der Arbeiten meist rückstandsfrei entfernen.

Abdichten

Abdichten bezeichnet das gezielte Verschließen von Undichtigkeiten, Leckagen oder porösen Stellen, um das Eindringen oder Austreten von Luft, Wasser, Geräuschen oder anderen Stoffen zu verhindern. Beispiele sind das Abdichten von Fenstern gegen Zugluft, das Schützen von Gebäuden gegen Feuchtigkeitseintritt oder das Abdichten von Behältern, um ein Auslaufen zu vermeiden. Je nach Anwendungsgebiet kommen unterschiedliche Materialien und Systeme wie Dichtbänder, Silikone, Acrylate, Dichtprofile oder spezielle Dichtstoffe zum Einsatz. Unter der Marke SYCOFIX® gibt es abgestimmte Lösungen wie SYCOFIX® Premium Universal Silikon und SYCOFIX® Universal Acryl, die sich dank praktischen Kartuschenverpackungen besonders einfach und sauber verarbeiten lassen.

Abdichtung

Unter Abdichtung versteht man im Bauwesen alle Maßnahmen, die verhindern sollen, dass Wasser oder Feuchtigkeit in ein Bauwerk eindringt und Schäden verursacht. Besonders wichtig ist die Abdichtung von erdberührten Bauteilen wie Fundamenten, Kellern oder Bodenplatten, um diese vor Bodenfeuchte, Stauwasser oder drückendem Grundwasser zu schützen und so die Wasserdichtigkeit des Gebäudes sicherzustellen. Ein Spezialfall ist die Dachabdichtung, die Gebäude vor Niederschlagswasser bewahrt, sowie die Fugenabdichtung, die im Innen- und Außenbereich das Eindringen von Feuchtigkeit an Bauteilanschlüssen oder Dehnfugen verhindert. Je nach Belastung und Anwendungsbereich kommen hierfür Materialien wie Bitumenbahnen, Flüssigkunststoffe, Dichtschlämmen oder spezielle Folien- und Bahnsysteme zum Einsatz.

Abgerieben/abreiben

Abreiben bezeichnet die schonende Entfernung von Material oder Schichten durch Reiben, Schleifen oder Wischen. Dieser Vorgang wird entweder genutzt, um unerwünschtes Material wie Rückstände, lose Partikel oder alte Farbschichten zu beseitigen, oder um Oberflächen von Verschmutzungen und Verunreinigungen zu reinigen. Je nach Untergrund und Ziel des Abreibens kommen unterschiedliche Hilfsmittel wie Schleifschwämme, Tücher, feinkörniges Schleifpapier oder Polierpads zum Einsatz. In der Oberflächenbearbeitung dient das Abreiben zudem oft dazu, eine glattere Struktur zu erzielen oder die Haftung nachfolgender Beschichtungen zu verbessern.

Abgezogen

Als abgezogen bezeichnet man eine Fläche, die durch das Abziehen geglättet und auf ein gleichmäßiges Niveau gebracht wurde. Dabei wird das aufgetragene Material, wie etwa Mörtel, Putz oder Estrich, mit langen Latten, sogenannten Abziehlatten, oder Rohren verteilt und gleichzeitig geebnet. Durch diese Technik entsteht eine glatte, ebene Oberfläche, die für weitere Arbeiten wie Verputzen oder Fliesenlegen vorbereitet ist. Das Abziehen ist ein wichtiger Schritt bei der Verarbeitung von Baustoffen, um eine qualitativ hochwertige Oberfläche sicherzustellen.

Ablaugemittel

Ablaugemittel sind spezielle Abbeizmittel, die vor allem zur Entfernung alter Lack- und Farbschichten von Holzoberflächen und Möbeln verwendet werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Abbeizern sind Ablaugemittel meist lösungsmittelfrei und wirken stark alkalisch, wodurch sie die Farbschichten schonend aufquellen und ablösen, ohne das Holz zu beschädigen. Diese Produkte sind besonders geeignet, um empfindliche Holzarten oder kunstvoll gearbeitete Möbel zu behandeln, da sie das Material weniger angreifen. Ablaugemittel, wie der SYCOFIX® Farb- und Lackabbeizer , ermöglicht so eine gründliche und zugleich schonende Vorbereitung für neue Anstriche.

Ablöser

Ablöser sind chemische Mittel, die speziell entwickelt wurden, um das Entfernen alter Tapeten zu erleichtern. Sie sind entweder gebrauchsfertig, als Konzentrat oder als Trockenpulver erhältlich, das vor Gebrauch mit Wasser angerührt wird. Ablöser wirken, indem sie den getrockneten Tapetenkleister aufweichen und dadurch das Ablösen der Tapete deutlich erleichtern, wie beispielsweise der SYCOFIX® Tapetenablöser extra-stark. Bei besonders widerstandsfähigen Tapeten, etwa solchen mit wasserfesten Beschichtungen oder mehreren Farbschichten, empfiehlt es sich, vor der Behandlung eine Nagelwalze (auch Igelwalze genannt) zu verwenden. Diese perforiert die Oberfläche, sodass der Ablöser besser in den Kleister eindringen und seine Wirkung entfalten kann.

Ablüftzeit

Die Ablüftzeit ist die Zeitspanne in Minuten, die ein Klebstoff nach dem Auftragen benötigt, um eine sehr gute Verklebung bzw. Fixierung zu erzielen. Dabei wird die optimale Anfangsklebkraft bzw. Anfangshaftung mit der zu verklebenden Oberfläche aufgebaut. Wird die Ablüftzeit nicht eingehalten, ist das Lösungsmittel nicht ausreichend restlos verdunstet. Infolgedessen führt dies zu unterschiedlichen Klebe- und Haftungsproblemen. Lediglich sind mögliche Blasenbildungen zu beobachten. Ändert SYCOFIX® Vliesrücken Bodenbelagfixierung die Farbe von trüb zu transparent, ist das Lösemittel verdunstet und die Ablüftzeit beendet.

Abmehlen

Das Abmehlen ist ein anderer häufig benutzter Begriff für Absanden.

Abmessungen

Abmessungen beschreiben die Maße von Tapetenrollen, insbesondere deren Breite und Länge. Diese Angaben sind bei jeder Rolle außen deutlich sichtbar auf dem Etikett oder der Verpackung zu finden. Eine sogenannte Eurorolle hat standardmäßig eine Breite von 0,53 m und eine Länge von 10,05 m, was einer Gesamtfläche von etwa 5,33 m² entspricht. Beim Vergleich von Preisen verschiedener Tapeten ist es sinnvoll, den Preis pro Quadratmeter zugrunde zu legen, da es neben der Eurorolle auch Rollen mit abweichenden Maßen gibt, die sich in Fläche und Preis unterscheiden können.

Abreißfestigkeit

Haftzugfestigkeit (siehe dort) wird häufig auch als Abriebfestigkeit bezeichnet und ist ein Maß für die Haftung einer Beschichtung an einem Untergrund.

Abrieb

Abrieb bezeichnet das Material, das durch mechanische Beanspruchung oder Reibung von Oberflächen wie Putz, Beton oder anderen Baustoffen abgetragen wird. Dabei handelt es sich oft um feine Partikel oder Staub, die durch das Abschleifen, Begehen oder Abreiben entstehen. Abrieb kann sowohl unerwünschte Abnutzung darstellen als auch bei der Oberflächenvorbereitung gezielt herbeigeführt werden, etwa vor dem Auftragen von Beschichtungen oder Anstrichen.

Abriebfestigkeit

Die Abriebfestigkeit beschreibt die Widerstandsfähigkeit von Oberflächen, beispielsweise Wandfarben, gegenüber mechanischer Beanspruchung durch Reibung oder Wischen. Besonders wichtig ist hierbei die Nassabriebfestigkeit, die angibt, wie gut die Farbe Feuchtigkeit und Reibung standhält.

  • Nassabriebklasse I stellt die höchste Qualitätsstufe dar und wird für Innenfarben verwendet, die in stark beanspruchten öffentlichen Bereichen wie Schulen, Krankenhäusern, Küchen oder Schwimmbädern zum Einsatz kommen.
  • Nassabriebklasse II entspricht ebenfalls einer hohen Beständigkeit und ist speziell für Feuchträume wie Küchen, Duschen und Bäder geeignet.
  • Nassabriebklasse III findet man bei Innenfarben , welche für den privaten Hausgebrauch z.B. in Wohn- Schlaf und Kinderzimmern verwendet werden, z.B. SYCOFIX® Diamant Weiss sowie SYCOFIX® Ambiente Weiss.
  • Nassabriebklasse IV ist für Räume mit geringer Nutzung oder Beanspruchung gedacht.
  • Nassabriebklasse V umfasst Farben mit der geringsten Abriebfestigkeit, dafür aber mit hoher Diffusionsfähigkeit, wie etwa SYCOFIX® Streichkalk, die ideal für Keller oder Garagen sind.

Die Wahl der passenden Abriebklasse ist entscheidend, um die Langlebigkeit und Optik von Anstrichen entsprechend der Beanspruchung sicherzustellen.

Abrollgeräte

Abrollgeräte kommen vor allem bei der Tapezierarbeit zum Einsatz und dienen dazu, Tapetenbahnen kontrolliert und genau abzurollen. Sie werden entweder an Malerleitern befestigt oder als eigenständige Tischgeräte genutzt. Mit ihrer Hilfe lassen sich Tapetenbahnen gleichmäßig abwickeln und auf die gewünschte Länge zuschneiden. Zusätzlich kann oft ein Meterzähler als Zubehör integriert werden, der das genaue Messen der Bahnlänge erleichtert und somit Materialverschwendung reduziert. Abrollgeräte sorgen für eine effizientere und sauberere Arbeitsweise beim Tapezieren.

Abperleffekt

Der Abperleffekt, auch bekannt als Lotus- oder Lotusblumeneffekt, beschreibt die Eigenschaft einer Oberfläche, Wasser sehr schlecht zu benetzen. Auf solchen hydrophoben (wasserabweisenden) Oberflächen bleiben Wassertropfen kugelförmig und haften nicht flächig an, sondern bilden einzelne Tropfen. Diese sammeln sich und verbinden sich zu größeren Tropfen, die durch ihr Eigengewicht irgendwann so schwer werden, dass die Adhäsionskräfte zwischen Wasser und Oberfläche überwunden werden und die Tropfen abperlen oder einfach abrollen. Dadurch wird die Oberfläche effektiv vor Feuchtigkeit geschützt und Verschmutzungen können leichter abgewaschen werden. Produkte wie SYCOFIX® Fassadenschutz oder SOHPIA® Speziallasur water pearl water pearl statten Fassaden und Oberflächen gezielt mit diesem effektiven Abperleffekt aus.

Absanden

Das Absanden ist das einfache Ablösen von Partikeln oder Körnern aus der Oberfläche eines Materials, wie z.B. Putz oder Beton. Dies ist an der bröseligen Struktur zu erkennen und geschieht durch Reiben mit der Hand oder Abfegen mit einem Besen und. Die Begriffe Absanden und Kreiden von Anstrichen dürfen miteinander nicht verwechselt werden. Die Ursache für das Absanden ist ein instabiler Untergrund, durch den der Zusammenhalt der einzelnen Bestandteile vermindert oder aufgelöst wird. Durch natürliche Witterungseinflüsse, wie z.B. saurer Regen, kann eine Zerstörung des Bindemittels stattfinden. Des Weiteren kann durch Härtung oder Auswirkung von bauschädigenden Salzen, wie z.B. Salze der starken Salpetersäure, ein schneller Wasserentzug auftreten.

Absolute Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit (die Menge an Wasserdampf in der Luft) kann absolut und relativ bestimmt werden. Absolute Luftfeuchtigkeit ist der tatsächliche maximale Gewichtsanteil des Wasserdampfes an einem festgelegten Luftvolumen. Der Wert wird in g/ angegeben und ist von Temperatur und Luftdruck unabhängig. Dabei werden die Nebel-, Regentröpfchen und Eiskristalle, die in der Luft schweben, nicht berücksichtigt. Man spricht von einer „trockenen“ Luft. Wird die von der trockenen Luft maximal aufnehmbare Menge des Wasserdampfes erreicht, ist die Luft nicht mehr trocken, sondern gesättigt. Hierbei reguliert sich der Maximalwert durch Umwandlung vom Wasserdampf in die flüssige Form, wie z.B. in Schnee, Regen oder Nebel.

Absorption (der Sonnenstrahlung)

Absorption (der Sonnenstrahlung) beschreibt die Aufnahme von Sonnenenergie, insbesondere der Infrarotstrahlung (IR-Strahlung), durch Bauteile oder Beschichtungen. Infrarotstrahlung (IR-Strahlung), auch als Wärmestrahlung bekannt, ist unsichtbares Licht, das wir nicht sehen, aber als Wärme spüren können – ähnlich wie bei einem warmen Kaminfeuer oder der aufgeheizten Motorhaube eines Autos in der Sonne. Sie ist ein Teil des Sonnenspektrums, der beim Auftreffen auf Oberflächen in Wärme umgewandelt wird, wodurch sich diese fühlbar erwärmen.

Die Menge der absorbierten Strahlung hängt dabei stark von der Farbgestaltung und der Helligkeit der Oberfläche ab: Dunkle und matte Flächen nehmen mehr Wärme auf, während helle und reflektierende Oberflächen weniger absorbieren.

  • Dunkles T-Shirt im Sommer: Aufgrund des höheren Absorptionsgrades  erwärmt sich ein dunkles Textil deutlich stärker als ein helles.

  • Schwarzes Auto: Lackierungen mit geringer Reflexion, insbesondere in Schwarz, absorbieren einen großen Anteil der Sonneneinstrahlung und führen so zu einer schnelleren und intensiveren Erwärmung der Karosserie im Vergleich zu hellen, reflektierenden Lacken.

  • Hausdächer: Dunkle Dachziegel weisen eine höhere Wärmeaufnahme und -speicherung auf als helle Ziegel, was zu einer verstärkten Aufheizung der Gebäudehülle beiträgt.

Durch den gezielten Einsatz spezieller IR-reflektierender Pigmente in Farben und Beschichtungen kann die Aufnahme von Wärmestrahlung reduziert werden, was zur Senkung der Oberflächentemperatur und zur Verbesserung des thermischen Komforts beiträgt.

Absperrfolie

Absperrfolie ist eine Feuchtigkeitssperre, die auf Böden verlegt wird, bei denen mit aufsteigender oder von unten kommender Feuchtigkeit gerechnet werden muss – zum Beispiel bei nicht unterkellerten Böden. Vor der Installation von Bodenbelägen wie Teppich, Laminat oder Parkett wird die Absperrfolie eingebracht, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern und so Schäden am Belag zu vermeiden. Sie wirkt als Barriere, die Feuchtigkeit vom Untergrund abhält und somit die Langlebigkeit und Stabilität des Bodenbelags unterstützt.

Absperrmittel

Absperrmittel, auch als Isoliergrund oder Sperrgrund bezeichnet, sind spezielle Voranstriche, die das Durchdringen von verfärbenden Stoffen aus dem Untergrund verhindern. Sie blockieren unerwünschte Flecken, die beispielsweise durch Nikotin, Wasser oder holztypische Inhaltsstoffe verursacht werden können. Durch die Anwendung eines Absperrmittels wird verhindert, dass diese Verunreinigungen in nachfolgenden Beschichtungen sichtbar bleiben oder durchschlagen. Ein typisches Beispiel ist der filmbildende Voranstrich SYCOFIX® Isolierweiß , der zuverlässig Flecken isoliert und so eine gleichmäßige und saubere Oberfläche für den folgenden Anstrich schafft.

Absperrtapete

Absperrtapeten sind spezielle Tapeten, die mit einer wasser- und ölabweisenden Folie ausgestattet sind. Diese Schutzschicht verhindert das Durchdringen von Öl- und Wasserflecken, die sonst den Untergrund oder die Wandverkleidung beschädigen oder verfärben könnten. Absperrtapeten werden häufig in Räumen eingesetzt, in denen erhöhte Feuchtigkeits- oder Fettbelastungen auftreten, wie beispielsweise in Küchen oder Badezimmern. Durch ihre schützende Wirkung sorgen sie dafür, dass die Wandoberflächen länger sauber und unversehrt bleiben.

Abtönfarben

Abtönfarben sind besonders intensiv gefärbte Farben, die verwendet werden, um weiße Farben einzufärben bzw. abzutönen. Abtönfarben gibt es für alle Farbsysteme wie z.B. Dispersions- und Silikatfarben, Lehmfarbe, Lacke etc. Mit SOPHIA® Color-Plus Konzentraten und SOPHIA® Metalleffektfarben lassen sich die Dispersionsfarbe SYCOFIX® Ambiente weiss, die Silikatfarbe SYCOFIX® Diamant weiss, SYCOFIX® Streichkalk und die ökologische SYCOFIX® Lehmfarbe individuell, kreativ und nach persönlichem Geschmack abtönen.

Abtönen

Um einen bestimmten Farbton zu erreichen, werden zwei oder mehrere Farbtöne aufeinander abgestimmt. So werden zur Gewinnung des Farbtons rosa die Farben weiß und rot miteinander vermischt. Durch Variieren des Mischungsverhältnisses können hellere oder intensivere Nuancen erhalten werden. Durch weitere Zugabe von schwarz zu rosa wird der Farbton altrosa erzielt. Die ideal aufeinander abgestimmten SOPHIA® Color-Plus Konzentrate eignen sich hervorragend zum Abtönen der eigenen Lieblingsfarbe.

Abtropfprofile

Abtropfprofile sind speziell geformte Bauelemente, die an Fensterbänken, Türen oder anderen Bauteilen angebracht werden, um das kontrollierte Abtropfen von Wasser zu gewährleisten. Sie verhindern, dass Regenwasser oder Kondenswasser unkontrolliert an Fassaden oder Gebäudeteilen entlangläuft und dadurch Verschmutzungen oder Schäden verursacht. Durch das gezielte Ableiten des Wassers schützen Abtropfprofile die Bausubstanz vor Feuchtigkeitseintritt und helfen, Verfärbungen und Ablagerungen durch mitgeführte Schmutzpartikel zu vermeiden.

Abziehbare Tapeten

Abziehbare Tapeten sind Tapeten, die sich trocken, also ohne Einweichen mit Wasser oder speziellen Tapetenablösern, von der Wand entfernen lassen. Dabei können sie entweder vollständig abgezogen werden oder – wie bei den sogenannten spaltbaren Tapeten – lässt sich nur die obere Dekorschicht ablösen. Letztere hinterlassen eine dünne Papierträgerschicht, die bei guter Verklebung problemlos als Untergrund für einen neuen Tapetenanstrich genutzt werden kann. Diese Eigenschaft erleichtert Renovierungsarbeiten erheblich und spart Zeit bei der Vorbereitung der Wände.

Aceton

Aceton ist der gebräuchliche Name für die chemische Verbindung Propanon oder Dimethylketon. Es handelt sich um ein organisches, farbloses und leicht flüchtiges Lösungsmittel mit einem charakteristisch süßlichen Geruch. Als Mitglied der Gruppe der VOC (Volatile Organic Compounds – leichtflüchtige organische Verbindungen) kann Aceton leicht explosive Dämpfe bilden, weshalb beim Umgang Vorsicht geboten ist.

Aceton ist ein sehr effektiver Fett- und Öllöser, weshalb bei direktem Kontakt ohne Schutzhandschuhe die Haut austrocknen, spröde und rissig werden kann. Es dient zudem als wichtiger Ausgangsstoff für die Herstellung zahlreicher organischer Verbindungen, am bekanntesten ist dabei das Acrylglas, das auch unter dem Markennamen Plexiglas® bekannt ist.

Aufgrund seiner starken Lösungswirkung gegenüber vielen Kunststoffen und Lacken wird Aceton häufig als Klebstoff, vor allem für Acrylglas, verwendet. Im privaten Gebrauch sollte vor der Anwendung stets geprüft werden, ob die zu behandelnden Oberflächen oder Kunststoffe beständig gegen Aceton sind, um Beschädigungen zu vermeiden. Aceton ist auch der Hauptbestandteil vieler Nagellackentferner.

Acryl

Acryl ist ein Sammelbegriff für alle Substanzen, die eine Acrylgruppe besitzen.

Acrylat

Acrylate sind chemische Verbindungen, die zur Gruppe der Salze und Ester der Acrylsäure gehören und eine Unterkategorie des Acryls darstellen. Im Bauwesen beziehen sich Acrylate hauptsächlich auf Kunststoffdispersionen, die auf Acrylat- oder Polyacrylatharz basieren. Diese Dispersionen werden als Bindemittel in verschiedenen Produkten wie Farben, Grundierungen und Dichtstoffen eingesetzt. Durch ihre vielseitigen Eigenschaften verbessern Acrylate die Haftung, Flexibilität und Wetterbeständigkeit von Beschichtungen und sorgen für dauerhafte und widerstandsfähige Oberflächen.

Acrylat/Acryl-Hydrosol

Acrylat- oder Acryl-Hydrosole sind wässrige Dispersionen (Hydrosole), die auf Acrylat- oder Acrylpolymer-Basis hergestellt werden. Sie bestehen aus fein verteilten Kunststoffpartikeln, die in Wasser suspendiert sind. Diese Hydrosole werden im Bauwesen häufig als Bindemittel in Farben, Putzen, Grundierungen und Dichtstoffen eingesetzt. Durch ihre wasserbasierte Zusammensetzung sind sie umweltfreundlicher und weisen gute Haft- sowie Flexibilitätseigenschaften auf, die zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit und Witterungsbeständigkeit von Beschichtungen beitragen.

Acryldichtstoff

… ist ein universeller Dichtstoff auf Wasserbasis, der zum Abdichten von Fugen und Rissen im Innen- und Außenbereich verwendet wird.

Typische Einsatzbereiche

  • Anschlussfugen zwischen Wand und Decke
  • Risse im Putz oder Mauerwerk
  • Anschlussfugen an Fenster- und Türrahmen
  • Übergänge zwischen verschiedenen Baustoffen (z. B. Holz und Putz)

Nutzen

  • Um Spalten gegen eindringendes Wasser zu schützen
  • Einfach zu verarbeiten, überstreichbar, geruchsarm
  • Eignet sich besonders für optische und leicht beanspruchte Abdichtungen
  • Für Innen- und Außenfugen

–>Der Dichtstoff SYCOFIX® Universal Acryl ist hierfür optimal geeignet.

Acryldispersionsdichtstoff

  • Acryl: Der Hauptbestandteil ist ein Kunststoff (Acrylharz), der nach dem Trocknen elastisch bleibt.
  • Dispersion: Das Material besteht aus fein verteilten Kunststoffteilchen in Wasser. Beim Trocknen verdunstet das Wasser und der Dichtstoff härtet aus.
  • Dichtstoff: Zum Abdichten von Fugen, um das Eindringen von Luft, Staub oder Feuchtigkeit verhindern.

Acryl-Fugendichtstoff

Der Acryl-Fugendichtstoff eignet sich optimal zum Abdichten von Anschlussfugen, Spalten, Löchern und derartigen, die Bewegungen bzw. Belastungen ausgesetzt sein können. Hochwertige Acryl-Fugendichtstoffe, wie z.B. SYCOFIX® Universal Acryl, sind überstreichbar und hochelastisch.

Acrylharzlacke

Acrylharzlacke sind Lacke, deren Bindemittel auf Acrylharz oder Polyacrylharz basieren. Diese Lacke zeichnen sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und Chemikalien aus. Zudem bieten sie eine gute Haftung auf verschiedenen Untergründen und trocknen schnell. Aufgrund ihrer Flexibilität und Beständigkeit werden Acrylharzlacke häufig im Innen- und Außenbereich eingesetzt, beispielsweise für Holz-, Metall- oder Kunststoffoberflächen.

Acryllack

Acryllack ist ein häufig benutzter, gängiger Begriff für Acrylharzlack.

Additive

Additive sind Hilfsstoffe, die in geringen Mengen Bauprodukten oder anderen Materialien zugesetzt werden, um deren Eigenschaften gezielt zu verbessern oder neue Funktionen zu ermöglichen. Moderne Bauprodukte enthalten meist mehrere verschiedene Additive, um Herstellung, Verarbeitung und Lagerung zu optimieren. Zu den häufigsten Einsatzgebieten gehören das Verhindern von Schaum (Entschäumer), das Erhöhen der Viskosität (Verdicker), das Verbessern der Benetzbarkeit (Netzmittel), die Stabilisierung von Dispersionen (Dispergiermittel) sowie das Steuern des Trocknungsverlaufs (Beschleuniger oder Verzögerer). Weitere wichtige Funktionen sind das Verbessern des Fließverhaltens, das Verhindern von Absetzen von Feststoffen (Antiabsetzmittel) und die Unterstützung der Filmbildung. Ohne Additive wären viele moderne Baustoffe in ihrer Leistungsfähigkeit und Verarbeitbarkeit deutlich eingeschränkt.

Adhäsion

Die Adhäsion (auch Adhäsionskraft oder Klebekraft) ist eine Haftung zweier unterschiedlicher Stoffe an ihren Berührungsflächen. Dies geschieht durch die zwischenmolekularen Wechselwirkungen bzw. Anziehungskräfte, welche mechanischer, chemischer oder physikalischer Natur sein können.

Adhäsionsbruch

Bei einem Adhäsionsbruch lösen sich zwei Materialien an ihrer Grenzfläche voneinander ab – also genau dort, wo sie eigentlich zusammenhaften sollten.

Beispielsweise kann sich eine Fliese vom Untergrund lösen, weil die Haftung (Adhäsion) zwischen Kleber und einem der beiden Materialien versagt hat. Dabei bleibt der Kleber entweder komplett am Untergrund oder komplett an der Fliese haften. Die andere Seite ist dann auffällig „sauber“.
Das ist der entscheidende Unterschied zu anderen Brucharten.

Häufige Ursachen

Ein Adhäsionsbruch entsteht meist durch Verarbeitungs- oder Untergrundprobleme:

  • Untergrund war staubig, fettig oder nicht grundiert
  • falscher oder minderwertiger Fliesenkleber
  • Kleber wurde zu lange offengelassen („Hautbildung“)
  • unzureichendes Andrücken der Fliese
  • falsche Verarbeitungstemperatur oder zu schnelle Austrocknung
  • fehlende Haftbrücke bei schwierigen Untergründen (z. B. glatter Beton)

Adhäsionskraft

Ist die physikalische Anfangshaft – oder Klebkraft zwischen zwei unterschiedlichen Atomen, Molekülen oder Stoffen. Siehe Adhäsion.

Adhäsionsriss

Ein Adhäsionsriss (auch Adhäsionsbruch) ist ein Riss, der entsteht, wenn zwei Materialien oder Schichten nicht ausreichend stark aneinanderhaften. Bei der Innenrenovierung sieht man das häufig zwischen:

  • alter und neuer Putzschicht
  • Spachtelmasse und Untergrund
  • Farbe und Putz
  • Gipskartonfugen
  • unterschiedlichen Baustoffen (z. B. Beton und Putz).

Typische Merkmale:

  • oft relativ geradlinig,
  • entlang von Übergängen oder Schichtgrenzen
  • eher oberflächlich
  • kein statischer Gebäudeschaden

Häufige Ursachen:

  • Untergrund nicht grundiert
  • Staub/Fett/alte Farbe nicht entfernt
  • falsche Trocknungszeiten
  • unterschiedliche Materialbewegungen
  • zu glatte oder zu saugende Untergründe

Reparatur:

  1. lose Stellen entfernen
  2. Riss leicht öffnen
  3. grundieren (z.B. mit SYCOFIX System Tiefgrund)
  4. mit geeignetem Füllstoff/Spachtel schließen (z.B. mit SYCOFIX MUR Super Haftspachtel)
  5. ggf. Armierungsgewebe einarbeiten
  6. neu beschichten

Akustikputz

Akustikputz ist ein mineralischer Spezialputz mit einer porösen Struktur, die durch Zugabe von Porenbildnern entsteht. Diese Poren sorgen dafür, dass Schallwellen in das Material eindringen können. Dort werden sie durch Reibung mit der Luft in den Poren gedämpft und in Wärme umgewandelt — das reduziert die Schallreflexion und verbessert die Raumakustik.

Wichtig ist, dass die Poren richtig dimensioniert sein müssen, damit die Schallwellen effektiv absorbiert werden können. Je dicker der aufgetragene Putz, desto stärker die Schalldämmung. Allerdings ist Akustikputz empfindlich gegenüber mechanischen Belastungen, also nicht ideal für stark beanspruchte Flächen.

 

Alarmtapete

Alarmtapete oder Alarmdrucktapete ist der alte Begriff für Flächenüberwachungssystem. Siehe dort.

Algen

Algen sind Organismen die Photosynthese betreiben. Sie sind einfacher aufgebaut wie höhere Pflanzen. Algen werden grob in Mikroalgen (Einzeller) und Makroalgen, Bis zu 50 Meter lange Seetange aufgeteilt. Es gibt hunderttausende Arten von Algen in vielen Farben und Formen. Für die Photosynthese brauchen Algen nur Wasser und Kohlendioxid den sie in ihrem Chlorophyll mit Hilfe von Sonnenlicht in Glucose (Traubenzucker) und Sauerstoff umwandeln. Da sie quasi in jedem Lebensraum vorkommen haben sie großen Anteil am Sauerstoff- und Kohlendioxidgehaltes der Luft.

Vereinfachte Reaktionsgleichung der Photosynthese

Algenbefall

Algenbefall bezeichnet das sichtbare Wachstum von Algen auf Oberflächen, die dauerhaft oder regelmäßig feucht sind. Besonders häufig tritt er auf Fassaden, Dächern, Gehwegen oder Mauern auf. Typisch ist eine grünliche, manchmal auch bräunliche oder schwarze Verfärbung, die durch die Photosynthese-Pigmente der Algen verursacht wird.

Ursachen für Algenbefall:

  • Feuchtigkeit durch Regen, Tau oder hohe Luftfeuchtigkeit
  • Ungünstige Standortbedingungen, z. B. Nordseiten von Gebäuden mit wenig Sonneneinstrahlung
  • Raue oder saugfähige Oberflächen, die Wasser länger speichern
  • Luftverunreinigungen und Staub, die Nährstoffe für Algen liefern

Algizide

Algizide sind chemische Wirkstoffe oder Wirkstoffkombinationen aus der Gruppe der Biozide, die Algen abtöten oder deren Wachstum hemmen. Sie werden entweder direkt als Desinfektionsmittel auf betroffene Untergründe aufgetragen oder Putz- und Farbbeschichtungen zugesetzt, um einem Algenbefall vorzubeugen.

Algizide bieten jedoch keine dauerhafte Lösung, da sie mit der Zeit abgebaut oder ausgewaschen werden. Ohne die eigentlichen Ursachen für Algenbefall — wie anhaltende Feuchtigkeit oder ungünstige Standortbedingungen — zu beseitigen, können betroffene Flächen nach einiger Zeit erneut von Algen bewachsen werden.

Alkalifest

Alkalifest ist ein anderer häufig benutzter Begriff für Alkalibeständigkeit

Alkalität

Alkalität beschreibt, wie stark chemische Verbindungen, Stoffe, Substanzen oder deren Gemische in Anwesenheit von Wasser alkalisch reagieren. Die Alkalität von Beschichtungen wird häufig mit feuchtem Universalindikatorpapier geprüft, das durch eine Farbänderung die Stärke bzw. Höhe der Alkalität anzeigt. Alkalische Reaktionen entsprechen einem pH-Wert größer als 7. Liegt der pH-Wert unter 7, spricht man von Acidität (Säuregehalt).

Alkalibeständigkeit

Alkalibeständigkeit bezeichnet die Widerstandsfähigkeit von Stoffen, Gemischen, Untergründen oder Beschichtungen gegenüber alkalisch reagierenden Substanzen. Voraussetzung dafür ist häufig, dass das Material selbst eine gewisse Alkalität aufweist.

Alkydharz

Alkydharze sind synthetische wasserabweisende Polymere. Alkydharze gehören zur Gruppe der Kunstharze und werden durch Kondensation von mehrwertigen Alkoholen mit Säuren unter Zusatz von Fettsäuren und Ölen erhalten. Durch den Zusatz der Fettsäuren und Ölen können verschiedenste Eigenschaften des Harzes eingestellt werden. Chemisch gesehen gehören sie zur Gruppe der Polyester und sind eng verwandt mit Polyesterharzen.

Alkydharze unterscheidet man nach der Höhe des Ölgehaltes

  • <40 %: kurzölige Alkydharze
  • 40 bis 60 %: mittelölige Alkydharze
  • >60 %: langölige Alkydharze

sowie nach dem Trocknungsverhalten

  • lufttrocknende Alkydharze
  • ofentrocknende Alkydharze
  • nichttrocknende Alkydharze

Alkydharzlacke

Alkydharzlacke sind Lacke deren Bindemittel Alkydharze sind und häufig synonym gebraucht werden.

Allgemein anerkannte Regeln der (Bau-) Technik

Allgemein anerkannte Regeln der (Bau-) Technik sind technische Regeln, die auf wissenschaftlichen Grundlagen und fachlichen Erkenntnissen beruhen, in der Praxis erprobt und bewährt sind. Sie haben sich als verbindliches Gedankengut der in dem jeweiligen Fachgebiet tätigen Personen etabliert und werden von der Mehrheit als richtig anerkannt und angewandt.

Allgemeine Bauartengenehmigung

Nach europäischer Rechtsprechung der neue und gültige Begriff für allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ).

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ)

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) ist ein vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) ausgestelltes Dokument, das den Nachweis der Verwendbarkeit bzw. Anwendbarkeit von Bauprodukten oder Bauarten erbringt, die anderweitig nicht geregelt sind (z. B. Wärmedämm-Verbundsysteme oder Wärmedämmstoffe). Die Rechtsgrundlage bildet die Musterbauordnung im Rahmen der Musterverwaltungsvorschrift Technischer Baubestimmungen (MVVTB).

Altanstrich

Altanstriche sind bereits vorhandene Farbschichten auf einem Untergrund, wie zum Beispiel Dispersions-, Latex-, Leim- oder Kalkfarben. Möchten Sie diese überstreichen, muss die Tragfähigkeit des bestehenden Anstrichs für den Folgeanstrich geprüft werden. Leim- und Kalkfarben sollten grundsätzlich entfernt werden. Die Vorgehensweise ähnelt der bei Alttapeten. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Tapetenablöser extra-stark Spray.

 

Alterung

Die Alterung ist eine im Laufe der Zeit irreversible Veränderung von spezifischen Baustoffeigenschaften durch Witterung und Klima. Um sich verändern zu können, müssen verschiedene Voraussetzungen vorhanden sein. Die wichtigsten sind Licht, Wärme, Feuchtigkeit, Luft, Luftverschmutzung sowie elektromagnetische Sonnenstrahlung, wie z.B. UV- und Röntgenstrahlung. Des Weiteren tritt die Alterung besonders bei den Baustoffen im Außenbereich auf und ist von der Art des Bindemittels, dem Schichtaufbau und der Schichtdicke sowie der am entsprechenden Material vorhandenen Belastung abhängig. Gleichermaßen können die Belastungen aus dem Untergrund durch Salze und Feuchte zur frühzeitigen Alterung führen.

 

Alttapete

Alttapeten weisen häufig unschöne Mängel auf und können nicht einfach übertapeziert werden. Reparaturstellen, unsaubere Übergänge, Lufteinschlüsse sowie eine unzureichende Haftung am Untergrund erfordern eine restlose Entfernung der alten Tapete.

Für die Entfernung eignet sich besonders der SYCOFIX® Tapetenablöser extra stark. Bei kleineren Flächen ist das gebrauchsfertige SYCOFIX® Tapetenablöser extra-stark Spray optimal.

Festsitzende Raufasertapeten können zudem direkt mit dem SYCOFIX® System Fertigspachtel leicht überspachtelt werden, um einen perfekt vorbereiteten Untergrund für nachfolgende Arbeiten zu schaffen.

 

 

Aluminiumfolie

Aluminium das dünn zu einer Folie ausgewalzt wird und sehr oft nur als Alu-Folie bezeichnet wird. Im Baugewerbe wird sie zum Absperren von Flecken. Ausgelaufenem Öl, Salzausblühungen und als Dampfsperre eingesetzt. Aluminiumfolie gibt es kaschiert mit Papier und unkaschiert. Unkaschiert wird Alu-Folie überwiegend als Dampfsperre in hoch mit Wasserdampf belasteten Räumen eingesetzt. Kaschiert dient die Papierseite als Untergrund für Tapeten aller Art. Sie wird mit Dispersionskleber wie SYCOFIX® Fußbodenbelagkleber oder SYCOFIX® Universal Bodenbelagfixierung mit der Metallseite verklebt und nach dem Trocknen tapeziert. Die Aluminiumfolie ist auch Basismaterial für Metalltapeten.

 

 

Andrücken

Nach dem Anbringen der Tapetenbahn an der Wand (bzw. Decke), wird sie mit einer Tapezierbürste angedrückt. Dadurch wird der Kleister gleichmäßig verteilt. Es entstehen keine Luftblasen oder Falten und sie haftet besser. So sieht „andrücken“ in der Praxis aus:

Vorgehensweise:

  • Von der Mitte nach außen arbeiten: Luftblasen werden nach außen gedrückt
  • Werkzeug verwenden: Tapezierbürste, Kunststoffspachtel oder Nahtroller

Für einige Tapetenarten werden von den Herstellern bestimmte Andrückwerkzeuge, wie z.B. Rollen oder Walzen, vorgeschrieben.

  • Sanfter Druck: Fest genug, damit die Tapete haftet – aber nicht so stark, dass sie beschädigt wird oder Kleister herausquillt.
  • Besonders an den Kanten: Nähte müssen sauber angedrückt werden, damit sie später nicht aufgehen.

Warum ist das wichtig?

  • Verhindert Blasenbildung
  • Sorgt für eine glatte Oberfläche
  • Verbessert die Haftung der Tapete
  • Macht die Übergänge zwischen Bahnen unsichtbarer
  • Das „Andrücken“ ist ein entscheidender Schritt, damit die Tapete am Ende sauber, glatt und dauerhaft an der Wand sitzt.

Andrückrolle

Die Andrückrolle ist ein Werkzeug, das beim Tapezieren empfindlicher Tapeten zum Einsatz kommt, um diese schonend und ohne Beschädigung fest am Untergrund zu fixieren. Sie besteht aus einer weichen Rolle aus Gummi, Moosgummi oder PU-Schaum, befestigt an einem gebogenen Drahtbügel mit Handgriff. Durch sanftes Darüberrollen werden Luftbläschen herausgedrückt und die Tapete gleichmäßig an die Wand angedrückt.

Anfangshaftung

Die Anfangshaftung, auch als Anfangsklebkraft bezeichnet, ist die Fähigkeit eines Klebstoffes, unmittelbar nach dem Auftragen eine schnelle Haftung an der Oberfläche zu erzielen. Die Anfangsklebkraft hängt von den verschiedenen Faktoren ab. Um den Klebstoff schnell möglichst mit der Oberfläche in Kontakt zu bringen, müssen folgende Einflüsse betrachtet werden: sowohl die Zusammensetzung des Klebstoffes, die Beschaffenheit der Oberfläche, die Temperatur der Verarbeitung, der ausgeübte Druck während des Auftragens als auch die Art der zu verbindenden Materialien, die Klebstoffdicke, die Klebstoffmenge, das Alter des Klebstoffes und die Umgebungsbedingungen.

Anfangsklebekraft

Die Anfangsklebkraft ist eine andere Bezeichnung für die Anfangshaftung.

Anfertigungsnummernvergleich

Die Anfertigungsnummer – auch bekannt als Herstellungs-, Fertigungs- oder Chargennummer – weist darauf hin, aus welchem Produktionsdurchgang eine Tapetenrolle stammt. Der Vergleich dieser Nummern ist entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Rollen für eine Fläche aus derselben Charge stammen und somit keine Farb-, Muster- oder Strukturabweichungen auftreten. Nur so erhält man ein harmonisches Gesamtbild ohne störende Übergänge.

Anhydrit

Gips ist Calciumsulfat mit mehr oder weniger Kristallwasseranteilen und stellt ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Gruppe der Sulfate dar. Anhydrit hingegen ist die kristallwasserfreie Modifikation dieses Calciumsulfats (CaSO₄) und kommt als natürlicher Anhydritstein vor. Industriell wird Anhydrit durch Erhitzen von kristallwasserhaltigem Calciumsulfat—beispielsweise Gips oder Halbhydrat—hergestellt, wobei das Kristallwasser vollständig entzogen wird.

Anhydritbinder

Anhydritbinder ist ein Bindemittel in Gipsputzen oder bei der Zementherstellung aus Anhydrit. Er findet auch Verwendung bei der Herstellung von Calciumsulfat-Estrichen.

Anlauger und Entfetter

Zur Erzeugung eines sauberen, fettfreien sowie griffigen Untergrundes auf den bereits vorhandenen lackierten Flächen (z.B. Türen und Fenster) ist vor Lackier- und Anstricharbeiten eine Anwendung von SYCOFIX® Entfetter und Anlauger zu empfehlen.

Anmachwasser

Baustoffe in Pulverform – wie Gips, Zement, Spachtelmassen etc. – werden mit Anmachwasser verrührt, um sie verarbeitungsfähig zu machen und die richtige Konsistenz für die Anwendung herzustellen. In einigen Fällen übernimmt das Anmachwasser zusätzlich eine chemische Funktion, indem es den Abbindeprozess startet – etwa die Hydratation von Zement, die zur Aushärtung führt. Alternativ zum Anmachwasser wird auch der Begriff Zugabewasser verwendet. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Spezial- Fußboden Ausgleichsmasse Express-Direkt.

Anorganisch

Anorganisch ist im Bausektor eine andere Bezeichnung für mineralisch und das Gegenteil von organisch.

Anorganische Bindemittel

Anorganische Bindemittel sind mineralische Stoffe wie Gips, Kalk, Zement, Kaliwasserglas etc. die als Bindemittel für Zuschlagsstoffe und Gesteinskörnungen sind. Im Gegensatz zu organischen Bindemitteln, die physikalisch trocken und einen Film bilden, binden anorganische Bindemittel durch eine chemische Reaktion ab. Bei den anorganischen Bindemitteln unterscheidet man zwei Gruppen, die hydraulischen und nicht hydraulischen. Nicht hydraulische Bindemittel sind Wasser löslich und erhärten nur an der Luft durch Carbonatisierung wie z.B. der Kalk in SYCOFIX® Streichkalk oder durch hydratische Verfestigung wie z.B. der Gips in SYCOFIX® Haftputzgips. Hydraulische Bindemittel erhärten an der Luft und unter Wasser durch Hydratation und sind nach der Aushärtung unlöslich in Wasser wie z.B. Zement.

Anschlussfuge

Eine Anschlussfuge bezeichnet den gezielt geplanten Zwischenraum zwischen unterschiedlichen Bauteilen, Materialien oder Funktionen – etwa zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk, Duschwanne und Wand oder Holz- und Betonbauteilen. Sie dient als Bewegungsfuge, um thermisch bedingte Ausdehnungen oder mechanische Belastungen wie Stöße aufzunehmen, Spannungen abzubauen und Schäden an angrenzenden Bauteilen zu verhindern.

Anschlussfugen an Außentüren

Die Anschlussfuge an Außentüren ist eine Fuge bzw. eine Spalte, die rings um eine Außentür durch den Einbau in einen Baukörper entstehet. Bei den verschiedenen Temperaturschwankungen und der damit verbundenen Längenausdehnung oder Längenschrumpfung muss die Anschlussfuge so abgedichtet werden, dass ein vollständiger Wärme,Feuchte- und Schallschutz gewährleistet wird. Hierfür ist optimal der SYCOFIX® Riss- & Fugendichter oder das SYCOFIX® Universal Acryl geeignet.

Riss- und Fugendichter
Universal Acryl

Anstrichverträglichkeit

Anstrichverträglichkeit im Zusammenhang mit Dichtstoffen bedeutet, dass ein Dichtstoff mit einem später aufgetragenen Anstrich „harmoniert“ — also, dass Farben oder Lacke auf bzw. neben dem Dichtstoff ohne Schäden oder optische Mängel haften.

Die relevante Norm ist häufig: DIN 52452

Dabei unterscheidet man meist zwischen:

  • anstrichverträglich
    → Der Dichtstoff verursacht keine schädlichen Wechselwirkungen mit dem Anstrich.
  • überstreichbar / überlackierbar
    → Die Farbe haftet direkt auf dem Dichtstoff.

Das ist nicht dasselbe.

Beispiel:
Ein Silikon kann anstrichverträglich sein (es beschädigt angrenzende Farbe nicht), aber trotzdem nicht überstreichbar, weil Farbe auf Silikon nicht haftet.

Typische Probleme bei mangelnder Anstrichverträglichkeit:

  • klebrige Farboberfläche
  • Rissbildung
  • Verfärbungen
  • schlechte Haftung
  • verlängerte Trocknungszeit
  • Randzonenverschmutzung

Typische Einordnung von Dichtstoffen:

Dichtstoff Überstreichbar Anstrichverträglichkeit
Silikon meist nein teilweise
Acryl ja gut
Hybrid-/MS-Polymer oft ja meist gut
PU-Dichtstoff häufig eingeschränkt abhängig vom System

In technischen Merkblättern steht oft:

  • „anstrichverträglich nach DIN 52452“
  • „nicht überstreichbar“
  • „mit handelsüblichen Dispersionsfarben verträglich“

Anti-Graffiti-Systeme

Anti-Graffiti-Systeme bestehen aus Materialien zur Graffiti Entfernung wie SYCOFIX® Graffiti-Ex und der Graffiti Vorbeugung bzw. Schutz wie SYCOFIX® Fassadenschutz.

Armierung

Die Armierung ist die Verstärkung von Bauteilen durch den Einsatz von Stahleinlagen oder Glasfasergeweben in die Armierungsmasse, in den sogenannten Unterputz. Dies führt dazu, dass die Schäden und die Risse im Putz oder Wärmedämmverbundsystem bzw. die zu Risse neigenden Stellen, wie z.B. an Fenster und Türen, vermieden werden. Außerdem werden die Bauteile gegenüber Umwelteinflüssen beständiger. Daraus resultierend können durch die Armierung die Gebäude und Bauobjekte sowohl im Innen- als auch Außenbereich besser stabilisiert werden.

Armierungsgewebe

Die Armierungsgewebe sind die Verbundwerkstoffe bzw. die alkalibeständigen Glasfasergewebe, welche in die Armierungsschicht (auch Armierungsmasse oder Ausgleichsmasse) eingebettet werden, um die Risse und Schäden vorzubeugen. Somit wird die gesamte Spannungskraft reduziert und die Stabilität von Bauobjekten deutlich erhöht. Je nach Anwendungsbereich unterscheiden sich die Armierungsgewebe sowohl durch Material und Maschenweite als auch durch Fadenstärke und Flächengewicht.

Armierungspfeil

Armierungspfeil ist ein säure und alkalibeständiges Gewebe in Pfeilform. Es wird für die Diagonalarmierung an allen Ecken von Fassadenöffnungen, wie z.B. Fenster, Türen Nischen eingesetzt, um Rissbildungen und Rissabzeichnungen zu verhindern.

Armierungsputz/-mörtel

Armierungsputz ist ein Mörtel der als Unterputz in ein Armierungsgewebe eingebracht wird, um eventuell auftretende Spannungskräfte aufzunehmen und Rissbildung im Unter- oder Oberputz minimiert. Er macht den Putz insgesamt stabiler gegen mechanische Beanspruchungen.

Armierungsschicht

Die Armierungsschicht ist eine Ausgleichmasse, welche sich aus dem Armierungsmörtel (Unterputz) und dem darin eingebetteten Armierungsgewebe zusammensetzt. Diese nimmt die gesamten thermischen Spannungen auf und dadurch erhöht die Stabilität von den Bauobjekten, welche vor Rissen, Beschädigungen und Witterungseinflüssen beschützt werden sollen.

Armierungssysteme

Armierungssysteme bestehen aus aufeinander abgestimmten Armierungsgewebe, Armierungsputz als Unterputz und Oberputz.

Aromatenfrei

Aromaten sind cyclische also ringförmige Kohlenwasserstoffverbindungen. Aromaten weisen eine besondere Bindungsstruktur aus 5er und 6er Kohlenwasserstoffringen mit Doppelbindungen auf. Die Ringe kommen einzeln, aber auch mehrfach vor sowohl rein aus 5er oder 6er Ringen aber auch Kombinationen aus beiden Ringen. An den Ringen könne noch Moleküle, Molekülkette und Atome angebracht sein. Daraus lässt sich erkennen, dass es mehrere Millionen bekannte aromatische Verbindungen gibt, die sowohl natürlich vorkommen oder synthetisiert werden. Die ersten entdeckten Verbindungen dieser Stoffklasse haben wie viele andere dieser Stoffklasse einen angenehmen aromatischen Geruch und so entstand aus dem griechischen Wort aroma=Duft der Name Aromaten. Viele Aromaten sind stark giftig wie z.B. Anilin oder auch komplexe Verbindungsgruppen wie Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Polychlorierte Biphenyle (PCB). Aromatenfrei bedeutet, dass in Produkten, besonders lösemittelhaltige Lacke, im Lösungsmittel der Aromatenanteil unter 1% liegen muss.

Atmende Wände

Die atmenden Wände sind die Wände mit einer Wasserdampf-Aufnahmefähigkeitsfunktion. Die Wandschichten, wie z.B. der Putz, der Anstrich oder die Tapete, sind in der Lage, den Wasserdampf ungehindert über Absorption aufzunehmen und ihn demnächst abzugeben. Solche Wände werden häufig in mit Feuchte belastenden Räumen, wie z.B. im Badezimmer oder in der Küche, verwendet. Trotz der Wasserdampf-Aufnahmefähigkeitsfunktion sollen die Räume ausreichend und richtig gelüftet werden.

Atmungsaktiv

Atmungsaktiv ist ein umgangssprachlicher Begriff. Er bedeutet eigentlich Wasserdampfdurchlässigkeit. Das bedeutet, ein System oder eine Substanz ist in der Lage Wasser aufzunehmen und auch wieder abzugeben. Die Aufnahme kann sowohl Wasser oder Wasserdampf sein. Die Abgabe ist immer Wasserdampf. Dadurch werden Schäden durch Feuchtigkeit vermieden.

Aufbrennen

Das Aufbrennen ist eine gestörte Härtung bzw. Trocknung von den Baustoffen. Hierbei wird dem Baustoff das für den idealen Härtungsprozess benötigte Wasser extrem schnell entzogen. Dadurch werden die optimalen Eigenschaften des Baustoffes, wie z.B. Festigkeit und Untergrundhaftung, nicht erreicht. Die häufigsten Gründe sind sowohl schwach oder stark saugende Untergründe als auch intensive Windbelastungen und hohe Temperaturen. Das Aufbrennen ist am „Absanden“ der Oberfläche oder an der Fleckenbildung der Beschichtung leicht zu erkennen.

Aufbrennsperre

Aufbrennsperre ist eine Grundierung für stark oder unterschiedlich saugende Untergründe, die ein aufbrennen verhindert.

Aufdämmen/Aufdoppeln

Aufdämmen oder Aufdoppeln wird angewendet um bestehende stark geschädigte oder wärmeschutztechnisch alte Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) instand zu halten oder zu ertüchtigen. Dafür wird ein neues Wärmedämm-Verbundsystem, das eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für Aufdopplung besitzen muss, auf ein bestehendes WDVS aufgebracht.

Aufkämmen

Das Aufkämmen ist eine in der Baustoffindustrie bekannte Methode zur Verarbeitung von den Baustoffen, vor allem Putzen und Fließenklebern. Zur Verbesserung der Haftung (Adhäsion) zwischen einzelnen Beschichtungen wird ein feuchter Mörtel mit einer Zahntraufel (beim Putz) oder einem Putzkamm bzw. Zahnspachtel (beim Fließenkleber) aufgekämmt. Somit wird eine gleichmäßige Schichtdicke des Klebers erreicht. Die Lufteinschlüsse werden minimiert. Anschließend liegen alle Platten und Fliesen auf der gleichen Höhe.

Aufquasten

Aufquasten ist das Aufbringen eines Materials mit einem Quast, z.B. Auftrag von Kleister auf eine Tapete oder Wand mit Hilfe eines Quast.

Aufrauen

Kalk-Zementputze müssen mehrlagiger Verarbeitung, eine Putzschicht pro Tag, am Folgetag vor Aufbringen einer neuen Putzlage aufgeraut werde. Damit werden Sinterschichten entfernt und es wir eine gleichmäßig saugende, griffige und ebenen Grundputzoberfläche erhalten, die nun bereit ist, eine neue Putzlage aufzunehmen. Zum Aufrauen wird üblicherweise ein Gitterrabot verwendet, man kann aber auch mittels eines Straßenbesens aufrauen. Beim Aufrauen mit dem Straßenbesen ist die Verbesserung der Ebenheit nicht möglich.

Aufsteigende Flüssigkeit

Wasser das kapillar durch vorhandene feinste Poren entgegen der Schwerkraft in Mauerwerk nach oben steigt bezeichnet man als Aufsteigende Flüssigkeit. Dabei werden in der Regel bauschädigende Salze mittransportiert, die nach Verdunsten des Wassers zu Ausblühungen und Abplatzungen führen.

Ausblühungen

Treten am Mauerwerk in einer mehligen oder auch glasartigen weißen Form auf, welche durch Feuchtigkeitseinwirkung an der Oberfläche des Mauerwerks auftreten. Ausblühungen sind in der Regel nicht gesundheitsschädlich, können aber Schimmelbildung verursachen. Diese Ausblühungen lassen sich sehr einfach mit SYCOFIX® Salpeter- & Zementschleierentferner beseitigen. Jedoch deuten diese Ausblühungen auf eine Feuchtbelastung des Mauerwerks hin. Um Ausblühungen zu vermeiden, sollte die Ursache der Feuchtbelastung beseitigt werden.

Ausblutungen bzw. ausbluten

Die Ausblutungen sind die Prozesse, bei denen die färbenden oder die löslichen Bestandteile aus dem Untergrund oder aus einer vorhergehenden Beschichtung sichtbar werden.

Ausgleichsfeuchte

Die Ausgleichsfeuchte (auch Gleichgewichtsfeuchte, Bilanzfeuchte, praktischer Feuchtegehalt, hygroskopische Feuchte) ist der Wassergehalt, welchen ein Baustoff in einem Raum nach einer gewissen Lagerungszeit bei konstanter Temperatur und konstanter relativer Feuchte der umgebenden Luft annehmen kann. Die Gleichgewichtsfeuchte ist ein bedeutender Faktor in der Arbeitsvorbereitung der Holz- und Holzwerkstoffbeschichtungen und kann in Prozent, masse- und volumenbezogen angegeben werden. Damit wird es festgelegt, welche Beschichtung für welchen Untergrund am besten geeignet ist. Die Baustoffe mit einem hohen praktischen Feuchtegehalt (Holz, Schlafwolle, Ziegel, Kalk, Lehm) sind gegenüber nicht saugfähigen Baustoffen (Kunststoffe, Metalle) für eine angenehme Klimaregulierung im Raum besonders zu empfehlen, da diese viel Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen (Adsorption) und im Bedarfsfall rasant wieder abgeben können (Desorption).

Ausgleichsmasse

Mit einer Ausgleichsmasse wie SYCOFIX® Spezial Fußbodenausgleichsmasse Express-Direkt werden Unebenheiten in Flächen wie Böden, Wände und Decken ausgeglichen und es entsteht eine glatte Oberfläche zur weiteren Bearbeitung. Für die optimale Haftung und Verbindung von Ausgleichsmasse und Untergrund empfiehlt sich die Vorbehandlung mit SYCOFIX® Putz-& Haftgrund.

 

Ausgleichsputz

Ein Ausgleichsputz ist ein spezieller Putz, der eingesetzt wird, um Unebenheiten auf Untergründen – z. B. alten Mauern oder Gipskartonflächen – auszugleichen. Er schafft eine planebene Fläche und ermöglicht gleichmäßige Schichtdicken für nachfolgende Beschichtungen wie Oberputz, Tapete oder Farbe. Insbesondere bei hohen Qualitätsanforderungen an Innenwandflächen ist er eine unverzichtbare Grundlage.

Auslaugungen Kalk

Insbesondere bei Neubauten treten auf mineralischen Untergründen häufig sogenannte Kalkausblühungen oder Kalkfahnen auf – das sind weißlich bis gräuliche Ablagerungen an Wand- oder Bodenflächen. Sie entstehen, wenn noch nicht carbonatisierter Kalk (Calciumhydroxid Ca(OH)₂) durch eindringendes Wasser aus Fugen- oder Mauermörteln herausgelöst wird und aus Fehlstellen des Mauerwerks tropft oder über die Oberfläche abläuft. Mit der Zeit carbonatisiert das Ca(OH)₂ unter Aufnahme von CO₂ aus der Luft und hinterlässt nach Verdunstung unlösliches Calciumcarbonat (CaCO₃) als sichtbare Ablagerung.

Ausschattieren

Grastapeten und feine Gewebestrukturen bestehen aus Naturwerkstoffen kaschiert auf einen Papierträger. Dadurch entstehen unterschiedliche Webdichten, Farbtöne und Strukturen die unterschiedlichen Farbwirkungen innerhalb einer Rolle führen kann. Um zwischen den einzelnen Bahnen einen möglichst gleichmäßigen Farbanschluss zu bekommen werden die Bahnen vor der Verarbeitung ausschattiert, indem man die einzelnen Bahnen vor dem Tapezieren mit Nadeln an die Wand heftet und so lange umgruppiert, bis ein die beste Wirkung erzielt wird. Die einzelnen Bahnen sind zwar immer noch zu erkennen aber dies betont den Charakter und den Charme der Tapeten.

Ausschreibungsunterlagen

Ausschreibungsunterlagen beziehen sich auf Dokumente im Kontext eines Bauvorhabens, die für die Ausschreibung oder das Bieten verwendet werden. Diese Dokumente enthalten detaillierte Informationen und Spezifikationen für das Projekt, die es potenziellen Auftragnehmern oder Lieferanten ermöglichen, ihre Angebote genau vorzubereiten. Die Ausschreibungsunterlagen für ein neues Bauprojekt enthalten in der Regel Architekturpläne, technische Spezifikationen und Vertragsbedingungen.

Außendämmung

Die Außendämmung (auch Fassadendämmung) ist ein Wärmedämmverbundsystem (abgekürzt WDVS), welches an der Fassade angebracht wird, um den höheren Wohnkomfort im Gebäude zu erzielen. Durch die gedämmte Fassade wird in den Räumen ein übermäßiges Auskühlen im Winter (Heizkostensenkung) und ein übermäßiges Aufheizen im Sommer vermieden werden. Die Außendämmung besteht aus einem Wärmedämmstoff, einer armierten Unterputz (auch Armierungsschicht oder Klebeschicht) und einer Oberputz (auch Schlussbeschichtung).

Außenputz

Außenputz übernimmt neben dem Witterungs‑ und Feuchteschutz weitere Funktionen wie die gestalterische Gestaltung der Fassade sowie bauphysikalische Eigenschaften, z. B. Wärmedämmung und Diffusionsfähigkeit. In Deutschland sind Planung und Ausführung durch die DIN EN 13914‑1 (mit nationaler Ergänzung in DIN 18550‑1) und DIN 18550‑1 geregelt. Darüber hinaus muss Außenputz gemäß DIN 4108‑3 ausreichend schlagregenbeständig sein – durch wasserhemmende oder wasserabweisende Eigenschaften – sowie erst nach vollständiger Trocknung von Innenputz und Estrich aufgebracht werden.

Außenwandfuge

In der Bauindustrie bezieht sich Außenwandfuge auf die Fugen oder Spalten in den Außenwänden, die abgedichtet oder ausgefüllt werden müssen. Das ordnungsgemäße Abdichten dieser Fugen ist wichtig, um das Eindringen von Wasser, Energieverlust und die Erhaltung der Strukturfestigkeit eines Gebäudes zu verhindern. Hierfür ist SYCOFIX® Riss- & Fugendichter optimal geeignet.

 

Autooxidation

Die Autooxidation ist ein chemischer Prozess, bei dem eine Substanz durch Reagieren mit Luftsauerstoff oxidiert wird. Dieser Prozess findet oft bei Raumtemperatur ohne eine Verbrennung, eine merkliche Flammenerscheinung oder eine andere zusätzliche Energiequelle statt. Die Autooxidation ist für das Altern von Materialien an der Luft verantwortlich.

B

Bakterien

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne Zellkern (Prokaryoten), deren Größe typischerweise zwischen 0,1 µm und bis zu 700 µm liegt. Sie gehören zu den ältesten Lebewesen auf der Erde – erste Fossilien (z. B. Cyanobakterien in Form von Stromatolithen) lassen sich auf bis zu 3,5 Milliarden Jahre datieren Bakterien existieren in einer enormen Vielfalt von Formen: kugelförmig (Kokken), stäbchenförmig (Bazillen), spiralig, filamentös oder flechtförmig; viele Arten bilden Ketten oder Cluster . Sie sind fast überall zu finden – in Böden, Wasser, Luft, auf Pflanzen, Tieren und Menschen – und zeichnen sich durch extreme Anpassungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit aus.

Bankirai

Bankirai, auch Bangkirai oder Bangirai geschrieben, ist ein tropisches Hartholz, das aus Südostasien stammt (z. B. Indonesien, Malaysia, Philippinen). Wegen seiner enormen Härte, seiner natürlichen Öle und hohen Dichte zählt es zu den beliebtesten Holzarten für den Außenbereich – insbesondere für Terrassenbeläge.

Basaltstein

Basalt ist ein feinkörniges, vulkanisches Ergussgestein, das bei der raschen Abkühlung von Magma oder Lava entsteht. Er erscheint meist dunkelgrau bis schwarz und überzeugt durch seine sehr hohe Härte, Dichte und natürliche Witterungsbeständigkeit. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich Basalt hervorragend für den Einsatz im Außenbereich, z. B. als Pflaster, Mauersteine, Gartenkies oder dekorative Elemente.

Basisch

Der pH-Wert einer Lösung gibt an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist. Ist der pH-Wert = 7, dann liegt eine neutrale Lösung vor. Ist der pH-Wert < 7, dann handelt es sich um eine saure Lösung. Ist der pH-Wert > 7, dann ist eine Lösung basisch bzw. alkalisch. Die wässrigen, alkalischen Lösungen werden als Laugen bezeichnet. Die in der Industrie häufig verwendeten Laugen sind Natronlauge, Kalilauge, Chlorlauge und Calciumlauge. Die Laugen lösen Fette schnell und daher eignen sich besonders gut in der Bauindustrie als Reinigungsmittel oder als Abbeizmittel.

Baualtersklassen

Baualtersklassen sind eine Einteilung von Gebäuden nach ihrem Baujahr, die von der Bundesregierung auf Basis von Bauschadensberichten und Forschungsarbeiten eingeführt wurde. Sie dienen dazu, typische Eigenschaften der Bausubstanz, verwendete Materialien und Bauweisen zuzuordnen, die sich im Laufe der Zeit verändert haben. Dabei spielen auch regionale Unterschiede und klimatische Einflüsse eine Rolle.

Die Baualtersklassen geben Aufschluss darüber, wie stark die Bausubstanz durch Alter, Konstruktion und eingesetzte Baustoffe belastet oder beschädigt sein kann. Sie helfen Fachleuten wie Architekten und Gutachtern dabei, mögliche Schadensbilder und Sanierungsbedarfe einzuschätzen.

Die Einteilung erfolgt in folgende Zeiträume:

  • Gebäude bis 1918, meist massive Ziegel- oder Bruchsteinbauten mit Holzdecken und ohne Wärmedämmung,
  • Gebäude von 1919 bis 1948, geprägt von einfachen Bauweisen und Materialknappheit während und nach den Weltkriegen,
  • Gebäude von 1949 bis 1970, die mit dem Wiederaufbau und Wirtschaftswunder entstanden, oft mit Stahlbeton und ohne ausreichenden Wärmeschutz,
  • Gebäude von 1971 bis 1990, bei denen erste Wärmeschutzvorschriften gelten, viele Plattenbauten und gelegentliche Verwendung von asbesthaltigen Baustoffen,
  • sowie Gebäude nach 1990, die modernen energetischen Standards und verbesserten Baumaterialien entsprechen.

Diese Einteilung erleichtert die Planung von Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie die Bewertung des Gebäudezustands.

Bauendreinigung

Die Bauendreinigung bezeichnet die gründliche Reinigung einer Baustelle unmittelbar vor der Übergabe des fertiggestellten Bauobjektes an den Auftraggeber. Ziel ist es, alle Baureste, Staub, Schmutz und Bauschutt zu entfernen und das Gebäude bezugsfertig zu machen. Dabei werden unter anderem Fenster, Türen, Böden, Sanitäranlagen und Küchenbereiche sorgfältig gereinigt.

Neben der Reinigung der Oberflächen umfasst die Bauendreinigung auch die fachgerechte Entsorgung von Baumaterialresten, Verpackungen und sonstigem Müll, der während der Bauphase angefallen ist. Die Arbeiten erfolgen meist in mehreren Phasen, beginnend mit der Grobreinigung und abschließend mit der Feinreinigung, um ein sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild zu gewährleisten.

Eine professionelle Bauendreinigung ist wichtig, um Mängel sichtbar zu machen, den Wert des Bauwerks zu erhalten und einen reibungslosen Einzug zu ermöglichen. Sie kann von spezialisierten Reinigungsfirmen durchgeführt oder in den Bauablauf integriert werden.

Baufeuchte

Baufeuchte bezeichnet die gesamte Wassermenge, die während der Bauphase in einem Gebäude eingelagert oder eingebracht wird. Dieser Begriff wird vor allem bei Neubauten verwendet, da dort durch die Verarbeitung von Baustoffen wie Beton, Estrich, Putz oder Mörtel viel Wasser eingebracht wird, das erst im Laufe der Zeit wieder austrocknet.

Das Wasser befindet sich in den Wänden, Decken, Böden und deren Beschichtungen. Weitere Quellen der Baufeuchte sind Niederschläge, Tauwasser, Nebel oder Feuchtigkeit aus dem Baugrund. Nach der Fertigstellung des Gebäudes beginnt das Gebäude zu trocknen, die Baufeuchte nimmt ab.

Um Feuchteschäden und Schimmelbildung zu vermeiden, ist eine gezielte Steuerung der Trocknung durch regelmäßiges Lüften und effizientes Heizen notwendig. Dieser Prozess kann je nach Bauweise und Witterung bis zu ein bis zwei Jahre dauern und in dieser Zeit zu erhöhtem Energieverbrauch führen. Ein kontrolliertes Austrocknen ist entscheidend für die langfristige Bausubstanz und Wohnqualität.

Baugipse

Baugipse sind verschiedene Gipsarten, die im Bauwesen hauptsächlich für Putz-, Stuck- und Estricharbeiten verwendet werden. Die Eigenschaften und Einsatzbereiche der Baugipse sind in der DIN 1168 bzw. der Vornorm DIN V 18550 definiert. Zu den gängigen Baugipsen zählen unter anderem Stuckgips, Putzgips, Fertigputzgips, Haftputzgips, Maschinenputzgips, Ansetzgips, Fugengips, Spachtelgips, Mörtelgips und Estrichgips.

Stuck- und Putzgipse bestehen aus reinem Gips ohne Zusatzstoffe, während die anderen Baugipse spezielle Zusatzstoffe enthalten, die beispielsweise die Verarbeitung, Haftung oder Trocknung verbessern. Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzungen variieren die Verarbeitungs- und Trockenzeiten bei den einzelnen Baugipsarten deutlich. Daher ist es wichtig, die jeweiligen Herstellerangaben genau zu beachten, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Baugipse sind wegen ihrer guten Verarbeitbarkeit, schnellen Abbindezeit und Umweltfreundlichkeit nach wie vor sehr beliebt im Innenausbau.

Bauhaus-Tapete

Die Bauhaustapete geht zurück auf 14 Tapetenmustern die vom Bauhaus in Dessau/Weimar gestaltet wurden und die bis heute in Anlehnung an die Ursprungstapeten im Bauhausstil produziert werden. Die ersten 14 Tapetenmuster in diversen Farbtönen wurden mit vertikalen und horizontalen Strichelungen, Wellen, Rasterlinien und Gitter ausgeführt. Im Nationalsozialismus geschlossen konnte nur die Bauhaustapete nach dem Krieg wiederbelebt werden In modernen Bauhaustapeten findet sich die sich die Bauhaus-Philosophie von Minimalismus, Funktionalität und klare Linien wieder. Dem minimalistischen Ansatz wird durch dezenten Farbpaletten mit dominanten geometrischen Formen und Mustern Rechnung getragen und besitzt eine zeitlose Ästhetik. Heutige Bauhaustapeten sind Struktur-Vliestapeten.

Baukalk

Baukalk ist ein historisch bedeutender Baustoff, der bereits in der Antike verwendet wurde. Heute wird Baukalk hauptsächlich als mineralisches Bindemittel hergestellt, das zugleich auch pigmentierende Eigenschaften haben kann. Er entsteht durch das Brennen von Kalkstein oder Dolomit bei Temperaturen zwischen 1000 und 1200 °C.

Baukalk wird vor allem zur Herstellung von Kalkmörtel eingesetzt, der als Mauer- oder Putzmörtel in Innenräumen Verwendung findet. Kalkmörtel zeichnet sich durch seine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit aus, wodurch er aktiv zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit beiträgt und ein gesundes, angenehmes Raumklima schafft. Zudem wirkt Baukalk antibakteriell und schimmelhemmend, was ihn besonders für den Einsatz in Wohn- und Feuchträumen wertvoll macht.

Aufgrund seiner guten Umweltverträglichkeit und seiner Fähigkeit, Feuchtigkeit zu regulieren, ist Baukalk heute auch im modernen Bauwesen und bei Sanierungen von historischen Gebäuden sehr geschätzt.

Baumwolle

Baumwolle bezeichnet zum einen eine sehr alte Kulturpflanze, die seit Jahrtausenden weltweit angebaut wird, und zum anderen die Naturfaser, die aus den Samenhaaren dieser Pflanze gewonnen wird. Die Baumwollfaser besteht hauptsächlich aus Cellulose und ist besonders weich, atmungsaktiv und langlebig, weshalb sie vor allem in der Textilindustrie eine große Bedeutung hat.

Im Englischen wird Baumwolle als Cotton bezeichnet. Baumwolle spielt eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Kleidung, Heimtextilien und anderen textilen Produkten. Aufgrund ihrer natürlichen Herkunft ist Baumwolle biologisch abbaubar und gilt als umweltfreundlicher Rohstoff, sofern sie nachhaltig angebaut wird.

Bauphysik

Die Bauphysik ist ein eigenständiges Teilgebiet des Bauwesens, das sich mit der Anwendung physikalischer Prinzipien auf bauliche Konstruktionen und Bauwerke beschäftigt. Sie umfasst verschiedene Bereiche wie Wärme-, Feuchte-, Schall-, Luft- und Lichttechnik sowie den Brandschutz und die Energieeffizienz von Gebäuden.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Durchlässigkeiten von Baustoffen und Bauteilen, etwa hinsichtlich Wärme-, Feuchte- und Luftdurchlässigkeit. Auf dieser Grundlage werden Konzepte und Maßnahmen entwickelt, die den Schutz von Gebäuden vor Witterungseinflüssen, Feuchteschäden, Schallbelastungen und Energieverlusten gewährleisten.

Die Bauphysik ist seit 1945 als eigenständiges Fachgebiet anerkannt und grenzt sich klar von anderen Disziplinen ab: Statik und Tragwerkslehre beschäftigen sich mit der Berechnung und Stabilität von Bauwerken, während Materialeigenschaften in der Baustoffkunde und Bauchemie untersucht werden.

Bauproduktengesetz (BauPG)

Das Bauproduktengesetz (BauPG) ist ein deutsches Gesetz zur Umsetzung der europäischen Bauproduktenverordnung (EU-Verordnung Nr. 305/2011). Es legt harmonisierte Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten fest und dient dazu, die technischen Regeln sowie Rechts- und Verwaltungsvorschriften für Bauprodukte in allen EU-Mitgliedstaaten anzugleichen.

Das BauPG sorgt dafür, dass Bauprodukte innerhalb des Europäischen Binnenmarktes einheitlich geprüft, klassifiziert und gekennzeichnet werden. Dies erleichtert den freien Handel und die Sicherheit von Bauprodukten in Europa. Die Verordnung trat am 1. Juli 2013 in Kraft und ist für alle EU-Mitgliedstaaten verbindlich.

Mit dem Bauproduktengesetz wird somit die Einhaltung der europäischen Vorgaben national rechtlich geregelt und die Qualität sowie die Zuverlässigkeit von Bauprodukten im Bauwesen sichergestellt.

Bauproduktenverordnung (BauPVO)

Der offizielle Titel lautet. Verordnung (EU) Nr. 305/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2011 zur Festlegung harmonisierter Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten und zur Aufhebung der Richtlinie 89/106/EWG des Rates. (Quelle: EUR-Lex; Access to European Union Law) Die BauPVO regelt die Angaben der Leistungen zu Bauprodukten gemäß harmonisierter Regelung wie Z.B. europäische Normen (DIN EN) und sie legt die Verwendung von CE-Kennzeichen fest. Es werden darin auch die Bedingungen für das Inverkehrbringen von Bauprodukten geregelt. Die Bauproduktenverordnung (BauPVO) trat für alle EU-Mitglieder am 1.Juli 2013 in Kraft und ersetzt die vorher geltende Bauproduktenrichtlinie (BPR).

Bauregelliste

Bauregelliste sind die Anforderungen, Anwendungen und Überwachung von Baustoffen beschrieben bzw. geregelt werden. Die Listen wurden vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erarbeitet und herausgegeben. Wegen europäischem Gesetz wurden diese Listen zurückgenommen und durch „Muster Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen“ ersetzt.

Bauschädliche Salze

Die Salze können Schäden verursachen und Bauwerke stark gefährden. Zu den gefährlichen Salzen gehören Sulfate, Chloride und Nitrate. Die Anwesenheit dieser chemischen Verbindungen in mineralischen Baustoffen ist in unterschiedlichen Konzentrationen natürlich bedingt normal, z.B. im Mauerwerk, in den Steinen sowie im Putz- bzw. Mauermörtel. Kommen die Salze mit Feuchtigkeit in Berührung, kommen die gravierenden Folgen zustande. Durch die Bindung mit dem Wasser kristallisieren die Salze an der Oberfläche aus und verursachen weißliche bis gelbliche Rückstände (Ausblühungen). Anschließend führt dies sowohl zur Durchfeuchtung von Bauteilen, Putzabplatzungen und Rissen als auch zur Beeinträchtigung der Tragfähigkeit von Mauerwerk und Beton. Eine Sanierung des geschädigten Putzsystems kann mit einem Sanierputzsystem erfolgen. Dabei sind die flankierenden Maßnahmen, wie z.B. eine Vertikalisolierung oder Horizontalisolierung des Mauerwerks, zu empfehlen. Zur Ermittlung der Ursachen der Schäden und Bestimmung der gezielten Sanierungsmaßnahmen wird die Analyse bauschädlicher Salze durchgeführt, welche in mehreren Schritten erfolgt. Als erstes ist eine Sichtprüfung durchzuführen, bei der die Ausblühungen, Feuchtigkeitsflecken und Putzabplatzungen zu identifizieren sind. Als nächstes findet eine Feuchtemessung statt, um den Durchfeuchtungsgrad zu ermitteln und die betroffenen Bauteile festzustellen.

Baustoffklassen

Die Baustoffklassen (auch Brandschutzklassen) werden hinsichtlich ihres Brandverhaltens nach § 26 Abs. 1 Satz 1 MBO (Musterbauordnung) in verschiedene Baustoffklassen eingeteilt. Nichtbrennbare Baustoffe gehören zu der Baustoffklasse A und brennbare Baustoffe der Baustoffklasse B.

 

Die Baustoffklasse A ist zweifach abgestuft:
A1 = nichtbrennbar ohne brennbare Bestandteile (Ziegel, Beton, Steinwolle und die meisten metallischen Baustoffe)
A2 = nichtbrennbar mit einem geringen Anteil brennbarer Bestandteile (Gipskarton).

 

Die Baustoffklasse B ist dreifach abgestuft:

B1 = brennbar, schwer entflammbar (Holzwolle, gelochter Gipskarton)
B2 = brennbar, normal entflammbar (massive, holzbasierte Werkstoffe)
B3 = brennbar, leicht entflammbar (bauaufsichtlich als Baustoffe nicht verwendbare zahlreiche Kunststoffe, Papier, Stroh).

 

Baustoffverfträglichkeit

Durch die enorme Vielfalt an Baustoffen müssen die flüssigen und pastösen Kleb- und Dichtstoffe auf die Verträglichkeit mit den verschiedenen Baustoffen geprüft werden, um schädigende Wechselwirkungen zwischen dem Baustoff und dem Kleb- und Dichtstoff auszuschließen. Zu den Wechselwirkungen gehören mangelnde Haftung, chemische und physikalischen Unverträglichkeiten.

Bauteilfuge

Bauteilfuge bezieht sich auf den Verbindungspunkt zwischen verschiedenen Bauteilen in einem Gebäude oder Bauvorhaben. Dies können die Verbindungen zwischen Wänden, Böden, Decken oder anderen strukturellen Elementen umfassen.

 


Bautenschutzmittel

verhindern bzw. reduzieren die Folgen an Bauwerken, welche durch die Einwirkung von Feuchtigkeit und Mikroorganismen, Feuer oder Chemikalien auftreten. Als Schmutz- und wasserabweisende Beschichtung ist SYCOFIX® Fassadenschutz optimal geeignet. Metallbauteile lassen sich mit SYCOFIX® Rostschutz-Penetriermittel dauerhaft vor Korrosion schützen. Zum nachhaltigen Beschichten von Sockel- und Dachflächen ist SYCOFIX® Sockel- & Dachfarbe hervorragend geeignet. SYCOFIX® Sockel- & Dachfarbe ist in vier attraktiven Farbtönen erhältlich. Zum Schutz vor Schimmel eignet sich optimal der SYCOFIX® Spezialspachtel gegen Stockflecken und die SYCOFIX® Anti-Schimmelfarbe Super Weiss. Zum nachhaltigen und ökologischen Schutz von Innenwänden von z. Bsp. Garagen, Ställen und Kellern, ist SYCOFIX® Streichkalk die beste Wahl. SYCOFIX® Streichkalk verfügt über einen pH-Wert von 11–12 und wirkt damit nachhaltig gegen Schimmelneubefall. Unter der Zugabe von SYCOFIX® Antischimmel Zusatz lassen sich zudem alle gebrauchsfertigen oder mit Wasser anzumischenden Produkte mit einem Schutz gegen Schimmelbefall ausstatten.

Bauwerksbedingte Risse

Bauwerksbedingte Risse, auch konstruktionsbedingte Risse genannt, entstehen durch die Bauweise und den Untergrund des Putzes. Sie treten auf, weil Bauteile aus unterschiedlichen Materialien bestehen und durch Lage-, Form- oder Volumenveränderungen beeinflusst werden. Diese Veränderungen können durch Klima, Temperatur, Alterungsprozesse, statische Belastungen, den Baugrund oder Fundamentsetzungen sowie weitere einwirkende Kräfte verursacht werden.

Bedenkenanmeldung

Eine Bedenkenanmeldung ist eine schriftliche Mitteilung des Auftragnehmers an den Auftraggeber, wenn Zweifel oder Bedenken bezüglich der Beschaffenheit oder Vorbereitung des Untergrundes bestehen. Insbesondere bei Tapezierarbeiten muss der Auftragnehmer den Untergrund gemäß VOB Teil B §4 Nr.3 prüfen und

bewerten. Werden Mängel an den bereitgestellten Bauteilen, an der Ausführung oder an Vorleistungen anderer Unternehmer festgestellt, ist der Auftragnehmer verpflichtet, diese Bedenken unverzüglich und schriftlich zu melden, um Schäden oder Fehler zu vermeiden.

Befestigungsmittel

Befestigungsmittel sind Hilfsmaterialien, die dazu dienen, Bauteile dauerhaft und funktionssicher mit einem Untergrund oder miteinander zu verbinden – etwa Dämmplatten auf einer Wandfläche. Typische Beispiele sind Nägel, Schrauben, Dübel sowie Halte- und Verbindungsschienen.

Zusätzlich gewährleisten Befestigungsmittel laut Fachquellen nicht nur die mechanische Stabilität von Konstruktionen, sondern tragen je nach Einsatzbereich auch zur Erfüllung bauphysikalischer Anforderungen wie Wärme-, Schall- oder Brandschutz bei.

Begriffe – (nicht verbindlich festgelegt)

Diese Formulierung zeigt an, dass die aufgeführten Begriffe nicht rechtlich verbindlich oder offiziell definiert sind, sondern in einem beschreibenden oder allgemeinen Sinn verwendet werden.

Beilegezette

Wenn Tapeten eine besondere Verarbeitung benötigen, sind diese in der Regel auf einem Beilegezettel oder Einrollzettel der Tapetenrolle beigefügt. Aus diesem können Informationen und Hinweise für die fachgerechte Verarbeitung entnommen werden. Diese sind z.B. Untergrundvorbereitung, Klebemittel, Weichzeit, Verklebung, Klebemittelauftrag, Tapezierhinweise etc.

Beiputzarbeiten

Beiputzarbeiten sind örtlich begrenzte Putzarbeiten, die dazu dienen, Fehlstellen oder beschädigte Bereiche im Putz auszubessern und eine durchgehende, gleichmäßige Oberfläche herzustellen. Sie werden häufig nach Einbauarbeiten, z. B. an Fenstern und Türen, durchgeführt, um angrenzende Wandflächen wieder fachgerecht zu schließen.

Zusätzlich dienen Beiputzarbeiten laut handwerklichen Standards nicht nur der optischen Angleichung, sondern auch dem Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen, insbesondere bei Übergängen zwischen Bauteilen.

Benetzbarkeit

Benetzbarkeit beschreibt die Eigenschaft einer festen Oberfläche, von einer Flüssigkeit benetzt zu werden – also wie gut sich ein Flüssigkeitsfilm auf dem Material ausbreiten kann. Ein zentrales Maß dafür ist der Benetzungswinkel: Je kleiner der Winkel zwischen Flüssigkeitstropfen und Oberfläche, desto besser die Benetzung.

In der Material- und Oberflächentechnik ist die Benetzbarkeit entscheidend für Prozesse wie Beschichtungen, Verklebungen oder das Auftragen von Farben, da sie die Haftung und Verteilung der aufgebrachten Substanz beeinflusst.

Benetzung

Benetzung beschreibt den physikalischen Vorgang, bei dem sich eine Flüssigkeit auf einer festen Oberfläche ausbreitet. Dabei spielen Adhäsionskräfte (zwischen Flüssigkeit und Festkörper) sowie Kohäsionskräfte (innerhalb der Flüssigkeit) eine entscheidende Rolle. Ob eine gute oder schlechte Benetzung erfolgt, hängt vom Zusammenspiel dieser Kräfte ab.

Im Zusammenhang mit Benetzung werden häufig Begriffe wie Benetzungswinkel, Randwinkel, Abperleffekt, hydrophob (wasserabweisend), hydrophil (wasseranziehend) und Oberflächenspannung verwendet. Diese Parameter sind wichtig z. B. bei Beschichtungen, Klebetechniken oder in der Werkstoffprüfung.

Benetzungsmittel

Benetzungsmittel werden eingesetzt, um den Benetzungsgrad einer Oberfläche zu erhöhen oder zu reduzieren. Dabei werden die Oberflächenspannungen von Substrat und Flüssigkeit erhöht oder reduziert.

Benetzungsprobe

Die Benetzungsprobe ist ein einfaches Verfahren zur Beurteilung der Saugfähigkeit eines Untergrundes. Dabei wird Wasser auf die Oberfläche geträufelt und das Verhalten der Flüssigkeit beobachtet.

Perlt das Wasser ab, gilt der Untergrund als nicht oder nur schwach saugend. Wird das Wasser hingegen schnell aufgenommen und zeigt sich dabei eine rasche Dunkelfärbung der Fläche, spricht man von einem stark saugenden Untergrund. Diese Prüfung ist wichtig, um die richtige Vorbehandlung und Materialwahl – z. B. Grundierungen oder Kleber – festzulegen.

Benetzungswinkel

Der Benetzungswinkel ist eine messtechnische Kenngröße, die angibt, wie gut eine Flüssigkeit eine feste Oberfläche benetzt. Er wird als der Winkel zwischen der Tangente am Flüssigkeitstropfen und der festen Oberfläche im Berührungspunkt gemessen.

Ein kleiner Benetzungswinkel (unter 90°) weist auf eine gute Benetzung und eine eher hydrophile Oberfläche hin, während ein großer Winkel (über 90°) auf eine schlechte Benetzung und eine hydrophobe Oberfläche hindeutet. Der Benetzungswinkel ist somit ein zentrales Kriterium zur Beurteilung der Oberflächenspannung und der Adhäsion zwischen Flüssigkeit und Festkörper.

Beratungsmerkblätter

Beratungsmerkblätter sind praxisorientierte Informationsdokumente, die fundierte Ratschläge, Anleitungen und Hinweise zu spezifischen Themenbereichen – häufig aus dem Bauwesen, der Technik oder verwandten Fachgebieten – bereitstellen. Sie dienen als unterstützende Hilfsmittel für Planer, Handwerker und Bauherren, um technische Anforderungen, Normen und bewährte Verfahren besser zu verstehen und anzuwenden.

Diese Merkblätter fassen oft wichtige Informationen kompakt zusammen und helfen dabei, typische Fragestellungen, Problemstellungen oder Anwendungshinweise schnell und verständlich zu klären.

Beruhigte Risse

Beruhigte Risse sind Risse in Bauteilen oder Baukonstruktionen, die sich nicht mehr verändern oder weiter öffnen. Das bedeutet, dass der Rissverlauf stabil ist und keine weitere Bewegung oder Vergrößerung der Rissbreite stattfindet.

Solche Risse gelten als unkritisch für die Tragfähigkeit des Bauteils, sollten aber dennoch regelmäßig kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass keine erneute Belastung oder Schadensentwicklung auftritt. Beruhigte Risse entstehen häufig nach der Anfangsphase von Spannungen oder Setzungen im Bauwerk.

Beschichtung

Eine Beschichtung ist ein festhaftender Überzug auf einem flexiblen oder festen Trägermaterial, wie beispielsweise einem Untergrund, Werkstück oder Substrat. Sie wird durch Aufbringen spezieller Materialien oder Stoffe erzeugt und dient dazu, das Aussehen oder die Eigenschaften des Trägers zu verändern oder zu verbessern.

Beschichtungen können optische Effekte wie Farbe, Glanz oder Mattierung erzeugen. Gleichzeitig verleihen sie dem Trägermaterial zusätzliche funktionale Eigenschaften, etwa Rostschutz, erhöhte Festigkeit, Kratz- und Schlagfestigkeit, sowie spezielle Eigenschaften wie Isolierung oder elektrische Leitfähigkeit. Dadurch spielen Beschichtungen eine zentrale Rolle in vielen technischen und gestalterischen Anwendungen.

Beschichtungsstoff-Typ

Der Beschichtungsstoff-Typ gibt an, für welche Art von Beschichtung ein bestimmtes Material oder Produkt geeignet ist. Dazu zählen beispielsweise Grundierungen, Farbanstriche, Lacke, Lasuren oder Schutzbeschichtungen.

Die genaue Zuordnung des Beschichtungsstoff-Typs ist wichtig, um die richtigen Produkte für den jeweiligen Einsatzzweck auszuwählen und eine optimale Haftung, Schutzwirkung sowie ein gewünschtes Oberflächenbild zu erzielen. Weitere Informationen und Beispiele finden sich unter dem Begriff Farbanstrich.

Beschichtungsverträglichkeit

Ein anderer häufig benutzter Begriff für Anstrichverträglichkeit.

Besenputz

Besenputz, auch Besenstreich-Putz oder Besenzugputz genannt, ist eine traditionelle Putztechnik zur optischen Gestaltung von Putzflächen. Dabei wird die noch feuchte Putzoberfläche mit einem Besen bearbeitet, wodurch eine charakteristische rillenartige Struktur entsteht.

Der Besenstrich kann in verschiedenen Mustern aufgebracht werden, zum Beispiel horizontal, vertikal oder wellenförmig, um der Oberfläche eine individuelle und dekorative Optik zu verleihen. Diese Technik wird häufig an Fassaden eingesetzt und bietet zudem eine leicht raue Struktur, die Schmutz besser kaschieren kann.

Besenwurfputz

Besenwurfputz ist eine traditionelle und alte Technik, um Kalkmörtelputz aufzutragen. Breits im 18. Jahrhundert nutzen Handwerker diese Technik, um mit Hilfe eines Besens, der später durch eine Putzleier bzw. Putzhexe abgelöst wurde., den Kalkmörtelputz aufzutragen. Besenwurfputz ist kalkgebundener Mörtel mit rauen Körnungen bis zu 4 mm. Heutzutage sind die Körnungen feiner.

Besenzugputz

Besenzugputz ist ein anderer häufig gebräuchlicher Ausdruck für Besenputz oder Besenstreich-Putz.

Beton

Beton wird aus den Grundstoffen Zement, Wasser sowie verschiedenen Gesteinskörnungen wie Sand, Kies oder Splitt hergestellt. Der Zement wirkt dabei als Bindemittel, das in Verbindung mit Wasser aushärtet und die Gesteinskörnung zu einem festen Verbundstoff zusammenfügt. Beton kann durch Zusätze oder Fasern in seinen Eigenschaften verändert werden, um besonderen Anforderungen gerecht zu werden. Im frischen Zustand ist er formbar und erhärtet nach einer gewissen Zeit zu einem stabilen Baustoff, dessen Festigkeit und Haltbarkeit von der Zusammensetzung und dem Wasser-Zement-Wert abhängen.

Betonflächen

Betonflächen sind ebene, ausgehärtete Bereiche aus Beton, die häufig in rechteckiger oder quadratischer Form gestaltet werden. Sie dienen als Grundlage für Bauwerke, Gehwege, Terrassen oder Industrieböden und zeichnen sich durch ihre hohe Stabilität und Langlebigkeit aus. Je nach Verwendungszweck können Betonflächen zusätzlich bearbeitet, versiegelt oder beschichtet werden, um ihre Optik und Widerstandsfähigkeit zu verbessern.

Betonschutzmittel

Betonschutzmittel dienen dazu, Betonoberflächen vor schädlichen äußeren Einflüssen wie Witterung, Feuchtigkeit oder chemischen Belastungen zu schützen und gleichzeitig die mechanischen Eigenschaften zu verbessern. Dabei handelt es sich meist um Imprägnierungen oder Beschichtungen auf Basis von Kunstharzen, Epoxid-, Polyurethan- oder Acrylharzen. Sie verhindern das Eindringen von Wasser, Salzen und Kohlendioxid, wodurch die Gefahr der Korrosion der im Beton enthaltenen Stahlbewehrung erheblich reduziert wird.

Betonwerkstein

Betonwerksteine sind nach DIN 18500‑1:2022‑10 Bauteile oder Elemente aus bewehrtem oder unbewehrtem Beton, die aus Zement und Gesteinskörnungen gemäß den Vorgaben dieser Norm hergestellt werden. Die sichtbaren Flächen werden werksteinmäßig bearbeitet oder optisch besonders gestaltet. Für die Oberflächenbearbeitung kommen Techniken wie Auswaschen, Sandstrahlen, Flammstrahlen, Bossieren, Spritzen oder Schleifen zum Einsatz, ähnlich wie bei der Bearbeitung von Naturstein.

Bettungsmörtel

Bettungsmörtel werden oft auch Verlege- oder Drainagemörtel. Bettungsmörtel sind zementbasierte Mörtel, die vor allem als Unterbau beim Verlegen von Pflaster- oder Natursteinflächen werden. Seine Eigenschaften werden vor allem durch seine Belastbarkeit und Wasserdurchlässigkeit bestimmt. Bettungsmörtel gleichen beim Verlegen zudem Unebenheiten aus.

Bewegungsfugen

Bewegungsfugen, auch Dehn- oder Raumfugen genannt, dienen dazu, Bauwerke oder Bauteile in kleinere Abschnitte zu unterteilen, um unterschiedliche Bewegungen wie Dehnungen oder Stauchungen der einzelnen Bauabschnitte auszugleichen. Solche Bewegungen entstehen durch innere Spannungen oder äußere Einflüsse wie Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, die bei verschiedenen Baumaterialien unterschiedlich stark ausfallen können. Durch die gezielte Anordnung von Bewegungsfugen wird die Gesamtausdehnung eines Bauwerks auf mehrere Abschnitte verteilt, sodass Spannungen reduziert werden. Für größere Dehnungen kommen spezielle Dehnfugenbänder oder -profile zum Einsatz. Wichtig ist, dass Bewegungsfugen nicht überarbeitet oder überputzt werden, da sie sonst ihre Funktion verlieren.

Bewegungsfugenprofil

Bewegungsfugenprofile werden im Trockenbau eingesetzt, insbesondere an Stellen, an denen größere Bewegungen oder Spannungen zu erwarten sind, wie im Übergangsbereich zwischen Wand und Decke oder an Stoßstellen zwischen Drempel und Dachschräge. Sie dienen dazu, die entstehenden Bewegungen aufzunehmen und Rissbildungen im Bauwerk zu verhindern. Zudem sorgen sie für einen sauberen und langlebigen Abschluss der Fugen.

Bewehrung (Armierung)

Bewehrung ist ein oft benutzter Begriff für Armierung bzw. Armierungsgewebe. Sieh Armierung und Armierungsgewebe.

Bewetterung

Bewetterung ist die Echtzeit Bewitterungsprüfung unter natürlichen Klimabedingungen von Beschichtungen. Die Bewetterung wird in dem Klima vorgenommen, wo auch der Einsatzort der Beschichtung ist wie z.B. am salzhaltigen Meer, im Hochgebirge mit hoher UV-Belastung und großen Temperaturwechseln, in Industriestandorten, auf dem Land etc.

BFS-Merkblätter

Sind Merkblätter, die vom Bundesauschuss Farbe und Sachwertschutz e.V. herausgegeben werden. Siehe Technische Merkblätter 7 und 16

Bianco Carrara Marmor

Bianco Carrara Marmor ist ein edler weißer grauer Marmor aus Naturstein, der im Nordwesten der Toskana abgebaut wird. Erste Vorkommen und eine lange Tradition des Abbaus und der Verarbeitung wurden in der italienischen Stadt Carrara und gaben so den Carrara Marmor den Namen.

Biegezugfestigkeit

Biegezugfestigkeit oder kurz Biegefestigkeit ist eine wichtige Materialkenngröße für sehr viele Materialien wie z.B. mineralische Mörtel, Beton, Holz, Metalle und viele mehr. Sie ist die Fähigkeit eines Stoffs einer Biegebeanspruchung zu widerstehen. Zur Ermittlung der Biegezugfestigkeit wird ein definierter Materialkörper, meistens ein Quader, auf zwei Ausleger gelegt und mittig mit einer steigenden Kraft beaufschlagt bis der Körper bricht. Aus den Daten des Körpers, den Abstand der Auflage und der aufgeschlagen Bruchkraft wird die Biegezugfähigkeit berechnet.

Bildtapete

Bildtapete ist eine Spezial-, meist Vliestapete mit wandfüllenden, fortlaufenden landschaftlichen Szenen oder anderen Motiven. Sie ergeben sich aus aneinandergefügten und stoßverklebten Bahnen.

Bindemittel

Unter Bindemittel versteht man Stoffe oder Substanzen, die die verschiedenen Komponenten wie z.B. Pigmente, Zuschlagsstoffe, und Füllstoffe eines Materials zusammenhalten bzw. miteinander verbinden. Es gibt mineralische Bindemittel wie z.B. Zement, Kalkhydrat und organische Bindemittel wie z.B. Kunststoffdispersionen. Eine moderne Kunststoffdispersion wie unser transparent auftrocknendes SYCOFIX® Latex-Bindemittel gemischt mit SOPHIA® Color Plus Konzentraten ergibt eine brillante Lasur mit hoher Wischfestigkeit zur Veredelung von Oberflächen, die auch zur Veredelung von SYCOFIX® Geleimte Wandfarbe bestens geeignet ist. Als mineralisches Bindemittel für Silikatfarben ist SYCOFIX® Kaliwasserglas optimal geeignet.


Bindemittelabwanderungen

Die Bindemittelabwanderung ist das Abwandern vom Bindemittel oder anderen Bestandteilen aus dem Dichtstoff in die angrenzenden Baustoffe. Das Abwandern ist an der Verfärbung der Fugenradbreiche und/oder Verfettung an Natursteinen und Marmor zu erkennen.

Biofilm

Als Biofilm bezeichnet man eine Schleimschicht in der sich mehrere Mikroorganismen wie Algen, Bakterien, Pilze etc. zu einer Art Lebensgemeinschaft eingebettet haben. Durch den aus Bio-Polymeren bestehenden Film schützen sich diese Mikroorganismen vor Trockenheit und Bioziden. Biofilme bilden sich überwiegend in wässrigen Systemen an der Grenzfläche Gas-flüssig, flüssig-fest, flüssig-flüssig. Biofilme können sich also grundsätzlich an allen Grenzflächen bzw. Oberflächen bilden.

Biokorrosion

Biokorrosion ist die durch Mikroorganismen hervorgerufene korrosive Wirkung auf die Bindemittelstruktur von Baustoffen. Biokorrosion ist ein chemischer Prozess durch die von Mikroorganismen ausgeschiedenen organischen und anorganischen Säuren aus den Stoffwechselprozess der Mikroorganismen. Biokorrosion ist vielfach belegt an Beton- und Natursteinen. Es gibt sie auch an vielen anderen Bauwerkstoffen.

Biozid

Biozide, abgeleitet vom altgriechischen bios=Leben und lateinischen caedere=töten – also ´´Leben töten´´, sind Chemikalien oder Mikroorganismen zur Bekämpfung von Schädlingen wie Ratten, Insekten, Pilze und Bakterien, also Desinfektionsmittel, Rattengifte oder Holzschutzmittel, um nur einige zu nennen.

Die Verordnung (EU) Nr. 528/2012 (Biozid-Verordnung) der Europäischen Union definiert Biozide in Artikel 3 Absatz 1a) als:

„jeglichen Stoff oder jegliches Gemisch in der Form, in der er/es zum Verwender gelangt, und der/das aus einem oder mehreren Wirkstoffen besteht, diese enthält oder erzeugt, der/das dazu bestimmt ist, auf andere Art als durch bloße physikalische oder mechanische Einwirkung Schadorganismen zu zerstören, abzuschrecken, unschädlich zu machen, ihre Wirkung zu verhindern oder sie in anderer Weise zu bekämpfen“

Und „jeglichen Stoff oder jegliches Gemisch, der/das aus Stoffen oder Gemischen erzeugt wird, die selbst nicht unter den ersten Gedankenstrich fallen und der/das dazu bestimmt ist, auf andere Art als durch bloße physikalische oder mechanische Einwirkung Schadorganismen zu zerstören, abzuschrecken, unschädlich zu machen, ihre Wirkung zu verhindern oder sie in anderer Weise zu bekämpfen.“

Bitumen

Bitumen ist der Rückstand der schonenden Vakuumdestillation von Erdöl. Nachdem alle leicht- bis schwersiedenden Fraktionen wie kurzkettige Kohlenwasserstoffe, Benzin, Diesel, Leichtöle, Schweröle etc. dem Erdöl entnommen wurde bleibt eine schwarze, zähflüssige bis harte und klebrige Masse aus einem Gemisch von Kohlenwasserstoffen zurück – der Bitumen. Bitumen ist thermoplastisch, abdichtend wasserunlöslich und gegen viele Materialien wie Salze, Mineralsäuren und Alkalien widerstandsfähig. Einzig gegen ähnlich basierte Stoffe wie Öle Benzin und organischen Lösungsmitteln reagiert Bitumen empfindlich.  Bitumen wird in vielfältiger Form als Wasserschutz von Bauteilen eingesetzt. Bitumen ist nicht mit Teer zu verwechseln, da Teer aus Steinkohle durch Pyrolyse gewonnen wird.

Bitumendickbeschichtung PMBC (alt KMB)

Bitumendickbeschichtungen dienen vorrangig der Abdichtung von Fundamenten und Sockel gegen Feuchtigkeit und Wasser mit einer dicken Schicht Bitumen. PMBC (Polymer-Modified-Bitumenous-Coating) ist die neue Abkürzung, früher gab es die Abkürzung KMB (Kunststoff-Modifizierte Bitumendickbeschichtung).

Blähglas

Blähglas wird in einem aufwendigen Herstellungsverfahren aus Altglas hergestellt. Es ist aufgeschäumtes Glas mit kleinen gasgefüllten Poren bestehend aus Kugeln/Rundkörnern mit einer Größe von 0,04 – 16 mm und besitzt eine geschlossene Gitterstruktur. Blähglas ist sehr leicht, trotzdem druckfest, wärmedämmend, alkalibeständig, nicht brennbar, hoch belastbar und wird von Nagetieren, Schädlingen und Pilzen nicht angegriffen. Blähglas wird eingesetzt in Wärmedämmsystemen wie Wärmedämmplatten und Wärmedämmschüttungen und als Leichtfüllstoff in Leichtbeton, Leichtputz und leichten Spachtelmassen wie der gebrauchsfertige SYCOFIX® System Fugen- & Flächenfüller leicht.

 

Blähton

Blähton wird aus gemahlenen, granulierten und kalkarmen Ton mit homogen verteilten organischen Bestandteilen hergestellt und im Drehrohrofen bei ca. 1200°C gebrannt. Beim Brand verbrennen die organischen Bestandteile zu Kohlendioxid und der Ton bläht bis auf das Vier- bis Fünffaches des Ausgangsvolumens auf. Das entstandene Blähtonkorn hat viele in sich geschlossene Poren und eine gesinterte Oberfläche, das heißt die Oberfläche ist fest verschmolzen. Aufgrund der Eigenschaften wird Blähton in Wärmedämmschüttungen und als Leichtfüllstoff in Leichtputzen, Leichtmörtel, Mauersteinen, Leichtbeton, Wärmedämmplatten und in Wandfertigteilen im massiven Systembau eingesetzt. Blähton ist sehr leicht, trotzdem druckfest, wärmedämmend, nicht brennbar, und wird von Nagetieren, Schädlingen und Pilzen nicht angegriffen

Bläueschutz

Bläueschutz sind Mittel mit Bioziden, um die vom Bläuepilz beim Wachstum verursachte dunkel bläuliche Verfärbung von Holz zu verhindern bzw. stark zu verlangsamen. Die charakteristische Farbe von Bläue kommt nicht vom Bläuepilz, sondern von dem Schaden, den er beim Wachstum hinterlässt. Der Befall mit Bläuepilzen betrifft fast nur Nadelhölzer da Laubhölzer aufgrund ihrer Gerbsäuren einen natürlichen Schutz besitzen. Behandelt mit Bläueschutz werden rohe und unbehandelte Nadelhölzer.

Blasenbildung

Blasenbildung bezieht sich auf die Bildung von Blasen auf der Oberfläche eines Materials, die in der Regel durch eingeschlossene Luft oder Feuchtigkeit verursacht wird.

Blattgold

Blattgold sind sehr dünne Folien von reinem Gold oder einer hochkarätigen Goldlegierung. Nach mehreren Vorarbeiten werden Folien abwechselnd mit Pergamentpapier in speziellen Formen eingebracht. Durch mühsame Handarbeit werden die Goldfolien mit immer schwereren Hämmern auf eine Dicke von etwa 100 – 330 Nanometer gehämmert. 1 Nanometer (nm) ist der millionste Teil eines Millimeters. Blattgold wird in je nach Dicke in 3 Klasse eingeteilt

  1. Einfachgold (ca. 100 – 110 nm)
  2. Doppelgold (ca. 200 – 220 nm)
  3. Dreifachgold (ca. 300 – 330 nm)

Blattgold wird zum Vergolden von Gegenständen und Oberflächen eingesetzt und geben diese den Eindruck aus purem Gold zu bestehen.

Bleichen

Nicht erwünschte Verfärbungen werden durch Bleichen entfernt oder abgeschwächt. Dafür werden chemische Substanzen wie z.B. Wasserstoffperoxid, Hypochlorid etc. eingesetzt, die aktiven Substanzen wie z.B. Sauerstoff oder Chlor freisetzen und damit die Verfärbungen und Pigmente zerstören.

Bleifolie

Bleifolien sind dünngewalzte Folien aus metallischem Blei oder wie heutzutage bevorzugt Bitumenkaschierte Bleifolien. Sie werden seit Jahrzehnten für die Horizontalabdichtung im Mauerwerksquerschnitt eingesetzt. Blei ist sehr flexibel und lässt sich gut formen und und gut im Sägeschnitt unterbringen. Sie sind Aluminiumfolien vorzuziehen, da Blei eine relativ hohe Beständigkeit aufweist.

Blitzmörtel

Blitzmörtel ist ein in Minuten schnell abbindender Montagemörtel. Er eignet sich für die Schnellmontage von Geländern, Rohrleitungen, Mauerankern, Dübeln und vieles mehr und für die Schnellreparatur von Löchern, Rissen Ausbrüchen oder ähnliches aber auch zur wasserfesten und schnellen Abdichtung von Wassereinbrüchen.

Blitzzement

wird bei schnellen Renovierungs- und Montagearbeiten eingesetzt, bei denen ein schnelles Ergebnis erzielt werden muss. Aufgrund spezieller Zusätze bindet Blitzzement wie  SYCOFIX® Blitzzement innerhalb weniger Minuten ab und kann umgehend belastet werden. Durch die kurze offene Verarbeitungszeit sollte der Einsatz von Blitzzement jedoch gut geplant werden.

Blower-Door-Verfahren

Das Blower-Door-Verfahren ist ein Differenzdruck-Messverfahren zur Bestimmung und Einschätzung der Luftdichtigkeit eines Gebäudes. Dazu wird ein Gebläse passgenau in eine Außentür oder Fenster eines Gebäudes installiert, um eine definierte Druckdifferenz zu erzeugen. Messinstrumente orten dabei über Luftströme Leckagen und ermitteln das entwichene Luftvolumen.

Bodenbelagfixierung

ist ein Haftvermittler zwischen dem Bodenbelag und dem Untergrund. Die Bodenbelagfixierung bewirkt den stabilen Halt des Bodenbelags. Bodenbelagfixierungen unterscheiden sich zwischen Universal-Bodenbelagfixierungen, wie die bewährte SYCOFIX® Universal-Bodenbelagfixierung, welche für sämtliche Bodenbeläge mit unterschiedlichen Rückenausstattungen verwendet werden, sowie Bodenbelagfixierungen speziell für Bodenbeläge mit Vliesrücken wie die hervorragende SYCOFIX® Vliesrücken-Bodenbelagfixierung. Bodenbeläge, welche mit Bodenbelagfixierung verlegt werden, können zu einem späteren Zeitpunkt z.B. bei einem Umzug rückstandslos vom Untergrund aufgenommen werden.

Bodenbelagkleber

dient der dauerhaften und festen Verklebung von PVC- und CV-Belägen, Teppichböden mit unterschiedlichen Rückenausstattungen inklusive Vliesrücken, planliegende Nadelvliesbeläge, Wandbeläge aus Kork, Linoleum, PVC und CV sowie Untertapeten und Wärmedämmstoffe. Hierzu empfehlen wir SYCOFIX® Universal Fußbodenbelagskleber

Bodenbeschichtung

Bodenbeschichtungen sind Beschichtungen von Böden in Industrie / Gewerbe und Lager. Es gibt sie auf Basis von Epoxid, Acryl und Polyurethan. Damit können je nach Einsatzort dem Boden bestimmte Eigenschaften verliehen werden wie Rutschfestigkeit, Antistatik, Versiegelung nach dem Wasserhaushaltsgesetzt, Schalldämmung, Wiederstandfähigkeit gegen Chemikalien und andere Materialien und viele mehr.

Bodenfliesen

Bodenfliesen sind spezielle Fliesen für den Einsatz auf dem Boden. Siehe Fliesen.

Bodenfuge

Bodenfugen sind Fugen im Boden oder im bodennahen Wandbereich. Unter bodennah bezeichnet man Anschlußfugen im Übergang Boden zur Wand und senkrecht verlaufende Fugen in der Wand bis zu einer Höhe von 1 m.

Bodenspachtelmassen

Bodenspachtelmassen ist ein anderer geläufiger Begriff für Ausgleichsmasse oder Fußbodenausgleichsmasse, siehe Ausgleichsmasse oder Fußbodenausgleichsmasse.

Bohrlöcher

sind am meisten an Wänden und Decken zu finden, nachdem Dübel entfernt worden sind. Diese können sehr leicht mit SYCOFIX® Feinspachtel oder SYCOFIX® Reparatur- und Umzugsspachtel beseitigt werden. Bohrlöcher können auch bei der Bearbeitung von Holz auftreten und sind leicht mit SYCOFIX® Holzkitt zu verschließen.

Bordüre

Unter Bordüre versteht man eine verzierte Kante oder Geweberand an Gegenständen zur optischen Aufwertung oder Verschönerung. Bei Tapeten nennt man diese auch Borte und bezeichnet so die mit farbigen Motiven und Ornamenten bedruckten Tapetenrollen, um eine optische Wirkung zu erzielen. Bordüren werden mit unserem SYCOFIX® Bordürenkleber schnell und sicher angebracht. Ein an der Wand im Raum umlaufendes dekoratives Band aus einzelnen Fliesen oder Fliesenbruchstücken nennt man Fliesen- oder Mosaikbordüre.

Bordüren-Kleber

Ein Bordüren-Kleber ist ein Spezial-Klebstoff bei dem die Formulierung und die Eigenschaften gezielt auf das Kleben von Bordüren eingestellt sind. Durch seine herausragenden Eigenschaften ist SYCOFIX® Bordürenkleber immer die beste Wahl.

Borsten

Borsten nennt man die besonders kräftigen Haare vom Haus- und Wildschwein. Borsten sind konisch, leicht gebogen und enden in zwei bis drei Spitzen, der sogenannten Fahne. Haare hingegen enden in einer individuellen Spitze. Borsten eignen sich besonders für Ringpinsel, breite Blechpinsel und Deckenbürsten.

Borsten – Kunstborsten

Kunstborsten sind künstlich hergestellte Borsten aus Nylon oder Polyester. Sie werden immer beliebter. Für Pinsel werden konische Kunstborsten gespitzt und geschlitzt. Für Deckenbürsten werden zylindrische Kunstborsten eingesetzt, die geschlitzt sind, also mit einer künstlichen Faser.

Bosse

Bosse, von mittelhochdeutsch bozen für „schlagen“ ist eine roh zugerichtete und somit buckelige und hervorstehende Vorderseite eines Natursteinquaders. Die Herstellung der Bosse wird bossieren genannt. Mauerwerk dessen Stirnseite grob behauen ist, also bossiert ist, nennt man Bossenwerk oder Rustika, von lateinisch ländlich.

Bossengewebe

Bossengewebe sind alkaliresistente Formteile aus Glasfasergewebe. Sie werden benötigt, um einen Bossenputz ausbilden zu können. Bossengewebe können bereits mit Bossennuten in unterschiedlichsten Ausführungen und Größen bezogen werden.

Bossennut

Bossennut ist typischerweise eine runde, dreieckige oder quadratische Vertiefung (Vertiefungsnut) zwischen zwei Bossen.

Bossenprofil

Bossenprofil ist ein Putzprofil, z.B. aus Edelstahl, zur Herstellung von Bossenputz bzw. Bossen.

Bossenputz

Bossenputz ist eine Imitation von behauenen Natursteinquadern den Bossen. Dazu werden in den Glattputz, entsprechend dem Natursteinvorbild, Strukturen eingearbeitet die den Putz als ein massives Natursteinmauerwerk erscheinen lassen. Die Strukturen können dabei durch einfaches Ritzen der frischen Putzoberfläche oder durch den Einbau von Bossenprofilen oder Holzlatten in den Glattputz, die nach dem Erhärten des Putzes entfernt werden und eine Bossenoptik zurücklässt.

Bossierung

Unter Bossierung versteht man die Herstellung von Bossen. Siehe auch Bosse.

Brandenburger Putz

Brandenburger Putz ist ein Deckputz, welcher nach einer regional angewandten Art strukturiert wird.

Brandriegel

Der Brandriegel auch Brandbarriere, Brandschutzriegel, Bauchbinde, Brandschutzschott oder Brandsperre genannt verhindert das Ausbreiten oder die Weiterleitung eines Brandes über die Fassadendämmung durch Unterbrechung der homogenen Wärmedämmstoff-Fläche mit Mineral- oder Steinwolle in unterschiedlichsten Platten. Für die Anordnung des Brandriegels gibt es bestimmte Vorschriften, die in den Systemzulassungen und in der Brandschutz-Info Nr. 6 vom VDPM (Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V.) beschrieben sind.

Brandschutz

Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die der Entstehung eines Brandes und die Ausbreitung von Feuer und Rauchgase vorbeugen und bei Ausbruch eines Brandes die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten ermöglichen. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom Vorbeugenden und auch baulichen Brandschutz. In Gebäuden spricht man auch von aktivem und passivem Brandschutz. Aktiver Brandschutz versucht das Feuer zu löschen wie z.B. Sprinkleranlagen, Feuerlöscher, um nur einige zu nennen. Passiver Brandschutz kann ein Feuer nicht aufhalten, aber er kann die Auswirkungen des Feuers eingrenzen und die Ausbreitung verzögern, um eine Evakuierung zu ermöglichen bzw. die Zeit dafür zu verlängern. Dafür werden zum Beispiel die Versorgungsleitungen mit Hilfe von Brandschotts, Kabelbeschichtungen, Rohrmanschetten etc. eingesetzt die die Ausbreitung des Feuers verlangsamen und den Brand innerhalb eines Abschnittes z.B. Büroraum, eine Wohnung im Hochhaus zu halten. Der passive Brandschutz verhindert zusätzlich noch das Ausbreiten von toxischen Rauchgasen die weitaus höhere Schäden an Leib und Leben verursachen.

Brandschutzputz

Brandschutzputz ist ein brandschutztechnisch ertüchtigter Putz. Durch die Formulierung und der Inhaltsstoffe wird das Brandverhalten von Baustoffen verbessert und die Feuerwiderstandsklasse erhöht. Brandschutzputze verzögern die Temperaturweitergabe an Bauteile und somit auch die Ausbreitung eines Feuers.

Brandverhalten

Das Brandverhalten von Baustoffen wird nach DIN 4102 in Baustoffklassen auch Brandschutzklassen eingeteilt. In standardisierten und genormten Brandverhaltensprüfungen werden einzelne Baustoffe oder Kombinationen von Baustoffen geprüft und dann den Baustoffklassen zugeordnet.

  • A = nichtbrennbare Baustoffe
  • A1 = nichtbrennbar ohne brennbare Bestandteile
  • A2 = nichtbrennbar mit einem geringen Anteil brennbarer Bestandteile
  • B = brennbare Baustoffe
  • B1 = brennbar, schwer entflammbar
  • B2 = brennbar, normal entflammbar
  • B3 = brennbar, leicht entflammbar (bauaufsichtlich als Baustoff nicht verwendbar)

Brandwände

Brandwände sind spezielle Wände, die zur Trennung oder Abgrenzung von Brandabschnitten eingesetzt werden. Sie bestehen aus nichtbrennbaren Baustoffen die hohen Temperaturen widerstehen und Temperaturen schlecht in angrenzende Abschnitte weiterleiten.

Brennverhalten

Brennverhalten ist ein anderer Begriff für Brandverhalten bzw. Baustoffklassen. Siehe Brandverhalten, Baustoffklassen.

Bronzedruck

Beim Bronzedruck werden Tapetenoberflächen mit Bronze oder metallisch schimmernden Pulver grundiert oder bedruckt. Für dem Einsatz ist unbedingt Klebeanweisung zu beachten, da Bronze wie auch andere Metalle stark auf Salze, Alkalien und Feuchtigkeit reagiert.

Buntsteinputz

Buntsteinputze werden häufig auch als Mosaikputze und Natursteinputz bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine sehr dekorative Variante des Dispersionsputzes. Der „Multicolor“-Effekt wird in Buntputzen ausschließlich durch naturfarbige Marmorkörnungen, eingefärbte Quarzkörner oder natürlicher Körner mit unterschiedlicher Farbe erreicht. Buntputze sind somit frei von Pigmenten und Füllstoffen. Als Bindemittel werden Flüssigkeiten auf Basis von Kunstharzen eingesetzt. Buntputze werden vor Allem außen auf Sockelflächen verwendet da sie neben den dekorativen Eigenschaften noch widerstandsfähig gegenüber mechanischen Einwirkungen und Feuchtigkeit sind.

Buttering-Floating-Verfahren

Das Buttering-Floating Verfahren, vielfach auch Floating-Buttering Verfahren genannt, ist eine Kombination aus zwei Verfahren, um besonders große Flächen wie große Fliesen, Wärmedämmplatten u.ä. zu verkleben. In diesem Verfahren werden sowohl der Untergrund (Floating-Verfahren) und die Rückseite der Fliese, Dämmplatte (Buttering-Verfahren) mit Kleber, Mörtel etc. beschichtet. Dadurch entstehen sehr wenige Hohlräume unter den Fliesen, der Luftporenanteil ist gering und erhöht die Festigkeit, es gelangt kein Wasser oder Luft zwischen Fliese und Untergrund und der Belag ist deutlich belastbarere. Deswegen ist das Buttering-Floating Verfahren ein Muss im Außenbereich da kein Wasser unterhalb der Fliese eindringen kann bzw. in Hohlräumen sammelt, dass dann beim Gefrieren durch Ausdehnung die Fliese beschädigt.

Butyl-Dichtstoff

Butyl-Dichtstoff bezieht sich auf einen Typ von Dichtstoff oder Klebematerial, das aus Butylkautschuk hergestellt ist. Er wird in der Bauindustrie häufig verwendet, um Fugen und Spalten abzudichten und das Eindringen von Wasser, Luft oder anderen Elementen zu verhindern

„Bauchbinde“

Bauchbinde ist eine andere gebräuchliche Bezeichnung für Brandriegel, Brandbarriere, Brandschutzriegel, Brandschutzschott oder Brandsperre. Siehe Brandriegel.

C

Calciumcarbonat (Kalziumcarbonat)

Calciumcarbonat, Kalziumcarbonat, Kalk oder auch vielmals, als kohlensaurer Kalk bezeichnet, ist eine chemische Verbindung aus Calcium, Kohlenstoff und Sauerstoff mit der chemischen Formel CaCO3. Als Mineral kommt es in vielen Gesteinen hauptsächlich als Kalkstein, Kreide oder und Marmor vor. Auch kommt es in biologischen Materialien wie Korallen und Schalenweichtieren vor. Die häufigsten Mineralien sind Kalkspat und Calcit. Als Calcium-Salz der Kohlensäure gehört es zu Stoffgruppe der Carbonate.

Calciumsilikathydratplatte

Siehe Calciumsilikatplatten und Mineralschaumdämmplatte. 

Calciumsilikatplatten

Calciumsilikatplatten sind mineralische Wärmedämmplatten und bestehen aus Siliciumdioxid, Calciumoxid, Kaliwasserglas und Cellulose. Die Werden unter Wasserdampf gehärtet und werden hauptsächlich für die Innendämmung von Außenwänden und Bekleidung für den baulichen Brandschutz verwendet. 

Carbonate

Carbonate werden die anorganischen Salze und organischen Ester der Kohlensäure genannt. Als anorganische Salze liegen sie mit den Alkali- und Erdalkalimetallen in Mineralien vor. Alkalimetalle sind z.B. Lithium, Natrium Kalium und Cäsium. Erdalkalimetalle sind z.B. Magnesium, Calcium Strontium und Barium. Als Ester sind Carbonate als Polycarbonate (PC) unter z.B. den Handelsnamen Makrolon® von der Bayer AG bekannt und sind das Hauptmaterial von CD, DVD und Bluray Rohlingen.

Carbonatisierung

ist die chemische Umwandlung der alkalischen Bestandteile des Zementsteins (Portlandit) zu Calciumcarbonat (Kalkstein) unter Aufnahme von Kohlenstoffdioxid aus der Umgebungsluft. Das Voranschreiten der zunächst oberflächlich stattfindenden Reaktion in tiefere Schichten ist insbesondere vom Feuchtegehalt und der Dichte des Betons abhängig und kann mitunter Jahre dauern. Insbesondere bei zementären Neuputzen sind daher oft lange Wartezeiten einzuhalten bis mit Nachfolgearbeiten begonnen werden kann. SYCOFIX® Universal Vogelfluat bietet hier die Möglichkeit durch Fluatierung nicht nur den Untergrund zu neutralisieren, sondern diesen zusätzlich auch zu verfestigen, und das ohne lange Wartezeit.

Carbonatisierungsschwinden

Carbonatisierungsschwinden ist die Verringerung des Volumens bei der Carbonatisierung also der Reaktion des Kohlendioxids aus der Luft mit Calciumhydroxid.  Durch die Umkristallisation und der Verdunstung des Wassers nimmt das Volumen ab und es kann zu netzartigen Rissen an der Oberfläche führen. Dies beobachten man häufig bei Beton und Mörtel.

Carboxymethylcellulose

wird in einem chemischen Prozess aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und bildet die Basis für Cellulose-Kleister wie z.B. SYCOFIX® Normal Tapetenkleister und SYCOFIX® Tapetenkleister extra stark.

CE-Kennteichnung

CE ist die Abkürzung für Conformité Européenne und ist eine Kennzeichnung nach EU-Recht die aussagt das Produkte mit den harmonisierten Herstellungsnormen übereinstimmen. Mit dem CE-Kennzeichen werden für den dem Endverbraucher sichere Produkte innerhalb des europäischen Binnenmarktes gewährleistet. Der Endverbraucher kann daraus erkennen, dass der Hersteller das Produkt nach gültigen europäischen Richtlinien und Gesetzten produziert hat und die Produkte diesen entsprechen und einer Konformitätsuntersuchung unterzogen wurden. Das CE-Kennzeichen ist werde Qualitäts- noch Gütesiegel.

Celluloseleim

Celluloseleim, wie das seit Jahrzehnten bewährte und geschätzte SYCOFIX® Zell- Leimkonzentrat, ist ein Klebstoff auf Basis von wasserlöslicher Methylcellulose oder genauer Methylcelluloseethern. Diese werden überwiegend in Kleistern eingesetzt. 

CEN

CEN ist die Abkürzung Comité Européenne de Normalisation und bedeutet unübersetzt „Europäische Komitee für Normung“. CEN ist für alle harmonisierten Normen innerhalb der EU zuständig, mit Ausnahme für die Bereiche Elektrotechnik und Telekommunikation. Die harmonisierten europäischen Normen werden in Europa die nationalen Normen wie z.B. DIN-Norm ablösen. Dadurch wird langfristig erreicht, dass alle genormte Produkte den gleichen Bedingungen unterliegen und von jedem Land akzeptiert, werden müssen. Unterschiedliche nationale Bewertungen und Mehrfachanmeldungen und Prüfungen entfallen. Eine gültige Norm für alle EU-Staaten.

Changieren

Changieren sind verschiedene Arten von Übergängen und bedeutet das von unmittelbaren ineinander übergehenden Veränderungen bzw. Wechsel. Bei Geweben, Papieren (Tapeten und Mineralien ist es ein Wechsel bzw. das ineinander übergehen von Farben bei Veränderung des Blickwinkels.

Charakterisierung von Dichtstoffen

Darunter versteht man die Qualitätsbeschreibung von Dichtstoffen die in 4 Klassen eingeteilt werden und im IVD Merkblatt Nr.2 festgelegt sind.

1 elastische
2 plastoelastisch
3 elastoplastisch
4 plastisch

Chemikalienbeständigkeit

Dichtstoffe werden in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. Dort können die Dichtstoffe mit unterschiedlichen Chemikalien zusammentreffen. Ob ein Dichtstoff für den jeweiligen Einsatzort und den dort befindlichen Chemikalien verträglich bzw. beständig ist, hängt von der Konzentration der Chemikalie, der Temperatur und der Einwirkdauer ab. Wein Dichtstoff wird dann mit den ermittelten Parametern auf die Beständigkeit geprüft. Dabei darf der Chemikalie den Dichtstoff nicht verfärben, aufquellen, erweichen, erhärten oder zerstören.

Chemisches abbinden

Beim chemischen Abbinden härtet ein Material durch chemische Reaktionen vollkommen aus und verfestigt sich. Auf mineralischer Basis sind es meist Reaktionen von z.B. Zement, Kalkhydrat mit Wasser und Kohlendioxid. Bei organischen Systemen handelt es sich vielfach um 2K-Produkten, die nach verrühren über eine ein Polymerisationsreaktion zum Kunststoff aushärten. Bei 1K-Produkten handelt es sich streng genommen auch um 2K- Produkte in der meistens der Härter blockiert ist, um daraus ein 1 K-Produkt zu machen. Die Blockade wird durch z.B. Feuchtigkeit oder UV-Licht aufgehoben und die Polymerisationsreaktion startet genau wie bei einem 2K-Produkt.

Chloride

Chloride sind anorganische oder organische Verbindungen des Elementes Chlor. Genaugenommen sind es die Salze von Chlorwasserstoff HCl – die wässrige Lösung dieses Gases ist allgemein unter dem Namen Salzsäure bekannt. Metallchloride sind Verbindungen von Metallen und Chlorid. Bekanntestes Beispiel ist Kochsalz, Natriumchlorid. Metallchloride sind überwiegend ionisch aufgebaut und gut wasserlöslich. Dadurch sind sie in der Lage in Baumaterialien zu gelangen in den dann das Chlorid Schäden z.B. Korrosion etc. anrichtet. Als bekannteste und am häufigsten vorkommende bauschädliche Salze sind Natriumchlorid und Calciumchlorid zu nennen.

Chlorkautschuk

Chlorkautschuk ist eine nicht ganz exakte Bezeichnung, weil es sich bei dieser Art von Polymeren um thermoplastische Materialien und nicht, wie der Name vermuten ließe, um Elastomeren handelt. Da bei der Produktion chlorghaltige Lösungsmittel eingesetzt werden – muss der Chlorkautschuk gut gereinigt werden, um die teilweise sehr giftigen Chlorverbindungen zu entfernen. Bei einem Brand besteht die Gefahr, so wie bei allen Chlor-Verbindungen, das sich Salzsäure und andere giftige Chlorverbindungen bilden.

Coordinates

Coordinates ist in der Raumausstattung eine kombinierte Gestaltung, die einen harmonischen Gesamteindruck vermittelt. Dafür werden Farben, Strukturen und Materialien aufeinander kombiniert abgestimmt. Gestaltungselemente sind Tapeten, Bodenbeläge, Polstermöbelstoffe und Dekorationsstoffe und Dekorationsmaterialien.

Cutterkant

Cutterkant, auch unter Tapezieschiene geläufig, ist eine Aluminiumschneideschiene für Teppiche, Tapeten jeglicher Art und Strukturprofilen. Mit einer Cutterkant werden saubere und exakte Abschlüsse an Wänden, Decken und Fußleisten erzielt. Auch bei welligen Decken und Wänden entstehen optisch ansprechende und exakte Abschüsse.

Cuttermesser

Cuttermesser sind günstige und scharfe Messer zum Beschneiden von Tapeten, Wandbekleidungen, Teppichen und vielem mehr. Durch die abbrechbaren Klingen hat man immer ein scharfes Messer parat.

CV-Bodenbeläge

sind durch eine rückseitig aufgebrachte Schicht aus aufgeschäumtem PVC deutlich trittschallgemindert und lassen sich optimal mit SYCOFIX® Universal Bodenbelagfixierung am Untergrund fixieren oder mit SYCOFIX® Universal Fußbodenbelagkleber dauerhaft verkleben.

D

Dämmplatte

Dämmplatten gibt es in den unterschiedlichsten Materialien und Dicken für den Innen- und Außenbereich. Durch die Auswahl des richtigen Materials können Dämmplatten gegen Wärmeverlust und Lärmschutz dämmen. Andere wichtige zusätzliche Eigenschaften von Dämmplatten sind Beständigkeit gegen Wasser, Feuer und Druck – je nachdem wo sie eingesetzt werden wie z.B. Fassadendämmung, Fußbodendämmung, Wanddämmung, Dachdämmung etc. 

Dämmplatten für Innenwände

Dämmplatten für Innenwände sind Platten mit einer Stärke von 10mm. Durch ihre Druckfestigkeit und Dicke gleichen sie Unebenheiten an Wänden aus. Mit SYCOFIX® Konstruktionskleber extrem oder SYCOFIX® Power Montagekleber werden sie auf Stoß an die Wand geklebt.

Dämmung, Wärmedämmung

Dämmung ist die Schutzmaßnahme gegen den Verlust von Wärme durch die Außenwände oder das Dach. Sie auch Wärmedämmung.

Dämmputzträger

Dämmputzträger sind geschweißte, schlussverzinkte und gewellte Drahtgewebe, die an Wänden montiert werden. Bei Wänden, die keine ausreichende Haftungsmöglichkeit aufweisen und um die Tragfähigkeit zu erhöhen, werden Dämmputzträger eingesetzt, um Untergründe mit Dämmputzen oder schweren Putzen beschichten zu können.

Dämmunterlagen

Dämmunterlagen bestehen aus einem elastischen Material wie z.B. Schaumgummi, PVC-Schaum PE-Schaum, Kork, Polyurethan Kautschuk oder Filz. Sie werden als Bahnen oder Unterlagen bei Bodenbelägen eingesetzt, um die Trittschall- und Wärmedämmung zu verbessern.

Dämmputz

reduziert Wärmeverluste über die Fassadenfläche und wird häufig eingesetzt, wenn konventionelle Dämmsysteme z.B. aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig sind. Dämmputze bestehen aus mineralischen Bindemitteln wie z.B. Kalkzement dem Leichtzuschlagsstoffe zugesetzt werden, um eine minimale Wärmeleitfähigkeit zu erreichen. Zum Einsatz kommen hier Polyesterkügelchen, Perlite, Aerogele oder Kügelchen aus Blähglas.

Dämmtapeten

bieten eine gute und kostengünstige Möglichkeit, um Wände und Decken gegen Wärme und Kälte zu isolieren. Dämmtapeten werden sowohl hinter Heizkörpern angebracht als auch vollflächig an Wänden und Decken verklebt. Dazu ist SYCOFIX® Universal Styropor®- und Renoviervlieskleber optimal geeignet. Für die Verklebung von KORFF® Dämmplatten im Innen- und Außenbereich ist SYCOFIX® Spezial Wandbelagskleber zu benutzen.

Dampfbremse

Durch Wasserdampfdiffusion kann Feuchtigkeit bzw. Wasser in eine Konstruktion gelangen. Dies geschieht besonders da, wo warme Bereiche auf kalte Bereiche treffen. Durch eine Dampfbremse an der warmen Innenseite wird verhindert, das nicht zu viel Wasser in Form von Wasserdampf in die Konstruktion eintritt. Daher ist eine Dampfbremse ein Material mit einem hohen Widerstand gegen Wasserdampfdiffusion, dass die Wasserdampfdiffusion bremst aber nicht völlig ausschließt wie bei einer Dampfsperre.

Dampfbremse (feuchtvariabel)

Ist eine Dampfbremse, die entsprechend der Umgebungsfeuchte den Widerstand der Wasserdampfdiffusion variabel anpasst.

Dampfdiffusion

Dampfdiffusion bzw. Wasserdampfdiffusion ist die Wanderung (Diffusion) von Wasserdampf oder auch Gasen wie Kohlendioxid oder Schwefeldioxid durch Materialien aufgrund von Temperatur- und Dampfdruck- Gefällen bzw. -Unterschiede und -Schwankungen. Die treibende Kraft der Dampfdiffusion ist das Bestreben nach einen Konzentrationsausgleich und die Richtung ist von der höheren zur niedrigeren Konzentration, in der Regel von „warm“ nach „kalt“ bei Temperaturgefällen oder von „feucht“ nach „trocken“ bei Dampfdruckgefällen. Nur etwa 2-5% der Raumfeuchte wird durch Wasserdampfdiffusion nach außen getragen. Daher muss durch Lüften der überwiegende Teil der Luftfeuchtigkeit abgeführt werden, das gilt besonders in der kalten Jahreszeit.

Dampfdiffusionsoffen

Dampfdiffusionsoffen wird ein Material bezeichnet, wenn Wasserdampf nahezu ungehindert oder mit wenig Schwierigkeiten das Material durchdringen kann.

Dampfsperre

Im Gegensatz zur Dampfbremse ist die Dampfsperre für Feuchtigkeit und Dampf undurchlässig. Siehe auch Dampfbremse.

Dampf-Tapetenablöser

Dampf-Tapetenablöser ist ein elektronisches Gerät zur Wasserdampferzeugung. Über einen Dampfverteiler gelangt der Dampf direkt auf die perforierte Tapete und durchdringt diese direkt. Der Dampf beschleunig die Lösung des Kleisters und eventuell vorhandene thermoplastische Klebzusätze.

Dauerdehnbarkeit

Dauerdehnbarkeit, oder dauerhafte Elastizität, ist die Fähigkeit eines Materials, sich wiederholt über einen längeren Zeitraum zu dehnen und in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Diese Eigenschaft ist für Dichtstoffe in Anwendungen, in denen es zu kontinuierlichen Bewegungen oder zu Ausdehnungen und Zusammenziehungen kommt, wie beispielsweise in Gebäuden, die aufgrund von Temperaturschwankungen oder Setzungen strukturelle Veränderungen erfahren. Dichtstoffe mit hoher Dauerdehnbarkeit können ihre Abdichtungseigenschaften ohne Rissbildung oder Verschlechterung aufrechterhalten.

Dauerdehnbeanspruchung

Dauerdehnbeanspruchung, oder Langzeitverformung, bezieht sich auf die kontinuierliche Belastung oder Dehnung, die ein Material über einen längeren Zeitraum erfährt. Zum Beispiel setzen Brücken oder Gebäude Dichtstofffugen langfristigen Belastungen aus, wenn sie sich aufgrund von Temperaturschwankungen und strukturellen Belastungen ausdehnen und zusammenziehen. Die Bewertung der Dauerdehnbeanspruchung eines Materials hilft sicherzustellen, dass es diese langanhaltenden Verformungen ohne Versagen aushalten kann.

Dauerelastisch

Dauerelastisch oder auch nur als elastisch ist eine Fugenmasse, die nach dem Aushärten flexibel ist und die Bewegungen einer Fuge, ohne Schaden zu nehmen wie z.B. reißen, aufnehmen kann und das über einen längeren Zeitraum.

Decken-Akustiksysteme

Decken-Akustiksysteme auch als abgehängte Decke bezeichnet, sind Systeme aus verschiedensten Materialien und Konstruktionen, die die Akustik des Raumes verbessern oder vor Schall isolieren.

Deckenpaneele

Deckenpaneele sprich Wandverkleidung sind Fertigplatten aus verschiedensten Materialien wie z.B. Holz, MDF, Laminat, zementgebundene Holzwolle etc. in unterschiedlichsten Abmessungen. Sie verleihen der Decke eine ansprechende Optik wie z.B. Holz-, Steinoptik.

Deckenplatten

Deckenplatten sind quadratische oder rechteckige Platten, die anstelle von Putzsystemen eingesetzt werden. Je nach Materialeigenschaften und der Befestigungstechnik wirken sich Wandplatten vorteilhaft auf das Raumklima oder die Raumnutzung aus, indem sie Einfluss auf Schalldämmung, Heizkosteneinsparung, Lüftung und Klimatisierung nehmen.

Deckenplattenkleber

Deckenplatten- oder Wandbelagkleber sind Spezialklebstoffe um auch schwere Beläge, Platten und Paneele an Wände und Decken zu befestigen. Hierfür eignet sich ausgezeichnet der SYCOFIX® Universal Styropor®- und Renoviervloeskleber.

Deckenputz

Deckenputz ist ein Putzmörtel oder Putzsystem das speziell für die Unterseiten von Gebäudedecken im Innenbereich abgestimmt ist. Die Dicke sollte auf maximal 10 mm beschränkt werden. Zum Einsatz kommen Gips- oder Kalk-Gipsputze wie SYCOFIX® Haftputzgips oder haftungsverbesserte Kalk- oder Kalk-Zementputze.

Deckentapeten

Deckentapeten sind spezielle dekorative Tapeten für Decken die besonders in repräsentativen Bereichen von Gebäuden eingesetzt. Überwiegend als Stoffeffekte, Kleinmuster, Kassetten und ähnliches werde als Deckentapeten verwendet. Damit kann man auch sehr gut Risse und Unebenheiten kaschieren.

Deckklasse

Die Deckkraftklasse, eigentlich Deckkraftklasse, gibt Auskunft über das Deckvermögen von Wand- und Deckenfarben. Für eine bessere Unterscheidung werden sie nach DIN EN 13300 in vier Klassen unterteilt, die mittels des Kontrastverhältnisses ermittelt werden. Dabei werden Prüfkarten mit weißen und schwarzen Quadraten mit der zu prüfenden Wand- und Deckenfarbe in bestimmten Schichtdicken beschichtet und nach dem Trocknen hinsichtlich der Abdeckung, also wieviel Muster ist noch zu erkennen, beurteilt bzw. eingeteilt. Bei der Angabe der Deckkraftklasse wird die dazugehörige Schichtdicke mitangegeben.

Klasse 1: mehr als 99,5 % des Musters werden abgedeckt
Klasse 2: 98 – 99,5 % des Musters werden abgedeckt
Klasse 3: 95 – 98 % des Musters werden abgedeckt
Klasse 4: weniger als 95 % des Musters werden abgedeckt werden

Deckvermögen

Deckvermögen ist die Fähigkeit bzw. Vermögen einer Farbe oder eines Lackes die Farbigkeit eines Untergrundes zu überdecken. Das Deckvermögen wird in 4 Klassen den Deckklassen oder Deckkraftklassen eingeteilt. Sie auch Deckklasse

Dehnbarkeit/Dehnfähigkeit

Die Dehnbarkeit oder die Dehnfähigkeit gibt an wie weit ei n Dichtstoff einer Längenänderung bzw. Dehnung widerstehen kann, ohne zu brechen oder zu reißen. Die Dehnbarkeit ist für Dichtstoffe eine wichtige Kenngröße, da sie angibt in, ob ein Dichtstoff in einer Bewegungsfuge eingesetzt werden darf, da er der den Längenänderungen eines Stoffes/Untergrundes, ohne bleibende, nachteilige Beschädigungen oder Veränderungen, folgen muss.

Dehn- / Spannungswert

Dehn- / Spannungswert bezieht sich auf den Wert, der quantifiziert, wie stark ein Material dehnbar ist und wie viel Stress es ertragen kann, bevor es versagt. In der Werkstoffkunde und im Ingenieurwesen ist das Verständnis dieser Werte entscheidend für die Gestaltung von Strukturen und die Auswahl geeigneter Dichtstoffe, um sicherzustellen, dass sie Kräften und Verformungen standhalten können, ohne zu brechen oder ihre Wirksamkeit zu verlieren.

Dehn- / Stauchbewegung

Dehn- / Stauchbewegung bezieht sich auf die kombinierte Bewegung des Streckens (Dehnung) und Zusammenziehens (Stauchung), die ein Material durchläuft. Dies kann durch äußere Kräfte, Temperaturschwankungen oder strukturelle Belastungen verursacht werden. Das Verständnis, wie Materialien auf diese doppelten Bewegungen reagieren, ist im Bauwesen und Ingenieurwesen entscheidend, um strukturelle Schäden zu verhindern.

Dehnungsfuge

Eine Dehnungsfuge, oder Ausdehnungsfuge, ist eine geplante Lücke oder ein Zwischenraum in einer Struktur, der die Ausdehnung und Kontraktion von Materialien in Reaktion auf Temperaturschwankungen ermöglicht. Sie verhindert strukturelle Schäden, indem sie Bewegungen, wie die Ausdehnung von Beton durch Hitze, aufnimmt. Gut gestaltete Dehnungsfugen sind entscheidend, um Risse zu verhindern und die Integrität von Strukturen zu erhalten.

Dekor

Dekor ist die optische Aufwertung oder Verzierung einer Oberfläche durch gestalterische und farbliche Akzente.

Dekorative Beschichtungen

Unter dekorative Beschichtungen versteht man Dekorputze. Siehe Dekorputz

Dekorputz

Dekorputz werden auch Dekor oder Dekorationsputz genannt. Dabei handelt es sich um Innenputze die durch spezielle Techniken wie Spachteltechnik oder anderen Techniken zum Erzeugen von dekorativen Oberflächen. Die individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen des Verarbeiters machen jede dieser dekorativen Beschichtungen einzigartig. Dekorative Putzoberflächen gelingen schnell und einfach mit SOPHIA® Dekorspachtelputz.

Designboden

Designböden gehören zur Gruppe der elastischen Bodenbeläge. Es sind PVC- und Vinylbodenbeläge die die Optik von Metall, Stein und Holz authentisch wiedergeben.

Desinfektion

Desinfektion ist eine Hygienemaßnahme, um Krankheitserreger abzutöten oder bzw. zu inaktivieren damit von einem Objekt keine Gefahr einer Infektion ausgeht. Laut dem deutschen Arzneibuch (DAB) bedeutet Desinfektion „totes oder lebendes Material in einen Zustand versetzten, dass es nicht mehr infizieren kann“. Es gibt chemische und physikalische Verfahren zur Desinfektion von z.B. Hände, Flächen, Instrumente, Räumen, Wäsche Abfälle etc. die in verschiedenen Listen aufgeführt sind. Die vom Industrieverband Hygiene & Oberflächenschutz (IHO)setzt diese für alle öffentlichen und für die Gesundheit sensible Bereiche wie z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Kindergärten, Pflegeeinrichtungen und Schulen fest. Die Liste des Robert Koch Instituts gelten für den Seuchenfall.

Diagonalarmierung/ –bewehrung

Diagonalarmierung7-Bewehrung ist ein anderer häufig benutzter Ausdruck für Armierungspfeil. Siehe Armierungspfeil.

DIBt

DIBt ist die Abkürzung für Deutsches Institut für Bautechnik. Es ist eine 1993 geschaffene Behörde die nationalen und europäischen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen und Bauartgenehmigungen in der Bautechnik erteilt. Ferner überwacht sie die Einhaltung des Bauproduktegesetz, kümmert sich um die Hygiene von Baustoffen und Bauprodukten, registriert Energieausweise von Gebäuden und ist Notifizierungsstelle für Prüflabore, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen.

Dichtband, vorkomprimiert

Vorkomprimierte Dichtbänder werden verwendet, um Fugen im Bauwesen abzudichten. Sie sind so konzipiert, dass sie sich beim Einbau ausdehnen und die Lücke füllen, um eine effektive Abdichtung sicherzustellen. Diese Ausdehnung trägt dazu bei, eine dichte Barriere zu schaffen, die verhindert, dass Wasser, Luft oder andere Elemente in den abgedichteten Bereich eindringen, und verbessert die Gebäudeisolierung und Wetterfestigkeit.

Dichte

Die Dichte einer Verbindung, eines Stoffes, einer Substanz gibt das Gewicht pro Volumeneinheit an und ist eine gängige Kenngröße in der Qualitätskontrolle. Die Dichte wird überwiegend in g/cm³, kg/l oder kg/m³ angegeben.

Dichtschlämme

Siehe mineralische Dichtungsschlämme (MDS)

Dichtstoffe

Dichtstoffe spielen eine entscheidende Rolle im Bauwesen und in der Fertigung. Sie werden verwendet, um Risse und Fugen abzudichten, um das Eindringen von Wasser, Luft, Staub oder anderen unerwünschten Substanzen zu verhindern. Die Auswahl des richtigen Dichtstoffs hängt von Faktoren wie der Anwendung, den Umweltbedingungen und der Materialverträglichkeit ab. Ideale Ergebnisse werden mit SYCOFIX® Universal Acryl, SYCOFIX® Riss- & Fugendichter sowie SYCOFIX® System Fugen- & Flächenfüller erreicht.

Dichtstoffverbrauch

Der Dichtstoffverbrauch ist eine wichtige Angabe im Bauwesen und in der Fertigung. Die Angabe, wie viel Dichtstoff für ein Projekt benötigt wird, ist entscheidend für die Kostenkontrolle und die Projektplanung. Genau Berechnungen verhindern die Über- oder Unterdosierung von Dichtstoff und gewährleisten eine effiziente Ressourcenzuweisung.

Dichtungsputz

Dichtungsputz auch als Sperr- oder Wassersperrputz bezeichnet, ist ein wasserundurchlässiger, mineralischer und druckwasserdichter Putz, der zum Abdichten gegen Wasser eingesetzt wird.

Dickbeschichtung

Dickbeschichtungen sind ein oder zwei-komponentige Beschichtungen, die gegen das Eindringen von Wasser an Bodenplatten und Wänden eingesetzt werden. Die wohl bekannteste Dickbeschichtung ist Bitumen zum Abdichten von Kellern. Siehe PMBC

Dickbettmörtel

Dickbettmörtel ist ein spezieller mineralischer Mörtel, der zur Verlegung von großen und schweren Platten, Natursteinen, Treppenstufen und Fensterbänken eingesetzt wird. Die Schichtdicken gehen von 20 mm – 40 mm. Dickbettmörtel gleich Unebenheiten aus.

Dicklagige mineralische Oberputze

Dicklagige mineralische Oberputze sind Dickschichtputze deren Auftragsstärke durch die Korngröße der Füllstoffe bestimmt werden. Bei Korngrößen von 16mm können somit Putzstärken von 20 mm erreicht werden wie z.B. bei einem strukturierten Oberputz. In der Anwendung finden sich jedoch meist Korngrößen von 8 mm, die in einer Stärke von 10 mm aufgetragen werden. Um die in der Putznorm geforderte Gesamtdicke von 20 mm im Außenbereich zu erlangen, muss der Unterputz dann zwingend eine Stärke von 10 mm aufweisen. Durch nachträgliches Auswaschen des Bindemittels oder der Feinanteile kann man eine grobkörnige Putzoberfläche erreichen.

Dickschichtlasur

Dickschichtlasur ist eine filmbildende, offenporige, durchscheinende oder durchsichtige Lasur für Holzbauteile z.B. Holzfenster, die die Maßhaltigkeit des Holzes gewährleistet. Im Gegensatz zur Dünnschichtlasur, die für nicht maßhaltige Holzbauteile verwendet wird, hat sie einen höheren Bindemittelanteil mit einem Festkörpergehalt von über 35%.

Dickschichtoberputz

Siehe dicklagige mineralische Oberputze

Dickschichtunterputze

Ein Dickschichtunterputz ist ein mineralischer Unterputz der auf Dickschichtoberputze abgestimmt, um im Innenbereich ein Gesamtputzstärke von 15 mm und im Außenbereich von 20 mm zu gewährleisten.

Diffusionsfähig

Ist die Fähigkeit eines Stoffes, Gases oder Materials Unterschiede in der Konzentration, des Druckes oder der Temperatur ausgleichen zu können. Im Baubereich bezieht sich das meistens auf Beschichtungen, ob diese in der Lage sind Feuchtigkeit in Form vom Transport von Wasserdampf, der Wasserdampfdiffusion, regulieren zu können.

Diffusionsfähigkeit

Beschreibt die Wasserdampfdurchlässigkeit von Beschichtungen (z.B. Farben). Je höher die Diffusionsfähigkeit ist, je besser kann der Untergrund Feuchtigkeit nach außen transportieren, bzw. aufnehmen und wieder nach draußen transportieren. Als Maß für die Wasserdampfdurchlässigkeit wird der sogenannte sd-Wert herangezogen welcher in [m] angegeben wird. Ein sd-Wert zwischen 0,02 und 0,05 m, wie er z.B. bei SYCOFIX® Streichkalk oder SYCOFIX® Geleimter Wandfarbe anzutreffen ist, bedeutet, dass der Anstrich mit diesen Farben denselben Wasserdampf-Diffusionswiderstand besitzt, wie eine 2 bis 5 cm dicke Schicht stehender Luft. Diese Farben sind somit hoch diffusionsoffen und sorgen für eine hervorragende Atmungsaktivität der Wand. Herkömmliche Dispersionsfarben weisen hingegen durchschnittliche sd-Werte von 0,5 m auf und sind somit deutlich weniger wasserdampfdurchlässig. Nur spezielle Formulierungen wie z.B. SYCOFIX® Diamant weiss erreichen auch die zuvor genannten Spitzenwerte.

Digitaldruck

Digitaldruck ist eine Drucktechnik die ohne Druckformen, Druckplatten oder Lettern auskommt. Digitaldrucker sind im Prinzip PC-Drucker nur für größere Flächen und Motive. Der Digitaldruck wird bevorzugt für Kleinserien oder für Erzeugnisse mit häufig wechselnden Motiven und Mustern eingesetzt.

Dihydrat

Dihydrat ist die Kurzform von Calciumsulfat-Dihydrat allgemein bekannt als Gips. Dihydrat bedeutet also das im Calciumsulfat noch zwei Kristallwassermoleküle gebunden sind. Es wird durch schonende Trocknung von Gipssteinen gewonnen. Wird dem Calciumsulfat-Dihydrat das weitere Kristallwasser entzogen entsteht Anhydrid. Allgemein sind Hydrate Stoffe und Verbindungen mit mehr oder weniger Wasser, gebunden im Kristallgitter.

Dimensionsstabilität

Dimensionsstabilität bezeichnet die Fähigkeit eines Materials seine ursprüngliche Form beim Trocknungsprozess oder durch eindringende Feuchtigkeit beizubehalten also nicht verändert. Durch Beimischen von textilen Fasern wird Dimensionsstabilität erreicht z.B. bei Vliestapeten.

DIN-Normen

DIN-Normen sind Normen die durch das Deutsche Institut für Normung als anerkannte Regeln, die auf dem jeweiligen Stand der Technik beruhen, herausgegeben. Es sind nationale nur für Deutschland gültige Normen, die in Normierungsarbeit in Arbeitsausschüssen für verschiedene Gebiete formuliert werden. Im Laufe der europäischen Harmonisierung der Regel- und Normenwerke, werden DIN-Normen immer mehr durch CEN-Normen ersetzt. Sie auch CEN

Dispersion

Ein oder mehrere Feststoffe sind mit einer Flüssigkeit oder einem Flüssigkeitsgemisch mischbar oder nicht mischbar. Wenn eine Mischbarkeit besteht entsteht eine homogene Mischung bzw. Lösung z.B. Zucker in Wasser – man erkennt keine Schwebeteilchen oder Trübung – das gesamte System ist einheitlich. Chemisch-physikalisch spricht man von einer Phase von Feststoff und Flüssigkeit. Wenn auch feinste Teilchen von Feststoff und Flüssigkeit nicht mischbar sind, die Feststoffe aber durch Emulgatoren oder Stabilisatoren gleichmäßig in der Flüssigkeit verteilt sind spricht man von einer Dispersion. Man erkennt das an Schwebeteilchen oder durch Trübung (milchig weiß oder ähnliches). Chemisch-physikalisch spricht man von zwei Phasen da sich im System sowohl die Phase fest und Flüssigkeit befindet. Im Gegensatz zur homogenen Mischung wird diese als heterogene Mischung bezeichnet. Wenn Polymere – also Kunststoffe – in Wasser eine heterogene Mischung ergibt spricht man von einer organischen Dispersion, da Polymere organische Substanzen sind.

Dispersionsfarbe

Farben bestehen aus Pigmenten und Füllstoffen in einem Bindemittel. Ist das Bindemittel eine Dispersion (siehe Dispersion) spricht man von einer Dispersionsfarbe. Je nachdem welches Polymer oder Kunststoff rein oder als Mischung (Acrylat, Polyvinylacetat etc.) als Bindemittel eingesetzt wird, werden die Eigenschaften (diffusionsoffen, abriebfest, wasserabweisend, innen oder Außenbereich geeignet etc.), der getrockneten Farbe eingestellt. Wir empfehlen als Dispersionsfarbe SYCOFIX® Ambiente Weiss.

Dispersionslackfarben

Dispersionslackfarben bestehen aus den gleichen Bestandteilen wie eine normale Dispersionsfarbe (Wandfarbe), jedoch mit dem Unterschied, dass eine speziell konzipierte Dispersion verwendet wird, die nach dem Trocknen einen schlagfesten zähen Lackfilm bilden. Dispersionslackfarben wurden als lösungsmittelarme Alternativen zu Kunstharzfarben entwickelt, da sie weitaus geringeren Lösemittelgehalt hat wie Kunstharzlacke.

Dispersionskleber

Dispersionskleber sind Kleber auf Basis von wässrigen Polymerdispersionen als Bindemittel. Man unterscheidet zwischen gefüllte und ungefüllte Dispersionskleber.

Dispersionskleber gefüllt

Sind Dispersionskleber auf Polymerdispersionen, die mit Füllstoffen gefüllt sind. Dadurch werden sie roll- oder spachtelfähig. Die Füllstoffe unterstützen die Klebeeigenschaften für Untertapeten oder Decken- und Wandplatten, die mit dem ausgezeichnetgen SYCOFIX® Styropor® – und Renoviervlieskleber dauerhaft, sicher und qualitativ hochwertig verklebt werden. Für Fußbodenbeläge eignet sich besonders der hervorragende SYCOFIX® Fußbodenbelagskleber. Durch den geringeren Wasseranteil binden sie schneller als herkömmlicher Kleister ab. Nach dem Trocknen sind Dispersionskleber nicht mehr mit Wasser lösbar.

Dispersionskleber ungefüllt

Sind wasserarme transparent auftrocknende Dispersionskleber mit einer Polymerdispersion als Bindemittel. Sie sind wasserarme roll und streichfähige Kleber mit hoher Anfangsklebkraft. Ungefüllte Dispersionskleber werden zum Tapezieren von hochwertigen Gewebetextiltapeten, Glasfasergeweben oder PVC-Folien eingesetzt. Für diese Aufgabe bietet SYCOFIX® Glasgewebekleber im höchsten Maße an. Nach dem Trocknen sind sie mit Wasser nicht mehr lösbar.

Dispersionslasurfarben

Dispersionslasurfarben werden hergestellt indem man hochwertige bindemittelreiche Dispersionsfarbe mit Wasser oder verdünnten Dispersionen so weit verdünnt, bis sich der Lasureffekt einstellt. Anstatt von Wasser oder verdünnter Dispersion ist SYCOFIX® Latex Bindemittel mehr als eine Alternative für einen hochwertigen Lasureffekt. Hochwertige Seidenglanz- oder Hochglanzfarben eignen sich besonders als Ausgangsstoff für Dispersionslasurfarben so wie das qualitativ hochwertige SYCOFIX® Latex weiß welches mit SOPHIA® Color-Plus Konzentraten individuell nach eigenen Geschmack abgetönt werden kann.

Dispersionssilikatfarbe

Dispersionssilikatfarbe ist eine Silikatfarbe die laut DIN 18368 bis maximal 5 % organische Bestandteile enthalten darf. Dieser organische Anteil ist zumeist eine organische Dispersion. Diese Zugabe an Dispersion dient einzig der besseren Verarbeitbarkeit. Die Vorteile der Silikatfarbe wie eine angenehmes Raumklima, Schimmelresistenz, Umweltfreundlichkeit und der starken chemischen Bindung mit mineralischen Untergründen bleiben von der Dispersion unberührt. Dispersionssilikat- und Silikatfarben sind ideal für Allergiker geeignet (siehe auch Silikatfarbe). SYCOFIX® Diamant Weiss als Dispersionssilikatfarbe hat sich jahrelang bewährt.

Dispersionssilikatputz

Dispersionssilikatputz ist ein Silikatputz auf Basis von Kaliwasserglas mit einem Anteil einer organische Polymerdispersion. Diese Zugabe an Dispersion dient einzig der besseren Verarbeitbarkeit und einer besseren Elastizität. Die Vorteile von Silikatputz wie eine angenehmes Raumklima, Schimmelresistenz, Umweltfreundlichkeit und der starken chemischen Bindung mit mineralischen Untergründen durch Verkieselung bleiben von der Dispersion unberührt.

Dispersionsspachtel

Dispersionsputze sind Putze deren Bindemittel eine Polymerdispersion ist. Er härtet durch physikalische Trocknung aus und durch die Polymeren ist der Putz elastischer und ist besser wasserabweisend, ist dann aber auch weniger Wasserdampfdiffusionsoffen ist also dampfdichter. Dispersionsspachtel kommen als Armierungsputz bei Wärmedämmverbundsystemen oder auch in der Fassadensanierung als Armierungsputz auf Unterputzen zum Einsatz.

Distanet

Distanet auch als Armanet D bekannt, ist ein Putzträger aus einem gekröpften und metallischen Putzarmierungsgitter, das besonders bei nicht tragfähigen Untergründen und Mischmauerwerk eingesetzt wird. Distanet wird durch Schrauben und Dübeln im Untergrund befestigt. Durch die Kröpfungen des Gitters an den Befestigungspunkten wird ein gleichmäßiger Abstand zur Wand eingehalten.

Distanzmessgerät

Distanzmessgerät ist ein technisches Gerät, das mit einem Laser Entfernungen misst.

Dominopapier

Dominopapier kommt aus dem französischen und bezeichnet gemusterte Einzelbögen. Neben vielen anderen Einsatzmöglichkeiten wird Dominopapier als Wandverzierung eingesetzt.

Doppelnahtschnitt

Doppelnahtschnitt ist eine Technik, um eine besonders saubere und dichtstoßende Naht zu erhalten. Sie wird für Textil, Metall-, PVC- und Vliestapeten empfohlen. Dabei werden die Teppichbahnen im Nahtbereich ca. 5 cm überlappend und dann mit einen scharfen Beschneidemesser doppelt durchgeschnitten. Danach werden die Verschnittstreifen entfernt und die Naht ist perfekt.

Dreiecksfase

Bei einer Dreiecksfase treffen sich die Haftflächen in einer Spitze eines Dreiecks. Durch die allgemeine Fugenbewegung wird der Dichtstoff einer Dreiecksfase örtlich stark beanspruch und es kommt zu Meterialrissen. Dieses muss durch Gegenmaßnahmen wie ein Hinterfüllung durch eine Rundschnur unterbunden werden.

 

Dreiflankenhaftung

Fugen die Bewegungen aufnehmen bzw. ausgesetzt sind dürfen nur an den Flanken der zwei Baustoffe haften, die die Bewegung aufnehmen. Um die Haftung mit dem Fugengrund zu vermeiden und um die Fugentiefe zu begrenzen wird ein Hinterfüllmaterial z.B. Rundschur eingesetzt, um eine Dreiflankenhaftung zu vermeiden, denn dies könnte den Dichtstoff auf Dauer zerstören. Ist die Fugentiefe sehr gering wird der Fugengrund mit Folie z.B. PE-Folie abgedeckt. Folie sowie anderes Hinterfüllmaterial erlauben dem Dichtstoff frei zu arbeiten.

   
Druckfestigkeit

Druckfestigkeit ist die Widerstandsfähigkeit eines Bau- oder Werkstoffes gegenüber Druckkräfte, die von einer oder mehreren Seiten einwirken. Die Druckfestigkeit errechnet sich aus dem Quotienten aus Bruchlast und Querschnittsfläche eines Prüfkörpers und wird als Kraft pro Fläche, üblicherweise in N/mm², angegeben. Einige Beispiele:

Material Druckfestigkeit

     in N/mm²

Knochen 150
Hartstoffestrich 65
Epoxidharze 60 – 75
Eis (0 °C) 3
Styropor ~1
Keramische und mineralische Stoffe
Beton 20 – 80
(Dünnbett-)Mörtel 15 – 30
historische Mörtel mit hydraulischem Bindemittel 5 – 40
Porzellan 500
Stahlbeton B 25 / 35 25 / 35
Steinzeugfliesen 250 – 300
Steinzeug- und Spaltplatten 180 – 250
Zementestrich ZE 12 / 20 / 30 12 / 20 / 30
Zementmörtel MG III 10 – 20

(Quelle Wikipedia)

Druckpapier

Druckpapiere sind holzfreie bedruckbare Papiersorten die als Träger bedruckter Informationen dienen. Weiter Eigenschaften von Druckpapier ist eine rasche Annahme und Trocknung der Farbe, eine hohe Dimensionsstabilität, eine ausreichende Opazität gegen Durchscheinen des Rückseitendrucks, eine gute Glätte und für den schnellen und störungsfreien Durchlauf durch die Druckmaschine, eine genügende Festigkeit und Steifigkeit.

Dry-Hiding-Effekt

Anstrichsysteme, welche mit bestimmten Füllstoffen oder Pigmenten formuliert sind, deren Brechungsindex sich nur wenig vom Brechungsindex des verwendeten Bindemittels unterscheidet, erscheinen erst nach dem Trocknen in ihrer endgültigen Deckkraft und wirken im nassen Zustand eher transparent. Diesem Effekt ist besonders bei der Verarbeitung von SYCOFIX® Geleimter Wandfarbe sowie dem Auftrag von SYCOFIX® Streichkalk Beachtung zu schenken.

DTI- Deutsches Tapeten Institut

Das DTI mit Sitz in Düsseldorf befasst sich mit allen Fragen rund um Tapeten. Homepage: www.tapeten.de

Dübel (WDVS)

Dübel für WDVS sind mechanische Befestigungselement zur zusätzlichen Befestigung der Dämmung von Wärmedämm-Verbundsystemen eines Bauwerkes. Sie dienen ferner der Aufnahme und Weiterleitung des Unterdrucks in den tragfähigen Untergrund, der durch Windsogkräfte (nach DIN 1055-4) entsteht.

Dübelabzeichnungen (WDVS)

Dübelabzeichnungen sind helle oder dunkele punktuelle Abzeichnungen auf dem Putz eines Wärmedämm-Verbundsystems. Diese Abzeichnung können sowohl temporär als auch permanent auftreten. Sie entstehen durch fachlich falsch gesetzte Dübel oder Dübelteller (zu tief gesetzt oder liegen auf der Dämmung auf) oder auch durch Wärmebrückenwirkungen von wärmetechnisch ungünstig gestalteten Dübeln.

Dübelloch

Nachdem Dübel ausgedient haben, sollten diese sorgfältig entfernt und das zurückbleibende Bohrloch wieder verschlossen werden. Zur Entfernung eignen sich am besten eine Schraube oder ein Korkenzieher. Anschließend lassen sich die Bohrlöcher mit SYCOFIX® Reparaturspachtel oder SYCOFIX® Feinspachtel optimal beseitigen.

Dübelschema

Dübelschema ist die sinnvolle Anordnung von Dübeln in gleichmäßig Verteilung pro Quadratmeter Dämmfläche bzw. Dämmplatte. Das Dübelschema erfüllt die Anforderungen an die Standsicherheit, wenn die Faktoren Höhe der Windsogkräfte, Dämmschichtdicke und Dübellastklasse in die Planung miteinfließen bzw. die Grundlage der Planung sind.

Dübelteller

Dübelteller sind meist runde Kunststoff- oder Metallzubehörteile für WDVS-Dübel. Die größere Auflagefläche der Teller ermöglicht eine höhere Krafteinleitung. Bei oberflächenempfindlichen Dämmstoffen minimieren die Teller Beschädigungen am Dämmstoff.

Dünnbettdübel

Dünnbettmörtel ist eine Art Normalmörtel mit einer Körnung < 1 mm und wird für die Verklebung von Platten, Plansteinen und Planelementen aus Porenbeton, Silikaten und verschiedene Arten von Ziegeln verwendet. Er ist sehr vielseitig und wird zum Errichten von Mauerwerk und zum Ausgleichen von Unebenheiten verwendet.

Dünnlagenputz

Dünnlagenputz ist ein spezieller Innenputz auf Basis von Gips, Gipskalk oder Kalkzement. Im Gegensatz zum genormten einlagigen Innenputz (Putzdicke 10 mm), beträgt die Putzdicke zwischen 3 und 5 mm. Grundsätzlich sind an den Putzgrund höhere Anforderung an die Maßtoleranz zu stellen, als dies üblicherweise bei Rohbauwänden („nicht flächenfertige Wände) nach DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“ zulässig ist. Die Verein­barung erhöhter Anforderungen an den Untergrund muss separat vereinbart und beschrieben.

Dünnschichtiger Edelputz

Dünnschichtiger Edelputz besitzt eine besonders brillante Optik. Er wird als Deckputz meist mit Korngrößen von 2 – 5 mm aufgetragen und strukturiert (gerieben). Es gibt ihn nicht nur in weiß, sondern auch in anderen mitunter knallig leuchtenden Farben.

Dünnschichtlasur

Dünnschichtlasur ist eine filmbildende, offenporige, durchscheinende oder durchsichtige Lasur für Holzbauteile z.B. Zäune, Pergolen, Verbretterungen und allen anderen nicht maßhaltigen Holzbauteilen. Im Gegensatz zur Dickschichtlasur, die für maßhaltige Holzbauteile verwendet wird, hat die Dünnschichtlasur einen geringen Bindemittelanteil und viele sind auch lösemittelhaltig. Dadurch lassen diese sich sehr viel leichter auf dem Holz verteilen, dringen tief in das Holz ein. Durch den geringen Bindemittelanteil kann weiterhin Feuchtigkeit in das Holz aufnehmen, was zum Quellen oder Schwinden des Holzes führt und somit keine Maßhaltigkeit gewährleistet ist.

Duplierung – duplierte Prägetapete

Bei der Duplierung werden gleichzeitig zwei Papierbahnen kaschiert uns geprägt. Der Vorteil von duplierten Prägetapeten ist, dass sie im durchgeweichten Zustand beim Tapezieren standfest sind und die Prägung nach dem Tapezieren weitestgehend erhalten bleibt.

Durchhärtungszeit

Die Durchhärtungszeit ist die Dauer, die erforderlich ist, damit ein Material, wie Klebstoff oder Beton, seinen Aushärtungs- oder Verfestigungsprozess abschließt. Sie ist entscheidend, um festzustellen, wann das Material seine maximale Festigkeit erreicht hat und sicher verwendet werden kann. Die Überwachung und Kontrolle der Durchhärtungszeit ist für verschiedene Anwendungen, vom Bauwesen bis zur Fertigung, von großer Bedeutung.

Durchweichen

Durchweichen von Tapeten ist nicht zu verwechseln mit einweichen von Tapeten. Tapeten müssen eingeweicht werden, damit die Tapete geschmeidiger wird und das Papier sich, besonders in der Breite, ausdehnen kann. Durchweichen ist hingegen eine Beschädigung der Tapete durch zu starke Durchdringung des Kleisters durch die Tapete. Die Ursache liegt in einer zu langen Einweichzeit, zu dünn angesetzter Kleister und zu dicker Kleisterauftrag. Durchgeweichte Tapeten kleben äußerst schlecht, reißen schnell, Nähte können aufplatzen und Prägestruktur werden abgeflacht.

Dynamische Steifigkeit

Die dynamische Steifigkeit beschreibt die federnden Eigenschaften eines Dämmstoffes in einem WDVS-Systems und ist somit ein Maß für die Schalldämmung, denn je kleiner sie ist, desto besser die Schalldämmung. Das gleiche gilt auch für die Trittschalldämmung und den darin verbaute Trittschalldämmstoff.

Dynamisches Elastizitätsmodul

Der Elastizitätsmodul, auch E-Modul, Zugmodul, Elastizitätskoeffizient, Dehnungsmodul, ist ein Materialkennwert aus der Werkstofftechnik. Es beschreibt den Zusammenhang zwischen Spannung und Dehnung eines Baustoffes bei einer mechanischen Beanspruch bei reversibler Verformung. Je höher der Zahlenwert ist, desto weniger kann ein Baustoff verformt werden bzw. der Widerstand gegen eine Verformung ist höher. Bei hohen Zahlenwerten spricht man von steifen Baustoffen bei niedrigen Werten von weichen Baustoffen. Bei einer dynamischen Beanspruchung ergibt sich das dynamische E-Modul aus der Materialdichte und der Geschwindigkeit der mechanischen Beanspruchung.

E

Ebenheit

Eine Fläche oder Oberfläche ohne Erhöhungen oder Vertiefungen ist die ideale ebene Fläche. Je nach Einsatz- oder Anwendungszweck muss eine Fläche oder Oberfläche mehr oder weniger an die ideale Fläche heranreichen. Die Angabe der Toleranzwerte für Erhöhungen und Vertiefungen in Flächen und Oberflächen als Abweichungen von der idealen Fläche nennt man Ebenheit. Eine reale Fläche wir zwischen zwei parallel angeordneten idealen Flächen gepresst. Die idealen Flächen dürfen sich dabei nicht verformen. Die idealen Flächen bleiben immer parallel und können im Raum gedreht und verschoben werden, so dass der minimale Abstand der beiden idealen Flächen zur realen Fläche erreicht wird. Der auf solche Weise gefundene minimale Abstand zwischen beiden idealen Flächen ergibt den tatsächlichen Wert der Ebenheit der wirklichen Fläche oder Oberfläche. Dieser Wert darf nicht größer sein als die in der technischen Zeichnung angegebene Toleranzwerte.

Echtfototapeten

Echtfototapeten sind äußerst dekorative Tapeten, die auf echten Fotos basieren. Diese Tapeten bestehen aus realen fotographierten Motiven, die auf eine Tapete gedruckt sind. Der Eindruck der tapezierten Wand wirkt sehr realistisch.

Echtholztapeten

Echtholztapeten sind Tapeten die aus Motiven, Ornamenten und Mustern aus echtem Holz bestehen und äußerst realistisch wirken.

Ecken und Kanten

sind sowohl als Innen- & Außenecken zu bezeichnen, bei denen Fehlstellungen und kleine Ungenauigkeiten schnell ins Auge fallen. Sie sind besonders empfindliche Stellen und benötigen daher einen speziellen Schutz. Mit unserer SYCOFIX® System Eckschutzschiene extra-stark erzeugt man eine perfekte Ecke in jedem Winkel, sowohl als Innen- und Außenecke.

Eckprofilleisten

Nicht alle Tapeten lassen sich über Aussenecken tapezieren und benötigen dafür einen Doppelnahtschnitt. Da Aussenecken nicht immer senkrecht sind ist die Nahtstelle im Musteranschnitt nicht passend. Für die optisch perfekte Nahtstelle werden optisch exakte Aussenecken hergestellt, in dem man Eckenprofilleisten wie unsere SYCOFIX® System Eckschutzschiene extra-stark eingesetzt. Sie werden vor dem tapezier mit einem Kleber auf die Ecke geklebt und wenn nötig etwas nachgeschliffen.

Eckprofilschiene HoBus

Die Eckprofilschiene HoBus ist eine patentierte Neukonstruktion der Eckprofilschiene und ermöglicht einen vielseitigen Einsatz. Sie besteht aus einem weißen und flexiblen Kunststoff und ist schwer entflammbar nach DIN 4102.

Eckschutzschiene

Eckschutzschienen sind L‑förmige Profile, um Ecken und Kanten von Mauerwerk und Trockenwänden vor Abschlagungen zu schützen bzw. bereits beschädigte Ecken und Kanten wieder herzurichten. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® System Eckschutzschiene extra-stark.

Edelkratzputz

Edelkratzputze sind mineralische Oberputze auf Kalk-Zement-Basis für die Fassadengestaltung aber auch für den Innenbereich. Er wird je nach Körnung, meistens 2 – 5 mm, in einer Putzdicke vom 10 bis 14 mm aufgetragen und nach dem ersten Ansteifen mit einem Edelputzkratzer auf 6 – 8 mm abgekratzt.

Edelkreidung

Edelkreidung ist ein Reinigungseffekt bei Kratzputzen. Durch das Kratzen werden die oberen Bindemittelschichten abgetragen und es entsteht eine offene poröse Oberfläche. Bei der natürlichen Bewitterung lösen sich kleinste Putzanteile die auch Verschmutzungen entfernen. Der Materialabtrag ist dabei sehr gering bis kaum messbar. Man sagt als Faustformel 1mm Abtrag in 10 Jahren.

Edelputz

Edelputz ist die Bezeichnung für einen aus Werk-Trockenmörtel hergestellten mineralischen Oberputz. Edelputze ergeben eine sehr dekorative Oberfläche und sind zusätzlich noch individuell mit Sophia® Color-Plus Konzentraten einfärbbar.

Effektfarbe

Effektfarben sind Farben, um kreativ Wände und Objekte mit Effekten auszustatten. Durch die Art von Zuschlagsstoffe und speziellen Pigmente können eine Vielzahl von Effekten erzielt werden wie z.B. Schimmer und Glitzereffekte, phosphoreszierende Nachtleuchteffekte, Tafel- und Magneteffekte bis hin zu Effekten in Metalloptik und speziellen Looks mit Beton-Effekt. Wir empfehlen als Effektfarbe unsere Sophia® Metalleffektfarben

Effekt-Werkstoffe

Effekt-Werkstoffe sind Materialien die man Endbeschichtungen wie z.B. Lehmputzen, Silikatfarbe, Anstrichmitteln etc. zusetzt, um bestimmte Effekte zu generieren. Dazu zählen z.B. Strohfasern, Glimmer, Perlmutsand, Metalleffektpigmente etc.

Egalisationsanstrich

Egalisationsanstrich ist ein Anstrich der bei zu Fleckenbildung neigenden eingefärbten oder eingetönten Oberputzen, meist Silikatputze, durchgeführt wird, um Fleckenbildung in der Endbeschichtung zu vermeiden.

Einkleistern

Einkleistern ist das Aufbringen von Kleistern rückseitig auf Tapetenbahnen mittels Quast, Bürste oder Kleistergerät.

Einkomponentige Dichtstoffe

Einkomponentige Dichtstoffe, sind wesentliche Materialien im Bauwesen und in der Fertigung. Diese Dichtstoffe sind darauf ausgelegt, luftdichte, wasserdichte oder wetterfeste Versiegelungen in verschiedenen Anwendungen zu bieten. Was sie auszeichnet, ist, dass sie in einem einzigen Behälter geliefert werden und ohne Mischen einsatzbereit sind. Dies macht sie bequem und einfach anzuwenden, da sie die Komplexität und mögliche Fehler im Zusammenhang mit dem Mischen mehrerer Komponenten beseitigen. Ein-Komponenten-Dichtstoffe härten oft durch die Einwirkung von Luft, Feuchtigkeit oder Wärme aus, abhängig von ihrer spezifischen Formulierung. Ihre Wirksamkeit beim Abdichten von Fugen, Spalten oder Oberflächen und die Vereinfachung des Anwendungsprozesses machen sie in der Bauindustrie und verschiedenen Branchen zu einer beliebten Wahl. Einkompomentige Dichtstoffe sind z.B. SYCOFIX® Universal-Acryl, SYCOFIX® Riss- & Fugendichter, SYCOFIX® System Fugen- & Flächenfüller.

Einfärben

Werden Stoffe, Flüssigkeiten oder Pasten mit Farbe oder Pigmenten behandelt um eine homogene, einheitliche und gewünschte Farbänderung zu erreichen, spricht man von Einfärben.

Einlagenputz

Einlagenputz, häufig auch als Einschichtputz genannt, ist ein Putz, bei dem in einen Arbeitsgang in einer Lage bzw. einer Schicht Ober- und Unterputz aufgebracht wird.

Einlagenputzmörtel

Einlagenputzmörtel sind Putzmörtel, um einen Einlagenputz herzustellen. Sie sind meist Gips- oder Gipskalkputze.

Einlagig

Putze können in einer oder mehreren Lagen aufgebracht werden. Einlagig gibt also an das dieser Putz in einer einzelnen Lage aufgebracht werden kann.

Einsatzgebiete

Einsatzgebiete ist ein Begriff, den man oft in Produktbeschreibungen und technischen Spezifikationen findet. Er bezieht sich auf die spezifischen Kontexte oder Umgebungen, in denen ein Produkt, Material oder eine Technik effektiv eingesetzt werden soll. Das Verständnis der Einsatzgebiete eines Produkts ist entscheidend für seine ordnungsgemäße Anwendung. Beispielsweise kann ein Dichtstoff aufgrund seiner wetterbeständigen Eigenschaften für den Einsatz im Freien geeignet sein, aber für Anwendungen in industriellen Hochtemperaturumgebungen möglicherweise nicht empfohlen werden. Das Wissen über die Einsatzgebiete hilft den Benutzern, das richtige Produkt für ihren beabsichtigten Zweck auszuwählen und gewährleistet optimale Leistung und Langlebigkeit.

Einschichtfarben

Einschichtfarben sind gut deckende und gefüllte Innenfarben. Da meist nur ein Anstrich nötig ist, erleichtern sie das Streichen und führen zu einer erheblichen Zeitersparnis.

Einschichtputz

Ist ein hauptsächlich in der Schweiz gebräuchlicher Begriff für den in der Fachliteratur verwendeten Begriff Einlagenputz. Siehe Einlagenputz.

Einweichen

Einweichen bedeutet die Zeit, die ein Kleister benötigt, um in die Tapete einzudringen und die Fasern anquellen zu lassen. Die Einweichzeit, die der Tapetenhersteller vorgibt, muss eingehalten werden, um Schäden an der Tapete zu verhindern.

Elastisch

Elastizität ist eine grundlegende Materialeigenschaft, insbesondere im Zusammenhang mit Dichtstoffen. Ein elastisches Material kann sich unter Belastung dehnen und kehrt nach Entlastung in seine ursprüngliche Form zurück. Elastische Dichtstoffe sind darauf ausgelegt, Bewegungen, Vibrationen oder Verschiebungen in den Materialien, die sie abdichten, zu ermöglichen, ohne ihre Versiegelungseigenschaften zu verlieren. Diese Eigenschaft ist insbesondere im Bauwesen wichtig, da Gebäude und Strukturen thermischer Ausdehnung, Setzungen und äußeren Einwirkungen unterliegen. Elastische Dichtstoffe erhalten ihre Integrität auch dann, wenn sich die abgedichteten Materialien bewegen oder verschieben, und verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit, Luft oder Verunreinigungen. Diese Flexibilität und Widerstandsfähigkeit machen elastische Dichtstoffe zu einer zuverlässigen Wahl, um die langfristige Strukturfestigkeit sicherzustellen.

Elastische Fassadenfarben

Elastische Fassadenfarben sind besonders reich an Bindemitteln und verfügen über eine erhöhte Rissfestigkeit. Sie sind daher für Sanierungen gerissener Putzfassaden, Beschichtungen und Betonflächen geeignet. Vorhandene Risse werden durch den Beschichtungsauftrag verschlämmt, bei faserverstärkten Systemen werden auch durch Putzlagen durchgehende Risse überbrückt. Sie besitzen auch eine hohe Kälte-Elastizität.

Elastische Fugenbänder

Elastische Fugenbänder sind Materialien, die zur Abdichtung von Fugen oder Spalten im Bau verwendet werden. Diese Bänder bestehen in der Regel aus elastischen Materialien, die sich dehnen und der Form der Fuge oder Spalte anpassen können, auf die sie aufgetragen werden. Sie bieten eine flexible und langlebige Barriere, die das Eindringen von Wasser, Luft oder anderen Elementen verhindert und eignen sich daher ideal für Anwendungen zu dem Wasser- und Wetterschutz. Elastische Fugenbänder werden häufig in Dach‑, Glas- und Fassadensystemen verwendet, um widerstandsfähige und langlebige Versiegelungen in Bereichen herzustellen, die Bewegungen und Belastungen ausgesetzt sind.

Elastischer Dichtstoff

Elastischer Dichtstoff ist ein in Fugen eingebrachter Dichtstoff der durch seine Elastizität in der Lage ist auch große Fugenbewegungen mitzugehen, ohne dabei zerstört zu werden. Unsere Empfehlung für elastische Dichtstoffe SYCOFIX® Universal-Acryl und SYCOFIX® Premium Universal Silikon

Elastizitätsmodul

Das Elastizitätsmodul, auch als E-Modul, Elastizitätskonstante, Zugmodul oder Dehnungsmodul bezeichnet, ist eine grundlegende Materialeigenschaft. Es quantifiziert die Steifheit eines Materials oder seine Fähigkeit, sich bei Beanspruchung durch eine aufgebrachte Kraft zu verformen. Diese Eigenschaft charakterisiert, wie ein Material auf Stress reagiert, während es seine elastischen Eigenschaften beibehält. Es wird in Pascal (Pa) gemessen und ist in der Ingenieurwissenschaft und im Bauwesen entscheidend, um das Verhalten eines Materials unter Belastung zu verstehen. Materialien mit einem hohen Elastizitätsmodul sind steifer und neigen weniger zur Verformung, während solche mit einem niedrigen Elastizitätsmodul flexibler sind und eher zur Verformung neigen. Das Elastizitätsmodul ist entscheidend für die Gestaltung von Strukturen und die Auswahl von Materialien, die die beabsichtigten Belastungen und Spannungen aushalten können.

Elektrosmog

Unter Elektrosmog versteht man eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens durch elektrische Felder, elektromagnetische Strahlung und Magnetfeldern durch elektronische Geräte. Eine hohe Belastung mit Elektrosmog kann auch zu Krankheiten führen. Quellen für Elektrosmog sind z.B. Stromleitungen aller Art, Fernseher und Computer, aber auch Strahlungen von Mobilfunkmasten und die Aufnahme dieser beim Mobilfunkempfänger am z.B. Smartphone.

E.L.F

E.L.F. ist die Abkürzung für Emissionsarm, lösemittel- und weichmacherfrei.

EMICODE

EMICODE oder richtig GEV-EMICODE ist ein markenrechtlich geschütztes Siegel für besonders emissionsarme Produkte. Um das Siegel für sein Produkt bekommen zu können wird dieses in unabhängigen und zugelassenen Instituten geprüft und in eine Emission-Klasse eingeteilt. Nur wenn die EMICODE Vorgeben erfüllt sind, darf ein Produkt das EMICODE-Siegel tragen.

Emission

Den Ausstoß bestimmter giftiger, gesundheitsschädlicher oder umweltfährdender Stoffe bezeichnet man als Emission. Emissionen können sowohl fest (z.B. Ruß, Feinstaub) als auch gasförmig (z.B Kohlendioxid, Methan) sein

E-Modul

E-Modul ist die abgekürzte und häufig verwendete Bezeichnung für das Elastizitätsmodul. Siehe Elastizitätsmodul.

Emulsion

Gemisch aus zwei eigentlich nicht mischbaren Flüssigkeiten, bei der eine der beiden Flüssigkeiten in feinen Tröpfchen vorliegt die homogen im gesamten Gemisch feinst verteilt sind.

Emulgator

Hilfsstoff zur Stabilisierung von Emulsionen

Energieeinsparungs-Gesetz (EnEG)

Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) war ein Teil des deutschen Wirtschaftsverwaltungsrechtes. Sein vollständiger Titel lautete Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden. Es wurde im Zuge der ersten Ölkrise1976 verabschiedet, zuletzt 2005 neu bekannt gemacht. Ziel ist die Energieeinsparung bei Gebäuden. Das Gesetz ermächtigt die Bundesregierung, Details des Wärmeschutzes durch die Energieeinsparverordnung so zu regeln, dass beim Heizen und Kühlen vermeidbare Energieverluste unterbleiben (§1 Abs. 1 EnEG). Mit Wirkung zum 1. November 2020 wurde das Energieeinsparungsgesetz mit der Energieeinsparverordnung und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zum Gebäudeenergiegesetz zusammengefasst.

Endfestigkeit

Endfestigkeit ist die maximal erreichbare Festigkeit eines Klebstoffs unter Normalbedingungen. Für andere Materialien bedeutet Endfestigkeit die maximale Kraft, die aufgebracht werden kann bevor er bricht.

Energieausweis

Energieausweis ist ein leichtverständliches offizielles Dokument das Auskunft über die energetische Qualität in Form von Energieverbrauch von Gebäuden gibt. Art, Inhalt, Verpflichtungen und Befugnisse regelt die Energieeinsparungsverordnung (EnEV). Es gibt zwei Verfahren den Energieverbrauch zu ermitteln. Der eine ist eine tatsächliche Messung vor Ort und der andere ist die Berechnung des Energieverbrauchs. Wie bei vielen Energie verbrauchenden Produkten werden auch Gebäude in Effizienzklassen von A+ bis H eingeteilt. Jeder Klasse ist ein Verbrauch bzw. Bedarf, gemessen in Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m²) Wohnfläche pro Jahr, zugeordnet. Für A+ liegt ein Bedarf von weniger als 30 kWh/m². Die Klasse H steht für einen Verbrauch von mehr als 250 kWh/m² und das entspricht einem unsanierten, energetisch sehr schlechten Altbau. Durchschnittliche, deutsche Wohngebäude befinden sich mit einem Verbrauch von ca. 160 kWh/m² in Klasse E.

Energieeinsparungsverordnung (EnEV)

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) galt von 2002 bis 2020. Sie enthielt energetische Anforderungen an den Wärmeschutz und die Anlagentechnik von Gebäuden. Im November 2020 wurde sie vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst.

EN-Normen

EN-Normen sind europäische Normen die von einem der drei europäischen Komitees für Normung (Europäisches Komitee für Normung CEN, Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung CENELEC und Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen ETSI) ratifiziert worden sind.

Entfetter

Ist vor Lackier- und Anstricharbeiten auf bereits vorhandenen lackierten Flächen (z.B. Türen und Fenster) zur Erzeugung eines sauberen und fettfreien sowie griffigen Untergrundes anzuwenden. z.B. unser SYCOFIX® Entfetter und Anlauger

Entferner

Reiniger die speziell zur Entfernung bestimmter Materiealien oder Stoffe entwickelt wurde. z.B. SYCOFIX® Silikonfugenentferner zum Entfernen von Silikonfugenreste oder SYCOFIX® Graffiti-Ex zum Beseitigen von Graffiti.

Entfernen von Silikon-Dichtstoff

Der Prozess des “Entfernens von Silikon-Dichtstoff” bezieht sich auf die Entfernung von Silikondichtstoff von einer Oberfläche oder einer Fuge. Silikondichtstoff wird häufig im Bauwesen und bei Heimwerkerprojekten aufgrund seiner Langlebigkeit und Flexibilität verwendet. Im Laufe der Zeit kann er jedoch abbauen oder ersetzt werden müssen. Das Entfernen des alten Silikondichtstoffs ist notwendig, bevor eine erneute Versiegelung oder Reparatur vorgenommen wird. Der Prozess beinhaltet in der Regel die Verwendung von Werkzeugen wie Spachteln oder silikonbasierenden Entfernern, um den alten Dichtstoff aufzuweichen und zu entfernen. Eine ordnungsgemäße Entfernung ist wichtig, um eine saubere Oberfläche für die erneute Versiegelung sicherzustellen und die Ästhetik und Integrität des Bereichs zu erhalten. Zum Entfernen von Sillikonresten ist SYCOFIX® Silikonfugenentferener optimal geeignet.

Entfeuchtungsputz

Entfeuchtungsputz ist ein spezieller Putz, der auf feuchtem Mauerwerk, z.B. nach einer Überschwemmung oder Leckagen, aufgebracht wird. Durch seine spezielle Mikrostruktur lässt er Wasser nur als Wasserdampf durch und nicht als Flüssigkeit. Dadurch kann das feuchte Mauerwerk trotz Putz weiter trocknen. Entfeuchtungsputze werden auch bei stak salzbelasteten Mauerwerk eingesetzt, da er keine Flüssigkeiten durchlässt bleiben die Salze im Mauerwerk gelöst und treten nicht als Ausblühungen aus.

Entflammbarkeit

Entflammbarkeit gibt an wie schnell sich ein entzündlicher Stoff oder Material entzündet. In diesem Zusammenhang gibt es 4 Klassen-leicht-normal-schwer-nicht entflammbar. Durch genormte Prüfverfahren des Brandverhalten werden Stoffe und Materialien in die den einzelnen Klassen zugeteilt. Siehe auch Baustoffklassen

Entkopplungsschicht

Eine Entkopplungsschicht wird zwischen Bauteilschichten oder Materialien mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften eingesetzt, um Spannungen und Verformungen abzubauen. Diese beruhen meist auf Feuchtigkeits- und Temperatureinflüssen und führen zu Spannungen und Verformungen aufgrund von Bewegungen und Dehnungen und enden in Rissen und Abplatzungen.

Entroster

Entroster sind Mischungen von Chemikalien die Rost von Metallen entfernt und das blanke Metall zum Vorschein kommt. Rost sind Metalloxide, die durch die Reaktion Feuchtigkeit mit Metallen entstehen. Entroster sind zumeist säurehaltig die mit den Metalloxiden reagieren und diese in lösliche Verbindungen überführen. Zum Beispiel reagiert Salzsäure mit schwerlöslichen Eisenoxiden zu Eisenchlorid, das wasserlöslich ist.

Entschäumer

Entschäumer sind oberflächenaktive Verbindungen, die Systemen in geringen Mengen hinzugegeben werden, um die Schaumbildung zu unterbinden oder um Schaum zu zerstören.

Entsorgung

Entsorgung spielt eine entscheidende Rolle in Bezug auf Umweltverantwortung und Abfallwirtschaft. Sie beinhaltet das ordnungsgemäße Management von Abfallmaterialien, einschließlich der verantwortungsvollen und umweltfreundlichen Entsorgung oder des Recyclings von Produkten oder Substanzen. Im Zusammenhang mit Dichtstoffen und Baumaterialien gewährleistet eine ordnungsgemäße Entsorgung, dass gefährliche oder nicht recycelbare Materialien in Übereinstimmung mit Vorschriften entsorgt werden. Dies kann das Trennen von Materialien, wie zum Beispiel Dichtstoffbehältern, zur Wiederverwertung oder die Entsorgung von gefährlichen Abfällen in spezialisierten Einrichtungen, um Schäden für die Umwelt und die menschliche Gesundheit zu verhindern, beinhalten.

Erdfeuchte Verarbeitungskonsistenz

Der Begriff erdfeucht ist nicht eindeutig definiert und beschreibt die wasserarme Konsistenz von Beton und Mörtel. Der Wasseranteil ist bei der erdfeuchten Verarbeitungskonsistenz so gewählt, so das sich der Beton oder Mörtel gerade noch verdichten lässt. Geprüft wir die Konsistenz durch den so genannten Schneeballtest. Dabei wird der Mörtel zu einer Kugelgeformt. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn die Kugel stabil ist und erst zerfällt, wenn von oben mit dem Finger in die Kugel gedrückt wird. Wenn die Kugel nicht stabil ist und zerfließt, dann ist der Wasseranteil zu hoch. Zerfällt die Kugel sofort nach dem Formen ist der Mörtel zu trocken und der Wasseranteil ist zu niedrig.

Ergiebigkeit

Ergiebigkeit ist ein Maß dafür, wie viel Fläche eine bestimmte Menge eines Materials abdecken kann. Im Zusammenhang mit Dichtstoffen hilft es den Benutzern zu verstehen, wie effizient und kosteneffektiv das Produkt für eine bestimmte Anwendung ist. Zum Beispiel kann ein Dichtstoff mit hoher Ergiebigkeit eine größere Fläche mit einer geringeren Menge abdecken, was ihn zu einer wirtschaftlicheren Wahl macht. Das Verständnis der Ergiebigkeit hilft bei der Schätzung des Materialbedarfs, der Reduzierung von Abfall und der effektiven Kostenkontrolle von Projekten.

Erhärten

Ist die dritte Phase der Hydration, in der aus Frischbeton Festbeton wird. Beton muss nach 28 Tagen seine Normfestigkeit erreichen, wobei der Vorgang der Erhärtung zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist.

Erhärtungsverlauf

Erhärtung eines Materials bezeichnet den Übergang vom flüssigen in den festen Zustand durch eine chemische Reaktion. Manche Materialien sind bereits fest jedoch die Erhärtung ist nicht abgeschlossen, da die chemische Reaktion noch nicht abgeschlossen ist. Ist die Reaktion vollständig abgeschlossen, hat das Material seine Endfestigkeit erreicht. Bis diese erreicht ist durchläuft der Stoff eine ständige Festigkeitszunahme und durchläuft dabei im Verlauf mehrere Erhärtungsphasen. Bei Zement werden die Phasen als Ansteifen, Erstarren und Erhärten bezeichnet. Der Erstarrungsverlauf ist abgeschlossen, wenn keine Zunahme der Festigkeit mehr erfolgt und das Material seine Endfestigkeit erreicht hat.

Erkennen von Dichtstoffen

Dies bezieht sich auf den Prozess des Identifizierens oder Erkennens der Präsenz von Dichtstoffen in einem gegebenen Kontext. Diese Erkennung ist aus verschiedenen Gründen wichtig, wie beispielsweise Wartung, Qualitätskontrolle oder Sicherheit. Visuelle Inspektion, chemische Tests oder spezialisierte Werkzeuge können verwendet werden, um den Typ und den Zustand von Dichtstoffen zu identifizieren. Im Bauwesen stellt eine ordnungsgemäße Erkennung von Dichtstoffen sicher, dass sie angemessen gewartet, ersetzt oder repariert werden, wenn dies erforderlich ist, um die strukturelle Integrität und Umweltleistung eines Gebäudes oder einer Struktur zu erhalten.

Erstabdichtung

Erstabdichtung ist die anfängliche Versiegelung, die auf eine Oberfläche oder Fuge aufgetragen wird. Sie dient als grundlegende Schutzschicht, bevor zusätzliche Versiegelungsschichten oder Maßnahmen hinzugefügt werden. Die Erstabdichtung ist entscheidend, um das Eindringen von Feuchtigkeit, Luft oder Verunreinigungen in eine Struktur zu verhindern. Sie umfasst oft den Einsatz von Dichtstoffen, Bändern oder Beschichtungen, um eine robuste anfängliche Barriere zu schaffen, was insbesondere im Bauwesen wichtig ist, um eine langfristige Haltbarkeit und Leistung sicherzustellen.

Erstarren

Wurde früher als Abbinden bezeichnet. Es ist die 2. Phase bei der Hydration, in der Wasser in die Kristallstruktur des Baustoffs eingelagert wird. Sie ist deutlich erkennbar durch eine Verfestigung des Materials.

EPD

EPD ist die Abkürzung für „Environmental Product Declaration“, was übersetzt ins Deutsche „Umwelt-Produkdeklaration“ bedeutet. In der EPD werden gemäß DIN EN ISO 14025 die umweltrelevanten ökologischen Produkteigenschaften deklariert, die für die Herstellung, Nutzung und Entsorgung eines Produktes relevant sind. Anhand der EPD oder Umwelt-Produktdeklaration können ökologische Kennzahlen ermittelt und Aspekte für das Nachhaltige Bauen angegeben werden.

EPS (Expandiertes Polystyrol)

EPS bzw. „expandiertes Polystyrol“ beschreibt einen allgemein unter dem Markennamen „Styropor“ bekannten Schaumstoff. Als Basis von EPS dient der aromatische Kohlenwasserstoff Styrol der zu Polystyrol polymerisiert wird. Polystyrolkugel werden mit Wasserdampf erhitzt. Das beigemischte Treibmittel verdampft und lässt Polystyrol expandieren. Dieses sogenannte Aufblähen erhöht das Volumen der eingesetzten Polystyrolkugeln um das bis zu 50-fache. Das so entstandene EPS wird in Formen gepresst wie z.B. Blöcken aus denen Dämmplatten geschnitten werden. Als Treibmittel wird am häufigsten Pentan eingesetzt. Dieses wird im Laufe der Verarbeitung und Lagerung abgebaut und quasi durch Luft ersetzt. EPS besteht bis zu 98% aus Luft.

EPS-Platten

EPS (siehe EPS) wird zu Blöcken verpresst und dann zu Platten geschnitten. Diese Platten werden häufig zur Wärmedämmung eingesetzt, da sie bis zu 98% aus Luft bestehen und Luft einer der besten Wärmeisolatoren ist.

ETA/ETZ

Die ETA= European Technical Approval bzw. ETZ= Die Europäische Technische Zulassung nach der früher gültigen Bauproduktenrichtlinie wird seit Inkrafttreten der Europäischen Bauproduktenverordnung als Europäische Technische Bewertung bzw. European Technical Assessment (ETA) bezeichnet und ist ein allgemein anerkannter Nachweis zur technischen Brauchbarkeit eines Bauproduktes im Sinne der Bauproduktenverordnung in den Mitgliedsstaaten der EU.

Euroklassen

In der DIN EN 13501-1 wird das Brandverhalten von Baustoffen klassifiziert und und in Klassen, den Euroklassen, eingeteilt. Neben den Hauptkriterien wie Entzündbarkeit, Flammenausbreitung und freiwerdende Wärme, werden zusätzlich die Brandparallelerscheinungen, wie Rauchentwicklung, brennendes Abfallen/ Abtropfen von Baustoffen, festgestellt und klassifiziert.

Euroklassen (Baustoffklassen) A bis F:

  • A: kein Beitrag zum Brand (A1, A2)
  • B: sehr begrenzter Beitrag zum Brand
  • C: begrenzter Beitrag zum Brand
  • D: hinnehmbarer Beitrag zum Brand
  • E: hinnehmbares Brandverhalten
  • F: keine Leistung festgestellt

Weitere Unterteilungen klassifizieren Brandnebenerscheinungen wie die Rauchentwicklung (s = smoke) sowie das brennende Abtropfen/Abfallen (d = droplets) von Baustoffen:

  • s1: geringe Rauchentwicklung
  • s2: mittlere Rauchentwicklung
  • s3: hohe Rauchentwicklung bzw. Rauchentwicklung nicht geprüft
  • d0: kein brennendes Abtropfen/Abfallen innerhalb von 600 Sekunden
  • d1: kein brennendes Abtropfen/Abfallen mit einer Nachbrennzeit länger als 10 Sekunden innerhalb von 600 Sekunden
  • d2: keine Leistung festgestellt

Euro-Norm

Euro-Norm auch EN-Norm genannt sind europäische Normen die von einem der drei europäischen Komitees für Normung (Europäisches Komitee für Normung CEN, Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung CENELEC und Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen ETSI) ratifiziert worden sind.

Eurorolle

Eurorolle ist eine in der DIN EN 233 festgelegtes Tapetenrollenmaß von 10,05 m x 0,53 m = 5,33 m² Tapezierfläche. Abweichungen von diesen Normmaßen sind nur im Bereich ± 1,5 % zulässig.

Expandierte Kunststofftapeten

Expandierte Kunststofftapeten sind Tapeten aus Strukturvinyl, bei dem dem PVC mit vielen kleinen Luftbläschen versetzt wurde. Diese Tapeten haben eine deutliche sicht- und fühlbare Oberflächenstruktur.

Expandiertes PVC

Expandiertes PVC wird aus einem PVC-Gemisch mit Treibmittel bei Erwärmung hergestellt. Das Treibmittel lässt das PVC bei Erwärmung aufschäumen – ähnlich wie beim Expandiertem Polystyrol. Siehe EPS

Extrudierter Polystyrolschaum

Beim extruierten Polystyrolschaum (XPS) handelt es sich um einen Polystyrolschaum der in einem Extruder hergestellt wird. Durch diese Herstellung besitzt XPS eine feinporigere und gleichmäßigere Struktur als EPS. Zudem hat XPS einen höheren Dämmwert, ist feuchtigkeitsbeständig, leicht zu verlegen und begehbar, was ihn zu einem effektiven Bodendämmstoff macht.

F

Fachbuch

Ein Fachbuch ist ein Buch, das sich mit einem klar abgegrenzten, fachlichen Thema auseinandersetzt und dabei detaillierte, fundierte Informationen vermittelt. Der Inhalt ist meist wissenschaftlich oder berufspraktisch ausgerichtet und setzt häufig Vorwissen voraus, wodurch er für Laien anspruchsvoll sein kann. Fachbücher dienen vor allem der Vertiefung von Wissen, der Weiterbildung oder der beruflichen Qualifikation. Sie werden oft von Expertinnen oder Wissenschaftlerinnen verfasst und in Fachverlagen publiziert.

Fachzeitschriften

Ein Fachzeitschrift ist eine regelmäßig erscheinende Publikation, die sich auf ein bestimmtes Fachgebiet konzentriert und aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse oder Trends darin behandelt. Im Gegensatz zu allgemeinen Zeitschriften richtet sie sich meist an eine fachkundige Leserschaft und setzt häufig vertieftes Wissen voraus. Durch ihre Aktualität ermöglichen Fachzeitschriften, stets auf dem neuesten Stand der jeweiligen Disziplin zu bleiben. Sie dienen zudem dem wissenschaftlichen Austausch, der beruflichen Weiterbildung und oft auch der Veröffentlichung neuer Forschungserkenntnisse.

Faltenbildung

Faltenbildung bezeichnet das Entstehen von Falten an tapezierten Wandflächen, das vor allem auf Verarbeitungsfehler beim Tapezieren zurückzuführen ist. Zu den häufigsten Ursachen zählt eine zu kurze Einweichzeit, wodurch sich die Tapete erst an der Wand ausdehnt und sich anschließend beim Andrücken verformt. Weitere Gründe sind ein schief angesetzter Tapetenbahnverlauf oder das ungeeignete Durchkleben über Raumecken, ohne die Bahn aufzuteilen. Dadurch entstehen Spannungen, die zu sichtbaren Falten führen und das Endergebnis beeinträchtigen.

Farbanstrich

Ein Farbanstrich bezeichnet das Auftragen einer farbigen Beschichtung auf verschiedene Untergründe wie Putz, Tapeten oder Fassaden. Je nach Einsatzbereich können dabei unterschiedliche Beschichtungsstoffe wie Lacke, Dispersionsfarben, Silikat- oder Lehmfarben verwendet werden. Farbanstriche dienen nicht nur der farblichen Gestaltung, sondern auch dem Schutz des Materials vor äußeren Einflüssen. Zudem können sie funktionale Eigenschaften besitzen, etwa Feuchteregulierung, Witterungsbeständigkeit oder Reinigungsfähigkeit.

Farbecht

Farbecht bzw. Farbechtheit bezeichnet die Fähigkeit eines Farbmittels, seinen ursprünglichen Farbton sowie seine Intensität trotz äußerer Einflüsse wie Licht, Wasser, Reibung oder Chemikalien beizubehalten. Besonders die Beständigkeit gegenüber natürlicher oder künstlicher Licht- und UV-Strahlung wird als Lichtechtheit bezeichnet. Farb- und Lichtechtheit spielen vor allem in der Textil-, Druck- und Beschichtungstechnik eine zentrale Rolle, da sie die Dauerhaftigkeit und Qualität des Farbauftrags bestimmen. Je höher die Farbechtheit, desto länger bleibt das Material optisch unverändert und gebrauchstauglich.

Farbenbeständigkeit gegenüber Licht

Farbenbeständigkeit gegenüber Licht beschreibt die Fähigkeit eines Farbmittels, seinen Farbton und seine Intensität trotz langfristiger Lichteinwirkung zu bewahren. Da insbesondere der UV-Anteil des Lichts energetische Strahlung darstellt, kommt es bei nahezu allen Pigmenten im Laufe der Zeit zu einem Abbau und damit zu sichtbarer Ausbleichung. Fachlich wird diese Eigenschaft als Lichtechtheit bezeichnet und nach DIN 54004 in acht Klassen eingestuft. Hierbei werden Farbproben etwa 180–200 Stunden Licht ausgesetzt, was einem natürlichen Tageslichteinfluss von ungefähr zehn Jahren entspricht. Während Klasse 1 eine sehr geringe Lichtechtheit kennzeichnet, steht Klasse 8 für eine ausgezeichnete Lichtbeständigkeit.

Farben-Mischsysteme

Farben-Mischsysteme ermöglichen das gezielte Herstellen nahezu beliebiger Farbtöne durch das Mischen verschiedener Grundfarben. Ausgangspunkt sind in der Regel die drei Primärfarben, aus denen sich durch Mischung zunächst Sekundärfarben und anschließend eine Vielzahl weiterer Farbabstufungen erzeugen lassen. Auf diesem Prinzip basieren sowohl künstlerische Mischtechniken als auch industrielle Systeme, mit denen definierte Farbtöne reproduzierbar hergestellt werden können. Im professionellen Bereich versteht man unter Farben-Mischsystemen zudem spezielle Mischmaschinen, die auf Basis von Farbkarten und Rezepturen individuelle Farbtöne exakt dosiert anmischen.

Farbengestaltungsservice

Farbengestaltungsservice bezeichnet ein Dienstleistungsangebot, bei dem Fachleute anhand von Bauplänen oder Bestandsaufnahmen computergestützte Farbentwürfe für Innenräume, Fassaden oder ganze Gebäude erstellen. Diese Entwürfe dienen dazu, dem Bauherrn oder Auftraggeber verschiedene Farbkonzepte visuell darzustellen und ihre Wirkung nachvollziehbar zu erklären. Solche Services werden häufig von Designstudios, Architekturbüros oder Farbherstellern angeboten und unterstützen die Entscheidungsfindung im Planungsprozess. Bekannte Beispiele sind Farbdesignstudios wie etwa das SIGMA-Design-Studio, die professionelle Gestaltungskonzepte entwickeln und präsentieren.

Farbige Putze

Farbige Putze sind Putze, die durch organische oder anorganische Pigmente eingefärbt werden und dadurch zusätzliche gestalterische Möglichkeiten eröffnen. Der erreichbare Farbton hängt dabei stark von der Zusammensetzung des Putzes, dem verwendeten Bindemittel sowie der Art und Menge der eingesetzten Pigmente ab. Die Einfärbung kann bereits werkseitig erfolgen oder vor Ort über das Anmachwasser eingebracht werden. Mineralisch eingefärbte Edelputze benötigen häufig einen Egalisationsanstrich, um Farbunterschiede auf der Fläche auszugleichen und ein einheitliches Erscheinungsbild sicherzustellen.

Farbkarte

Farbkarten dienen als Übersicht zur Darstellung verfügbarer Farbtöne und werden häufig in Form von Farbfächern oder Farbkatalogen eingesetzt. Sie unterstützen bei der Auswahl einer passenden Farbe, etwa für Anstriche, Lasuren oder farbige Putze. Da Farbkarten im Druckverfahren hergestellt werden, können die gezeigten Farbtöne jedoch geringfügig von der tatsächlichen Farbe auf dem Material abweichen, da zusätzliche Faktoren wie Untergrundfarbe, Oberflächenstruktur und Beleuchtung Einfluss nehmen. Zu den bekanntesten Farbstandards zählen die RAL-Farbfächer bzw. RAL-Farbkarten, die in vielen Branchen als Referenz dienen.

Farbmittel

Farbmittel sind Materialien oder Substanzen, die Farbe erzeugen und auf Oberflächen aufgetragen werden, zum Beispiel mit Pinsel, Rolle, Bürste oder Spritzgerät. Sie dienen der Gestaltung, dem Schutz oder der Kennzeichnung von Materialien. Fachlich unterscheidet man zwischen organischen und anorganischen Farbmitteln, je nach ihrer chemischen Zusammensetzung. Organische Farbmittel stammen meist aus Kohlenstoffverbindungen, während anorganische Pigmente auf mineralischen oder metallischen Stoffen basieren.

Farbmuster

Farbmuster sind kleine Probeanstriche oder Testflächen, die vor der großflächigen Anwendung von Farbmitteln oder Beschichtungen angelegt werden. Sie dienen dazu, die Wirkung eines Farbtons unter den tatsächlichen Bedingungen des Einsatzortes zu beurteilen. Dabei können Faktoren wie Lichteinfall, Untergrundbeschaffenheit und Oberflächenstruktur die Farbwirkung stark beeinflussen. Farbmuster helfen somit, die Eignung und Optik einer Farbe realistisch einzuschätzen und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Farbpasten

Farbpasten sind konzentrierte Pasten, die aus Pigmenten und einem inerten Bindemittel bestehen und speziell dafür hergestellt werden, schwerlösliche Pigmente homogen in Farbmitteln zu verteilen. Bei der Herstellung werden hohe Scherkräfte eingesetzt, um die Pigmente gleichmäßig zu zerkleinern und die gewünschte Korngröße einzustellen. Die Verwendung von Farbpasten erleichtert das präzise Abtönen von Farben auf verschiedene Materialien und sorgt für gleichmäßige Farbgebung. Zudem spart der Einsatz von Farbpasten erheblich Zeit im Vergleich zur direkten Pigmentzugabe.

Farbpigmente

Farbpigmente wie z.B, SOPHIA Color-Plus-Konzentrate, sind farbgebende Substanzen, die entweder organischen oder anorganischen Ursprungs sein können. Sie werden in Pulver-, Paste- oder flüssiger Form eingesetzt.

Farbsysteme

Farbsysteme sind geordnete Zusammenstellungen von Farben, die in Form von Katalogen, Farbfächern oder digitalen Programmen vorliegen. Sie dienen der präzisen Auswahl, Zuordnung und Reproduktion von Farbtönen. Bekannte Beispiele sind die RAL-Farbkarten, NCS-Fächer oder digitale Systeme wie SIGMA Farbprogramme, die sowohl in der Industrie als auch im Design- und Handwerksbereich Anwendung finden. Farbsysteme ermöglichen eine standardisierte Kommunikation von Farben zwischen Herstellern, Planern und Anwendern.

Farbtonbeständigkeit

Farbtonbeständigkeit, fachlich auch als Farbechtheit bezeichnet, beschreibt die Fähigkeit einer Beschichtung, ihren ursprünglichen Farbton über die Zeit zu behalten. Sie hängt sowohl von der Zusammensetzung des Beschichtungsstoffs als auch von den Umweltbedingungen ab, denen die Oberfläche nach der Trocknung ausgesetzt ist. Entscheidend für die Farbtonbeständigkeit sind unter anderem Art und Menge von Bindemitteln, Pigmenten, Füllstoffen und Zusatzstoffen in der Rezeptur. Umweltfaktoren wie Sonnenlicht, UV-Strahlung, Witterungseinflüsse, Niederschläge oder Schadstoffbelastung können die Farbe im Laufe der Zeit verändern. Besonders bei modischen Trendfarben, die häufig organische Pigmente enthalten, ist Vorsicht geboten, da diese unter Umständen nicht dauerhaft licht-, alkali- oder UV-beständig sind. Eine optimale Farbtonbeständigkeit erfordert daher die Berücksichtigung aller relevanten Parameter und ist nicht mit jeder Pigmentierung in jeder Nuance realisierbar.

Farb- und Lackabbeizer

Farb- und Lackabbeizer sind chemische oder pastöse Mittel, die speziell dafür entwickelt wurden, alte Anstriche oder Lackschichten, auch wenn sie mehrschichtig aufgetragen sind, von Oberflächen wie Holz zu entfernen. Sie lösen die Bindung der alten Beschichtung, sodass diese einfach abgekratzt oder abgewaschen werden kann. Ein Beispiel für ein solches Produkt ist SYCOFIX® Farb- und Lackabbeizer, das sich besonders für die Entfernung von hartnäckigen Farbschichten eignet. Solche Abbeizer erleichtern die Vorbereitung von Oberflächen für neue Beschichtungen erheblich.

Fasche

Faschen sind dekorative oder gestalterische Umrahmungen von Fassadenöffnungen wie Fenstern und Türen an Gebäuden. Sie heben die Öffnungen optisch hervor und dienen sowohl ästhetischen als auch teilweise funktionalen Zwecken. Traditionell werden Faschen aus Putz, Stuck oder Holz gefertigt, können aber auch einfach durch farbliche Absetzungen auf der Fassade dargestellt werden. Sie tragen wesentlich zur Gliederung und Wirkung einer Gebäudeoberfläche bei.

Faschenputz

Faschenputz ist ein speziell für die Gestaltung von Faschen entwickelter Putz. Er zeichnet sich durch eine feinkörnige Struktur aus und wird dünnschichtig als Glätt- oder Schweißputz auf den Unterputz aufgetragen. Nach dem Auftrag kann der Faschenputz farblich gestaltet werden, um die Umrahmungen von Fenstern, Türen oder anderen Fassadenöffnungen optisch hervorzuheben. Durch seine spezielle Rezeptur haftet er gut auf dem Untergrund und lässt sich fein modellieren.

Fase

Fase bezeichnet eine abgeschrägte Kante an einem Werkstück oder Bauteil, die gezielt durch Abtragen von Material erzeugt wird. Sie dient dazu, scharfe Kanten zu vermeiden, die Montage zu erleichtern oder ästhetische Akzente zu setzen. Fasen finden Anwendung in vielen Bereichen wie Bauwesen, Handwerk, Metall- und Holzverarbeitung sowie Maschinenbau. Neben der optischen Wirkung kann eine Fase auch die Sicherheit erhöhen, indem Verletzungsrisiken an scharfen Kanten reduziert werden.

Faser

Faser bezeichnet ein feines, fadenartiges Gebilde, das in der Natur vorkommend oder künstlich hergestellt sein kann. Man unterscheidet zwischen biologischen und mineralischen Naturfasern sowie organischen oder anorganischen Chemie- bzw. Synthetikfasern. Fasern besitzen in Längsrichtung nur geringe Druckfestigkeit, da sie bei Druck knicken, können aber Zugkräfte sehr gut aufnehmen. Deshalb werden sie häufig als Zusatzstoffe in Materialien eingesetzt, um deren Zugfestigkeit, Stabilität und mechanische Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.

Faserverstärkt

Faserverstärkt (z.B., SYCOFIX MUR Super-Haftspachtel) bezeichnet das gezielte Einbringen von Fasern in ein Material oder Gemisch, um dessen mechanische Eigenschaften zu verbessern. Durch die Zugabe von Fasern, zum Beispiel in mineralische Baustoffe wie Putze, werden Zug- und Biegefestigkeit erhöht und die Rissbildung reduziert, die durch Schrumpfung beim Erhärten oder durch Witterungseinflüsse entstehen kann. Faserverstärkung sorgt somit für stabilere, langlebigere Materialien und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen und klimatischen Belastungen.

Faservlies

Faservlies ist ein Material, das aus Cellulose- oder Synthetikfasern besteht und als Trägermaterial für bedruckte Tapeten oder Strukturtapeten dient. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht quillt, leicht und flexibel ist und kleine Risse in Wänden überbrücken kann. Faservliese lassen sich mit Wandkleber (z.B., mit SYCOFIX Wandbelagskleber) einfach verarbeiten, und die darauf hergestellten Tapeten können nach dem Trocknen problemlos trocken abgezogen werden. Dadurch bieten sie sowohl handwerkliche Vorteile als auch eine langlebige, glatte Wandgestaltung.

Fassadenelemente

Fassadenelemente sind vorgefertigte Bauteile, meist Massivwände, die eine hochwertige und gestalterisch ansprechende Außenansicht eines Gebäudes bieten. Sie werden bei Wohn-, Büro- und Industriebauten eingesetzt und dienen als elementare Gestaltungskomponenten der modernen Architektur. Durch ihre vorgefertigte Bauweise ermöglichen Fassadenelemente eine schnelle Montage, gleichbleibende Qualität und vielfältige gestalterische Möglichkeiten, wie z. B. Farb- oder Materialvariationen.

Fassadenfarben

Fassadenfarben sind speziell entwickelte Farben für den Einsatz im Außenbereich an Gebäudefassaden. Sie können mineralische oder Dispersionsbindemittel enthalten und müssen so formuliert sein, dass Pigmente, Füllstoffe, Bindemittel und Additive UV-Strahlung, Regen, Wind und andere Witterungseinflüsse dauerhaft widerstehen. Fassadenfarben schützen nicht nur die Oberfläche, sondern tragen auch zur optischen Gestaltung und Langlebigkeit der Fassade bei. Durch ihre spezielle Zusammensetzung verhindern sie Ausbleichen, Abblättern oder Rissbildung über lange Zeiträume.

Fassadenprofile

Fassadenprofile sind vorgefertigte Elemente aus Materialien wie mineralischen Granulaten, recyceltem Altglas, EPS oder ähnlichen Werkstoffen, die der individuellen Gestaltung von Fassaden dienen. Sie werden sowohl aus gestalterischen als auch architektonischen Gründen eingesetzt, um Reliefs, Strukturen oder besondere Akzente an der Gebäudehülle zu schaffen. Durch die anschließende Behandlung mit farbigen Schlussbeschichtungen können Fassadenprofile zusätzlich optisch ansprechend gestaltet und farblich an das Gesamtkonzept des Gebäudes angepasst werden.

Fassadenschutz

Fassadenschutz, auch als Fassadenimprägnierung bezeichnet, ist eine Schutzbeschichtung für das Mauerwerk von Fassaden. Sie reduziert die Aufnahme von Feuchtigkeit durch einen Abperleffekt, schützt vor Witterungseinflüssen wie Regen und erleichtert die Entfernung von Verschmutzungen oder Farbschmierereien, beispielsweise Graffiti. Produkte wie SYCOFIX® Fassadenschutz sorgen dafür, dass Fassaden länger sauber und optisch ansprechend bleiben, ohne dass die Atmungsaktivität des Mauerwerks beeinträchtigt wird.

Fassadenverschmutzung

Fassadenverschmutzung bezeichnet die Ablagerung von Fremdstoffen auf der Oberfläche einer Fassade. Diese können aus mineralischen oder organischen Partikeln sowie Staub bestehen. Solche Verschmutzungen bilden oft die Grundlage für mikrobiellen Befall, wie Algen oder Pilze, der als Sekundärbefall bezeichnet wird. Eine regelmäßige Reinigung oder geeignete Schutzmaßnahmen können die Ansiedlung von Mikroorganismen verhindern und die Fassade länger sauber und intakt halten.

FCKW

FCKW steht für Fluorchlorkohlenwasserstoffe, eine Gruppe chlorierter und fluorierter Verbindungen aus niedermolekularen Kohlenwasserstoffen. Sie wurden früher als Treibgas, Kältemittel und Lösungsmittel eingesetzt, da sie stabil, unbrennbar, geruchlos, farblos und meist ungiftig sind. Durch ihre chemische Stabilität gelangen FCKW in die Stratosphäre, wo sie unter UV-Strahlung in Chlor- und Fluorradikale zerfallen, die die Ozonschicht zerstören. Wegen dieser schädlichen Wirkung ist die Herstellung und Nutzung von FCKW heute international verboten. Interessanterweise werden FCKW auch in der Astrobiologie untersucht: Ihre Nachweisbarkeit in der Atmosphäre von Exoplaneten könnte auf eine technische Zivilisation hinweisen, da diese Verbindungen auf natürliche Weise nicht entstehen.

Fehlerkontrolle

Die Fehlerkontrolle stellt einen wesentlichen Bestandteil fachgerechter Tapezierarbeiten dar. Bereits beim Zuschneiden der Tapetenbahnen ist sorgfältig darauf zu achten, dass sowohl die Wandbekleidung als auch das Druckbild frei von Mängeln sind; Gleiches gilt beim Einsatz eines Kleistergerätes für die verarbeiteten Bahnen. Reststücke der Tapeten sowie Beilegezettel sind bis zur Abnahme der Tapezierarbeiten aufzubewahren, um eine eindeutige Zuordnung und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, während der Verarbeitung regelmäßig Sichtkontrollen durchzuführen, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren. Eine sorgfältige Dokumentation trägt zusätzlich zur Qualitätssicherung und zur Zufriedenheit des Auftraggebers bei.

Feinputz

Feinputz ist ein besonders feinkörniger Oberputz, der – wie der Name bereits vermuten lässt – in sehr dünnen Schichten aufgetragen wird. Er dient der Herstellung glatter, hochwertiger Wand- und Deckenoberflächen. Je nach gewünschter Gestaltung kann die Feinputzoberfläche zu einer gleichmäßigen, feinkörnigen Fläche gefilzt oder bewusst frei strukturiert ausgeführt werden.

Durch seine vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten eignet sich Feinputz sowohl für moderne als auch für klassische Raumkonzepte und bildet eine ideale Grundlage für weitere Beschichtungen wie Anstriche oder Lasuren.

Feinzug

Der Feinzug bezeichnet die abschließende Beschichtung von gezogenen Stuckprofilen und bildet den letzten Arbeitsgang im Herstellungsprozess. Er erfolgt nach dem Grobzug und dient der präzisen Ausformung sowie der endgültigen Oberflächengestaltung des Stuckprofils. Durch den Feinzug werden Unebenheiten ausgeglichen und scharfe Kanten sowie saubere Konturen herausgearbeitet.

Zum Einsatz kommt ein spezieller Stuckmörtel mit der Bezeichnung „Feinzug“, der aus einem feinkörnigen, mineralischen Zementmörtel besteht und in der Regel vergütet ist. Dadurch wird eine besonders glatte, gleichmäßige Oberfläche erreicht, die für die weitere Bearbeitung oder Endbeschichtung optimal geeignet ist.

Feng-Shui

Feng-Shui ist die Kunst und Lehre, Räume und Gegenstände so anzuordnen, dass Harmonie, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden entstehen. Dabei geht Feng-Shui davon aus, dass die Welt von unsichtbaren Energien durchzogen ist, die das menschliche Empfinden und die Atmosphäre eines Raumes beeinflussen. Ziel ist es, den Energiefluss nicht zu blockieren, sondern gezielt zu fördern, sodass eine ruhige, klare und heitere Umgebung geschaffen wird.

Farben spielen im Feng-Shui eine zentrale Rolle, da sie gezielt eingesetzt werden, um Stimmungen zu beeinflussen und bestimmte Wirkungen zu erzielen. Besonders bei der Gestaltung von Wand- und Deckenflächen tragen sie maßgeblich zur Balance und zur positiven Raumwirkung bei.

Fensteranschlussfuge

Die Fensteranschlussfuge ist ein wesentlicher Bestandteil im Bauwesen und bezeichnet den Übergangsbereich zwischen Fensterrahmen und Baukörper. Sie entsteht beim Einbau des Fensters und umschließt dieses umlaufend. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, eine zuverlässige Abdichtung sowie eine fachgerechte Wärme- und Schalldämmung sicherzustellen.

Eine korrekt ausgeführte Fensteranschlussfuge verhindert das Eindringen von Luft, Feuchtigkeit und Wasser und trägt maßgeblich zur Energieeffizienz und Dauerhaftigkeit des Gebäudes bei. Zudem gleicht sie baubedingte Bewegungen zwischen Fenster und Wand aus und schützt so vor Bauschäden.

Fensterbänke

Fensterbänke bilden den oberen Abschluss der Fensterbrüstung und erfüllen sowohl funktionale als auch gestalterische Aufgaben. Im Außenbereich werden sie regendicht eingebaut, da sie der gezielten Ableitung von Niederschlagswasser dienen und so das Eindringen von Feuchtigkeit in die Fassade verhindern. Eine fachgerechte Ausführung ist dabei entscheidend für den Schutz des Bauwerks.

Außenfensterbänke bestehen häufig aus Naturstein, Kunststein oder eloxiertem beziehungsweise pulverbeschichtetem Aluminium. Im Innenbereich kommen zusätzlich Materialien wie Holz oder Kunststoff zum Einsatz, die neben ihrer Funktion auch zur optischen Gestaltung des Raumes beitragen.

Fensterkitt

Fensterkitt wird zur Reparatur von Holzfenstern sowie zum Neueinsetzen von Glasscheiben in Holzfenster und -türen verwendet. Er sorgt für einen sicheren Halt der Verglasung und dichtet zuverlässig gegen Witterungseinflüsse ab.

Für diese Anwendungen eignet sich insbesondere der millionenfach bewährte SYCOFIX® Fensterkitt, der sich durch gute Verarbeitbarkeit, hohe Haftfähigkeit und lange Haltbarkeit auszeichnet. Er ist speziell auf die Anforderungen klassischer Holzfenster abgestimmt und gewährleistet eine fachgerechte und dauerhafte Ausführung.

 

Fertigmörtel

Fertigmörtel, auch Werkmörtel genannt, ist eine industriell hergestellte Mörtel-Trockenmischung, die durch Zugabe von Wasser zu einem gebrauchsfertigen Mörtel angerührt wird. In der Trockenmischung sind alle erforderlichen Bestandteile wie Sand sowie Bindemittel wie Kalk, Zement oder Gips bereits im optimalen Mischungsverhältnis enthalten.

Durch das einfache Anmischen mit der vorgeschriebenen Wassermenge wird eine gleichbleibend hohe Qualität und Verarbeitungssicherheit gewährleistet. Fertigmörtel erleichtert die Arbeit auf der Baustelle erheblich und reduziert Mischfehler sowie Materialverluste.

Fertige Wandbekleidung

Als fertige Wandbekleidung bezeichnet man eine abschließende Wandoberfläche, die nach ihrer Ausführung keiner weiteren Behandlung oder zusätzlichen Arbeitsgänge mehr bedarf. Sie stellt somit den Endzustand der Wandgestaltung dar.

Solche Wandbekleidungen überzeugen durch ihre sofortige Nutzbarkeit und ihr fertiges Erscheinungsbild und werden häufig dort eingesetzt, wo eine schnelle, saubere und hochwertige Lösung gefragt ist.

Festmörtel

Erhärteter Mörtel wird als Festmörtel bezeichnet.

Fettriss

Fettrisse sind feine, kurze Haarrisse, die ausschließlich an der Oberfläche des Putzes auftreten und keine tiefgreifenden Schäden verursachen. Sie kommen besonders bei sehr fein strukturierten Oberputzen oder bei stark geglätteten Oberflächen vor.

Ursache für Fettrisse ist die Anreicherung und Verdichtung von Feinanteilen sowie Bindemitteln des Putzmörtels an der Oberfläche, die durch das Strukturieren oder Glätten mit Werkzeugen, etwa einem Holzbrett, entsteht. Während der Trocknung dieser bindemittelreichen Oberflächenschicht kann es infolgedessen zu dieser Form der Rissbildung kommen.

Feuchtigkeit

Feuchtigkeit, auch als Feuchte bezeichnet, ist der Gehalt Wasser in Materialien, Luft, Böden oder Räumen. Der Wassergehalt kann sowohl als Flüssigkeit oder aber auch Gas oder Dampf vorliegen. In der Physik und der Materialkunde spricht man eher von Wassergehalt als von Feuchtigkeit. Der Wassergehalt der Luft wird Luftfeuchtigkeit genannt, der des Bodens Bodenfeuchte, der des Gesteins Porenwasser, der der Haut Hautfeuchtigkeit und der des Holzes Holzfeuchte.

Feuchteschäden

Feuchteschäden sind direkte oder indirekte Bauschäden an einem Gebäude oder Bauwerk, die durch Feuchtigkeiten entstehen. Die Quellen der Feuchtigkeit sind äußere Witterungseinflüsse, Bodenfeuchte oder Kondensation. Schäden aus Überschwemmungen und Rohrbrüchen nennt man Wasserschäden.

Feuerwiderstandsklasse

Siehe hierzu, Baustoffklassen, Brandverhalten und Euroklassen.

Film

Film ist laut Definition eine dünne zusammenhängende Schicht. In der DIN EN 971-1 ist Film ein Sammelbegriff für einen zusammenhängende Beschichtung, die durch einer oder mehrere Schichten auf einen Untergrund entsteht. Ob dieser entstandene Film, offenporig, geschlossen porig, porenfrei, dicht etc. ist hängt von den Anforderungen und der damit verbundenen Art des Beschichtungsstoffen ab.

Filmbindehilfsmittel

Filmbiedehilfsmittel sind Substanzen die als Additive einer Dispersion zugegeben werden, damit sie in der Lage ist, bei niedrigen Temperaturen einen fest zusammenhängenden und geschlossenen Film zu bilden. Filmbindehilfsmittel, auch Koaleszenzmittel gebannt, sind wasserlösliche scherflüchtige Lösemittel oder Weichmacher, die in kleinen Mengen zugesetzt werden, um die Mindest-Filmbildetemperatur und somit die Verarbeitung bei tiefen Temperaturen zu ermöglichen.

Filmbildung

Filmbildung ist das Zustandekommen eines festen strapazierfähigen und trockenen Films einer Beschichtung durch physikalische Trocknung. Dabei dringt ein Teil des Wassers in t6eilweise in einen saugfähigen Untergrund ein oder er verdunstet. Zurück bleiben die wasserfreien Bindemittel-Partikel, die verschmelzen und erst dann die endgültige Beschichtung ergeben. Daraus wird ersichtlich, dass nur eine optimale Trocknung die Qualität der Beschichtung sichert. Dieser Vorgang wird auch als Koaleszenz bezeichnet, da sie ohne Wärmezufuhr erfolgt.

Filmkonservierung

Filmkonservierung ist die biozide Ausstattung von wässrigen Systemen, die einen Befall einer Beschichtung mit Mikroorganismen wie Schimmel, Algen und Pilzen verhindert. Diese Biozide sind begrenzt wasserlöslich, damit sie durch Wasser etwa durch Regen oder Reinigung nicht ausgewaschen werden. Auf der anderen Seite müssen sie wasserlöslich sein, um einen bioziden Film auf der Beschichtungsoberfläche ausbilden zu können der den mikrobiellen Befall verhindert. Da sich über die Zeit der biozide Wirkstoff durch Freisetzung abbaut, muss durch einen Neuanstrich, nach einigen Jahren, ein neuer biozider Film aufgebracht werden. Die Filmkonservierung ist nicht zu verwechseln mit der Topf- oder Gebindekonservierung, die einzig den mikrobiellen Befall während der Lagerung im Originalgebinde gewährleistet.

Filzbar

Filzbar gibt an, ob ein Putz gefilzt werden kann. Siehe auch filzen

Filzbild

Filzbild ist das Ergebnis und das Erscheinungsbild eines Putzes das durch Filzen entsteht. Siehe auch filzen

Filzbrett

Filzbrett ist ein Reibbrett aus Kunststoff oder Holz mit einer Auflage aus Schaumstoff, Filz oder Moosgummi. Es wird beim Filzen eingesetzt, um Putzoberflächen schlussendlich zu gestalten.

Filzen

Filzen ist die Strukturierung und das Ausgleichen kleiner Fehlstellen und Unebenheiten eines angestreiften Putzes, der mit einem mattfeuchten Filzbrett abgerieben wird. Durch das Reiben wird der Putz verdichtet und das Bindemittel tritt teilweise an die Oberfläche, wo es von der mattfeuchten Auflage des Filzbretts aufgenommen wird und so die Körner der obersten Putzschicht freilegt. Die Auflage des Filzbretts muss je nach Beanspruchung regelmäßig ausgewaschen werden

Filzputz

Filzputz ist ein Oberputz mit einer sorgfältig und fein abgestimmten und abgestuften Korngrößenverteilung auch Sieblinie genannt. Auch dickschichtige Unterputze können gefilzt werden.

Filztapeten

Filztapeten sind Papierträger, die auf einer Seite eine Auflage von Wollfilz oder Kunstfaser-Nadelfilz haben. Diese Auflage können einfarbig oder melangiert in vielen leuchtenden kräftigen Farben hergestellt werden Außerdem gibt es auch bedruckte Designs. Filztapeten besitzen eine kleine Wärme- und Schalldämmung.

Fixativ

Fixative, abgeleitet vom lateinische fixus, -a, -um – deutsch für festhaftend, unveränderlich. sind je nach Fachgebiet eine Bezeichnung unterschiedlich Substanzen. In der Kunst dienen Fixative als Bindemittel und Schutzüberzug, um die Farben, die Pigmente und die Oberfläche vor Beschädigung, Veränderung und Ablösung zu bewahren. Im Baugewerbe werden Fixative als Grundierungen und zusatzfreie Bindemittel eingesetzt, um Untergründe vor z.B. vor Kreiden und Sanden zu schützen, indem diese Untergründe mit SYCOFIX® Kaliwasserglas 28/30° oder SYCOFIX® Universal-Vogelfluat verdichtet und versiegelt werden. In der Medizin diene Fixative Anwendung in der Fixierung von Gewebe und Zellen.®

Flächenspachtel

Flächenspachtel ist ein breites Spachtelwerkzeug bestehend aus einem elastischen Stahlblatt und einem Holz- oder Kunststoffgriff. Die Breiten des Stahlblattes gibt es in den Größen 330mm, 430mm und 530mm.

Flächenspachtel wie der SYCOFIX® System Fugen- und Flächenfüller ist auch eine spezielle Spachtelmasse für die flächige Verspachtelung von Rissen und Löchern und um eine ebene Fläche zu erreichen.

Flächenüberwachungssystem

Flächenüberwachungssystem ist eine Untertapete, die so ausgerüstet ist, dass sie Durchbrüche und Beschädigungen überwacht. Früher gab es sie unter dem Namen Alarmtapeten oder Alarmdrucktapeten, die aus einem Drahtgeflecht zwischen zwei Papierlagen bestanden. Eine Beschädigung des Drahtes führte zur Auslösung eines Alarms. Heutige moderne Systeme bestehen aus Sensorelektronik und Sabotagesicherung. Beschädigungen durch Nägel, Dübel usw. sind nicht mehr möglich.

Fleckenbildung

Fleckenbildung ist das Auftreten von visuell erkennbaren Farbunterschieden in Endbeschichtungen, Die Ursachen sind vielfältig wie inhomogene Verteilung von Pigmenten in Dispersionsfarben, Ausblutung, Aufbrennen, aufsteigende Feuchtigkeit die Mauerausblühungen entstehen lassen, Nikotin, Ruß, Rost- oder Fett, Stock oder Wasserflecken die langsam durch die Endbeschichtung beim Trocknen Durchscheinen, um nur einige zu nennen.

Flexodruck

Flexodruck ist ein Hochdruckverfahren zum Bedrucken von Papier-, Kunststoff- und Textiltapeten. Bei diesem Verfahren werden die die nicht gedruckten Teile aus einer Gummiwalze ausgefräst. Gegensatz zum früheren Leimdruckverfahren kann man Farben lasierend übereinander drucken von und das entstehende Muster kann von der Anzahl mehr Farben als eingesetzte Druckwalzen aufweisen, denn normalerweise wird pro Farbe eine Druckwalze benötigt.

Fliesen

Rechteckige Keramikplatten. Geeignet als Bodenbelag bzw. Wandbelag. Sehr beliebt, da sie eine fast unendliche Farb- & Designeffekte bieten. Zudem sind Sie nahezu verschleißfest und optimal zu reinigen.

Floating-Buttering-Verfahren

Ist eine andere auch gebräuchliche Formulierung des Buttering-Floating-Verfahrens siehe dort.

Flocktapete

Flocktapete ist die alte Bezeichnung für Velourstapete. Siehe Velourstapete

Florale Tapetenmuster

Flora ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der Pflanzenwelt. Florale Tapetenmuster sind somit Tapeten mit Motiven aus der Vielfalt der Pflanzenwelt wie z.B. Blumen, Blätter, Gräser, Äste, Bäume, Blumensträuße, Ranken mit einer natürlichen oder fantasievollen Darstellung. Die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich.

Die Gesamtheit der Tierwelt vom kleinsten Insekt bis zum Blauwal wird als Fauna bezeichnet.

Fluate

Fluate, so wie unser seit Jahren bewährtes SYCOFIX® Universal-Vogelfluat, sind Produkte, die zur Untergrundvorbehandlung eingesetzt werden. Fluate neutralisieren stark alkalische zement- oder kalkhaltige Untergründe und verkürzen sehr stark die Zeit, bis Nachfolgearbeiten durchgeführt werden können, da nicht die langwierige Neutralisation durch Carbonatisierung abgewartet werden muss. Die spezielle Formulierung von SYCOFIX Universal-Vogelfluat erleichtert zudem noch die Verfestigung von Untergründen und beseitigt Salzausblühungen und Salpeter, die das Resultat von Wasserflecken sind.

Fluatierung

Kalk- & Zement Untergründe carbonatisieren, durch diesen Vorgang verhärtet der Beton allmählich. Je nach Dichte des Baukörpers und Feuchtigkeit der Umgebung braucht dieser Prozess zwischen mehreren Monaten und mehreren Jahren. In dieser Zeit reagiert der Untergrund alkalisch. Durch die Fluatierung mit SYCOFIX® Universal Vogelfluat unterstützt man diesen Prozess und die Oberfläche wird neutralisiert. Gleichzeitig verhärtet sie und wird wasserundurchlässiger.

Fluchtgerecht

Fluchtgerecht wird eine ebene und fluchtgerechte Oberfläche nach DIN 18202 genannt.

Flugasche

Flugasche sind feste teilchenförmige Stäube und Partikel aus Verbrennungsrückständen, die aufgrund ihrer Feinverteilung mit den Rauchgasen ausgetragen werden. Sie entstehen in großen Mengen in Wärmekraftwerken wie Braunkohle- oder Steinkohlekraftwerken und Müllverbrennungsanlagen wo sie durch Entstauber aus den Rauchgasen gefiltert werden müssen.  Je nach Art des Brennmaterials, z.B. Braunkohle oder Steinkohle weist Flugasche eine unterschiedliche Zusammensetzung auf und erstreckt sich von Kohlenstoff und Mineralien wie Quarz oder Aluminiumsilikat bis hin zu toxischen Stoffen wie Schwermetalle (Arsen bis Zink) und Dioxinen da Flugasche ein guter Träger und Adsorber für Schadstoffe ist. Eine gut verwertbare Asche enthält man aus Steinkohle da sie rein und einheitlich ist. Im Gegensatz dazu besteht Braunkohle aus vielen unterschiedlichen Stoffen und ist somit weniger brauchbar. Aufgrund der chemischen und physikalischen Eigenschaften wie der puzzolanischen Aktivität der Kornkugelform und der Kornverteilung wird Steinkohleflugasche als hochwertiger Sekundärrohstoff im Bauwesen eingesetzt. Schadstofffreie Flugasche wird gemäß DIN EN 450 als Zuschlagsstoff in Zement und Beton eingesetzt. Sie findet auch Verwendung in der Herstellung von Mauersteinen aus Kalksandstein und Porenbeton. Auch im Straßen- und Erdbau findet Flugasche zusammen mit Gesteinskörnungen als Baustoff für ungebundene Tragschichten seine Verwendung.

Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW)

Siehe FCKW

Fogging/Schwarzstaub

Die Bildung eines dünnen, trüben Films auf Oberflächen durch die Verdampfung und Kondensation flüchtiger Materialien.

Folienprobe

Folienprobe ist eine Prüfung des Putzuntergrundes auf Feuchtigkeit. Dazu wird eine Klarsichtfolie ca. A4 mit Klebeband auf dem zu prüfenden Putz fixiert. Ist am nächsten Tag Feuchtigkeit durch Kondenswasser sichtbar, muss der Untergrund durchheizen und lüften getrocknet werden. Durch Nachprüfungen lässt sich ermitteln, ob der Untergrund getrocknet ist.

Fond

Fond ist ein durchgehender und einheitlicher Farbauftrag auf einer Tapete, bevor diese mit anderen Farben bedruckt wird. Der Fond wird entweder mittels Bürsten gestrichen (Streichfond) oder mit einer Deckerwalze vorgedruckt (Druckfond).

Formaldehyd

Formaldehyd ist eine auffällig stechend riechendes Gas, das in Wasser und organischen Lösemitteln gelöst werden kann. Formaldehyd ist ein starkes Antiseptikum und Desinfektionsmitte und wird als 40%ige Lösung als Fungizid und Konservierungsmittel eingesetzt. Formaldehyd reizt bereits in geringen Mengen Augen, Nase und Atemwege und ist karzinogen also krebserzeugend. Es dient in der chemischen Industrie als Ausgangsstoff für die Herstellung von Phenol- oder Harnstoffharzen.

2019 betrug die Jahresproduktion 21 Millionen Tonnen bezogen auf 100% Formaldehyd und ist damit eine der meistproduzierten organischen Chemikalien.

Fotodrucktapeten

Fotodrucktapeten sind fotorealistische Bildtapeten bei denen ein Motiv nach einem Foto farbig oder schwarz/weiß auf ein Spezialpapier im Offsetdruck oder Siebdruck aufgedruckt wird.

Formulierter Kalk

Formulierter Kalk sind spezielle Kalkbindemittel nach der Kalknorm DIN EN 459. Er weist hydraulische Eigenschaften auf und wird als Bindemittel in Mörtel- und Putzmörtelsystemen eingesetzt. Formulierter Kalk wird bei der Restaurierung, Sanierung und Renovierung von historischen Bauwerken eingesetzt.

Frühregenfestigkeit

Dies kennzeichnet die Fähigkeit eines Materials oder einer Oberfläche, Regen kurz nach seiner Anwendung oder Exposition zu widerstehen. Diese Eigenschaft ist wichtig, um zu bewerten, wie schnell ein Stoff Regenbeständigkeit erreicht und wirksam bleibt, um vor Feuchtigkeit zu schützen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Riss- & Fugendichter.

Frank’sche Prüfplatte

Frank’sche Prüfplatte ist eine Messmethode um die Wasseraufnahme von Putzflächen, Farbbeschichtungen oder Fassaden unter realen Bedingungen zu bestimmen.

Frisch- und Festmörtel

Als Frischmörtel wird der plastische Mörtel während oder nach der Verarbeitung bezeichnet. Festmörtel ist die Bezeichnung des erhärteten Mörtels. Trockenmörtel ist die Bezeichnung die die Pulverform des Mörtels vor der Wasserzugabe.

Frisch in frisch

Frisch in frisch, oder auch sehr häufig als nass in nass bezeichnet, ist eine Arbeitsweise bei der rasch aufeinander folgende Arbeitsschritte, ohne abbinden oder Trocknung zwischen den Arbeitsschritten, durchgeführt werden. Frisch in Frisch gearbeitet wird z.B. das Einbringen eines Armierungsgewebe in Armierungsmörtel, beim Aufbringen einer Putzlage oder einer Bodenausgleichsmasse in die noch frische und feuchte Grundierung etc.

Frostbeständig

Frostbeständig wird auch als Frostsicherheit oder Frostwiederstand bezeichnet. Materialien und Baustoffe bezeichnet man als frostbeständig, frostsicher frostfest, wenn sie problemlos Frost, also Temperaturen unter 0°C, standhalten können so wie z.B. SYCOFIX Universal Aussen- und Klebspachtel oder SYCOFIX MUR Fassaden Super Haftspachtel. Wasser hat bei Temperaturen unter 0°C ein um etwa 9% größeres Volumen als im flüssigen Zustand und Restfeuchte und Feuchte in Materialien und Baustoffen führen zu Spannungen und letztendlich zu Beschädigungen wie z.B. Abplatzern. Diese Spannungen müssen aufgenommen werden um als frostbeständig zu gelten. Geprüft wird Frostbeständigkeit durch 50 Zyklen von Frost- Tauwechseln in dem in kurzen Abständen das Material oder der Baustoff Temperaturschwankungen von +15°C bis -15°C unterworfen wird.

Frostschutzmittel

Frostschutzmittel sind chemische Substanzen und Verbindungen, die den Gefrierpunkt des Wassers herabsetzen. Sie werden als Additive Materialien und Baustoffen hinzugegeben, um diese frostsicher zu machen. Im Baustoffbereich werden sie dem Anmachwasser von mineralischen Mörteln und Beton hinzugegeben damit der Mörtel oder der Beton auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt verarbeitet und eingebracht werden kann. Diese Zuschlagsstoffe müssen eine Zulassung gemäß Betonnorm oder entsprechenden Merkblättern haben damit schädliche Auswirkungen auf den Baustoff ausgeschlossen werden können. Häufig wird auf chemische Frostschutzmittel verzichtet indem einfach Anmachwasser, Werkzeuge, Einsatzstoffe oder Verschalungen vorgewärmt werden.

Frühregenfestigkeit

Frühregenfestigkeit bezeichnet ein witterungsbedingtes Trocknungsverhalten von wasserbasierten Beschichtungen und Dichtstoffen in der Außenanwendung. Es handelt sich dabei um Produkte, die trotz ungünstigen Wetterbedingungen deutlich schneller regenfest werden z.B. nach ca. 8 Stunden anstatt der benötigten 24 Stunden unter gleichen Witterungsumständen. Die Trocknungsverhalten wird hauptsächlich von drei Faktoren beeinflusst. Diese sind Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Schichtstärke. Niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Schichtstärken verlangsamen den Trocknungsvorgang und das führt zu verlängerte Trocknungszeiten. Besonders an einigen Tagen im Herbst, Winter und Frühjahr kann dies dazu führen, dass eine noch nicht vollständig getrocknete Beschichtung wie z.B. ein Kunstharzputz Regen und Nebel nicht standhalten und ausgewaschen werden also nicht regenfest ist. Wo hingegen hohe Temperaturen, niedrige Luftfeuchtigkeit und geringe Schichtstärken beschleunigen die Trocknung und daraus resultierend verkürzte Trocknungszeiten und eine schnellere Regenfestigkeit.

Füller

Füller ist eine andere häufig verwendete Bezeichnung für Zusatzstoffe. Siehe Zusatzstoffe.

Füllmörtel

Füllmörtel, auch Ausbesserung-, Quell- oder Reparaturmörtel genannt ist ein Mörtel zum Ausbessern und Füllen von Vertiefungen, Griffhilfen und sonstigen Fehlstellen im Innen- und Außenbereich. Es gibt diesen Mörtel in unterschiedlichsten Varianten je nachdem wo er eingesetzt wird, z.B. Porenbeton, Beton etc. Mauerwerk,

Füllschaum

Füllschaum ist ein Polyurethanschaum kurz PU-Schaum. Er ist auch bekannt als Pistolen- oder Zargenschaum. Siehe PU-Schaum.

Füllstoffe

Füllstoffe werden in Bau- und Beschichtungsmaterialien als Zusatzstoffe bezeichnet. Siehe Zusatzstoffe

Fuge

Dies ist eine absichtliche Lücke oder Naht zwischen zwei Oberflächen. Diese Lücken dienen verschiedenen Zwecken, wie der Anpassung an Temperaturschwankungen oder der Sicherstellung der strukturellen Integrität bei Bauprojekten.

Fugeisen

Fugeisen ist ein Werkzeug aus der Gruppe der Fugenkellen. Es dient dem Glätten, Verschönern oder nachträglichen Verfugen von sichtbaren Fugen im Mauerwerk.

Fugenbänder

Fugenbänder sind vorkonfektionierte Dichtstoffe in Form von Bändern. Aus verschiedensten Gründen kann spritzbarer Dichtstoff aus der Kartusche nicht immer eingesetzt werden und dort bedient man sich dann je nach Anwendung und Aufgabe unterschiedlichsten Fugenbändern, die die gleichen Aufgaben wie Dichtstoffe erfüllen. Siehe auch Dichtstoffe.

Fugenbewegung

In Fugen treten bestimmet Bewegungen auf, da Bauelemente arbeiten. Dieses arbeiten können temperaturbedingte Längenänderungen der Bauelemente, Schwingungen, Erschütterungen oder quellen und schwinden sein. Je nach Art der Einwirkung auf die Fuge können Dehn-, Stauch-, Scher-, oder Schälbewegungen auftreten.

Fugendichtungsmasse

ist eine Dichtungsmasse, die verwendet wird, um Lücken oder Fugen in Baumaterialien zu füllen und abzudichten. Diese Dichtstoffe sind entscheidend, um die Integrität und Isolierung von Strukturen zu erhalten, indem sie das Eindringen von Luft, Wasser oder anderen Substanzen verhindern. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Silikonfugenentferner und SYCOFIX® Universal Acryl.

Fugendimensionierung

Dies beinhaltet die Bestimmung der geeigneten Größe oder Abmessungen von Verbindungen oder Lücken in der Bauweise. Dies ist ein entscheidender Planungsaspekt, um die gewünschten Ergebnisse in Bezug auf Struktur, Funktion und Ästhetik sicherzustellen.

Fugen im Porenbeton-Bereich

Fugen im Porenbeton-Bereich werden geregelt über die Richtlinien Nr.6 und Nr.12 des Bundesverbandes der Porenbetonindustrie e.V. und behandeln folgende Themen:

Nr. 6  Merkblatt für die Fugenausbildung
Nr.12 Fugendichtstoffe auf Dispersionsbasis

Die DIN 18540 findet hier ausdrücklich keine Anwendung

Fugen im Trockenbau

Fugen im Trockenbau sind Nähte oder Verbindungen im Trockenbau die geglättet werden müssen, um eine glatte durchgängige Oberfläche für nachfolgende Beschichtungen zu schaffen. Dafür eignet sich bestens SYCOFIX® System Fugen- und Flächenfüller leicht. Fugen im Trockenbau unterliegen keiner verbindlichen Vorschrift wie bei vielen anderen Anwendungs- oder Einsatzgebietes. Nicht verbindlich festgelegt sind somit Geltungsbereich, Fugenkonstruktion und die Anforderungen an die Qualität des Dichtstoffes. Deswegen sollte grundsätzlich vor dem Einsatz eines Dichtstoffes im Trockenbau die Eignung mit dem Hersteller abgestimmt werden.

Fugen im WDVS

Fugen im WDVS werden im Allgemeinen mit elastischen Dichtstoffen abgedichtet werden. Die Fugenabdichtung kann sowohl mit spritzfähigen Dichtstoffen als auch mit vorkomprimierten Dichtbändern ausgeführt werden. Geregelt wird dies durch die technische Richtlinie im BFS (Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz e.V.) Merkblatt nr.21 Technische Richtlinien für Wärmedämm-Verbundsysteme.

Fugensanierung

Wenn mit der Zeit die Oberflächenbeschaffenheit der Fugenkanten nicht mehr im ursprünglichen Zustand ist, muss diese Fuge saniert bzw. erneuert werden, um die Funktion der Fuge, wie z.B. Undichtigkeit oder Gesamterscheinungsbild, wieder herzustellen. Alte Dichtstoffreste, Hinterfüllmaterialien und mögliche Beschichtungen beeinflussen die Haftung eines neuen Dichtstoffes mitunter sehr stark und müssen somit erneuert oder saniert werden. Die Erneuerung bzw. Sanierung geschieht in 4 Schritten:

  1. Mechanisches Entfernen des alten Dichtstoffes
  2. Restlose Entfernung des alten Dichtstoffes durch Freischleifen der Fugenflanken. Bei Silikondichtstoff wird der alte Dichtstoff ohne Freischleifen mühe- und restlos mit SYCOFIX Silikonfugenentferner entfernt.
  3. Aufbringen eines Haftvermittler bzw. Primers
  4. Aufbringen des neuen Dichtstoffes

Besonders bei alten Fugen kann es vorkommen, dass auch bei gründlichster Reinigung möglicherweise Inhaltsstoffe des alten Dichtstoffes in den Untergrund eingedrungen sind und die Funktion des neuen Dichtstoffes einschränkt oder verhindert. Deswegen ist eine Gewährleistung auszuschließen und es sollten andere Abdichtungssysteme, wie z.B. elastische Fugenbänder, eingesetzt werden.

Fungizide

Fungizide sind chemische oder biologische Wirkstoffe oder Wirkstoffkombinationen zur Beseitigung bzw. Abtöten oder der Hemmung des Wachstums von Pilzen und Ihre Sporen. insbesondere Schimmel-Pilzen. Diese pilztötenden Wirkstoffe gehören zur Klasse der Biozide und werden als Desinfektionsmittel wie das SYCOFIX Anti-Schimmel Spray vor einer Beschichtung direkt auf dem Untergrund oder als Zusatz zu Beschichtungen, hier empfehlen wir SYCOFIX Antischimmel-Zusatz, eingesetzt. Durch die Vielzahl an Schimmelpilzen und durch die Verringerung der Konzentration der Fungizide durch Reaktion mit den Pilzen und Sporen ist eine dauerhafte Verhinderung und Beseitigung von Pilzbewuchs nicht erreichbar.
In der Landwirtschaft werden Fungizide als Pflanzenschutzmittel eingesetzt. In der Medizin werden Fungizide, z.B. gegen Hautpilze, als Antmykotika bezeichnet.

Fungizide Ausrüstung

Fungizide oder auch pilzhemmende Ausrüstung ist die Zugabe von Fungiziden als Additiv zu Beschichtungs- und Dichtstoffen um einen Pilzbefall und die Pilzausbreitung an der Oberfläche der Beschichtung oder des Dichtstoffes zu hemmen. Ob Kleister, wasserbasierte Farben und Lacke oder anderen wässrigen Systemen und Produkten mit SYCOFIX Antischimmel-Zusatz werden diese hervorragend pilzhemmend ausgerüstet für einen dauerhaften Schutz vor Schimmelbefall.

Fungizide Anstrichsysteme

Fungizide Anstrichsysteme sind besonders fungizid ausgerüstete wässrige Farbsysteme, meist Dispersionsfarben, für Beschichtungen in besonders zu Schimmelpilzbefall neigenden oder gefährdeten Bereichen. Für den Innenbereich bietet die Firma Sieder mit SYCOFIX Antischimmelfarbe super weiss hierzu die optimal passende Lösung.

Fundament

Fundament (von lateinisch fundus, Bodengrund) oder auch Gründung ist die statische und konstruktive Ausbildung des Übergangs vom Bauwerk zum Boden. Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen Flach- und Tieffundamente. Flachfundamente verteilen das Gewicht des Bauwerks auf eine Fläche wie z.B. Platten während Tieffundamente es auf Pfählen oder Trägern. Bauwerke und auch dessen Nutzung stellen eine Gewichtskraft dar die den Boden verformt und zu Schäden am Bauwerk führt. Das Fundament soll genau diese Verformung auffangen, indem es das Gewicht des Bauwerkes günstig und optimal verteilt, um Schäden zu verhindern.

Fußbodenausgleich

Der Prozess des Glättens oder Nivellierens einer Bodenoberfläche, um eine gleichmäßige und ebene Grundlage zu schaffen. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Spezial Fußbodenausgleichsmasse Express-Direkt .

G

Gasbeton

Anstatt Gasbeton wird mittlerweile überwiegend der Begriff Porenbeton verwendet. Siehe Porenbeton

Gaufrage

Gaufrage ist ein spezielle Prägeverfahren für Papiertapeten, um dreidimensionale Effekte und Strukturen zu erzielen. Um diese Strukturen nicht zu zerstören, muss beim Tapezieren der Nahtroller und die Bürste wohl dosiert und mit möglichst wenig Kraft eingesetzt werden.

Gebäude-Trennfugen

Der Abstand zwischen einzelnen Gebäuden oder einzelnen Gebäudeteilen wird als Gebäude-Trennfuge bezeichnet. Die Längen der Bauelement und die daraus resultierenden Bewegungen der Fugen lässt in den wenigsten Fällen eine Verfugung mit einem spritzbaren Dichtstoff zu. Diese Trennfugen werden mit anderen Dichtungssystemen z.B. elastische Fugenbänder verfugt und abgedichtet. Gebäude-Trennfugen unterliegen nicht der DIN 18540.

Gebäudeenergiepass

Heute wird ausschließlich der Begriff Energieausweis verwendet. Siehe Energieausweis

Gebindekonservierung

Gebindekonservierung, gebräuchlicher ist der Begriff Topfkonservierung, bezeichnet den Schutz von Fertigerzeugnissen in Behältern, wie Farbe und Lacke vor mikrobieller Schädigung durch z.B. Pilze, Bakterien u.ä.. Dieses wird durch die Zugabe von Topfkonservierungsmittel in Form von Biozidprodukten in sehr geringen Mengen erreicht. Die Gebindekonservierung gewährleistet die einwandfreie Funktion des Produktes bis zum Verfalls- oder Mindesthaltbarkeitsdatums. Topfkonservierer kommen in Lebens- und Futtermitteln nicht zum Einsatz und sind quasi ausschließlich der industriellen Anwendung vorbehalten.

Gehrung

Gehrung ist die Eckverbindung zweier in einem Winkel aufeinanderstoßenden länglicher Bauteile wie z.B. Stuckleiste, Fußleisten Bilderrahmen etc. In fast allen Fällen ist die Gehrung die Winkelhalbierende des Winkels. Die Gehrung sorgt für eine passgenaue Verbindung der Schnittflächen. Zwei Leisten eines Bilderrahmens sind in einem Winkel von 90° angeordnet. Die Gehrung wird durch einen Schnitt von 45° an den Enden der Leisten gebildet.

Gehrungslade

Mit der Gehrungslade lassen sich präzise Schnitte in den benötigten Winkeln für eine Gehrung zuschneiden. Die Konstruktion einer Gehrungslade führt dabei das Sägeblatt im exakten Winkel durch eine Führung zum Schnitt der Leiste ohne das die Säge verrutschen kann.

Geometrische Wärmebrücke

Geometrische Wärmebrücken entstehen an zwei geometrisch unterschiedlich großen Flächen. Dabei ist die wärmeaufnehmende Innoberfläche kleiner als die wärmeabgebende Außenoberfläche. Geometrische Wärmebrücken findet man an Gebäudeaußenecken, Fensterlaibungen, vorkragende Bauteile etc.

Gerader Ansatz

Beim geraden Ansatz muss beim Aufbringen der Tapete auf die Wand das Muster berücksichtigt werden. Bei einem geraden Ansatz befindet sich der passende Teil des Musters jeweils auf der gleichen horizontalen Höhe der Bahnen.

Gerüststoß

Gerüststoß sind farbliche und strukturelle Unterschiede die nach dem Entfernen eines Gerüsts an der Fassade dauerhaft und optisch störend sichtbar bleiben.

Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert)

Der Gesamtenergiedurchlassgrad, kurz g-Wert, ist ein Maß für den Energiedurchlass von transparenten Bauteilen wie z.B. Fenstern. Er setzt sich zusammen aus Transmission der Sonnenstrahlung und der Wärmeabgabe nach Innen durch Abstrahlung und Konvektion. Verluste entstehen durch Reflektion und Absorption der Sonnenstrahlung durch das transparente Bauteil. Die g-Wert-Skala erstreck sich von
0 bis 1wobei 1=100% und 0=0% Energiedurchlass des Bauteils ist. Ohne Beschichtung hat normales Fensterglas einen g-Wert von ca. 0,85, was bedeutet das 85% der Sonnenstrahlung in den Raum gelangen bei ca. 15% Reflektion und Absorption des Fensters. Bei aktuellen 3-fachverglasten Fenstern kann der g-Wert bei 0,55 also 55% liegen.

Gestrichenes Papier

Bei Gestrichenes Papier, auch als Kunst- oder Bilddruckpapier bezeichnet, wird die Oberfläche durch einen Bindemittelauftrag, dem sogenannten Strich, veredelt. Das Bindemittel ist eine Streichfarbe, die die Papieroberfläche verschließt. Hauptbestandteil der Streichfarbe können Kreide, Kaolin, Kasein oder eine Kunststoffdispersion sein. Das Ergebnis der Veredelung ist eine glatte und stabile Oberfläche, aus der eine hohe Detailwiedergabe und bessere Qualität beim Druck resultiert.

Gestürzt kleben

Beim gestürzt kleben wird jede Bahn im Vergleich zur vorherigen Bahn um 180° umgekehrt geklebt, um ein einheitliches Ergebnis zu erzielen. Bei ansatzfreien Wandbelägen müssen diese, um Farbunterschiede auszugleichen, gestürzt geklebt werden. Darauf wird dann auf der Rolle mit diesem Zeichen deutlich hingewiesen

Gewährleistung

Gewährleistung beim Kauf von Waren
Verkäuferinnen und Verkäufer sind verpflichtet, Käuferinnen und Käufern die gekaufte Ware frei von Mängeln zu übergeben. Tun sie dies nicht, haben Käuferinnen und Käufer einen Anspruch auf Gewährleistung gegenüber der Verkäuferseite.

Wie ist ein Mangel bei Waren definiert?
Ganz allgemein besteht ein Mangel dann, wenn eine Ware, die an die Käuferin oder den Käufer übergeben wird, nicht den subjektiven oder objektiven Anforderungen oder den Montageanforderungen entspricht.
(Quelle Bundesministerium der Justiz) 

Der Anspruch auf Gewährleistung gilt neben Waren auch für Dienstleistungen und beträgt bei Neukäufen gesetzlich vorgeschriebene 2 Jahre.

Gewebe

Gewebe ist ein textiles Flächengebilde, das durch Weben von Natur- oder Kunststofffasern hergestellt wird.

Gewebetapete

Gewebetapete ist eine Tapete, die mit einem Gewebe kaschiert ist. Das Gewebe besteht dabei aus textilen Naturfasern oder synthetischen Fasern oder aus einer Mischung der beiden Faserarten.

Gips

Gips ist der Sammelbegriff für die verschiedenen Mineralien des Calciumsulfats. Sie auch Anhydrid und Dihydrat

Gipsbauplatten

Gipsbauplatten, oder auch Gips-Wandbauplatten genannt, sind massive Bauelemente aus Stuckgips und sind nicht zu verwechseln mit den dünnen Gipskartonplatten. Sie werden als nichttragenden inneren Trennwänden, Schachtwänden, Vorsatzschalen oder Stützenummantelungen im Innenbereich eingesetzt. Ohne Unterkonstruktion werden die Platten mit Gipskleber verklebt. Das Plattenformat ist üblicherweise Länge 666 mm mal Höhe 500 mm. Somit ergeben drei Platten 1 m². Gips-Wandbauplatten werden nach EN 12859 hergestellt und unterscheiden sich in Dicke, Rohdichte und Art. Die Dicken betragen 60 mm, 80 mm oder 100 mm und haben ein Format von Länge 500mm mal Höhe 500 mm und vier Platten ergeben 1 m². Baupraktisch haben vor allem zwei Rohdichten Bedeutung:

  • Mittlere Rohdichte von ca. 800 kg/m³ bis < 1.100 kg/m³ (naturweiße Platten für alle Standardanwendungen)
  • Hohe Rohdichte von > 1.100 kg/m³ bis ≤ 1.500 kg/m³ (rötlich eingefärbte Platten für den Einsatz bei höheren Schallschutzanforderungen)

Für häusliche Küchen und Bäder stehen außerdem wasserabweisende (hydrophobierte) Platten in mittlerer und hoher Rohdichte zur Verfügung. Diese sind blaugrün eingefärbt.

Alle Platten sind umlaufend mit Nut und Feder versehen. 

Gipsfaserplatten

Gipsfaserplatten sind Platten die aus einem Gips/Zellulosefaser-Gemisch hergestellt werden. Die zugemischten Zellulosefasern, meist aus Altpapier, verliehen der Platte eine höhere Stabilität und benötigen somit keine Kartonage-Ummantelung wie Gipskartonplatten. Durch die höhere Rohdichte können Gipsfaserplatten in dünneren Ausführungen und in Feuchträumen eingesetzt werden. Sie haben eine bessere Schalldämmung als Gipskartonplatten, sind widerstandsfähiger gegen Hitze und mechanischer Beanspruchung und erlauben außerdem auch das Tragen kleiner Lasten mittels Schrauben.

Gipskartonplatte

Gipskartonplatte ist eine beidseitig mit Karton versiegelte Gipsplatte. Sie werden eingesetzt zur Errichtung von nichttragenden Ständerwänden, zum Abhängen von Decken oder als Verkleidung von Wänden & Dachschrägen im Innenbereich. Für den Einsatz in Feuchträumen (z.B. Bad) werden imprägnierte Gipskartonplatten verwendet die leicht an der grünen Färbung erkennbar und unterscheidbar sind. Gipskartonplatten werden auf eine Unterkonstruktion aufgeschraubt. Die Fugen zwischen den Gipskartonplatten und die Schrauben werden mit  SYCOFIX® System Fertigspachtel Leicht oder SYCOFIX® MUR Superhaftspachtel verspachtelt und geglättet. Fugen die zwischen Gipskartonplatte und anderen Baustoffen wie Betonwand, Fachwerk, Mauerwerk etc. verschließt man idealerweise mit SYCOFIX® System Fugen- & Flächenfüller leicht.

Gipskartonplatten nach DIN 18180

Die Norm DIN 18180 regelt die Arten und Anforderungen von Gipsplatten nach DIN EN 590 in der die Bergriffe, Anforderungen und Prüfverfahren für Gipsplatten geregelt sind.

Gipsstuck

Im Gegensatz zu Stuckgips (siehe Stuckgips), der als Gipspulver zur Herstellung von Innenputzen dient, besteht Gipsstuck aus plastisch geformten oder dekorativ modellierten Fertigelementen. Gipsstuck wird von Stuckateuren oder Stuckbildhauern im Innenbereich an Wand- oder Deckenflächen angebracht werden. Man unterscheidet zwischen frei modellierten Auftragstuck und Schablonenstuck der durch Schablonen in Form von Hohlkehlen, Gesimsen, Bändern, Zierleisten und Rahmeneinfassungen gezogen wird. Fertigstuck ist echter Stuck aus Gips, der in Handarbeit nach alten Formen und Entwürfen gefertigt wird. Dazu wird hochwertiger Alabastergips oder Stuckgips eigesetzt.

GISCODE

GISCODE ist die Abkürzung für Gefahrstoff-Informations-System-CODE. Bauprodukte mit vergleichbaren Gesundheitsgefährdungen und demzufolge identische Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln werden zu Gruppen zusammengefasst. Dadurch wird die Vielzahl von chemischen Produkten in wenigen Gruppen eingeteilt. Der große Vorteil dieser Gruppierung ist, das anhand des GISCODE von unbekannten oder neuen Produkten die Gesundheitsgefährdung abgeschätzt werden kann und somit die richtigen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln anwenden kann. Der GISCODE wurde von der Berufsgenossenschaft Bau BG Bau entwickelt und ist eine freiwillige Kennzeichnung im Sicherheitsdatenblatt und auf dem Produkt bzw. Verpackungsaufdruck/-Etikett.

Gitterrabbot

Gitterrabbot ist die Bezeichnung eines Werkzeuges zum Aufrauen von erhärtetem Putz, bevor eine weitere Schicht Putz oder Deckputz aufgetragen wird. Die Tätigkeit des Aufrauens wird rabottieren genannt.

Gitterschnittprüfung

Gitterschnitt-Prüfung ist eine Prüfmethode, um die Güte der Haft- und Oberflächenfestigkeit von Beschichtungen zu ermitteln. Dazu werden mit einer scharfen Klinge mindestens 6 parallele Schnitte mit einem von der Beschichtungsdicke abhängigen Abstand von 1-3 mm durchgeführt. Dann werden diese Schnitte um 90° gedreht durch die vorherigen Schnitte wiederholt. Dabei entstehen viele kleine Beschichtungsquadrate, über die ein Klebeband mit definierter Klebkraft aufgeklebt und ruckartig wieder abgerissen wird. Die Anzahl der am Klebeband hängen gebliebenen Beschichtungsquadrate wird durch Vergleich mit entsprechenden Bildkarten ein Kennwert zwischen sehr gut=0 und sehr schlecht=5 zugewiesen und bewertet. Bei sehr schlechter Haftung lösen sich oft schon beim Schneiden Beschichtungsquadrate ab.

Glätten

Das Konzept des Glättens bezieht sich auf den Prozess, Oberflächen zu glätten, um eine gewünschte Textur oder Oberfläche zu erzielen. Es ist eine gängige Praxis in verschiedenen Bauhandwerken, wie Maurerarbeiten und Trockenbauinstallation. Maurer verwenden Werkzeuge wie Kellen, um die Oberflächen von Beton oder Mörtel zu glätten, während Trockenbauarbeiter Gipsfugenmasse verwenden, um eine glatte und gleichmäßige Oberfläche auf Trockenbauwänden zu erzeugen. Das Ziel des Glättens ist es, Unregelmäßigkeiten zu beseitigen und eine optisch ansprechende und funktionale Oberfläche zu schaffen.

Glättputz

Glättputz, auch Glattputz genannt, sind langsam abbindende Putze auf Basis von Gips-, Gips-Kalk-, Kalk-, Kalk-Zement-, sowie Lehm-Putze. Durch ihre Körnung von 0,3 – 3 mm ist man in der Lage mit Glättputzen eine glatte, strukturlose oder strukturarme Oberfläche herzustellen. Geeignete Untergründe für Glättputze sind Wände und Decken aus Beton, Gips oder Zement sowie aus Gipskartonplatten. Mit Glättputzen erhält man glatte und matte Wände, die sich wegen der hohen Oberflächenqualität besonders gut als Untergrund für Anstriche, Tapeten, dünnlagige Oberputze oder individuelle Glätttechniken eignen.

Glättschwert

Glättschwert, auch bekannt als Bodenlegerkelle oder Glättkelle, ist Werkzeug zum Glätten von Oberflächen wie z.B. Estrichen oder Bodenausgleichsmassen. Es ist ein längliches, schmales und dünnes am Ende spitz zulaufendes Stahl- oder Edelstahlblech mit einem aufgesetzten Haltegriff.

Glättspachtel (Werkzeug)

Glättspachtel oder auch Rakel sind rechteckige oder trapezförmige Halterungen aus leichten und stabilen Materialien wie Aluminium, Holz oder Kunststoffen, die mit einer Edelstahl- oder Stahlklinge ausgestattet sind, um Putzoberflächen flächig zu Glätten.

Glanz

Glanz ist die optische Eigenschaft von Oberflächen, Licht ganz oder teilweise spiegelnd zu reflektieren. Wird das Licht diffus von einer Oberfläche reflektiert, dann ist die Oberflächen nicht glänzend und bezeichnet dies als matt. Je geringer die Rauheit einer Oberfläche, desto höher ist die Reflektion und somit der Glanzgrad. Glanz ist ein individuell vom Betrachter abhängiger Sinneseindruck. Physikalisch ist Glanz definiert als der Quotient aus dem gerichtet und dem diffus reflektierten Anteil des auf eine Fläche fallenden Lichtstrom. Er kann quantitativ mit Glanzmessgeräten bestimmt werden.

Glanzgrad

Der Glanzgrad bzw. der Glanz wird mit Glanzmessgeräten, den sogenannten Reflektometern gemessen und in 4 Glanzstufen.

Glänzend                     = 60 (Messwinkel 60°)
Mittlerer Glanz          < 60 (Messwinkel 60°)
Mittlerer Glanz          = 10 (Messwinkel 85°)
Matt                             < 10 (Messwinkel 85°)
Stumpfmatt                  < 5 (Messwinkel 85°)

Bei der Kategorie mittlerer Glanz dürfen weiterhin die Bezeichnungen seidenglänzend und seidenmatt angewendet werden.

Glasfaser

Glasfaser ist eine aus Glas bestehende lange dünne Faser. Bei der Herstellung werden aus einer speziellen Glasschmelze dünne Fäden gezogen und zu einer Vielzahl von Endprodukten wie z.B. Glasgewebe weiterverarbeitet.

Glasfaserarmierung

Glasfaserarmierung ist eine Armierung mit Glasfasergewebe um Risse und Schäden im Putz oder Wärmedämm-Verbundsystemen aber auch an zu Risse neigenden Stellen wie Ecken an Fenster und Türen vorzubeugen. Dazu wird das Glasgewebe zur Verstärkung in die Armierungsmasse, auch Unterputz genannt, eingearbeitet.

Glasfasergewebe

Glasfasergewebe ist ein aus Glasfasern gewebtes Gewebe, das mit einem alkalibeständigen Kunststoff beschichtet ist, um die Maschenweiten von 4x4mm, 8x8mm usw zu fixieren. Glasfasergewebe sind robust, widerstandsfähig und nicht brennbar und werden mittels Wandklebetechnik direkt auf den Untergrund geklebt. Nach dem Auftrag des Gewebes können Farbsysteme aufgetragen werden

Glasfasertapeten

Glasfasertapeten sind Bahnen von 1m Breite und 25m Rollenlänge aus gewebten Glasfasern. Es gibt diese in verschiedenen Designs wie Fischgräten-, Rauten-, Körper-, Streifen oder Kreuzbindungsmuster. Glasfasertapeten sind nicht brennbar und verrotten auch nicht. Sie erscheinen reinweiß, da sie eine intensive Lichtbrechung besitzen und werden in Wandklebetechnik direkt auf den Untergrund mit Spezialkleistern oder Spezialklebern wie SYCOFIX® Glasgewebekleber geklebt. Sie benötigen nachfolgend einen Anstrich.

Glasfasertapeten selbsthaftend

Glasfasertapeten selbsthaftend sind Glasgewebetapeten die rückseitig mit einem Dispersionsfarbanstrich ausgestattet sind, der gleichzeitig als Kleber für die Glasgewebebahnen zum Untergrund fungiert. Dieser Anstrich dient einer leichteren Verarbeitbarkeit.

Glasgewebe-Kleber

Glasgewebe-Kleber sind speziell auf das Verkleben von Glasgewebe abgestimmte Formulierungen. Die Basis ist eine spezielle wässrige Dispersion – so wie beim SYCOFIX® Glasgewebekleber

Glasversiegelung

Der Begriff Glasversiegelung bezieht sich auf den Prozess des Versiegelns von Glasoberflächen, hauptsächlich aus funktionellen oder ästhetischen Gründen. Die Versiegelung von Glas dient dazu, das Glas vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, UV-Strahlen und Verunreinigungen zu schützen. Sie erleichtert auch die Reinigung und Wartung. Zu den Glasoberflächen, die eine Versiegelung erfordern, gehören Fenster, Duschkabinen und Glasfassaden von Gebäuden. Der Versiegelungsprozess beinhaltet in der Regel die Anwendung einer spezialisierten Beschichtung oder eines Dichtstoffs, um eine transparente Barriere zu schaffen, die die Haltbarkeit und Klarheit des Glases erhöht.

Glaswolle

Glaswolle gehört zur Gruppe der Mineralwollen und besteht aus künstlich hergestellten Glasfasern die zu überwiegend aus Altglas hergestellt werden. Als Zuschlagstoffe werden zusätzlich Quarzsand, Kalkstein und Soda eingesetzt. Für die Verklebung und dem Zusammenhalt werden den Fasern Bindemittel wie etwa Phenolharz zugesetzt, um daraus dann Vliesstoffe oder Platten herzustellen. Glaswolle wird hauptsächlich zur Wärmedämmung, Schall- und Brandschutz eingesetzt.

Glasvlies

Glasvlies ist ein Vliesgewebe das aus Glasfasern besteht. Es wird sehr häufig als Armierungsgewebe eingesetzt

Glattputz

Glattputz ist eine andere gebräuchliche Bezeichnung für Glättputz. Siehe Glättputz

Gleitfußmesser

Gleitfußmesser ist ein Spezialwerkzeug um akkurate und sauber Doppelnahtschnitte ohne Beschädigung des Wanduntergrundes durchzuführen.

Glimmer

Glimmer (engl. Mica) gehört zu der Gruppe der Mineralien und ist darin die Untergruppe Schichtsilikate. Ihre Farbe variiert von Weiß bis Braunschwarz; seltener sind Grün oder Rosa. Der Name Glimmer ist an die glänzende, schimmernde und glitzernde Oberfläche angelehnt. Glimmer ist Bestandteil vieler Gesteinsarten, wie z.B. Granit, Gneis oder Glimmerschiefer. Glimmer hat einen hohen Schmelzpunkt und eine und eine geringe elektrische Leitfähigkeit. Glimmer wird gemahlen in vielen Industriezweigen wie dem Bausektor, Kunststoffsektor etc. als Füllstoff eingesetzt.

Granulattapeten

Bei Granulattapeten werden Kork-, Styropor- oder Vermiculitgranulate, entweder in natur oder eingefärbt, auf einen Papierträger gestreut und dann in einen Kleber eingebettet. Dadurch erhält man dekorativ strukturierte Tapeten. Beim Tapezieren kommt ein Spezialkleister wie SYCOFIX® Tapetenkleister Extra-Stark oder SYCOFIX® Vliestapetenkleister zum Einsatz. Vor dem Anbringen an die Wand müssen Granulattapeten so lange einweichen, bis sich eine ausreichende Geschmeidigkeit eingestellt hat.

Grastapete

Grastapeten, auch Grastuch- oder Grasfaser-Tapeten genannt, zählen zu den Naturtapeten. Sie bestehen aus einem Papierträger und einer Oberfläche, auf die echte handverwebte getrocknete Grashalme oder Grasfasern aufgebracht sind. Als Material dienen je nach Hersteller Feld- und Berggräser oder Arrowroot- und Wangkool-Halme aus Japan, China oder Korea, daher auch der Beiname Japangras. Auch andere Pflanzenfasern können verarbeitet sein. Grastapeten sind eine natürliche, umweltfreundliche und ökologische Wandverkleidung, die sich positiv auf das Raumklima auswirken.

Grenzwert der Wärmeleitfähigkeit

Der Grenzwert der Wärmeleitfähigkeit ist der maximal zulässige Wert den ein Wärmedämmstoff nicht überschreiten darf. Im Rahmen der Qualitätskontrolle wird die Wärmeleitfähigkeit im Laufe der werkseigenen Produktion gemessen. Kein gemessener Wert darf Grenzwert überschreiten.

In den europäischen Dämmstoffnormen wurde kein Grenzwert benannt und auch nicht definiert. Somit war die DIN 4108-4:2013-02 in der EU nicht rechtskonform und musste geändert werden. In der überarbeiteten DIN 4108-4:2017-03 gibt es den Wert nicht mehr.

Grobzug

Grobzug ist ein Begriff, der in der Herstellung von Stuckprofilen zur Anwendung kommt. Bevor mit dem Feinzug die finale Oberflächengestaltung erreicht wird, wird die Struktur erst einmal grob abgezogen. Dafür nimmt man einen speziellen Stuckmörtel auf mineralischer Zementbasis mit dem Zusatz Grobzug oder auch direkt Grobzugmörtel. Dieser Mörtel erhärtet schnell und besitzt spezielle Eigenschaften.

Grünbelag

Grünbelag ist eine durch pflanzliche Mikroorganismen und anderem organischen Material hervorgerufene grünliche Verfärbung auf Stein, Holz oder Kunststoff. Zusammen mit Algen, Moosen und Flechten haften und wachsen diese chlorophyllhaltigen Mikroorganismen häufig auf horizontal oder mit leichtem Gefälle verlegten Terrassenplatten und Pflastersteinen sowie auf Dächern, Grabsteinen, Skulpturen und hölzernen Strukturbauteilen. Grünbelag haftet besonders gut anrauen und aufgerauten Untergründen und deswegen sollte auf den Einsatz von Drahtbürsten und Hochdruckreinigern Abstand genommen werde, da diese Gerätschaften den Untergrund weiter mechanisch malträtieren und weiter aufrauen was zu einer Erhöhung des Grünbelagsbefall führt. SYCOFIX® Grünbelag Entferner Aktiv-Spray ist ein sanftes Spray ohne mechanische Einwirkungen auf den Untergrund und es beseitigt den Grünbelag sicher und restlos, denn Grünbelag ist optisch nicht ansprechend, stellt eine Rutschgefahr dar und es besteht die Gefahr des Verfalls des Untergrundes.

Gründung

Die Gründung bezeichnet im Bauwesen alle baulichen Maßnahmen und Konstruktionen am Übergang zwischen Bauwerk und Baugrund, welche der Übertragung der Bauwerkslasten in den Baugrund dienen.

Bestandteil der Gründung ist einerseits das Fundament, das ist der Teil des Bauwerks, welcher mit dem Untergrund in Kontakt steht und zur Übertragung der Last in geeigneter Weise zu konstruieren ist. Damit andererseits die Last auch sicher aufgenommen werden kann, muss der Untergrund entsprechend vorbereitet werden, hierbei gibt es eine Vielzahl an Verfahren zur Bodenverbesserung.

Grundanstrich

Grundanstrich ist der erste Anstrich einer Grundierung wie z.B. SYCOFIX® Universal-Vogelfluat. Siehe Grundierung

Grundbeschichtung

Grundbeschichtung ist eine einzelne Beschichtung einer kompletten Grundierung. Siehe Grundierung

Grundbeschichtungsstoffe

Grundbeschichtungsstoffe sind die eingesetzten Materialien/Stoffe für eine Beschichtung in einer Grundierung wie SYCOFIX® System Tiefgrund oder SYCOFIX® Tapezier- und Putzgrund. Siehe Grundierung

Grundieren

Grundieren ist die Tätigkeit des Aufbringens einer Grundierung auf einen Untergrund. Siehe Grundierung

Grundierung

ist der Sammelbegriff für verschiedene Arten von Grundbeschichtungen, die pigmentiert oder unpigmentiert, lösungsmittelhaltig oder wässrig sein können und einschichtig oder mehrschichtig aufgetragen werden. Ganz allgemein haben Grundierungen die Aufgabe, eine dauerhafte Verbindung zwischen dem jeweiligen Untergrund und der nachfolgenden Beschichtung herzustellen. Daneben gibt es spezielle Anforderungen, wie z.B.:

  • die Verfestigung des Untergrunds
  • die Staubbindung
  • die Neutralisierung von Ausblühungen
  • das Absperren von Stoffen, die aus dem Untergrund durchschlagen und zu Verfärbungen führen können wie z. B. Nikotin- oder Wasserflecken etc.
  • die Verhinderung von Rostbildung
  • die Reduzierung und Regulierung starker und unterschiedlicher Saugfähigkeit
  • die farbliche Anpassung, um einen andersfarbigen Untergrund sicher abzudecken.

Aus der Aufzählung der sehr unterschiedlichen Anforderungen an Grundierungen ist abzuleiten, dass es keine „Universalgrundierung“ geben kann, sondern dass eine Grundierung sehr sorgfältig auf den jeweiligen Untergrund, den betreffenden Anwendungszweck sowie auf das gesamte Beschichtungssystem abgestimmt sein muss.

Grundierung glatter Untergründe

Die Grundierung glatter Untergründe ist ein wesentlicher Schritt in Bau- und Abschließende Arbeiten, insbesondere bei glatten Oberflächen. Grundierung glatter Untergründe bezieht sich auf den Prozess, bei dem eine Grundierung auf Untergründe aufgetragen wird, die eine glatte, nicht poröse und relativ gleichmäßige Oberfläche aufweisen. Diese Grundierung erfüllt mehrere Zwecke, darunter die Verbesserung der Haftung, die Verringerung der Porosität und die Erhöhung der Haltbarkeit des Untergrunds. Glatte Oberflächen wie Glas, Metall oder gut verarbeitete Gipskartonplatten profitieren von dieser Behandlung, um sicherzustellen, dass nachfolgende Farb- oder Beschichtungsschichten ordnungsgemäß haften. Hier sind unsere  SYCOFIX® Rostschutz Penetriermittel, SYCOFIX® System Tiefgrund , und SYCOFIX® Tapezier- & Putzgrund geeignet.

Grundierung von glatten Betonflächen

Beton ist ein gängiges Baumaterial, und seine Oberfläche kann von äußerst rau bis ziemlich glatt variieren. Bei der Arbeit mit glatten Betonflächen ist eine spezialisierte Grundierung erforderlich. Diese Grundierung verbessert nicht nur die Haftung, sondern befasst sich auch mit den einzigartigen Herausforderungen, die Beton mit sich bringt, wie seine Alkalität und das Potenzial für Ausblühungen. Eine ordnungsgemäße Grundierung stellt sicher, dass der endgültige Anstrich oder die dekorative Beschichtung sicher haftet und wie erwartet funktioniert. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Universal-Vogelfluat.

H

Haarrisse

Sehr feine Risse in der Oberflächen, welche meist bei Materialermüdungen oder Materialfehlern entsehen.

Haftgrund

Eine Art Grundierung, die speziell entwickelt wurde, um die Haftung von Farbe oder anderen Beschichtungen auf einem Untergrund zu verbessern.

Haftgrundierung

Haftgrundierung ist ein grundlegendes Konzept in der Bauindustrie. Es bezieht sich auf eine spezialisierte Beschichtung, die auf Oberflächen aufgetragen wird, bevor sie verklebt oder gestrichen werden. Der Hauptzweck dieser Grundierung besteht darin, die Haftung nachfolgender Schichten, wie Farbe oder Klebstoffe, auf dem Untergrund zu verbessern. Durch die Bildung einer sicheren Verbindung zwischen der Oberfläche und dem aufgetragenen Material gewährleistet sie Haltbarkeit und Langlebigkeit. Haftgrundierung ist besonders wichtig, wenn mit Materialien wie Beton, Metall oder Holz gearbeitet wird, bei denen eine starke Bindung für den Erfolg des Projekts unerlässlich ist. Hier zu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Putz-& Haftgrund, SYCOFIX® System Tiefgrund LF, und SYCOFIX® Rostschutz Penetriermittel.

Haftvermittler

Haftvermittler ist ein weiterer Begriff, der sich auf einen Haftvermittler bezieht. Diese Substanz wird auf eine Oberfläche aufgetragen, um die Haftung zwischen zwei verschiedenen Materialien zu verbessern. Er fungiert als Vermittler und stellt sicher, dass die Haftung zwischen den Oberflächen stark und dauerhaft ist. Haftvermittler werden häufig in Branchen eingesetzt, in denen verschiedene Materialien sicher miteinander verbunden werden müssen.Hier zu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Putz-& Haftgrund, SYCOFIX® System Tiefgrund LF, und SYCOFIX® Rostschutz Penetriermittel.

Hartelastisch

Hartelastisch bezeichnet eine Materialeigenschaft, die Härte und Elastizität kombiniert. In Bauwesen und Materialwissenschaft ist dieses Konzept entscheidend, wenn es darum geht, Materialien auszuwählen oder zu entwerfen, die Lasten und Verformungen standhalten müssen. Materialien mit dieser Eigenschaft können Energie aufnehmen und dissipieren, während sie ihre strukturelle Integrität aufrechterhalten. Gummi und bestimmte Polymere sind Beispiele für hartelastische Materialien, die häufig in Anwendungen wie Stoßdämpfung, Lager für Brücken und Fußböden verwendet werden, um sowohl Stabilität als auch Elastizität sicherzustellen.

Hart-Faserplatte (HB eng. Hardboard)

Bestehen aus Holzfasern, Sägeresten und Stroh, ihre Dichte ist definiert mit min. 800kg/m³. Verwendung findet sie in Türen, im Innenausbau und bei Schalungsarbeiten. Der Zusammenhalt der Fasern wird durch Verfilzung und Bindemittel, wie beispielsweise Kunstharzen erreicht.

Hinterfüllmaterial

Hinterfüllmaterial spielt eine wichtige Rolle in der Bau- und Ingenieurwissenschaft. Es bezieht sich auf das Material, das verwendet wird, um Hohlräume, Lücken oder ausgehobene Bereiche hinter Bauelementen wie Stützwänden, Fundamenten und unterirdischen Versorgungsleitungen zu füllen. Die Wahl des geeigneten Hinterfüllmaterials ist entscheidend, um die strukturelle Stabilität sicherzustellen, Setzungen zu verhindern und die Entwässerung zu fördern. Übliche Hinterfüllmaterialien sind Kies, gebrochener Stein und Erde, wobei die Auswahl auf den Projektanforderungen und den örtlichen Bedingungen basiert.

Hinterfütterung

Hinterfütterung ist eine Technik im Bauwesen, um zusätzliche Unterstützung zu bieten oder die Position von Bauelementen anzupassen. Dieses Konzept ist besonders wichtig bei der Installation von Fenstern, Türen oder architektonischen Verkleidungen. Es beinhaltet das Platzieren von Keilen, Abstandshaltern oder stützenden Materialien hinter diesen Elementen, um eine waagerechte und senkrechte Installation sicherzustellen. Eine ordnungsgemäße Hinterfütterung ist entscheidend, um luftdichte Abdichtungen aufrechtzuerhalten, das Eindringen von Wasser zu verhindern und die allgemeine strukturelle Integrität des Gebäudes zu verbessern.

Hochelastisch

„Hochelastisch“ steht für einen hohen Grad an Elastizität in Materialien. Im Bauwesen sind hochelastische Materialien aufgrund ihrer Fähigkeit, sich unter Belastung zu verformen und nach erheblicher Verzerrung in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren, von großer Bedeutung. Diese Materialien werden in Anwendungen verwendet, in denen Flexibilität, Elastizität und Stoßdämpfung entscheidend sind. Zum Beispiel sind elastomere Dichtstoffe und Gummiprofile „hochelastische“ Materialien, die häufig verwendet werden, um wasserdichte Dichtungen sicherzustellen und strukturellen Bewegungen in Gebäuden entgegenzukommen. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Universal Acryl , SYCOFIX® Silikonfugenentferner und SYCOFIX® Riss- & Fugendichter.

Hohlraumausfüllung

Hohlraumausfüllung ist ein Baukonzept, bei dem Hohlräume oder leere Räume innerhalb einer Struktur gefüllt werden. Dieser Prozess ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität, Wärmedämmung und Schalldämmung eines Gebäudes. Verschiedene Materialien wie Schaumstoffisolierung, Betonmörtel oder Mauerwerkfüller werden für die Hohlraumausfüllung verwendet. Die Wahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen des Projekts ab, einschließlich thermischer Leistung, Tragfähigkeit und Akustik.

Holzfaserdämmung

meist als Platte angefertigter Dämmstoff, welcher entweder rein durch Verfilzung von Fasern und Sägeresten oder durch einen geringen Anteil von Bindemittelen in Formgehalten wird. Die spezifische Wärmeleitfähigkeit liegt zwischen 0,040 und 0,060 W/(m*K).

Holzkitt

Ein Material, das verwendet wird, um Lücken, Risse oder Löcher in Holzoberflächen zu füllen und eine glatte und gleichmäßige Oberfläche zu schaffen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Holzkitt Produkt.

Holzleim

Holzleim bezeichnet einen speziell formulierten Klebstoff zum Verbinden von Holzoberflächen. Er wird häufig in der Schreinerei, Holzbearbeitung und bei Heimwerkerprojekten eingesetzt, bei denen eine starke und zuverlässige Verbindung zwischen Holzstücken erforderlich ist. Holzleim trocknet in der Regel transparent und, was ihn zu einer beliebten Wahl für das nahtlose Verbinden von Holzkomponenten macht. Hier zu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Holzleim D3.

Holzplatte

Der Begriff „Holzplatte“ bezieht sich schlicht auf eine Holzplatte. Diese Platten werden in der Bauindustrie und der Holzbearbeitung für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet, einschließlich Wandverkleidung, Fußböden, Dachdeckung und Schreinerei. Sie sind in verschiedenen Größen, Typen und Oberflächen erhältlich, was sie zu vielseitigen Baumaterialien macht. Die Wahl der Holzplatte hängt von Faktoren wie Holzart, Maserung und Verwendungszweck ab, was es Bauherren und Handwerkern ermöglicht, sowohl ästhetische als auch funktionale Ziele in ihren Projekten zu erreichen.

Hydration

Wird der Vorgang genannt, bei dem aus Zementmörtel Festbeton wird. Er unterteilt sich in die 3 Schritte:

  1. Ansteifen
  2. Erstarren
  3. Erhärten

K

Kaliwasserglas

Ein wasserlösliches Silikat, das häufig als Bindemittel oder Versiegeler in verschiedenen Anwendungen verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Kaliwasserglas Produkt.

Kalkfarbe

Farbe, die aus gelöschtem Kalk und natürlichen Pigmenten hergestellt wird und oft wegen ihrer atmungsaktiven und umweltfreundlichen Eigenschaften verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Streichkalk Produkt.

Kantenbeschnitt

Kantenbeschnitt, oft als „Kantenabschneiden“ bezeichnet, ist ein akribischer und präziser Prozess im Bereich des Innendesigns, bei dem die Kanten eines Materials präzise geschnitten oder beschnitten werden, um sicherzustellen, dass es nahtlos in einen vorgesehenen Raum passt. Dies ist besonders wichtig, wenn Materialien wie Tapeten, Stoffe oder Teppiche verarbeitet werden. Der Zweck des Kantenbeschnitts besteht darin, einen sauberen und professionellen Abschluss zu schaffen und überschüssiges Material zu entfernen, das die visuelle Harmonie des Designs stören könnte. Wenn dies korrekt ausgeführt wird, trägt es nicht nur zur Verbesserung der Ästhetik bei, sondern verleiht dem Innenraum auch ein gepflegtes Erscheinungsbild.

Kartuschenpistole

Eine Kartuschenpistole ist ein unverzichtbares Werkzeug im Werkzeugkasten.Sie ermöglicht die präzise Anwendung von Klebstoff, Dichtungsmasse oder Fugendichtmittel aus Kartuschen. Die kontrollierte Abgabe, die von der Kartuschenpistole geboten wird, ist entscheidend, um saubere und professionelle Arbeit zu gewährleisten, sei es bei der Installation von Materialien oder beim Abdichten von Fugen und Spalten. Siehe unsere SYCOFIX® Kartuschenpresse.

Kitt

Eine geschmeidige, teigartige Masse, die verwendet wird, um Lücken im Holz zu füllen, Fugen abzudichten oder Oberflächen für das Lackieren vorzubereiten. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® HolzkittSYCOFIX® FensterkittSYCOFIX® 2-K-Holzkitt.

Keramikfliesen und Mosaik

Keramikfliesen sind aufgrund ihrer Haltbarkeit und Vielseitigkeit seit langem im Innendesign beliebt. Diese Fliesen eignen sich sowohl für Böden als auch für Wandanwendungen und sind in verschiedenen Formen, Größen und Mustern erhältlich, was vielfältige Designmöglichkeiten ermöglicht. Mosaik hingegen beinhaltet aufwendige Muster oder Bilder, die durch das Anordnen kleiner Keramik- oder Glasstücke erstellt werden. Dies ist eine Kunstform für sich und kann verwendet werden, um atemberaubende und personalisierte Designs in einem Innenraum zu gestalten. Sowohl Keramikfliesen als auch Mosaik bieten eine dauerhafte und ästhetisch ansprechende Lösung, wobei Erstere auf die Praktikabilität und Letztere auf eine Leinwand für künstlerischen Ausdruck abzielen.

Klebefreiheit

Klebefreiheit bezieht sich auf das Konzept der Freiheit von unerwünschter Haftung. Im Bereich des Innendesigns ist dies unerlässlich, wenn Materialien verwendet werden, die nicht miteinander oder mit der darunter liegenden Oberfläche haften sollten. Die Erreichung der Klebefreiheit ist entscheidend, um die Integrität des Designs und die praktische Funktionalität des Raums sicherzustellen. Sie verhindert ungewollte Haftung und sorgt dafür, dass jedes Element an seinem beabsichtigten Ort bleibt.

Klebstoffe

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Klebstoffen. Allen gleich ist das sie im Zusammenspiel aus Adhäsion und Kohäsion, Bauteile miteinander verkleben, welche je nach Art der zu verklebenden Bauteile in unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden:

z.B. Holzleim – zum Verkleben von Holz, OSB-Platten oder Holzdübel. z.B. SYCOFIX®  Holzleim D3

Montagekleber – zum Verkleben von unterschiedlichen Materialien (z.B. Fußbodensockelleisten an Wänden) hier muss mindestens, eine Seite der zu verklebenden Bauteile saugfähig sein. z.B. SYCOFIX® Power Montagekleber

Fußbodenbelagskleber – zum Verkleben von Bodenbelägen. z.B. SYCOFIX® Fußbodenbelagkleber

PU-Klebstoffe / MS Polymer Klebstoffe – zum Verkleben unterschiedlicher Materialien mit höchsten Ansprüchen und Belastungen. z.B. SYCOFIX® Kraftkleber Glasklar.

Kleister/Klebstoffauftrag

Kleister und Klebstoffauftrag sind wesentliche Begriffe im Bereich des Innendesigns und repräsentieren Klebstoff und den Prozess des Auftragens von Klebstoff, beziehungsweise. Bei der Betrachtung von Wandverkleidungen, Stoffinstallationen oder Materialien, die an Oberflächen angebracht werden müssen, kommen diese Begriffe zum Einsatz. Die Auswahl des richtigen Klebstoffs (Kleister) und seine korrekte Anwendung (Klebstoffauftrag) sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Materialien sicher haften und über die Zeit in Position bleiben. Die Verwendung des falschen Klebstoffs oder seine unsachgemäße Anwendung kann zu Ablösungen, Blasenbildung oder anderen Haftungsproblemen führen und die Gesamtqualität und Langlebigkeit der Innenausstattung beeinträchtigen. Hier zu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Systemkleister, SYCOFIX® Fertigkleister, und SYCOFIX® Tapetenkleister Extra-Stark.

Kleisterreste

Kleisterreste sind Kleberückstände, die nach dem Auftragen von Materialien auf Innenflächen zurückbleiben. Das Entfernen dieser Rückstände ist ein akribischer Prozess,um sicherzustellen, dass die darunterliegende Oberfläche makellos bleibt. Das Vernachlässigen der Beseitigung von Kleisterresten kann zu einer unebenen Oberfläche für zukünftige Dekorationsanwendungen führen, die sowohl die Ästhetik als auch die strukturelle Integrität des Innenraums beeinträchtigen.

Klopfprüfung

Durch das Abklopfen von Fußböden oder Wänden sind Hohlstellen erkennbar. Diese sind am deutlich dunkleren Klang leicht hörbar. Die Hohlstellen sind vor weiteren Beschichtungsarbeiten wie Ausgleichs-, Streich-, Putz oder Tapezierarbeiten zu beseitigen. Hierzu werden die losen Teile entfernt und mit geeigneter Spachtelmasse z.b. SYCOFIX® Spezial- Fußboden Ausgleichsmasse Express Direkt am Boden bzw.  SYCOFIX® Füllspachtel an Wand und Decke verschlossen.

Kohäsion

Der Zustand des Zusammenhalts oder des Zusammenklebens, oft verwendet, um die innere Festigkeit eines Materials zu beschreiben. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Vliesrücken, SYCOFIX® Universal-Bodenbelagfixierung.

Kohäsionsbruch

Kohäsionsbruch bezeichnet einen Zusammenhalt oder eine Bindungsunterbrechung innerhalb eines Materials. Im Zusammenhang des Innendesigns kann dies auf die Trennung oder das Versagen eines Materials hinweisen, zusammenzuhalten, wie beabsichtigt. Dies kann aufgrund unzureichender Klebstoffqualität, falscher Anwendung oder äußerer Belastungen auftreten. Die Auswahl und Anwendung des richtigen Klebstoffs sind entscheidend, um Kohäsionsbruch bei Materialien im zu verhindern und deren strukturelle Integrität zu bewahren.

Kohäsionsriss

Kohäsionsriss stellt eine Zusammenhalt- oder Bindungsriss dar und weist auf eine sichtbare Trennung oder Rissbildung innerhalb eines Materials hin. Dies ist oft das Ergebnis einer unzureichenden Bindung, schwacher Klebeeigenschaften oder äußerer Kräfte, die auf das Material einwirken. Die Aufrechterhaltung der Qualität der Klebstoffe und die Sicherstellung einer angemessenen Bindungstechnik sind unerlässlich, um Kohäsionsriss bei Designelementen im Innenraum zu verhindern. Ästhetik und strukturelle Integrität hängen gleichermaßen davon ab, dass solche Risse vermieden werden.

Korktapeten

Korktapeten repräsentieren eine Verschmelzung von natürlicher Ästhetik und umweltfreundlichem Design. Kork, gewonnen aus der Rinde von Korkeichen, verleiht Innenräumen eine einzigartige Textur und Wärme. Diese Tapeten sind nicht nur optisch ansprechend, sondern dienen auch als natürliche Isolatoren, die die Temperatur und den Schall im Raum regulieren. Korktapeten haben in nachhaltigem Innendesign an Popularität gewonnen, da sie aus erneuerbaren Materialien stammen und Räumen eine unverwechselbare Charakteristik verleihen, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für diejenigen macht, die Schönheit und Umweltbewusstsein in ihrer Dekoration gleichermaßen schätzen.

Kork-Kleber

Kork-Kleber ist ein spezialisierter Klebstoff, der für Korkmaterialien entwickelt wurde. Er ist so formuliert, dass er eine starke und dauerhafte Bindung gewährleistet, wenn mit Korkwandverkleidungen, Fliesen oder Paneelen gearbeitet wird. Die Verwendung von Kork-Kleber ist unerlässlich, um die Langlebigkeit und Stabilität von korkbasierten Innenelementen sicherzustellen und sicherzustellen, dass sie sicher auf der Oberfläche haften.

Kork-Platten

Kork-Platten sind vielseitige Elemente im Bereich des Innendesigns. Diese Platten, hergestellt aus Korkmaterial, können für verschiedene Zwecke verwendet werden, von der Herstellung dekorativer Wandpaneele bis zur Erstellung funktionaler Pinnwände. Kork-Platten bieten eine haptische und organische Ästhetik und fügen einem Raum Textur und Wärme hinzu. Sie werden nicht nur wegen ihres visuellen Reizes geschätzt, sondern auch aufgrund ihrer schalldämpfenden Eigenschaften, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Räume macht, in denen Akustik und Ästhetik Hand in Hand gehen.

Kork-Wandplatten und Wandbekleidungen

Kork-Wandplatten und Wandbekleidungen aus Kork sind markante Designelemente, die sowohl die visuellen als auch die funktionalen Aspekte eines Innenraums verbessern. Diese Materialien bieten eine einzigartige Kombination aus Textur, Wärme und Isolierung und eignen sich daher hervorragend für Wandanwendungen. Sie verleihen nicht nur einem Raum Charakter, sondern tragen auch zur Temperatur- und Schallkontrolle bei, wodurch eine komfortable und ruhige Atmosphäre geschaffen wird. Kork-Wandplatten und Wandbekleidungen sprechen diejenigen an, die einen unkonventionellen und nachhaltigen Ansatz in ihrem Design anstreben, während sie gleichzeitig die funktionalen Qualitäten ihrer Dekoration schätzen.

Kork-Wandbekleidungen auf Rollen

Kork-Wandbekleidungen auf Rollen bieten eine praktische und bequeme Möglichkeit, den organischen Charme von Kork in Innenräumen zu integrieren. Diese Rollen lassen sich leicht handhaben, was den Installationsprozess effizienter macht. Ob für ganze Wände oder Akzentbereiche verwendet, Kork-Wandbekleidungen auf Rollen bieten eine Textur und eine umweltfreundliche Designlösung, die perfekt für diejenigen ist, die Einfachheit in ihrer Dekoration schätzen.

Kork-Wand- und Deckenplatten

Kork-Wand- und Deckenplatten repräsentieren die Vielseitigkeit im Innendesign. Diese Korkplatten dienen einem doppelten Zweck und verschönern sowohl Wände als auch Decken. Sie verschmelzen nahtlos Textur und Wärme, um ein einheitliches Design im gesamten Raum zu schaffen. Darüber hinaus bieten sie Isolationseigenschaften, die dazu beitragen, angenehme Temperaturen und Schallpegel aufrechtzuerhalten. Diese Anpassungsfähigkeit macht Kork-Wand- und Deckenplatten zu einer attraktiven Option für diejenigen, die einen harmonischen und funktionalen Innenraum schaffen möchten.

L

Lackabbeizer

Eine chemische Substanz, die verwendet wird, um Farbe oder Lack von Oberflächen zu entfernen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Universal Abbeizer extra stark.

Lagerfähigkeit

Die Lagerfähigkeit bezieht sich auf den Zeitraum, während dem ein Produkt oder Material gelagert werden kann und in einem verwendbaren Zustand bleibt, ohne wesentliche Degradation zu erfahren. Das Verständnis der Lagerfähigkeit von Materialien ist entscheidend, um Abfall zu vermeiden und die Produktqualität aufrechtzuerhalten.

Lagerstabilität

Die Lagerstabilität bezeichnet die Fähigkeit einer Substanz oder eines Produkts, im Laufe der Zeit unter bestimmten Bedingungen ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften aufrechtzuerhalten. Produkte mit guter Lagerstabilität sind weniger anfällig für Degradation und gewährleisten, dass sie während ihrer Haltbarkeit wirksam und sicher bleiben.

Lagerung

Die Lagerung umfasst den Akt, Materialien, Produkte oder Gegenstände an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Umgebung für zukünftige Verwendung aufzubewahren. Eine ordnungsgemäße Lagerung ist entscheidend, um die Qualität und Verwendbarkeit der gelagerten Artikel zu erhalten, unabhängig davon, ob es sich um Rohstoffe, Fertigprodukte oder persönliche Gegenstände handelt.

Lagerungsbedingungen

Die Lagerungsbedingungen beziehen sich auf die spezifische Umgebung und die Umstände, unter denen Materialien oder Produkte gelagert werden. Diese Bedingungen können Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lichteinwirkung und mehr umfassen, die die Haltbarkeit und Qualität der gelagerten Artikel erheblich beeinflussen können.

Lagerzeit

Die Lagerzeit ist die Zeitspanne, für die ein Produkt oder Material gelagert wurde. Sie ist eine wichtige Grundlage zur Beurteilung der Eignung und Qualität von Gegenständen, die über einen längeren Zeitraum gelagert wurden, da einige Produkte im Laufe der Zeit abbauen oder ablaufen können.

Lasuren

Transparente oder halbtransparente Beschichtungen, die auf Holzoberflächen aufgetragen werden, um die natürliche Maserung zu betonen und Farbe zu verleihen.

Lehmfarbe

Farbe, die aus natürlichem Lehm hergestellt wird und oft wegen ihrer Textur, Atmungsaktivität und umweltfreundlichen Eigenschaften geschätzt wird.

Lehmputz

Eine Putzmischung, die Lehm enthält und eine natürliche und atmungsaktive Oberfläche für Wände bietet.

Leimfarbe

Leimfarben sind wasserbasierte Anstrichmittel. Das Bindemittel ist Leim oder auch Kleister. Als Pigmente und Füllstoffe werden mineralische Naturstoffe eingesetzt. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Geleimte Wandfarbe.

Lichtechtheit

Lichtechtheit ist ein Begriff, der die Lichtbeständigkeit von Materialien misst, insbesondere im Zusammenhang mit Pigmenten oder Farbstoffen, die in Farben und Beschichtungen verwendet werden. Es misst die Fähigkeit eines Materials, Verblassen oder Farbänderungen zu widerstehen, wenn es im Laufe der Zeit dem Licht ausgesetzt ist. Materialien mit hoher Lichtechtheit neigen weniger dazu, ihre Farbe zu verlieren, und eignen sich daher für Anwendungen, bei denen die Exposition gegenüber Sonnenlicht eine Rolle spielt.

Lüftung

Der Prozess der Zufuhr von Frischluft in einen geschlossenen Raum, oft durch mechanische oder natürliche Mittel.

Lösemittel

Eine Substanz die in der Lage ist andere Materialien aufzulösen, ohne diese chemisch umzuwandeln.

Lösungsmittelhaltige Grundierung

Eine lösemittelhaltige Grundierung ist eine vorbereitende Beschichtung, die Lösungsmittel enthält und auf verschiedenen Oberflächen vor dem Streichen oder Auftragen anderer Endbeschichtungen verwendet wird. Diese Art von Grundierung trägt dazu bei, die Haftung zu verbessern, die Oberfläche zu versiegeln und kann effektiv Flecken oder Unregelmäßigkeiten blockieren. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Flecken-Isolierspray weiss.

M

Makulatur

Makulatur ist ein Begriff im Zusammenhang mit dem Tapezieren. Es bezieht sich auf eine Schicht Papier oder Material, die auf die Wand aufgetragen wird, bevor die endgültige Tapete angebracht wird. Diese Schicht hilft, eine glatte Oberfläche zu schaffen und kann Unregelmäßigkeiten in der Wand verbergen. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Zellmakulatur.

Marmortechnik

Eine dekorative Mal- oder Veredelungstechnik, die das Aussehen von Marmor imitiert. Hierzu empfehlen wir unseren SOPHIA Kreativspachtel.

Marmor / Naturstein

Marmor und Naturstein sind Arten von Gesteinen, die für verschiedene Zwecke verwendet werden. Marmor ist ein schöner und polierter Stein, der oft für Skulpturen, Arbeitsplatten und Böden verwendet wird. Naturstein kann sich auf verschiedene Arten von Gesteinen wie Granit, Schiefer oder Kalkstein beziehen, die ebenfalls aufgrund ihrer natürlichen Schönheit und Haltbarkeit verwendet werden.

Materialverbrauch

Materialverbrauch bezieht sich auf die Menge an Material, die für eine bestimmte Aufgabe wie Bau oder Fertigung verwendet wird. Es ist wichtig, den Materialverbrauch abzuschätzen, um Projekte effizient zu planen und zu verwalten.

Max. Fugenbreite

Max. Fugenbreite steht für „Maximale Fugenbreite“. Im Bauwesen und verwandten Bereichen gibt sie an, wie breit der zulässige Spalt oder Raum zwischen zwei Objekten wie Fliesen oder Bauelementen sein darf. Die Einhaltung dieser Grenze gewährleistet die strukturelle Integrität und das Erscheinungsbild.

Mechanische Belastbarkeit

Mechanische Belastbarkeit beschreibt, wie viel physische Belastung ein Material, ein Objekt oder eine Struktur ohne Bruch oder Verformung aushalten kann. Dies ist in der Ingenieurwissenschaft und im Bauwesen entscheidend, um Sicherheit und Haltbarkeit zu gewährleisten.

Metalltapeten

Metalltapeten sind tapetenähnliche Verkleidungen aus Metallmaterialien. Sie werden oft verwendet, um Wände zu dekorieren, ähnlich wie normale Tapeten, verleihen aber einem Raum ein glänzendes und metallisches Aussehen.

Mindestfugenbreite

Mindestfugenbreite bezieht sich auf den kleinsten akzeptablen Spalt oder Raum zwischen zwei Objekten. In der Bauwirtschaft und ähnlichen Kontexten ist es wichtig, diese Mindestbreite aus verschiedenen Gründen, einschließlich einer ordnungsgemäßen Haftung und Ausdehnungsberechnungen, einzuhalten.

Mischmauerwerk

Mauerwerkskonstruktion aus verschiedenen Arten von Baumaterialien wie Ziegeln und Steinen.

Montagekleber

Klebstoff, der speziell für das Verkleben und Zusammenfügen von Materialien entwickelt wurde und oft im Bauwesen verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Power Montagekleber.

Mörtel 

Eine Mischung aus Zement, Sand und Wasser, die zum Verkleben von Bausteinen oder Fliesen verwendet wird.

Mineralfarben

Farben, die aus anorganischen Materialien hergestellt werden und oft aufgrund ihrer Haltbarkeit und Atmungsaktivität ausgewählt werden. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Diamant weiss.

MS-Polymer-Dichtstoff

MS-Polymer-Dichtstoff ist ein Typ von Dichtstoff oder Klebstoff. MS steht für Modified Silane (modifizierte Silane), eine Art von chemischer Verbindung, die in dem Produkt verwendet wird. Es handelt sich um einen vielseitigen Klebstoff und Dichtstoff, der in der Bauwirtschaft und bei Heimwerkerprojekten häufig zur Verbindung und Abdichtung verschiedener Materialien verwendet wird. Er zeichnet sich durch seine Festigkeit und Flexibilität aus. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Kraftkleber Glasklar.

N

Naht- und Reparatur-Kleber

Naht- und Reparatur-Kleber bezieht sich auf eine Art von Klebstoff, der zum Verbinden und Reparieren verschiedener Materialien verwendet wird. Dieser Klebstoff ist dafür konzipiert, Objekte miteinander zu verbinden und beschädigte Gegenstände zu reparieren. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Wandbelagskleber.

Nassabriebfestigkeit

Die Fähigkeit einer gestrichenen Oberfläche, Verschleiß zu widerstehen, wenn sie mit einem feuchten Tuch abgewischt oder geschrubbt wird.

Naturfarbe

Farbe, die aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt wird, frei von synthetischen Chemikalien und oft als umweltfreundlich betrachtet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Geleimte Wandfarbe.

Nikotinfleck

Verfärbung, verursacht durch das Vorhandensein von Nikotin, oft auf Wänden oder Decken in Raucherhaushalten zu finden.

O

Oberflächenklebrigkeit

Oberflächenklebrigkeit ist ein Begriff, der als Oberflächenhaftung oder Klebrigkeit verstanden werden kann. Er beschreibt die Klebeeigenschaften eines Materials auf seiner Oberfläche. Materialien mit hoher Oberflächenklebrigkeit neigen dazu, gut auf anderen Oberflächen zu haften, was sie für Anwendungen geeignet macht, bei denen eine starke Oberflächenbindung entscheidend ist. Diese Eigenschaft ist oft entscheidend bei der Auswahl von Klebstoffen und Beschichtungen.

Offene Zeit 

Die Zeitspanne, während der ein Material wie Klebstoff oder Farbe vor dem Trocknen oder Aushärten verarbeitet werden kann.

OSB-Spanplatte 

Eine Art von Holzwerkstoff, der durch Schichten von Holzsträngen in bestimmten Ausrichtungen und Verkleben mit Klebstoff entsteht.

Öl- Lackfarben-Anstriche

Öl-Lackfarben-Anstriche beziehen sich auf Lackierungen auf Ölbasis. Diese Beschichtungen werden mit Ölen als Grundlage formuliert und werden häufig in Malanwendungen eingesetzt. Ölbasierte Farben bieten eine langlebige und schützende Schicht, die oft für Oberflächen verwendet wird, die Widerstand gegen Verschleiß, Feuchtigkeit oder raue Witterungsbedingungen erfordern.

P

Papiertapeten

Papiertapeten sind Tapeten, die aus Papier bestehen. Sie sind eine beliebte Wahl für Wanddekorationen. Papiertapeten sind oft leicht anzubringen und bieten eine Vielzahl von Mustern und Designs, um den persönlichen Stil in einem Raum zu betonen.

pH-Wert

Ein Maß für die Säure oder Alkalinität einer Substanz, mit Werten von 0 bis 14.

Pigmente 

Farbstoffe oder weiße Pulver, die mit einem Binder vermischt werden, um Farbe oder andere Farbmittel zu erzeugen. Hierzu empfehlen wir unseren SOPHIA Color-Plus Konzentrat.

Pigmentierter Tapetengrund

Ein pigmentierter Tapetengrund ist eine vorbereitende Schicht, die aufgetragen wird, bevor Tapeten angebracht werden. Diese Schicht enthält Pigmente, die dazu beitragen können, die Oberfläche zu glätten und eventuelle Unregelmäßigkeiten zu verbergen. Der pigmentierte Tapetengrund bietet eine gleichmäßige Basis für die Tapete. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Tapezier- und Putzgrund weiß.

Pigment-Volumen-Konzentration

Das Verhältnis des Volumens von Pigmenten zum Gesamtvolumen einer Beschichtung oder Farbe.

Plastisch

Der Begriff „plastisch“ bezieht sich darauf, dass ein Material formbar oder modellierbar ist. Wenn ein Material plastisch ist, bedeutet das, dass es in verschiedene Formen gebracht werden kann. Das ist besonders wichtig, wenn wir mit Baumaterialien arbeiten und sicherstellen müssen, dass sie sich den gewünschten Formen und Strukturen anpassen lassen.

Plastische Fugenbänder

Plastische Fugenbänder sind flexible Materialien, die in Fugen oder Spalten platziert werden können, um sie zu versiegeln oder zu schützen. Diese Bänder sind formbar und passen sich den Konturen der Fugen an. Sie werden häufig in der Bauindustrie verwendet, um sicherzustellen, dass keine Wasser- oder Luftlecks durch die Fugen gelangen.

Polysulfid-Dichtstoff

Polysulfid-Dichtstoffe sind spezielle Substanzen, die zum Abdichten von Fugen oder Rissen verwendet werden. Sie enthalten Polysulfid, was bedeutet, dass sie flexibel sind und sich gut an unterschiedliche Bewegungen oder Dehnungen anpassen können. Diese Dichtstoffe werden oft im Bauwesen eingesetzt, um undichte Stellen zu verhindern.

Polyurethan-Dichtstoff

Polyurethan-Dichtstoffe sind Dichtstoffe, die Polyurethan enthalten. Diese Substanz macht sie besonders flexibel und haltbar. Sie werden oft in Bereichen verwendet, in denen Bewegungen oder Vibrationen auftreten können, da sie dazu neigen, sich gut anzupassen, ohne zu reißen oder zu brechen.

Porenbeton

Ein leichter Betonfertigteil mit hohen Wärmedämmeigenschaften, der viele kleine Poren enthält.

Porenbeton-Bereich

Der Porenbeton-Bereich bezieht sich auf Orte oder Strukturen, die aus Porenbeton hergestellt sind. Porenbeton ist ein leichter Baustoff mit vielen kleinen Luftblasen, was ihn isolierend und einfach zu handhaben macht. Porenbeton wird oft in Bauanwendungen für Wände und andere Strukturen verwendet.

Porosität

Porosität beschreibt das Verhältnis zwischen dem Volumen der vorhandenen Hohlräume (Poren) und dem Gesamtvolumen eines Materials. Sie gibt an, wie groß der Leerraumanteil innerhalb eines Stoffes ist und dient damit als Maß für die tatsächliche Menge an Poren.

Diese Eigenschaft beeinflusst die physikalischen Merkmale eines Materials erheblich, insbesondere seine Dichte sowie den Widerstand gegen Strömungen, etwa bei der Durchlässigkeit von Schüttungen oder porösen Körpern. Aus diesem Grund ist die Porosität in vielen Fachgebieten von Bedeutung, darunter die Geowissenschaften, die Materialkunde und das Bauwesen, da sie das mechanische, thermische und hydraulische Verhalten von Werkstoffen maßgeblich mitbestimmt.

Prägetapeten

Prägetapeten sind Tapeten, die durch ein spezielles Verfahren eine dreidimensionale Struktur erhalten haben. Diese Strukturen können Muster oder Texturen sein, die der Tapete eine interessante und taktile Qualität verleihen. Prägetapeten können dazu beitragen, visuelles Interesse in einem Raum zu schaffen.

Primer

Ein Primer ist eine Grundierung, die auf eine Oberfläche aufgetragen wird, bevor Farbe oder andere Beschichtungen angebracht werden. Der Primer verbessert die Haftung und sorgt dafür, dass die Farbe gleichmäßig und dauerhaft auf der Oberfläche bleibt. Er ist so etwas wie eine Vorbereitungsschicht, die sicherstellt, dass das Endprodukt gut haftet. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® System Tiefgrund LF.

Prüfung auf Tragfähigkeit

Die „Prüfung auf Tragfähigkeit“ bezieht sich darauf, wie gut eine Oberfläche dazu in der Lage ist, Gewicht oder Lasten zu tragen. Wenn wir eine Prüfung auf Tragfähigkeit durchführen, schauen wir uns an, ob die Unterlage stark genug ist, um Dinge zu unterstützen, die darauf platziert oder angebracht werden sollen. Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass zum Beispiel Regale an der Wand bleiben oder schwere Gegenstände sicher auf dem Boden stehen können.

Prüfung auf Feuchtigkeit

Die „Prüfung auf Feuchtigkeit“ ist eine Untersuchung, um festzustellen, ob ein Material oder ein Ort nass oder feucht ist. Das ist besonders wichtig, weil Feuchtigkeit Probleme wie Schimmel verursachen kann. Diese Prüfung hilft dabei, sicherzustellen, dass die Umgebung trocken genug ist, um Schäden zu vermeiden und eine gesunde Atmosphäre zu gewährleisten.

Prüfung auf Alkalität

Die „Prüfung auf Alkalität“ betrifft die Untersuchung, ob eine Substanz sauer oder alkalisch (basisch) ist. Dies ist wichtig, weil bestimmte Materialien und Anstriche besser auf sauren oder alkalischen Oberflächen haften. Durch diese Prüfung können wir die Eigenschaften eines Untergrunds verstehen und sicherstellen, dass die darauf aufgetragenen Materialien optimal haften.

Prüfung auf Sinterschichten

Die „Prüfung auf Sinterschichten“ bezieht sich auf das Überprüfen von Ablagerungen oder festen Schichten auf einer Oberfläche. Diese Schichten können die Haftung von Farben oder Beschichtungen beeinträchtigen. Indem wir diese Prüfung durchführen, können wir sicherstellen, dass die Oberfläche frei von solchen störenden Schichten ist.

Prüfung auf Schalmittelrückstände

Die „Prüfung auf Schalmittelrückstände“ befasst sich mit der Überprüfung, ob Rückstände von Schalmitteln auf einer Oberfläche vorhanden sind. Schalmittel sind Substanzen, die während des Herstellungsprozesses von Baustoffen verwendet werden. Das Vorhandensein solcher Rückstände kann die Haftung von Farben oder Klebstoffen beeinträchtigen. Die Prüfung hilft sicherzustellen, dass die Oberfläche frei von solchen Rückständen ist.

Prüfung auf Saugfähigkeit

Die „Prüfung auf Saugfähigkeit“ bezieht sich darauf, wie gut eine Oberfläche Flüssigkeit aufnehmen kann. Zum Beispiel ist es wichtig zu wissen, ob eine Wandfarbe von der Wand aufgesogen wird oder ob sie einfach darauf sitzt. Die Prüfung auf Saugfähigkeit hilft bei der Auswahl der richtigen Materialien für die Oberfläche, um ein gleichmäßiges Finish zu gewährleisten.

Putz, wieder ablösbar 

Eine Art Putz oder Beschichtung, die leicht von Oberflächen abgelöst oder entfernt werden kann. Hierzu empfehlen wir unseren SOPHIA Dekorspachtelputz.

Putzrißabdichtung

Putzrißabdichtung bezieht sich auf Maßnahmen, die ergriffen werden, um Risse im Putz zu verhindern oder abzudichten. Putzrisse können durch Bewegungen im Gebäude oder Umwelteinflüsse entstehen. Die Abdichtung hilft, Feuchtigkeitseintritt und weitere Schäden zu verhindern, indem sie die Risse versiegelt und schützt. Hierzu empfehlen wir unsere SYCOFIX® Riss- & Fugendichter.

Q

Quast

Ein Werkzeug mit Borsten, das zum Auftragen von Farbe oder anderen Beschichtungen verwendet wird.

Quellmaß

Das Quellmaß ist eine Kennzahl zur Beschreibung der hygroskopischen Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen. Es gibt an, wie stark sich die Abmessungen eines Holzbauteils in Abhängigkeit von der Holzfeuchte verändern.

Beim Quellen nimmt Holz Feuchtigkeit aus der Umgebung auf, die in den Zellwänden gebunden wird, wodurch sich die Maße des Werkstoffs vergrößern. Das Quellmaß zeigt somit, in welchem Umfang Holz Wasser aufnehmen kann.

Liegt die Umgebungsfeuchte unterhalb oder oberhalb des Fasersättigungsbereichs, kommt es entweder zum Quellen oder zum Schwinden des Holzes. Diese Maßänderungen treten nicht gleichmäßig auf, sondern unterscheiden sich je nach Richtung:

  • in Faserrichtung (längs),
  • radial entlang der Holzstrahlen,
  • tangential entlang der Jahrringe.

R

Raufaser

Raufaser ist eine spezielle Art von Tapeten, die durch ihre raue Oberfläche gekennzeichnet ist. Diese Tapeten haben kleine erhabene Fasern, die eine texturierte Struktur erzeugen. Raufaser-Tapeten sind beliebt, weil sie Unebenheiten an Wänden leicht kaschieren können und eine interessante, gemütliche Atmosphäre im Raum schaffen.

Raufaser, flüssig

Ist eine Wand- und Deckenfarbe für strukturgebende Innenanstriche mit dekorativer Raufaseroptik. Hierzu empfehlen wir unseren SOPHIA flüssige Raufaser.

Raufaserreparaturspachtel

Füllstoff oder Kitt, der verwendet wird, um beschädigte oder unebene Stellen an einer Raufasertapete zu reparieren. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Raufaser Reparaturspachtel.

Reinigung

Der Prozess des Entfernens von Schmutz, Flecken oder Verunreinigungen von Oberflächen oder Gegenständen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Anti-Schimmel Aktivschaum.

Renoviervlies 

Eine Art Tapete oder Abdeckung, die zum Renovieren und Glätten unebener Wände verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® System Renovier- und Saniervlies 130.

Reparaturspachtel 

Ein Füllstoff oder eine Masse, die verwendet wird, um Lücken, Löcher oder Unregelmäßigkeiten in Oberflächen zu reparieren und zu füllen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Reparatur-Spachtel.

Risse

Lineare Öffnungen oder Brüche in einem Material, oft verursacht durch Spannungen, Bewegungen oder Trocknung. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Riss- & Fugendichter.

Rost

Die rötlich-braune Beschichtung, die sich auf Eisen- oder Stahloberflächen durch die Oxidation von Eisen bildet.

Rostschutz

Maßnahmen oder Beschichtungen, die aufgetragen werden, um die Bildung von Rost auf Metalloberflächen zu verhindern oder zu hemmen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Rostschutz Penetriermittel.

Rußfleck 

Verfärbung, verursacht durch die Ablagerung von Ruß, oft in Bereichen in der Nähe von Kaminen oder Abgasöffnungen zu finden. Hierzu empfehlen wir unseren   SYCOFIX® Flecken Isolierspray.

S

Salpeter

Weißes kristallines Pulver, oft als Ablagerungen an Wänden zu finden, das mit Feuchtigkeit und Zerfall in Verbindung steht. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Salpeter- und Zementschleierentferner.

Schimmelbefall

Das Vorhandensein und Wachstum von Schimmel oder Mehltau auf Oberflächen, oft aufgrund feuchter Bedingungen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Anti-Schimmel Aktivschaum.

Schimmelfleck

Verfärbung, verursacht durch das Vorhandensein von Schimmel, oft an Wänden oder Decken zu sehen.

Schlackenwolle

Schlackenwolle ist eine künstlich hergestellte Mineralfaser, die aus Hochofenschlacke gewonnen wird, einem Nebenprodukt aus metallurgischen Hochofenprozessen. Die aufbereitete Schlacke wird eingeschmolzen, zu feinen Fasern versponnen und anschließend miteinander verbunden.

Zu den Eigenschaften der Schlackenwolle zählen ihre Nichtbrennbarkeit, gute Wärmedämmung, schallabsorbierende Wirkung, Wasserunlöslichkeit sowie ihre Elastizität. Aufgrund dieser Merkmale wird sie in verschiedenen Formen zur Isolierung eingesetzt, vor allem als Dämmmaterial.

Hinweis: Schlackenwolle kann weitere Bestandteile wie Schwermetalle enthalten. Außerdem besteht bei älteren Produkten die Möglichkeit, dass potenziell krebserregende Fasern freigesetzt werden. Daher wird Schlackenwolle heute nur noch eingeschränkt verwendet und häufig durch moderne Mineralwollen ersetzt.

Schlämmanstriche

Sind flüssige Anstriche, aus Kalkfarbe, Silikatfarben, Lehmputze etc., auf unverputztem Mauerwerk, der Vertiefungen und Haarrisse ausgleicht. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Streichkalk.

Silikatfarbe

Farbe mit Kaliumsilikat als Bindemittel, bekannt für ihre Haltbarkeit und Wetterbeständigkeit. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Diamant weiss.

Silikon

Ein flexibler, hitzebeständiger und wasserbeständiger Verbundstoff, der oft in Dichtstoffen und Klebstoffen verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Premium Universal Silikone.

Sinterschichten

Schichten, die durch Sintern entstehen, einem Prozess, bei dem Partikel ohne Schmelzen miteinander verschmolzen werden.

Sockelfarbe

Farbe, die speziell für die Verwendung an Sockelleisten oder Fußleisten formuliert ist. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Sockel- und Dachfarbe.

Sockelleisten

Sockelleisten lassen sich schnell und sauber mit SYCOFIX Kraftkleber glasklar befestigen, einem hochwertigen, vielseitig einsetzbaren „High-Tack“-Kleber. Die Wände müssen staub- und fettfrei sein. Tragen Sie den Kleber wellenförmig oder punktuell auf die Leistenrückseite auf und drücken Sie diese fest an die Wand.

Kraftkleber glasklar
wellenförmig oder punktuell auftragen
Sockelleiste fest andrücken

Sol-Silikatfarbe

Eine Art Silikatfarbe, die keine Zugabe eines mineralischen Bindemittels erfordert.

Sorption

Sorption ist ein Sammelbegriff für Vorgänge, bei denen Stoffe, Kolloide oder Teilchen innerhalb einer Phase oder an der Grenzfläche zwischen zwei Phasen aufgenommen oder angelagert werden. Sorption umfasst dabei sowohl physikalische als auch chemische Prozesse, bei denen Teilchen an einer Oberfläche gebunden werden. Man unterscheidet hauptsächlich zwischen Adsorption (Anlagerung an Oberflächen) und Absorption (Aufnahme in das Innere einer Phase). Diese Vorgänge spielen eine wichtige Rolle in der Umwelttechnik, zum Beispiel bei der Reinigung von Wasser oder Luft. Auch in der Chemie und Biologie ist Sorption bedeutsam, etwa bei der Wirkstoffbindung oder in Böden. Die Stärke der Sorption hängt unter anderem von der Oberfläche, der Temperatur und der Art der beteiligten Stoffe ab.

Spachtelmasse 

Eine Masse, die zum Füllen, Glätten oder Reparieren von Oberflächen verwendet wird, oft in Maler- und Bauarbeiten. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Glätt- und Füllspachtel.

Spanplatte

Ein Holzwerkstoffprodukt, das aus Holzpartikeln und Klebstoff hergestellt wird, oft in Bau- und Möbelprojekten verwendet.

Stahlteile

Komponenten oder Elemente aus Stahl, oft in Bauwesen oder Fertigung verwendet.

Stockfleck

Verfärbung, verursacht durch das Vorhandensein von Mehltau, oft auf feuchten oder schlecht belüfteten Oberflächen zu finden.

T

Tapetenbedarf 

Die Menge und Arten von Materialien, die für die Tapeteninstallation benötigt werden, einschließlich Tapetenrollen, Klebstoff und Werkzeuge.

Tapetenentfernung

Der Prozess des Entfernens oder Abziehens vorhandener Tapeten von Wänden. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Tapetenablöser extra-stark Spray.

Tapetenkleister

Klebstoff, der speziell für das Auftragen von Tapeten auf Oberflächen formuliert ist.

Tapetenschutz

Maßnahmen oder Beschichtungen, die zum Schutz von Tapeten vor Schäden oder Abnutzung aufgetragen werden

Tapeten Symbole

Symbole oder Icons, die in Tapetenverpackungen oder Anleitungen verwendet werden, um Informationen über die Eigenschaften der Tapete oder den Installationsprozess zu vermitteln.

Topfzeit

Die Zeitspanne, während der ein Material wie Klebstoff oder Putz nach dem Mischen verwendbar bleibt.

Tragfähigkeit

Die Fähigkeit einer Oberfläche oder Struktur, eine Last oder ein Gewicht zu tragen.

Trennmittel

Die Trennmittel sind die Substanzen, wie Staub, Schmutz, Fett, Schalöl oder Schalwachs, welche die Haftung des neuen Materials am Untergrund beeinträchtigen. Um eine gute und dauerhafte Haftung des Materials am Untergrund zu ermöglichen, muss der Untergrund, auf dem eine Beschichtung oder Oberflächenbehandlung durchgeführt wird, frei von Trennmittel sein. Dazu ist SYCOFIX® Entfetter und Anlauger optimal geeignet.

Tutorial

Eine Reihe von Anweisungen oder Lektionen, die entwickelt wurden, um eine bestimmte Fähigkeit oder Aufgabe zu lehren. Besuchen Sie unsere Seite mit dem Anwendungsratgeber und unser SYCOFIX-Youtube-Tutorial-Kanal.

U

Umzugsspachtel

Füllstoff oder Kitt, der verwendet wird, um kleine Schäden oder Unregelmäßigkeiten vor dem Auszug aus einer Immobilie zu reparieren.

Untergrund, kreidend

Untergründe in denen Pigmente und Füllstoffe nicht mehr fest mit dem Bindemittel gebunden sind also freiliegen, werden kreidende Untergründe genannt.

Untergrund, nichtsaugend

Untergründe, die keine Flüssigkeiten aufnehmen können werden nichtsaugende Untergründe genannt.

Untergrund, saugend

Untergründe die Flüssigkeiten aufnehmen können werden saugende Untergründe genannt.

V

Verspachtelung Q1-Q4 

Klassifizierungssystem, das verschiedene Glattheitsgrade oder Oberflächenqualitäten für verspachtelte Oberflächen angibt.

Q1: Glatter Abschluss

    • Die Oberfläche ist sehr glatt und frei von Unregelmäßigkeiten.
    • Eventuelle Unregelmäßigkeiten sind kaum sichtbar und beeinträchtigen das Gesamterscheinungsbild nicht.
    • Geeignet für hochwertige Oberflächen, bei denen ein makelloses Erscheinungsbild wichtig ist.

Q2: Feiner Abschluss

    • Die Oberfläche ist glatt mit minimalen Unregelmäßigkeiten.
    • Unregelmäßigkeiten sind geringfügig und müssen möglicherweise genau inspiziert werden, um bemerkt zu werden.
    • Generell geeignet für Anwendungen, bei denen eine hochwertige Oberfläche erwünscht ist, aber geringfügige Unregelmäßigkeiten akzeptabel sind.

Q3: Mittlerer Abschluss

    • Die Oberfläche weist erkennbare Unregelmäßigkeiten auf, ist jedoch immer noch vernünftig glatt.
    • Unregelmäßigkeiten können bei oberflächlicher Inspektion sichtbar sein, beeinträchtigen jedoch Funktionalität oder Ästhetik nicht signifikant.
    • Geeignet für Anwendungen, bei denen das Erscheinungsbild der Oberfläche wichtig ist, aber nicht entscheidend.

Q4: Grober Abschluss

    • Die Oberfläche weist sichtbare Unregelmäßigkeiten auf, und der Abschluss ist deutlich rau.
    • Unregelmäßigkeiten können das Erscheinungsbild beeinträchtigen, die Oberfläche ist jedoch funktionsfähig.
    • Typischerweise verwendet in Anwendungen, bei denen das Erscheinungsbild nachrangig zur Funktionalität ist und eine grobere Oberfläche akzeptabel ist.

Vliestapete

Tapete, die aus einem Vliesstoff hergestellt ist, bekannt für ihre Haltbarkeit und einfache Installation.

W

Wandflächenschutz

Maßnahmen oder Abdeckungen, die aufgetragen werden, um die Oberfläche von Wänden vor Schäden oder Flecken zu schützen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Fassadenschutz.

Wasserfleck

Verfärbung, verursacht durch Wasser, oft an Decken oder Wänden als Folge von Lecks oder Feuchtigkeit zu sehen. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Flecken Isolierspray.

Werkzeug

Werkzeuge sind Instrumente oder Geräte, die bei Bau- und Renovierungsarbeiten verwendet werden. Im Zusammenhang mit Wandverkleidungen könnten dies Scheren zum Schneiden von Tapeten, Pinsel zum Auftragen von Farben oder Rollen zum Anbringen von Wandverkleidungen sein. Die richtige Auswahl und Verwendung von Werkzeugen beeinflusst maßgeblich die Qualität der Arbeit.

Werkzeug Sycofix

Ein Werkzeug, das mit der Marke oder dem Produkt SYCOFIX in Verbindung steht und in der Bauindustrie oder verwandten Branchen verwendet wird. Siehe unsere passenden SYCOFIX-Hilfsmittel für einfache Anwendungsprozesse.

Z

Zelleim

Klebstoff, der aus Zellulose hergestellt ist und oft bei der Tapetenanwendung verwendet wird. Hierzu empfehlen wir unseren  SYCOFIX® Zell-Leimkonzentrat.

Zementschleier

Rückstand oder dünnflächiger Zementfilm, der oft nach Bau- oder Renovierungsarbeiten auf Oberflächen zurückbleibt. Hierzu empfehlen wir unseren SYCOFIX® Salpeter- und Zementschleierentferner.

Zugluft

Die Bewegung von Luft in einem begrenzten Raum, die in der Regel durch Temperaturunterschiede oder Druckungleichgewichte verursacht wird.